• 15/02/06 17:01
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    Hier veröffentlich ein begeisterter Wassersportler mit seinem Lieblingsgebiet “Deutsche Bucht” einige Erfahrungen.

    Die Seite wird ständig weiter ausgebaut, auch mit reichlichen Bilderordnern, weshalb ich um Verständnis dafür bitte, dass es eine Baustelle ist.

    Here, a enthusiast of watersports publicates some of his experiences about his most loved area - the German bight.

    This Site will be evaluated time by time more, wheras I excuse me for that site of construction.

     

    Die Elbe ist ein etwas schwieriges Revier für die Kleinschiffahrt.

    Der Elbstrom hat bei ablaufend Wasser bei Cuxhaven bis zu 5 kn (8,5km/h) Geschwindigkeit in Richtung Nordsee. Da kann man sich leicht vorstellen, dass ein schwach motorisiertes Boot, oder ein Segler, nicht jederzeit stromaufwärts fahren kann. Und wenn dann noch die Konstellation “Strom-gegen-Wind” dazu kommt, können sich in sehr kurzer Zeit recht hohe (und kurze) Wellen aufbauen.  Um bis zu Windstärke 6 bft mit einem Motorboot sicher navigieren zu können, sollte man schon über gute Revierkenntnis verfügen.  Je nach Bootsgröße sollte ab Windstärke 7 bft auf jeden Fall dieses Revier gemieden werden.

    Die Bootsgröße - Rumpflänge - spielt auch eine entscheidende Rolle in der Elbmündung.  Bei gutem Wetter läßt sich dieses Seegebiet auch mit einem kleinen (4-5m) Boot befahren, sofern man sich immer in Küstennähe (max. 2 sm) aufhält. Bei Booten mit Rumpflänge von 5-6m sollte man aber schleunigst bei aufkommendem Wind von >5 bft einen sicheren Hafen anlaufen. Rumpflängen ab 6,5m erscheinen nach meiner Erfahrung in jedem Falle besser geeignet.  Mit einem 8m-Boot läßt sich sogar bei 7 bft Windstärke (sofern nicht Wind gegen Strom steht) die Elbmündung befahren.  Oft genug habe ich das selbst erleben müssen. 

    Weiter draußen, also auf hoher See Richtung Helgoland, sind die Gefahren - auch für kleine Boote - eher geringer.  Wer es mit seinem Boot einmal bis durch die Norderelbe geschafft hat, wird auch weiter draußen gut klar kommen. Aber:  Wetter und Strömung ändern sich häufig, genauso die Sände. Einige Sände in der Außenelbe zeigen von Jahr zu Jahr völlig andere Strukturen.

    Fazit: Ein anspruchvolles Revier für den Skipper, der sich nicht auskennt, wer aber dieses Gewässer ernst nimmt und nicht leichtsinnig handelt, kann sich auch hier wohlfühlen.  meine Elberfahrung Neuhaus-Cuxhaven-Helgoland seit 1997 hat mich die gegend respektieren aber auch lieben geleehrt.

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