| TAGEBUCH |
| --> Fraser Island, Australien Am letzten Tag fuhren wir durch wirkliches Allrad-Gebiet ins Innere der Insel an einen anderen See, der auch sehr schoen war und beruehmt fuer sein sehr klaresl Wasser ist. Ich lenkte den Jeep und hatte super Spass daran (die anderen vielleicht nicht so, da ihre Sitze nicht so gut gepolstert waren wie meiner, hehe J ) Dann ging es auch schon wieder zurueck aufs Festland und Amandine verbrachte einige Tage damit, ein Didgeridoo in einem Workshop selbst herzustellen. Ich verbrachte die Zeit hauptsaechlich mit Angeln. Dabei lernte ich den Australier Nathan kennen, mit dem wir uns anfreundeten. Da wir in einigen Tagen einen Flug von Brisbane nach Sydney hatten, war es an der Zeit nach Brisbane zurueckzukehren. Er war auf dem Weg nach Sueden und nahm uns daher in seinem verrueckt bemalten Auto mit. Wir machten einen Zwischenstop ueber Ostern, wo wir an einer Wanderung auf einen Berg teilnahmen und Amandine sich etwas den Knoechel verknackste.(ist mittlerweile wieder OK) Nathan brachte uns dann direkt zum Flughafen in Brisbane und wir flogen nach Sydney. Sydney Dort war der Hoehepunkt eindeutig unser Besuch im Sydney Opera House, wo wir sehr viel Glueck hatten und noch Karten fuer Die Auffuehrung von Romeo und Julia bekamen. Die Auffuehrung war klasse und es ist schon speziell, da man das Gebaeude so oft auf Bildern sieht. Und dann war unsere Zeit in Australien auch schon abgelaufen. Wir hatten viel erlebt und hatten eine sehr schoene Zeit. Sehr empfehlenswert J Nun ging es also weiter nach Neu Seeland. Christchurch � Neuseeland 1. saukalt!! 2. dicke Jacke gekauft Die Stadt ansich ist nichts Besonderes. Aber am Pinbrett der Jugendherberge entdeckte ich eine kleine Notitz, auf der Arbeit auf einem Bauernhof gegen Kost und Logis angeboten wurde.(einzige Moeglichkeit, ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten, da keine Barzahlung stattfindet) Da ich nach so langem Nichtstun das Arbeiten wirklich vermisse (ja, erklaert mich ruhig fuer verrueckt..), schlug ich sofort zu. Der Mann am Telefon war sehr nett. Es war mir voellig egal wie die Arbeit aussehen wuerde, also vereinbarten wir den naechsten Tag. Ich trampte in die Stadt, die etwa 100 km von Christchurch entfernt liegt. (Das Trampen sah etwa so aus: Aussteigen aus dem Bus der mich in die richtige Strasse brachte, Daumen raus, das dritte Auto haelt an, nimmt mich genau in die Stadt wo ich hin muss, getrampte Zeit = 15 Sekunden, Entschluss: in Neuseeland kein Geld mehr fuer Bus ausgeben) In der Stadt Akaroa holte mich die B�uerin ab und brachte mich auf ihre Farm, die in einem kleinen Tal liegt, das auf einer Seite zum Meer hin geoeffnet ist. Es gibt einen Nachbar, ansonsten ist dort niemand. Ich hatte sehr Glueck, denn das Ehepaar ist superfreundlich und sie machen dies Angebot wohl weniger wegen der Arbeit als fuer den sozialen Kontakt, den sie wohl vermissen, seit die Kinder aus dem Haus sind. So helfe ich ihnen bei allen moeglichen Arbeiten, heute erstmal nur Walnuesse sammeln und Heckenschneiden. Es tut gut mal wieder etwas zu tun, auch wenn es nicht die aufregendste Arbeit ist. Hier werde ich die naechsten ein bis zwei Wochen bleiben. Amandine ist momentan noch in Christchurch, kommt aber uebermorgen auch hierher, da die beiden Farmer sie unbedingt kennenlernen moechten. Naechste Woche gehen sie fuer vier Tage in Urlaub und luden Amandine und mich ein, in der Zeit hier alleine auf der Farm zu bleiben. Ich bin beeindruckt ueber so viel Vertrauen das sie uns entgegenbringen, obwohl wir uns erst seit zwei Tagen kennen. Wie ihr seht geht es mir gut und ich hoffe es geht euch genauso. Viele herzliche Gruesse, Euer Soeren Amandine kam nach einigen Tage auch auf der Farm, das Ehepaar war so nett zu uns. Sie fuhren wirklich fuer 4 Tage in Urlaub und Amandine und ich kuemmerten uns ums Haus und um die Hunde und Pferde. Sie liessen uns ein Auto, mit dem wir hinfahren durften wo wir wollten. Mir ueberliess er seine Schrotflinte zum Entenjagen, da die Saison gerade angefangen hatte :-) Eine habe ich auch erwischt, die Amandine dann fuer alle zubereitet hat, sie schmeckte koestlich. Als das Ehepaar aus dem Urlaub kam, gingen wir einmal zusammen fischen. Bob, der Bauer, Amandine und ich. Als wir draussen waren, wurden die Wellen auf dem Meer so hoch dass sich das Boot ueberschlug und wir im eiskalten Wasser landeten. Gottseidank wurde niemand verletzt und da wir Schwimmwesten anhatten, konnten wir auch ans Ufer schwimmen, obwohl die grossen Wellen uns immer wieder fuer mehrer Sekunden unter Wasser drueckten. Es war ein ziemlicher Schock fuer uns, von dem wir uns erstmal bei einem heissen Tee erholen mussten. Wir blieben insgesamt zwei Wochen auf dem Bauernhof. Dann trampten wir durch Neuseelands Suedinsel nach Queenstown. Beim Anhalten lernten wir viele unterschiedliche Menschen kennen und es machte sehr Spass, vor allem, weil das Trampen in Neuseeland wirklich meistens einfach ist. In Queenstown bestiegen blieben wir nur kurz. Wir machten eine Tageswanderung und bestiegen einen Berg. Von diesem aus konnte man eine schneebedectke Bergkette sehen, auf dem Teile des Herr der Ringe gedreht wurden. Nach Queenstown trampten wir weiter zu einem der grossen Gletscher in Neuseeland. Dort nahmen wir an einer Gletschertour teil, die den ganzen Tag dauerte. Wir bekamen die volle Ausruestung, spezielle Schuhe, Steigeisen, Eispickel, spezielle Jacken, Handschuhe. Die Tour war beeindruckend, man laeuft auf einem riesigen Eiswuerfel herum und das Eis hat verschiedenste Strukturen die manchmal wunderschoen aussehen. Es ist ausserdem durchzogen von sehr tiefen Spalten und man muss sehr aufpassen wo man hintritt. Unser Fuehrer war jedoch sehr gut. Manchmal liefen wir am Boden dieser tiefen Spalten entlang, es ist wie in einem Labyrinth und sicherlich nichts fuer Leute mit Platzangst. Denn die Spalten waren teilweise so eng, dass man am Boden nicht beide Fuesse nebeneinander stellen konnte und man sich richtig seitlich hindurchdruecken musste. Und an beiden Seiten ragte das blanke, blaue Eis bis zu 40 Meter in die Hoehe. Wuerde es da ein paar cm verrutschen...:-) ie Reise durch die Suedinsel Neuseelands schlossen wir damit ab und gingen auf dem schnellsten Weg zur Faehre, die uns zur Nordinsel brachte. |