| Mein Grossonkel Otto Raqu� erhielt seine militärische Ausbildung bei der 3. Schützen-Ersatz-Kompanie 110. Im Septmeber 1939 war er in Posen stationiert. 1940 gehörte er der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 321 an, das der 197. Infanterie Division unterstellt war und
in den Vogesen und den Niederlanden zum Einsatz kam. Nach einem Lazarettaufenthalt kehrte er am 17. Mai 1940 zu seiner ursprünglichen Ausbildungseinheit zur�ck und blieb bis zum August 1940 in Posen. Am 17. August 1940 wurde Otto Raqu� zur 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 258 versetzt und kam damit an die Ostfront. Eine Artillerie-Geschoss-Verletzung am Unterkiefer führte ihn
zwischen Juli 1941 und Januar 1942 in verschiedene Lazarette, bevor er am 22. Januar 1942 wieder zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 110 zurück kehrte. Am 5. April 1942 musste er wieder an die Front zu seiner alten Einheit, der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 258.
Am 2. September 1942 kam Otto Raqu� bei einem Unfall mit einem Fuhrwerk in der Nähe von Siwkowo ums Leben.
Er wurde auf dem Friedhof seines Regiments in Schukowskje, an der Rollbahn zwischen Bolchow und Belew, im Grab Nr. 112 bestattet. | |