José Afonso

Grândola, vila morena* (Audio)

Grândola, vila morena,
terra da fraternidade
O povo é quem mais ordena
dentro de ti, ó cidade!

Dentro de ti, ó cidade,
o povo é quem mais ordena
Terra da fraternidade,
Grândola, vila morena!

Em cada esquina um amigo
Em cada rosto igualdade
Grândola, vila morena,
terra da fraternidade!

Terra da fraternidade,
Grândola, vila morena
Em cada rosto igualdade
O povo é quem mais ordena!

À sombra duma azinheira,
que já não sabia a idade,
jurei ter por companheira
Grândola, a tua vontade!

Grândola, a tua vontade,
jurei ter por companheira,
à sombra duma azinheira,**
que já não sabia a idade.


*Manche Leute wissen heute nicht mehr, warum G. diesen Beinamen bekam - Folge der politisch-korrekten Verdummung an den staatlichen Schulen. "Moro" bedeutet nicht "braun", sondern "maurisch", und G. galt - ob zurecht oder nicht - als Gründung der "Moros", die im 8. Jahrhundert große Teile Südwesteuropas überfallen und besetzt hatten; jedenfalls wurde es ganz überwiegend von ihnen bewohnt, auch noch im 12. Jahrhundert, als sich ein gewisser José Afonso - Lehensmann des Duodezfürsten ("rey" nannten sich damals Dutzende von Möchtegernkönigen auf der iberischen Halbinsel, es bedeutete einfach "Herr[scher]") von León - aus einem Ort an der Küste Galiziens, der nichtmal einen richtigen Namen hatte (man nannte ihn einfach "Porto" [Hafen]) gen Süden aufmachte, um dort sein Glück zu suchen. Dabei standen ihm die Mauren im Weg, und er begann sie tatkräftig zu bekämpfen. Anno 1139 besiegte er sie in einer jener Schlachten, die Historiker als "Wendepunkte der Geschichte" bezeichnen, ohne überhaupt zu wissen, wo sie stattgefunden haben. Inder denken an Kurukschetra - da weiß man nichtmal wann, geschweige denn wo das war -, Deutsche an den Teutoburger Wald, wo Hermann der Cherusker anno 9 den Vormarsch der Römer nach Germanien aufgehalten haben soll, Engländer an Mercredesburne, Brunanburh und Bosworth field, Marokkaner an den Guadalete, in dessen Nähe sie 711 das Westgotenreich zerschlugen, Asturier an Covadonga (wo garantiert keine größere Schlacht stattfand, weder 718 noch 722 noch sonst irgendwann, wie jeder, der das dortige Marien-Heiligtum besucht, sofort erkennt; dort hätte nichtmal ein Zug Gebirgsjäger Platz, geschweige denn zwei Heere), Franzosen an Tours und Poitiers, wo Karl Martell 732 die Araber aufhielt, Türken an Mantzikert, wo sie 1071 dem Oströmischen Reich von Byzanz das Rückgrat brachen und den Grundstein für das Osmanische Reich legten, Schweizer an den Morgarten (das "den" ist wichtig, denn der Ort Morgarten entstand erst im 20. Jahrhundert durch Umbenennung des Dörfchens Hauptsee, wo die Schlacht garantiert nicht stattfand ;-), wo sie 1315 ein Ritterheer der Habsburger vernichteten, Russen an das Schnepfenfeld, wo sie 1380 angeblich das Tatarenjoch abschüttelten. [Sie lokalisieren es neuerdings in oder um Moskau - aber wohl nur, damit die Regierungsbonzen es nicht so weit zu den jährlichen Gedenkfeiern haben. Tatsächlich muß die Schlacht ca. 200 km entfernt stattgefunden haben, am oberen Don - sonst hätte man dem Großfürsten Dmitrij von Moskau doch nicht danach den Beinamen "Donskoj" gegeben! Wenn man wollte - aber man will ja nicht -, dann könnte man die Stelle wahrscheinlich sogar ziemlich genau ausfindig machen, denn der Don muß dort noch flach genug gewesen sein, daß die Tataren einen Reiterangriff über ihn hinweg führen konnten, aber tief genug, daß sie auf dem Rückzug der Flucht ohne Pferde darin ertranken. Im übrigen befreite diese Schlacht die Russen noch keineswegs vom Joch der Tataren: Nur zwei Jahre später eroberten die Letzteren Moskau, machten es dem Erdboden gleich und töteten alle Einwohner, die nicht rechtzeitig geflohen waren; der Esel Dmitrij the donkey hatte also bloß einen Pyrrhossieg errungen.]
Und Portugiesen suchen noch immer nach "Ourique" (ein Name, den heute mehrere Käffer tragen, der aber in zeitgenössischen Quellen garnicht vorkommt ;-), wo sie sich von der Maurenherrschaft befreiten und Afonso das "Königreich Portugal" gründete. [Weiteres über jene Mischung aus Glücksritter und tragischer Figur spare ich mir, da es hier nichts zur Sache tut.]


Aber wenigstens wo Grândola liegt ist unstreitig: in jenem Gebiet südlich des Flusses, den die Kastilier "Tajo" und die Portugiesen "Tejo" nennen, weshalb die neu eroberte Provinz bis heute "Alentejo" [jenseits des Tejo] heißt. Leider waren die Portugiesen naive Christen und begnügten sich damit, die Mauren, die nicht gefallen oder geflohen waren, pro forma zu "bekehren". Sie glaubten, dazu würde es ausreichen, ihnen etwas Wasser über den Kopf zu gießen und ins neue Stadtwappen zwei Steineichen (**azinheiras) aufzunehmen und ein Schwein, das Eicheln frißt.*** Hegten denn nicht Moslems und Juden eine so große Abscheu vor Schweinen, daß sie deren Anblick nur ertragen konnten, wenn sie aus ehrlicher Überzeugung zu Christenmenschen geworden waren? [Die Spanier waren dreieinhalb Jahrhunderte später klüger: Als sie nach der Reconquistas Granadas feststellten, daß viele der neu getauften Moslems und Juden heimlich weiter ihre alte Religion praktizierten, jagten sie die allesamt zum Teufel.] Also blieben die "Moros", und heute kommen sie in immer größeren Zahlen wieder nach, als falsche "Flüchtlinge" aus Afrika - tatsächlich sind es wieder Invasoren, wie 13 Jahrhunderte zuvor, nur in weit größerer Zahl. Und so schließt sich der Kreis: Inzwischen ist ganz Portugal zum Schweinestaat geworden, zusammen mit Italien, Griechenland und Spanien**** - PIGS kürzten die Briten das ab, die es allmählich leid wurden, diese Mitesser weiter zu finanzieren, und schließlich für den "Brexit" stimmten - das Verlassen des Saustalls sinkenden Schiffes EU.


***Das hat ihnen übrigens die 2002/03 in Frankreich gegründete "Soziale europäische Bewegung" (auch "Le bloc identitaire" genannt) nachgemacht - Gegenstück zur deutschen PEGIDA und daher von den brdischen Lügenmedien entweder totgeschwiegen oder verteufelt und vom islamophilen und christophoben Verbrecherregime in Paris als "rechtsradikal" diffamiert und kriminalisiert.

[Wappen des bloc identitaire]

****Ob es richtig ist, das auf diese 4 Länder zu beschränken, mag dahinstehen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß man z.B. in Frankreich den 1300. Jahrestag der Schlacht von Tours und Poitiers nicht mehr wird feiern dürfen - unter Androhung empfindlicher Strafen -, selbst wenn das Sechseck (diese "neutrale" Bezeichnung - "Hexagone" - für das ehemalige Reich der Franken dringt auch im offiziellen Sprachgebrauch immer weiter vor und gilt als politisch korrekter denn "France") noch nicht zum islamischen Khalifat geworden sein sollte. Aber dann wird es dort natürlich keine Schweine mehr geben. Vielleicht erfindet man ja bis dahin irgendeine neue Abkürzung, die "Kamelficker", "Ziegenficker" o.ä. ergibt.

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