
![[Kreuzlingen um 1840]](kreuzlingen1840.jpg)


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*Das Spendenaufkommen ist mit ca. 5,5 Mio Goldmark fast sieben Mal so hoch wie das Stammkapital seiner ersten Aktiengesellschaft. **Die russische Regierung setzte zu Beginn des Krieges für den Abschuß eines Zeppelins die abenteuerliche Summe von 5.000.- Goldrubel (10.000.- Goldmark, entsprechend 100.000.- Euro nach der Währungsreform von 2002) aus - dies, obwohl Zeppeline an der Ostfront gar nicht eingesetzt wurden. (Die Deutschen benötigten keine Luftaufklärung, da sie die - unverschlüsselten - russischen Funksprüche mithören konnten :-) Gleichwohl schwirren bis heute Märchen von angeblichen Luftangriffen durch Zeppeline auf Warschau u.a. Städte in Russisch-Polen durchs www; diese beruhen auf Fantasiegemälden für entsprechend beschriftete deutsche Propaganda-Postkarten an der Heimatfront.
***Bis dahin hatten Einschußlöcher in der Außenhaut lediglich dazu geführt, daß die Gasfüllung je nach Größe mehr oder weniger langsam ausströmte und das Luftschiff so zur Notlandung gezwungen wurde; nunmehr explodierte das Gas, was zum sofortigen Absturz führte. ****Die Diskussion über dieses Ereignis wurde und wird überwiegend durch unsachliche Spekulationen beherrscht. Im "Dritten Reich" wurde behauptet, die Katastrofe sei auf die Verwendung von Wasserstoffgas zurück zu führen, zu der man gezwungen gewesen seien, weil der jüdische US-Präsident Roosevelt - ein ausgewiesener Deutschenhasser - persönlich die Lieferung des unbrennbaren Heliums nach Deutschland verboten hatte. In den Mainstream-Medien wird heute behauptet, es habe sich um einen bloßen "Unfall" gehandelt. Richtig ist, daß "LZ 129" zwar so konstruiert war, daß es Helium aufnehmen konnte, daß man daran aber zunächst gar kein ernsthaftes Interesse hatte, da dies unwirtschaftlich war - bei Befüllung mit Wasserstoffgas konnten 40% mehr Passagiere befördert werden. Erst nach der Katastrofe versuchte man, in den USA Helium zu kaufen, was dort jedoch verweigert wurde. Ein Unfall bei der Landung scheidet aus, ebenso ein "Kurzschluß" oder ein Blitzeinschlag - die Hülle der "Zeppeline" war, auch bei Wasserstoffgas-Befüllung, dagegen gefeit, wie sich wiederholt gezeigt hatte. Es war offenbar eine Bombe mit Zeitzünder im "LZ 129" deponiert; die Flugleitung von Lakehurst verweigerte ohne anderweitigen Grund für längere Zeit die Landung und zwang das Luftschiff zu unzähligen "Ehrenrunden"; erst kurz vor der Explosion erteilte sie die Landegenehmigung - ein nicht nur "zufälliger" Zusammenhang liegt nahe. *****Nachdem inzwischen alle im Zweiten Weltkrieg aktiven deutschen Soldaten, die nicht am "Widerstand" beteiligt waren, dieser Ächtung unterliegen, ist Zeppelin der einzige, auf den diese Aussage heute noch zutrifft. Völlig aus den Geschichtsbüchern getilgt ist August v. Parseval (1861-1942), der ebenfalls Luftschiffe baute, aber das Pech hatte, das "Dritte Reich" noch mit zu erleben und persönlich von den bösen Nazis für seine Arbeiten geehrt zu werden. ******Bei jener Abstimmung durfte lediglich aus einer zuvor unter politisch-korrekten Gesichtspunkten zusammengestellten Liste von 200 Personen - darunter ein Drittel Juden oder Zigeuner - "gewählt" werden; das Ergebnis ist also wenig repräsentativ. Fast alle vorgegebenen Erfinder - außer Nikolaus Otto (182.) und Hermann Oberth (187.), die wahrscheinlich kaum noch jemand kannte - plazierten sich vor Zeppelin. weiter zu Alfred v. Tirpitz zurück zu Sic transit gloria heim zu Von der Wiege bis zur Bahre |