Vor allem europäische Politiker beteuern ständig, dass ihre Staaten keine Kriegsparteien im Ukraine-Konflikt sind. Man könnte ironisch sagen, dass diese häufigen Dementis alleine schon zeigen, dass das Gegenteil der Fall ist. Ansonsten müssten sie es ja nicht ständig dementieren. (Anm. Dikigoros: Was gibt es denn da zu dementieren? Alle Staaten, welche die - weltweit übliche - Strafbarkeit des Söldnertums für fremde Staaten "ausgesetzt" haben, soweit es Einsätze in der Ukraïne gegen Rußland betrifft, haben damit doch ganz offiziell eingeräumt, daß sie im Krieg Partei sind - zumal wenn sie dem Regime in Kijiw auch noch die finanziellen Mittel - so genannte "Hilfsleistungen" - zur Verfügung stellen, um die Söldner zu bezahlen. Und wenn sie gar Angehörige ihrer eigenen Streitkräfte "beurlauben", damit sie gegen Rußland kämpfen können - wie z.B. Großbritannien, dessen "Royal Air Force" dort bereits mehr als die Hälfte ihrer Kampfpiloten verloren hat und händeringend Nachwuchs sucht - dann steht das doch fast schon einer Kriegserklärung gleich.)
Aber das Thema ist zu ernst für Scherze, denn tatsächlich ist es schon lange unstrittig, dass reguläre Soldaten aus Staaten des kollektiven Westens in der Ukraine tätig und auch an Kampfhandlungen gegen Russland beteiligt sind. Dass der Westen in der Ukraine einen Krieg gegen Russland führt, ist daher keine russische Propaganda, sondern eine traurige und sehr gefährliche Tatsache.
Übrigens hat das ukrainische Parlament im Januar 2023 ein Gesetz verabschiedet, das es Ausländern erlaubt, in der ukrainischen Armee zu dienen. Bedeutet das, dass Ausländer erst 2023 in die Reihen der ukrainischen Soldaten aufgenommen werden?
Nein, damit wurde nur eine längst gängige Praxis nachträglich legalisiert, denn bekanntlich haben auch schon vor der Eskalation vom Februar 2022 Ausländer auf ukrainischer Seite im Donbass gekämpft. Und nach der Eskalation vom Februar 2022 kamen viele sogenannte Freiwillige hinzu, die de facto Söldner waren, was auch westliche Medien nie verschwiegen haben.
Wichtig ist hierbei der Unterschied zwischen Söldnern, die gegen gute Bezahlung für eine Konfliktpartei kämpfen, und regulären Soldaten. Natürlich steht es der Ukraine juristisch gesehen frei, für ihre Armee Söldner zu rekrutieren. Allerdings verbieten viele Staaten ihren Staatsbürgern, als Söldner für Armeen anderer Länder zu kämpfen. Ein Beispiel dafür ist Tschechien, wo gerade ein Söldner vor Gericht steht, der auch in Butscha dabei war und dazu sehr interessante Aussagen gemacht hat, über die deutsche Medien allerdings nicht berichtet haben.
Dass sich seine Staatsbürger als Söldner verdingen, macht einen Staat nicht zur Konfliktpartei. Anders sieht es hingegen aus, wenn dieser Staat seine regulären Soldaten in einen Konflikt schickt.
Und genau das tun westliche Staaten, denn offensichtlich sind in der Ukraine westliche Soldaten aktiv, die allerdings teilweise von ihren Armeen beurlaubt wurden und die ihren “Urlaub” mit Erlaubnis ihrer Armee in der Ukraine verbringen. Dabei wird der Übergang von Söldnern zu regulären Soldaten und umgekehrt fließend.
Schon im Sommer 2022 meldete Russland, dass in der Ukraine auch Spezialeinheiten der USA und Großbritanniens beispielsweise als Bedienmannschaften der damals neu gelieferten HIMARS-Raketenwerfer aktiv seien, weil die HIMARS mit NATO-Zieldaten arbeiten, über die ukrainische Soldaten gar nicht verfügen. Und selbst wenn sie darüber verfügen würden, hätte man die Ukrainer gar nicht in so kurzer Zeit an den komplizierten HIMARS ausbilden können.
Die USA und Großbritannien haben das natürlich bestritten und als „russische Propaganda“ bezeichnet. Im Dezember 2022 hat ein hochrangiger britischer General die Entsendung von Truppen in die Ukraine allerdings eingeräumt. Darüber hat die britische Times berichtet, deren Artikel ich damals übersetzt habe. Demnach waren britische Spezialeinheiten an verdeckten Operationen in der Ukraine beteiligt.
Damit kann der Westen seit Dezember 2022 nicht mehr bestreiten, dass seine Soldaten in der Ukraine kämpfen, denn Großbritannien hatte es zugegeben. Aber da westliche Medien das nicht weiter thematisiert haben, weiß kaum jemand von dem Bericht der Times, die das Thema auch schnell wieder vergessen hat.
Am 26. Dezember 2022 erklärte Andrej Marotschko, ein Offizier der Volksrepublik Lugansk, dass Söldner aus mehr als 30 Ländern in der Ukraine kämpfen. Unter ihnen seien deutsche, französische, italienische und polnische Söldner.
Im Januar 2024 wurde ein Gebäude im ukrainisch kontrollierten Charkow von Russland bombardiert. Das russische Verteidigungsministerium hat danach gemeldet, dass der Angriff einem Sammelpunkt für überwiegend französische Söldner galt und dass bei dem Angriff 60 überwiegend französische Söldner getötet und 20 verletzt worden seien.
Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu behauptete damals, Frankreich könne nicht gegen demokratische Prinzipien verstoßen und seinen Bürgern verbieten, freiwillig in die Ukraine zu reisen, um auf der Seite Kiews zu kämpfen.
Die Anwesenheit französischer Söldner wurde jedoch umgehend vom französischen Außenminister Stéphane Sejournet dementiert, der auf eine Frage der Zeitung Le Parisien antwortete, es gebe keine französischen Söldner in der Ukraine, und den Vorwurf als "plumpe Manipulation Russlands" bezeichnete, an die man "gewöhnt" sei.
Die widersprüchlichen Erklärungen aus der französischen Regierung zeigten, wie schwierig das Thema für Frankreich war und ist. Der Verteidigungsminister, der ja weiß, dass reguläre französische Soldaten in der Ukraine aktiv sind, und seien es "nur" Soldaten der Fremdenlegion, dementierte die Meldung über französische Söldner nicht, während der Außenminister die Meldung rundweg dementierte und als "plumpe Manipulation Russlands" bezeichnete
Informationen über französische Soldaten in der Ukraine gab es jedoch bereits seit Herbst 2022. Der Fernsehsender RTL berichtete damals, dass 100 französische Staatsbürger “an der Seite der Ukraine” kämpften. Das war definitiv keine russische Propaganda, das war die Recherche eines französischen Fernsehsenders.
Seit 2003 ist in Frankreich übrigens ein Gesetz in Kraft, das jegliche Söldnertätigkeit mit Gefängnis bestraft. Das Gesetz verbietet es französischen Staatsbürgern, als Söldner an Feindseligkeiten teilzunehmen. Ein französischer Staatsbürger darf daher gar nicht an einem militärischen Konflikt außerhalb Frankreichs teilnehmen, was die Aussage des französischen Verteidigungsministers, Frankreich könne nicht gegen demokratische Prinzipien verstoßen und seinen Bürgern verbieten, freiwillig in die Ukraine zu reisen, um auf der Seite Kiews zu kämpfen, Lügen straft.
Der Trick dabei ist die Fremdenlegion, die Teil der regulären französischen Armee ist und damit dem Verteidigungsminister untersteht, deren Soldaten aber keine Franzosen, sondern Ausländer sind. (Anm. Dikigoros: Das ist Schnee von vorgestern. Heute liegt der Prozentsatz von echten Ausländern in der Légion étrangère unter 10% - allerdings werden pro forma alle Legionäre unter einer fremden Nationalität geführt :-) Nur die Offiziere sind Franzosen. Und die Fremdenlegion wurde für genau solche heiklen Einsätze gegründet, bei denen Frankreich zwar an einem Krieg teilnehmen, aber Meldungen über französische Verluste vermeiden will.
Über die Fremdenlegion habe ich bei der Recherche für diesen Artikel übrigens etwas gelernt, denn auch Franzosen können sich als Soldaten zur Fremdenlegion melden. Auf der offiziellen Website heißt es, dass jeder Franzose der Fremdenlegion beitreten kann. Dort werden auch die Bedingungen für die Aufnahme genannt:
Das bedeutet, dass jeder Franzose, auch wenn er keine militärische Erfahrung hat, der Legion beitreten kann, wenn er seine Staatsbürgerschaft wechselt. Ob Frankreich dazu vielleicht sogar Abkommen mit anderen Staaten hat, die in so einem Fall unbürokratisch ihre Staatsbürgerschaft zur Verfügung stellen, muss man mal recherchieren, es würde mich aber nicht wundern. (Anm. Dikigoros: Wozu? Diese Pseudo-Staatsangehörigkeit hat ja keine Außenwirkung - es braucht also kein Drittstaat einer solchen Ein-/Aus-Umbürgerung seinen offiziellen Segen zu erteilen :-)
Jedenfalls kann ein Franzose auf diese Weise ganz legal Söldner in der Ukraine werden, indem er nach seinen Eintritt in die Fremdenlegion mit deren Erlaubnis einen Vertrag mit Kiew unterzeichnet. Ausländer erhalten in der Ukraine laut Meldungen etwa 3.000 Euro pro Monat, gesuchte Spezialisten sogar ein Vielfaches davon.
Der Fernsehsender RTL berichtete auch, dass zu Beginn des Konflikts etwa 800 Franzosen den Wunsch geäußert haben, als Freiwillige in den ukrainischen Streitkräften zu dienen, aber tatsächlich nur etwa die Hälfte von ihnen in die ukrainische Armee eingetreten ist. Einige von ihnen kehrten nach einigen Tagen zurück und erhielten den Spitznamen "TikTok-Kämpfer", während andere "regelmäßig hingingen und zurückkehrten", wie RTL berichtete.
Die meisten französischen Söldner, die sich den ukrainischen Streitkräften angeschlossen haben, kaufen ihre Ausrüstung selbst, da die ukrainische Armee nicht alles zur Verfügung stellen könne, heißt es in dem RTL-Artikel. Ein Söldner, der sich seit Beginn des Konflikts in der Ukraine aufhält, sagte RTL anonym, er habe fast 50.000 Euro ausgegeben. Ein Sturmgewehr z.B. kostet 4.000 Euro, manche würden sich auch Autos kaufen, um ins Konfliktgebiet zu fahren. Manche Kämpfer würden sogar online Spenden sammeln, um zusätzliches Geld zu bekommen.
Am 15. April 2024 meldete der pro-russische Untergrund im von der Ukraine kontrollierten Donbass, dass die russische Armee einen Stützpunkt französischer Söldner im von Kiew kontrollierten Slawjansk angegriffen habe. Am selben Tag berichtete Dmitrij Rogow, Leiter der Bürgerbewegung "Wir sind mit Russland" aus Saporoschje, dass die ukrainische Armee selbstfahrende Artilleriegeschütze vom Typ Caesar aus französischer Produktion erhalten habe und dass die Franzosen angeblich als Bediener mitgekommen seien.
Mit den Caesars ist es ähnlich, wie mit den HIMARS, denn sie bekommen ihre Zieldaten normalerweise über Aufklärungsdaten der NATO, zu denen die Ukrainer keinen Zugang haben. Und die Bedienung dieser modernen westlichen Waffen kann man auch nicht über Nacht lernen.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind vom Beginn der Militäroperation in der Ukraine bis März 2024 insgesamt 356 Franzosen in die Ukraine gekommen, von denen fast die Hälfte (147) getötet wurde.
Sergej Naryschkin, der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes, hat der TASS erzählt, dass die französische Regierung über die steigende Zahl der in der Ukraine getöteten Franzosen besorgt sei. Die Zahl der in der Ukraine gefallenen französischen Offiziere sei so groß, dass die französische Regierung Probleme habe, im Offizierscorps neue Freiwillige für Einsätze in der Ukraine zu finden.
Schließlich bedeutet jeder tote Offizier, dass eine Familie vergeblich auf ihn wartet. Die Familien der Toten müssen dezent entschädigt und die Toten müssen begraben werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt und ohne dass Medien darüber berichten. Je mehr Offiziere in dem Krieg fallen, an dem Frankreich angeblich nicht beteiligt ist, desto schwerer wird auch die Geheimhaltung.
Und ganz "zufällig" begann Macron Ende Februar dieses Jahres, also kurz nachdem in Charkow 60 französische “Söldner” gefallen sind, die offizielle Entsendung regulärer französischer Truppen in die Ukraine ins Spiel zu bringen.
Dass Franzosen (und offensichtlich auch reguläre französische Soldaten) in der Ukraine kämpfen, kann also als sicher gelten. Aber Paris ist nicht allein.
Im April 2023 wurden Unterlagen aus dem Pentagon geleakt, aus denen hervorging, dass die NATO mit mindestens 97 Soldaten aus Spezialeinheiten in der Ukraine aktiv war. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitierte z.B. das US-Portal Politico wie folgt:
Politico fügt hinzu, dass „einige der Dokumente möglicherweise gefälscht sind“. Den Dokumenten zufolge beläuft sich die Zahl der US-Militärangehörigen im Konfliktgebiet auf etwa 100 Personen. Politico stellt auch fest, dass Großbritannien es ablehnte, diese Informationen zu kommentieren, während die USA „eine kleine militärische Präsenz in ihrer Botschaft in der Ukraine bestätigten, die angeblich ’nicht an den Feindseligkeiten beteiligt‘ ist“.
Dass auch die deutschen Generäle, die bei den Taurus-Leaks zu trauriger Berühmtheit gelangt sind, in ihrem Telefonat offen gesagt haben, dass in der Ukraine Soldaten aus NATO-Ländern im Einsatz sind, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Entgegen den Beteuerungen der europäischen Staats- und Regierungschefs, ihre Länder seien nicht militärisch am Ukraine-Konflikt beteiligt, behaupten die Zahlen des russischen Verteidigungsministeriums das Gegenteil: Die Hälfte der Söldner in der Ukraine kommt nach russischen Informationen aus Europa. Polen (2.960), Großbritannien (822) und Rumänien (784) stellen den größten Anteil [...]
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben sich von Beginn der Militäroperation bis März 2024 insgesamt 13.387 Ausländer den ukrainischen Streitkräften angeschlossen.
паровоз ИС20 578 (5. August 2024):
Deutschland führt seit 2022 offen Krieg gegen Rußland. Ausbildung von Soldaten für den Krieg, Aufklärungs- und Zieldaten, Lieferung spezieller Waffensysteme, die ohne Unterstützung durch den Lieferanten nicht genutzt werden können. Seitdem geht es nur um immer größere Ausmaße der Kriegsführung.
Dieses Gefasel, man führe zwar Krieg, sei aber keine Konfliktpartei, ist ohne Bedeutung. Aus dem Orwellianischen in die Normalsprache übersetzt heißt es: Wir dürfen gegen euch Krieg führen, euch ist es aber verboten, auf uns zurückzufeuern. Ein Irrtum. Die Russen tun das nicht, weil sie kein Interesse daran haben, den Schauplatz auszuweiten. Sie dürften aber, und sie werden das tun in dem Moment, wo es ihnen militärisch ratsam erscheint [...]
Hugross (6. August 2024)
Die Söldner bekommen 3000€/Monat, brauchen dann aber eine Ausrüstung für 50.000€? Dann müssen die 17 Monate Kämpfen, nur um die Kosten der Ausrüstung wieder rein zu holen. Und für schlappe 3000/Monat halten die Ihren Kopf hin? Mit guter Aussicht, die 17 Monate nicht zu überleben. Wer ist denn so dumm, sich auf solch ein schlechtes Geschäft einzulassen?
(Anm. Dikigoros: Niemand. Selbstverständlich bekommen die das Zeug von ihren Heimatstaaten geschenkt geliehen zur Verfügung gestellt. Lediglich nach außen muß behauptet werden, die würden es aus eigener Tasche bezahlen :-)
Grundrechtetraeger (6. August 2024):
[...] Die Annahme, bei einer Frontlänge von 1.200 km seien lediglich 6.000 die Uniform wechselnde westliche Militärangehörige oder Söldner aktiv am Krieg beteiligt, kann nicht realistisch sein - das wären pro 100 km 500 Söldner. [...] Unbenannt sind jedoch alle diese Militärkräfte, die zur Aufklärung eingesetzt werden und in Wiesbaden, Stuttgart, Ramstein oder wo auch immer in zentralen Schaltstellen aktiv die ADF koordinieren. Ich bin nach wie vor überzeugt, daß sich Patriot, Pershing (Anm. Dikigoros: Die gibt es schon lange nicht mehr - oder hat die etwa jemand wieder aus der Mottenkiste geholt?!?), Atacams und Stormshadows ohne aktive westliche Beteiligung nicht ins Ziel lenken lassen [...]
Floki (6. August):
Für 3-4 tausend Dollar (falls man sie überhaupt bekommt) geht doch kein vernünftiger Söldner in die Ukraine [...] Die können mehr bei weniger Risiko woanders verdienen. Was übrig bleibt sind ein paar echte Spezialisten, die direkt von westlichen Staaten bezahlt werden, und die wird man weit hinter der HKL (Anm. Dikigoros: Hauptkampflinie. "Front" bezeichnet sowohl im Russischen als auch im Ukraïnischen eine Heeresgruppe) finden. Was übrig bleibt, ist der Kaffeesatz (Anm. Dikigoros: Gemeint ist wohl Bodensatz. Kaffeesatz ist das, worin einige Kommentatoren hier lesen :-) - die, die sonst nirgendwo einen Vertrag bekommen, die einfach nur richtige Vollpfosten sind und [...] keine bis wenig reale militärische Erfahrung haben. Ein paar Monate oder Jahre mit Schönwetter-Manövern in ihrer westlichen Heimat macht noch lange keinen effektiven und professionellen Söldner. (Anm.: Mit Manövern bei schlechtem Wetter auch nicht - Dikigoros erinnert sich noch dunkel an seine Grundausbildung vor über einem halben Jahrhundert :-)
Söldner, die was können, sind opportunistisch veranlagt: „Wenig Risiko bei hohen Verdienst“. Ich kenne da ein paar, die sind seit Jahren als PMC tätig. Als ich fragte: Und geht ihr nach Kiew? lachten ALLE und meinten: Wir wären ja blöd, für ein paar Nüsse dieses Risiko... Einige meinten sogar: Da geh ich doch lieber nach Moskau und unterschreibe dort;
da bekommt man wenigstens was [...] Was haben die in westlichen Medien hochgelobten „Demokratie-Söldner“ denn bis jetzt für einen Unterschied gemacht? Gar keinen, außer hin und wieder mal eine nette mediale Zeitungsente [...]
(Anm. Dikigoros: Aber, aber... Die heißen in unseren Qualitätsmedien doch nicht "Demokratie-Söldner", sondern "gezielt Eingreifende" oder "regime changer", um "ein autoritäres Regime durch ein demokratisches zu ersetzen". Nachzulesen z.B. im Artikel "Demokratieförderung" auf
Wikipedia unter "Demokratieförderung im engeren Sinne" :-)
паровоз ИС20 578 (6. August 2024):
[...] Es liegt eindeutig und offen bekannt eine deutsche Kriegsbeteiligung vor. Nebenzia reicht alle Belege für kriegerische Handlungen gegen Rußland im UNSC (Sicherheitsrat) ein, dort sind schon viele. Im Falle, daß der Tag gekommen ist, reicht Rußland eine Anzeigung nach Kap.7 Art.51 UNO beim Sicherheitsrat ein [...] Deutschland bekommt dann ein Fax von der UNO, Weiterleitung der Anzeigung, und schon vorher Kinshal, die sind schneller [...]
Rußland kann sich jedes beliebige Land aussuchen, das kriegsbeteiligt ist. Deutschland wäre 1. Wahl: sehr feindselig, keine Atommacht, fettes Ziel mit anfälliger Infrastruktur, untaugliche Abwehr,
schwaches Militär.
Im übrigen gibt es eine Kriegserklärung durch das Auswärtige Amt, und die ist weltweit bekannt. Die deutsche Außenministerin Baerbock (Anm. Dikigoros: Gemeint ist wohl die Außenfeministerin
Plärrblök)
erklärte öffentlich am 28.01.2023: "We are fighting a war against Russia."
Zappenduster (6. August 2024):
Aus gegebenen Anlass, für alle die Bock haben:
Hier
werden alle Fragen geklärt. Auch die Verdienstmöglichkeiten stehen dort:
[...] Ach ja, wer es ganz nötig hat, sollte dies auch auf dem Schirm haben:
Diese Fälle sollte man bei einer dreijährigen Dienstzeit dringend mit einplanen. Die Frage ist nur, ob die Familie das Geld auch wirklich bekommt.