Nigel Farage

Herman van Rompuy (Video*)

Sie haben das Charisma eines feuchten Putzlappens**
und das Aussehen eines niederrangigen Bankangestellten***
Die Frage, die ich stellen will, die wir alle stellen wollen, ist:
Wer sind Sie? Ich habe nie von Ihnen gehört!
Niemand in Europa hat je von Ihnen gehört!****

Ich würde Sie gerne fragen, Präsident: 
Wer hat Sie gewählt? Und welchen Mechanismus...
[auf Zwischenrufe:] Oh, ich weiß, Demokratie ist nicht populär bei Ihnen, Herrschaften!
Und welchen Mechanismus haben die Völker Europas [zur Verfügung], um Sie abzusetzen?
Ist das europäische Demokratie?!?

Nun, ich spüre jedoch, daß Sie fähig sind und [zu allem] fähig***** und gefährlich
Und ich haben keinen Zweifel, daß Sie beabsichtigen,
der Meuchelmörder der europäischen Demokratie und der europäischen Nationalstaaten zu sein.
Es scheint, daß Sie für die Idee der europäischen Nationalstaaten nur Verachtung haben
Das liegt vielleicht daran, daß Sie aus Belgien kommen, 
das natürlich so gut wie überhaupt kein Staat ist. 
[Kameraschwenk: H.v.R. rumpelt popelt in der Nase]

Aber seit Sie die Macht ergriffen haben, 
haben wir gesehen, wie Griechenland zu einem bloßen Protektorat verkommen ist
Herr, Sie haben keinerlei Legitimität für diesen Job
Und ich kann sagen - zuversichtlich, daß ich damit für die Mehrheit des britischen Volkes spreche: 
Wir kennen Sie nicht! Wir wollen Sie nicht!
Und je eher Sie vom Platz gestellt werden, desto besser!


*Der Uploader hat diesen Redeausschnitt mit der Überschrift versehen: "Nigel Farage beleidigt Herman van Rompuy, indem er ihn einen feuchten Lappen nennt." Davon distanziere ich mich audrücklich; ich meine vielmehr, daß N.F. mit diesem Vergleich den feuchten Lappen beleidigt hat. Und auch der Vergleich mit einem Golem, dem man vor allem in Belgien öfters begegnet, ist beleidigend - für Letzteren ;-)

**Wörtlich: eines feuchten Lumpen - aber das englische "rag" hat nicht die Zweideutigkeit des deutschen Worts (obwohl es natürlich auf das, was N.F. auswringen ausdrücken will, sehr gut passen würde ;-). Wenig später bezeichnete ein aufgebrachter Straßenprediger den Bundesjustizminister Heiko Maas, offenbar in Anlehnung daran, als "kriminellen Schmierlappen". Nun macht es natürlich einen Unterschied, ob ein Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender des Europlapperments so etwas im Plenum - also gewissermaßen vor aller Welt - sagt, oder ob ein einsamer Streiter das, nur von einem Häuflein [auf]rechter Passanten beachtet, in die Flüstertüte krächzt. N.F. bekam denn auch - auf Betreiben von Martin Schulz, einem Komplizen Parteigenossen von H.M. - ein saftiges Ordnungsgeld aufgebrummt, während dem Flüsterer nichts weiter geschah. Warum nicht? Etwa, weil unser Rechtsstaat so liberal ist und das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung hochhält? Na kaum - aber er war halt in seiner Wortwahl sehr geschickt: Hätte er H.M. nur als "Schmierlappen" oder "feuchten Schmierlappen" bezeichnet, wäre ihm ein Strafverfahren - und eine Verurteilung - wegen Beleidigung sicher gewesen. Aber das Adjektiv "kriminell" rettete ihn, denn daß H.M. ein Krimineller war, ließ sich jederzeit beweisen - das Ermittlungsverfahren gegen ihn und seine Rote-Socken-Bande war gerade erst gegen Zahlung eines höheren Betrags eingestellt worden, und er hatte wohl kein Interesse daran, daß das im Rahmen eines Strafprozesses gegen seinen Kritiker nochmal aufgerollt worden wäre ;-)
***Da muß ich widersprechen: Wer so aussieht wie dieses Rompuystielzchen Rumpelstielzchen, den würde keine Bank der Welt - nichtmal eine drittklassige Dorfsparkasse - auch nur als Laufburschen anstellen! Für eine solche Kreatur, die ausweislich ihrer Unterschrift

und dieses Videoclips kaum des [Ab-]Lesens und Schreibens kundig ist, bleiben eigentlich nur zwei Jobs: Arschkriecher Speichellecker Händchenhalter bei Gaddafi oder... EU-Ratspräsident!

oder [Der Präsident Europas] (oder beides ;-)

****Für alle, die das nicht glauben wollen, hier ein weiterer Videoclip, der zeigt, daß in England - N.F. ist ja nunmal Engländer - zwar jeder den kenyanischen US-Präsidenten Barack Hussein Obama (der wenigstens fließend von einem Teleprompter ablesen konnte) kennt, aber buchstäblich niemand den belgischen EU-Ratspräsidenten, der übrigens als Europas oberster Bonze Beamte ein erheblich höheres Gehalt bezieht als ersterer. (N.F. ist auch darauf zuvor in seiner Rede eingegangen; aber ich wollte die Musikfreunde, die sich das antun, nicht mit einem längeren Ausschnitt ermüden ;-) Ich muß gestehen, daß auch mir sein Name, bevor er EU-Ratspräsident wurde, nichts sagte.

[Wer ist denn das?] [Da fehlt natürlich der russische Bär mit Putins Gesicht ;-)]

Und zu der Frage, ob Belgien [noch] ein Staat ist oder schon nicht mehr, hier ein weiterer Videoclip.
*****Er sagt erst "competent", dann "capable" - die Dometscher dürften diesen feinen Unterschied auf die Schnelle kaum rübergebracht haben ;-)


Nachtrag: Am 23. Juni 2016 war N.F. am Ziel: Die Briten votierten per Volksabstimmung für den "Brexit" d.h. den EU-Austritt, und N.F. honorierte das mit der wahrscheinlich zweitbesten Rede, die je im Europlapperment gehalten wurde. Die Delegierten der EU-Bonzokratien waren entsetzt, und die globalen Bankster reagierten mit panischer Flucht aus dem Pfund, dessen Wechselkurs kräftig fiel - jetzt können sich auch Normalverdiener endlich wieder einen England-Urlaub leisten!

[Die Briten verlassen das sinkende Schiff - Karikatur von Ben Garrison]

Und bevor ich hier einen Shipstorm Shitstorm ernte: Ich schreibe das nicht aus Egoismus - ich konnte mir immer einen England-Urlaub leisten, denn ich habe Freunde dort, die mich der Notwendigkeit entheben, überteuerte Hotels und Restaurants aufzusuchen. Und ich glaube auch nicht den Schwarzmalern, die behaupten, der Brexit wäre schlecht für die britische Wirtschaft. Im Gegenteil: In Englands derzeitiger Lage ist eine Abwertung gut für die Wirtschaft. (Warum wettert denn jenseits des Atlantiks Donald Trump gegen die Chinesen, die ihre Währung ständig abwerten? Weil die sich damit auf den Weltmärkten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den USA u.a. Ländern verschaffen!) Ein schwächeres Pfund bringt nicht nur mehr zahlungskräftige Touristen ins Land (und verhindert, daß zuviele britische Touristen zuviel Geld im Ausland verjubeln ;-), sondern sie kurbelt auch die Exportindustrie an und bremst überflüssige Luxusimporte wie dicke deutsche Autos, französisches Parfum, belgische Pralinen, italienische Schickimicki-Klamotten und iberische Alkoholika. All dieser Mist verursacht den Briten ein jährliches EU-internes Handelsdefizit von sage und schreibe 70 Milliarden Pfund! Sparen können sie sich künftig auch die 5-10 Milliarden Pfund p.a., die sie mehr in die EU einzahlen als herausbekommen. Für uns ist das freilich weniger angenehm: Mit Wegfall des zweitgrößten Nettozahlers der EU wird dessen Beitrag wohl auch noch dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet, der das EU-Budget dann fast alleine finanzieren muß; und wenn die EU-Bonzokraten aus Rache einen Zoll- und Handelskrieg gegen England anzetteln, könnte das allein die deutsche Automobilindustrie 'zigtausende Arbeitplätze kosten :-(

Ich hätte eine viel bessere Idee: Statt eines Handelskrieges - der allen Beteiligten nur schaden würde, wie die meisten Kriege - sollten wir den "Brexit" zum Anlaß nehmen, unsere Sprache endlich mal gründlich auszumisten, d.h. sie von all den scheußlichen Anglizismen zu reinigen, damit aus Germenglish wieder Deutsch wird! Und warum befreien wir uns nicht auch gleich von der verdampdammten, pardon "politisch-korrekten" Newspeak/Neusprach à la Orwell? Damit würden wir unsere Sprache wieder um zahlreiche, meist sehr anschauliche Wörter bereichern, die uns die selbsternannten Gutmenschen, Gesinnungsschnüffler und Meinungsdiktatoren in der EU geraubt haben - vom Negerkuß bis zum Zigeunerschnitzel!

[Das Schnitzel, dessen Name nicht genannt werden darf]

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