Margit Sponheimer

Am Rosenmontag bin ich geboren (Video) (Audio*)

(Kehrreim:)
Am Rosenmontag bin ich geboren, 
am Rosenmontag im Mainz am Rhein**
Bis Aschermittwoch bin ich verloren
Denn Rosenmontagskinder müssen närrisch sein"

Mei'm Vadder sein Wahlspruch war: "Spass*** an de Freud"
Und gestern war gestern, und heute ist heut'
Und dann hat er um meine Mutter gefreut
Was daraus dann wurde steht vor Euch, Ihr Leut'!

Kehrreim

Und sollte ein Mann eines Tags um mich frei'n,
dann darf es vor allem kein Trauerkloß sein
Wir brauchen kein' Reichtum, wir brauchen kein Geld
Und feiern wir Faßnacht, gehört uns die Welt!

Kehrreim
Denn Rosenmontagskinder müssen närrisch sein!


*Der vom Uploader mitgelieferte Text ist sinnentstellend fehlerhaft, vor allem zu Beginn der 2. Strophe.
**M.S. wurde weder am Rosenmontag noch in Mainz am Rhein geboren, sondern 4 Wochen später in Frankfurt am Main. Ich finde das deshalb so bemerkenswert, weil M.S. das nie bestritten hat. 1969 wußte man noch, daß Schlagertexte nicht wörtlich zu nehmen sind, geschweige denn autobiographisch - das wäre ja noch schöner, wenn dieses Lied nur von am Rosenmontag gebürtigen Mainzern gesungen werden dürfte! (Ich habe sogar schon Liveauftritte ca. 150 km rheinabwärts gehört, in denen "Mainz" durch "Kölle" ersetzt wurde - auch von nichtgebürtigen Kölnern ;-) Was erleben wir da heutzutage nicht alles? Urkundenfälschung, Bestechung von Standesbeamten zur Falschbeurkundung im Amt, falsche eidesstattliche Versicherung, alles nur, um sich ein bißchen jünger zu machen, als verheiratet (oder geschieden ;-) durchzugehen o.ä. Sperenzchen. Eine besonders dreiste Person läßt sogar Zeitungs- u.a. Verleger durch anwaltliche Schreiben nötigen, statt der Wahrheit ihre kriminellen Lügen zu verbreiten. (Wenn die endlich abkratzt, werde ich dazu mal etwas mehr schreiben; ich habe eine Quelle beim Springer-Verlag ;-) 1969 hätte sich noch kein Anwalt dafür hergegeben, zu so etwas Beihilfe zu leisten!
***Ich schreibe das - abweichend von meinem Grundsatz, Texte so zu wiederzugeben, wie sie im Zeitpunkt ihrer Entstehung geschrieben wurden - ausnahmsweise mit "ss" statt "ß", weil sie das rheinländisch statt hochdeutsch ausspricht, also mit kurzem statt mit langem "a".

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