Heino

Treue Bergavagabunden (Audio)

Wenn wir erklimmen schwindelne Höhen,
steigen dem Gipfelkreuz zu
In unseren Herzen brennt eine Sehnsucht
die läßt uns nimmermehr in Ruh'.

(Kehrreim:)
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir, ja wir
Herrliche Berge, sonnige Höhen
Bergvagabunden sind wir.

Mit Seil und Hacken*, den Tod im Nacken
hängen wir an der steilen Wand
Herzen erglühen, Edelweiß blühen
vorbei geht's mit sicherer Hand.

Kehrreim

La Montanara und Fujiyama**
Berge sind überall schön
Gletscher und Sonne Herzen voll Wonne,
herrlich die Sterne zu seh'n.

Kehrreim

Beim Alpenglühen, heimwärts wir ziehen
Berge, die leuchten so rot
wir kommen wieder, denn wir sind Brüder,
Brüder auf Leben und Tod.

Lebt wohl ihr Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind treu, ja treu
Lebt wohl ihr Berge, sonnige Höhen,
|: Bergvagabunden sind treu :|


*So singt er eindeutig. Im Original heißt es "Haken" - aber das reimt sich nicht auf "Nacken", jedenfalls nicht richtig. Hacken macht auch Sinn - man muß die Dinger ja nicht unbedingt "Pickel" nennen ;-)
**Das ist falsch, denn - für Deutsche u.a. Nicht-Japaner schwer nachzuvollziehen - die Wörter "Fuji" [Herr Fu] und "yama" [Berg] sprechen sich zusammengesetzt nicht "Fujiyama", sondern "Fujisan" aus, was umso widersinniger scheint, als auch "san" alleine "Herr" bedeuten kann. Allerdings ist ja nicht der Berg eines Herrn Fu gemeint, sondern der Berg selber wird als Quasi-Gottheit ("Herr") betrachtet.

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