zurueck
Da ich in dieser Nacht einen Haufen Maedchen in dem einen Bambushaeusschen bewachen musste ('Miss, ich habe Angst im Dunkeln'), konnte ich die ganze untere Etage praktisch als Suite ganz fuer mich allein beanspruche (mit eigener Kalt-Dusche!).

Am naechsten Morgen, also am
Mittwoch, wurde vom Rennen abgesehen, denn es sollte uns ein anstrengender Tag bevorstehen. Denn die Mountenbiketour stand ins Haus.
So fuhren wir wieder mit unserem Bus in den Dschugel und liessen uns mit Fahrraedern und Helmen versorgen. Und dann ging es auf einen 25 km langen Trip ab durch den wirklich unfassbar schoenen Regenwald. Natuerlich in zwei Gruppen gestaffelt (denn wer ist schon so schnell aie die Franzi..).Unser grosses Glueck bestand darin, dass es diese Nacht nicht geregnte hatte. Sonst haette man uns wohl am Ende gar nicht mehr von der roten Erde unterscheiden koennen...

Weiter geht's nach der naechsten Maus...
hier kommt die Maus
So, hier geht's nun also weiter...

Trotz der vielen Bitte-fahrt-vorsichtig-Ermahnungen kam es natuerlic, wie sollte es auch anders sein, zu einigen mehr und minder schweren Unfaellen. So mussten von der mitgereisten Krankenschwester (Service muss sein...) mehrere blutende Wunden so gut es ging versorgt werden.
Nachdem dann am Ende auch alle nacheinander mit einem kleinen Boot ueber einen reissenden Fluss transportiert worden waren, wurde (natuerlich demokratisch, wir sind ja schliesslich eine "Round Square School") abgestimmt ob als naechstes ein weiterer Wasserfall, oder die heissen Quellen besucht werden sollten. Es wurde fuer die heissen Quellen gestimmt.
Diese stelle man sich vor, wie zwei kleiner Swimmingpools mit doch recht heissem Wasser, neben denen ein Fluss fliesst. Das Wasser der Quellen kommt von unten (ist ja logisch) staendig nach und der Ueberlauf fliesst dann in den kalten Fluss. In dem musste man sich auch erst waschen. Denn soweit ich das mitbekam waren die  Quellen schon etwas nicht so ganz unheiliges. Neben an hatten die buddhistischen Moenche mit ihren lustigen knallorangefarbenen Gewaendern naemlich auch noch ihre kleine Extraquelle.
Meine immernoch angeschlagene Gesundheit trieb mich dazu, mir das nasse Waechselbaedertreiben nur vom Trockenen aus anzusehen.
Denn so blieb es mir auch erspart auf der Rueckfahrt nass im Klimatisierten Bus zu sitzen.
Das Camp in dem wir diese Nacht uebernachten sollten, war schon auf den ersten Blick nicht meine groesste Liebe. Denn kaum angekommen war ich schon uebersaeht von Moskitostichen. Auch der Wildwasserfluss der laut rauschend das Gelaende in zwei Haelften teilte und einen ploetzlichen Harndrang nicht verhindern konnte, liess meine Sympathie nicht steigen.
Wieder gab es kleine Bambushuetten, diesmal aber Gott-sei-Dank mit Moskitonetzen. Ich weiss nicht, ob ich die Nacht sonst durchgestanden haette...

Am
Donnerstag dann kam die grosse Schlammschlacht. Aber nicht unsere, sondern die der Reifen.
Offroadtour war angesagt. Rein in den Jeep, runter von jeder Art von Strasse und rein in den Dschungel!
Eins kann ich da nur sagen, mein groesster Respekt galt wirklich den Fahrern, die uns da "kutschierten". Wir brauchten fuer die vier Kilometer zwar ueber 'ne Stunde, aber dafuer hatte ich mich dann auch so verkrampft am Sitz festgekrallt, dass ich fast mit ihm zusammengewachsen waere...
Irgendwo mitten in einem Bambuswald blieben wir dann entgueltig stehen, und weiter ging's zu Fuss.
Den Huegel hinunter und rein in den Fluss.
Das heisst, dass wir neben und zum Teil auch in dem Fluss dem Wasserfall entgegenwateten, der heute unser Ziel sein sollte. Und das war natuerlich nicht IRGENDEIN Touri-Wasserfall, sondern ein UNKNOWN Wasserfall. Also was ganz tolles, aussergewoehnliches und spannendes fuer alle beteiligten (is ja klar).
Mir war die Sache nur etwas unangenehm, weil ich aufs Aeusserste darauf konzentriert sein musste nicht auszurutschen und ins Wasser zu fallen. Denn das haette fuer meine geliebte Kamera den sicheren Tot bedeutet. Nicht auszudenken!
Am Wasserfall angekommen gab es dann den heissersehnten, von unseren Fuehrern extra mitgeschleppten (!) lunch, und dann gings auch schon wieder zurueck. Leider genau den selben Weg.
Doch, meine Kamera hat's gut ueberstanden, und somit ich auch.
Diese Nacht war dann wohl auch die komfortabelste von allen. Nicht nur fuer mich.
Wir naechtigten in einem gerade eroeffneten Resort. Das Essen war koestlich, und es gab sogar extra ausgestattete Staff-Raeume. Das hiess, mein erstes richtiges Bett und meine erste richtige, wenn auch nur kalte, Dusche ( nicht nur eine grosse Wassertonne mit einem Eimer zum selbstbespraenkeln).. in dieser Woche.

Nach diesem durchaus erholsamenn Schlaf (keine Muecken, da Klimaanlage!!!!) wurde dann auch am
Freitag Morgen gleich frueh wieder der Bus beladen. Denn wir hatten 7 Stunden Farhrt vor uns, und mussten rechtzeitig in der schule zurueck sein.
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