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Ankunft in Cuba:
Der letzte Tag in der BRD brachte noch einen Kontakt zu Dirk, einem "ehrfahrenen" Sextouristen, der zwar über Düsseldorf mit LTU nach Cuba flog, dafür aber ebenfalls in Holguin ladete.
Was also lag näher als mich Dirk für die Dauer seines Aufenthaltes in Cuba anzuschließen? Er blieb zwar nur 1 Woche, aber in dieser Zeit war ich wenigstens nicht so ganz alleine auf mich gestellt und konnte etwas für die beiden restlichen Wochen lernen.
Die Tatsache, dass ich keinerlei Spanisch spreche, hat meine Entscheidung dann natürlich noch beeinflusst.
Wir sprachen uns telefonisch am 14.09.00 ab und wollten uns am Flughafen Holguin treffen. Seine Maschine sollte ca. 30 Min. VOR meiner landen.
Da Condor schneller als veranschlagt, und LTU langsamer war, war ich nachher gut und gerne 30 Min. vor ihm da, da ich aber eh auf der Suche nach Judith war (dank SZ), war das kein Problem.
Einreise war trotz des fehlenden Hotelvouchers kein Problem, ich hatte einfach das Hotel VitaClub Caracol in St. Lucia eingetragen...
Am Ausgang wartete dann schon eine Menschenmenge die ankommenden Touris. Aber leider war Judith nicht darunter. Es waren zwar 2 schwarze Girls dabei, aber auf Nachfrage stellte sich heraus, dass keine davon Judith hiess. Zum Glück, denn mir haben diese Mädels optisch überhaupt nicht gefallen... im Gegensatz zu dem Pic das SZ mir von Judith vorher zugemailt hatte.
Während der Wartezeit auf Dirk überlegte ich mir, wohin ich ohne Judith und ohne Dirk fahren wollte:
Santiago de Cuba? Lt. SZ nicht so dolle, und lt. Forum recht viel Bullerei
St. Lucia? Tolle Strände, aber nur Touris und Jineteras...
Camaguey? wenig Touris und dafür massenhaft Amateure...
Kurz bevor ich mich einem Touristenbus nach St. Lucia anschließen wollte, kam Dirk dann noch. Nach kurzer Besprechung entschieden wir uns für ein Taxi nach St. Lucia. 80 US$ (Anm. Dikigoros: das Jahresgehalt eines Arztes auf Kuba :-), also 40 US$ pro Nase. Erschiehn mir realistisch. Den der Tourisbuss kostet zwar nur 12 US$, war dafür aber 5 Stunden unterwegs.
Auf der Fahrt nach St. Lucia hat er mir etwas von seinen Erfahrungen bei vorherigen Cubatrips verraten, und ich habe mir die Landschaft, Strassen und Leute angesehen. Ich war fasziniert.
Einige Mädels am Strassenrand haben wohl bemerkt daß sie mir gefallen haben, und gewunken und gelacht wie man es aus Deutschland nicht kennt. Ich war im Paradies für alleinreisende Männer angekommen. Nur wusste ich das zu DIESEM Zeitpunkt noch nicht.
Nach 2-3 Stunden Fahrt kamen wir dann in St. Lucia an. Zuerst machte der ganze Ort auf mich einen recht armseligen Eindruck. Es war so ganz und gar anders als ich mir einen TOURISTENORT vorgestellt hatte.
Das Hotel allerdings machte einen durchaus SEHR guten Eindruck. Da ich nicht aus Deutschland reserviert hatte, durfte ich für 50 US$ pro TAG einchecken. Hier machte ich gleich meinen 1. Fehler und checkte für eine WOCHE ein... Nach einer Dusche machten wir uns über das Buffet her. Nicht schlecht. Danach ging es an die Bar und erstmal ein paar Cuba Libre hinter die Binde gegossen. Leider (warum verstand ich nicht, da ich kein spanisch spreche) gab es im Hotel KEINE Mojitos.
Danach wollten wir erstmal AUSSERHALB des Hotels die Lage peilen und sind ins Centro comercial. Dort gab es endlich Mojitos! Und natürlich jede Menge Cubaner, die uns sofort anquatschten. Aber da keine Mädels darunter waren, haben wir den Schuppen recht schnell wieder verlassen.
Draussen hatten sich in der Zwischenzeit schon die ersten Girls eingefunden, die uns beim vorbeigehen mindestens ebenso begutachteten wie wir diese in Augenschein nahmen... War nix dabei, was mich hätte reizen können.
2 Min. Fussweg vom Centro comercial entfernt war eine Freiluftdisco, Rhumbos oder so ähnlich. Dort waren zwar auch noch keine Mädels, aber wenigstens lief Musik. Also gleich wieder Mojitos bestellt (zeigen bei mir schon langsam aber sicher die ersten Wirkungen, denn in der BRD trinke ich kaum Alk und dann noch die Zeitverschiebung und der doch relativ leere Magen). Kaum haben wir gesessen kamen schon die ersten "Vermittler" die uns mit den wohl üblichen Fragen belästigten. "Woher seid ihr?", "Wo wohnt ihr?". "Wielange bleibt ihr?". "Habt ihr schon Chicas?"...
Ich hatte aufgrund des für mich doch ungewohnten Alkpegels keine Lust, mich auf Englisch mit einem Cubaner zu unterhalten, der diese Sprache eh nicht beherrscht, aber der Typ hat einfach nicht lockergelassen. Inzwischen waren auch schon bestimmt 10-15 Jineteras in der Disco anwesend. Zum Glück nicht NUR die Mädels aus dem Centro comercial...
Dirk hat dann bei der Bestellung von einer neuen Runde Mojitos gleich noch eines der Mädels auf ein Bier (Cristal, ich dachte zuerst das sei ein cubanischer Softdrink) auf meine Kosten eingeladen. Nun, so war ich wenigstens die Nervensäge los, denn als das Girl sich neben mich setzte und mir SOFORT die Zunge in den Hals schob, war der Typ weg. Ein Glück.
Nach einigen Minuten (und einem weiteren Mojito) wusste ich den Preis für das Girl und ein Zimmer (jeweils 20 US$). Durch den Alk benebelt und in Unkenntniss der Preise habe ich eingewilligt und 5 Min. später sind wird los.
Nach ca. 5 Minuten Fußmarsch sind wir in der "Casa particular" angekommen. Die "Dame des Hauses" führte uns in wohl speziell für diese Bedürfnisse ausgestattes Zimmer, kassierte von mir die 20 US$ und verschwand.
Wie in Deutschland üblich, wollte ich eigentlich vorher bezahlen, aber die Chica (hiess sie auch Judith???) lehnte das ab.
Die Nr. danach war vom feinsten, zumindest für meine bis dato mit Huren gemachten Erfahrungen (die sich ja ausschliesslich auf die BRD beziehen). Leider habe ich erst nach der 1. Nr. gemerkt, daß der Gummi gerissen war... Ihr schien das aber gar nix auszumachen, und mir kam nur kurz Gedanken an mögliche Spätfolgen, denn sie begann schon damit, IHN wieder mit dem Mund auf aufzupäppeln.
Als auch der Gummi Nr. 2 gerissen war (hatte leider nicht meine eigenen Kondome mitgebracht, da ich in der 1. Nacht eigentlich keine Chica wollte), war die Nacht für mich gelaufen, und ich machte dem Mädel in Englisch klar, daß ich nicht wie vereinbart die ganze Nacht bleiben, sondern nun in mein Hotel zurück gehen wollte.
Natürlich war das für die Kleine kein Problem, denn die Nacht war ja noch jung (erst 23 Uhr Ortszeit) und so bestand ja noch die Möglichkeit, einen weiteren Touristen die Nacht zu "bedienen"...
Im Hotel angekommen schlief ich aufgrund des Alks sofort ein, aber schon gegen 4 Uhr morgens wachte ich wieder auf und konnte nicht mehr einschlafen... ja ja, der Jet Lag...
Am nächsten Morgen frühstückten wir und fuhren per Taxi nach Camaguey. Wie der Zufall es wollte konnte unser Taxifahrer (Orlando) sogar etwas Deutsch und Englisch, so dass eine Verständigung kein Problem war. Dirk spricht zwar Spanisch, aber auch nicht sonderlich gut.
Dort angekommen fuhren wird zuerst zu einer alten Bekannten von Dirk. Soweit sich das mitbekommen habe die Schwiegermutter von Dirks Flamme Adislaine (falls das so richtig geschrieben ist). Eigentlich sollte diese uns dann zu eben dieser Adislaine bringen, aber sie brachte uns (per Bici-Taxi) "nur" zu deren Zwillingsschwester Anjeri. Dort
angekommen gab es dann erstmal ein grosses Hallo und herzliche Begrüßungen, die nicht nur Dirk, sondern ebenfalls MIR galten. In Deutschland unvorstellbar, daß die ganze Familie einen Fremden (wenn auch der Freund eines Freundes) dermaßen herzlich begrüßt.
Anjeri erzählte Dirk wohl, daß ihre Schwester in Havanna sei... Nach 2-3 Stunden Aufenthalt hatte sich mein 1. Schock über die Wohnung und die Verhältnisse, in denen die Familie lebte, gelegt, und wir machten uns zu Fuß auf den Weg, ein Taxi Particular zu suchen, welches uns nach Vertientes bringen sollte.
Dort wohnten die Mutter und der Bruder der beiden Mädels. Die Fahrt mit einem Oldtimer war schon ein Erlebniss der besonderen Art; nur zu Schade, daß ich meinen Foto-Apparat im Hotel in St. Lucia gelassen hatte...
Auf den Weg kamen wir an einem Gefängnis vorbei, das, wie ich erst später erfahren sollte, ausschließlich Jineteras beherbergen soll... Wenn man als Touri dort die Möglichkeit hätte reinzukommen und die Mädels in Augenschein zu nehmen...
In Vertientes angekommen erwartete mich der 2. Schock. Denn obwohl die Wohnung von Anjeri und Familie für mich schon ein Schock war (schließlich war ihr Mann ARZT), war die Unterkunft der Mutter in Vertientes noch weitaus schlimmer: Dusche ohne fließendes Wasser, Donnerbalken als Toilette...
Auch hier wurde ich als Fremder einfach herzzerreißend herzlich aufgenommen. Die Tatsache, daß ich der Freund (keiner wusste, dass wir uns erst seit Freitag kannten) eines Freundes war, ist in Cuba wohl auch Grund genug, jemanden genauso herzlich aufzunehmen wie den Freund selber.
Kurze Zeit nachdem wir dort eingetroffen waren, machte Anjeri sich per Rad auf den Weg, die Mutter zu informieren, die dann die Arbeit sausen ließ und mit der Tochter auf einem Rad nach Hause fuhr.
Natürlich wurde sofort danach der Bruder Anjeris und "Bruder" von Dirk verständigt, der auch kurz darauf eintraf.
Endlich erfuhr Dirk die Wahrheit über seine Flamme Adislaine. Sie war nicht (wie Schwester und Mutter behaupteten) in Havanna, sondern sie hatte einen Holländer geheiratet und lebte nun in Holland!
Dirk schien jedoch nicht sonderlich geschockt und verabredete mit seinem Bruder Hacke (er nannte ihn immer Kacke) ein
Schlachtfest zur Feier unserer Ankunft in Cuba.
Diese Feier sollte am nächsten Tag (Sonntag) stattfinden. Als Dirk mich fragte, ob ich mich daran beteiligen würde, stand ich zwar immer noch unter dem Kulturschock, aber solch eine Feier wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Insgesamt haben wir 50 US$ zusammengelegt für eine komplette Sau, die an diesem Tag frisch geschlachtet werden sollte, und die dazugehörigen Getränke.
Die Nacht vom 16.09. - 17.09.2000 war dann auch schon die letzte Nacht, die ich in dem Hotel verbringen sollte, und das obwohl ich 1 Woche gebucht hatte...
Am Sonntag war das "Schlachtfest"! Und Dirk und ich wollten danach nicht mehr nach St. Lucia zurück, sondern die Nacht in einer Casa in Camaguey verbringen.
Dank Internet hatte ich eine ausführliche Liste von Casas. Allerdings hauptsächlich in Santiago de Cuba und Havanna. Aber es waren auch 2 Casas in Camaguey darunter. Aber es sollte in KEINER Stadt in Cuba ein Problem sein, eine Casa zu finden. Zumindest wenn man ein BISSCHEN von der Landessprache versteht. Aber auch ansonsten habe ich im Laufe meines Urlaubs genug andere Touris gesehen, die planlos durch die Stadt gewackelt sind (mit Sack und Pack) und schon nach kurzer Zeit von einem Cubaner angesprochen wurden, der nichts anderes im Sinn hatte, als diesem Touri eine Casa zu vermitteln und vom Casa-Besitzer eine Provision zu kassieren.
Aber weiter im Text: Wir verabschiedeten uns von den Mädels an der Rezeption mit "Hasta mañana", was diesen wohl
genau verraten hat, was wir vorhatten, und auch einige Touristen bekam das mit... deren Gesichter waren größtenteils
entsetzt, aber was interessiert mich das? Wer nach Kuba fährt und 3 Wochen im AI-Bunker versauert, hat meiner Meinung nach 'nen gehörigen Dachschaden. (Anm. Dikigoros: Den muß doch jeder haben, der überhaupt nach Kuba reist!) Denn DAFÜR brauche ich keine 9 Stunden im Flieger zu sitzen, DAS kann ich auch am Mittelmeer haben. Egal. Was interessieren mich die anderen Leute...
Da uns Orlando am Tag zuvor seine Visitenkarte gegeben hatte, ließen wird das Mädel an der Rezeption anrufen und Orlando "vorfahren". Die Zeit bis er kam habe ich noch schnell genutzt, um mir mal den Strand anzusehen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich ja noch nicht, daß das die letzte Gelegenheit dazu war...
Sauber, nett, eine Strandbar aber nix, was man nicht auch in Spanien finden würde.
Zuerst sind wir nach Camaguey gefahren, um Anjeri inkl. Familie abzuholen. Schließlich bekommen Cubaner nicht täglich oder gar wöchentlich eine komplette Sau präsentiert.
Dann ging es weiter nach Vertientes. Auf dem Weg dorthin, hat Dirk dann unseren Taxista Orlando eingeladen, was dieser mit Freuden angenommen hat. Schließlich dachte er zu diesem Zeitpunkt noch, er würde uns wieder nach St. Lucia zurückfahren...
In Vertientes angekommen fuhren wir natürlich wieder in das Haus von Anjeris Mutter (Nelly ? Nehi ausgesprochen). Es war mal wieder keiner zuhause, aber Anjeri wollte mit dem Rad sofort losfahren, um ihre Mutter und ihren Bruder zu holen. Aber warum sollte sie das Rad benutzten? Wir hatten für diesen Tag ja unseren persönlichen Taxifahrer und dachten, daß wir das nutzen sollten. Also ist Anjeri mit Orlando losgedüst, um Mutter und Bruder zu holen.
Inzwischen hatten wir die Sau im Garten entdeckt. Für 35 US$ hatte das Vieh bestimmt 20 kg. Außerdem war der Kühlschrank mit Bier (Hatuey und Cristal) geladen. Perfekt!
Als Hacke dann endlich da war, dauerte es auch nicht mehr lange, bis die Sau aus ihren Pferch gezerrt wurde. Mir wurde ja schon am Tag zuvor eröffnet, daß ich die Ehre haben würde, das Tier abzustechen. Diesmal hatte ich natürlich den Foto-Apparat dabei!
Hacke hielt das Tier an allen 4 Läufen fest, und ich stiess das Messer bis zum Anschlag in dessen Brust, dort, wo man mir angedeutet hatte, daß ich zustechen sollte. Eigentlich dachte ich, daß ich das Messer in das Herz des Tieres rammen würde, aber es kam eine wahnsinnige Menge Blut (ja, ein paar Spritzer habe ich auch abbekommen), und es lebte halt noch solange, bis die Sau verblutet war. Ich hoffe nur, das Dirk davon ein paar anständige Bilder gemacht hat.
Danach wurde das Tier mit Hilfe von heißem und kaltem Wasser entborstet, die Innereien entfernt und zum ausbluten aufgehängt. Normalerweise war ausgemacht, daß die Sau im Gärten gebacken werden sollte, aber dann entschied man (es hätte sonst gut und gerne 5-7 Stunden gedauert, und dann wäre es schon recht spät geworden, noch ein paar anständige Chicas aufzutreiben), die Sau in eine Bäckerei zu bringen. Das kostete 5 US$ und dauerte nur 3 Stunden. Natürlich wurde
das Tier wieder mit dem Taxi dorthin gebracht und abgeholt.
In der Zwischenzeit haben wir uns die Olympiade angesehen und einige Biere getrunken. Für einen deutschen Biertrinker (obwohl ich dazu wohl auch nicht gehöre) sollte cubanisches Bier überhaupt kein Problem darstellen, aber Dirk machte sich für den Rest der gemeinsamen Zeit immer wieder über seinen "Bruder" Hacke lustig, da dieser schon nach 2-3 Cristal regelmäßig die Toilette aufsuchte....
Aufgrund meiner Sprachschwierigkeiten hatte ich natürlich mein Wörterbuch dabei, aber es war doch schon recht lästig, deswegen habe ich immer wieder auf Dirk als Dolmetscher zurückgreifen müssen oder mich mit Milton (dem Ehemann von Anjeri) unterhalten, da dieser als Arzt recht gut Englisch spricht.
Dabei habe ich erfahren, das der Vater von Milton ebenfalls Arzt ist und aufgrund eines Abkommens mit Südafrika momentan dort praktiziert. Das Problem ist nur, das mit Milton verraten hat, daß sein Vater am liebsten gar nicht mehr nach Cuba zurückgehren würde... Aber das würde wohl bedeuten, das Milton inkl. Familie einige Schwierigkeiten bekommen würde...
Die Muter von Hacke und Anjeri hatte sich unterdessen auf Rad geschwungen und war verschwunden. Eigentlich war mir das recht egal, bis sie jedoch wieder zurückkam, im Schlepptau eine Cubanerin, die für MICH gedacht war. Typisch cubanisch, wie ich später erfahren sollte.
Die erste war jedoch für meinen Geschmack etwa 30 kg zu schwer und auch vom Gesicht her nicht sonderlich hübsch. Wie sagt man mit meinen Spanischkenntnissen aber, daß die mir angedachte Frau überhaupt nicht mein Geschmack ist?
Dirk sagte mir, ich sollte Nelly einfach sagen "Chica fea". Damals wusste ich nicht, daß "fea" hässlich bedeutet, aber ich sagte das zum Glück nicht in deren Anwesenheit. Darauf folge ein Schwall (freundlicher) Worte von Nelly, die ich genauso wenig verstand, aber Dirk meinte "Chica gorda". Daraufhin lachte Nelly und verschwand wieder, natürlich mit der Chica.
Einige Zeit später kam sie wieder mit einer anderen Chica an, aber die war nun wirklich recht abstossend (vom Gesicht), wirkte auf mich deutlich älter als 30 und war so dürre, ich hatte Angst die würde keinen Schatten werfen. Nun lernte ich "Chica flaca"!
Wie sollte das nur weitergehen? Bis die Sau fertig war, würde Nelly wohl noch jede Menge WW (Williges Weibsvolk) anschleppen, sollte mir etwa jede Frau von Vertientes vorgestellt werden ? Warum wurde keine Chica für Dirk angeschleppt? Nun, Milton erklärte mir, da ich ja das 1. Mal in Cuba sei, wollte Nelly mir einen Gefallen tun und mir eine cubanische Frau, keine Jinetera, besorgen. (Für Dirk schleppte sie deshalb kein Chica an, da dieser ja mal mit ihrer Tochter zusammen war :-) Dirk hatte ihr wohl von meinem Erlebnis in St. Lucia erzählt...
Das war für mich kein Problem, aber ich lernte so langsam, das Cubaner kein Blatt vor den Mund
nehmen, wenn es um sexuelle Erlebnisse geht...
Vor dem Haus hatte Dirk vor ca. 3 Jahren eine richtige Pumpe installieren lassen (damals wohnte
er mit Adislaine mehrere Wochen oder gar Monate bei Nelly in
Vertientes), und ich nutzte das, um mich bei der Hitze etwas abzukühlen.
Gerade in dem Moment, als ich den Kopf unter dem Wasserschwall hatte, kam Nelly mit einer weiteren Chica an. Ada. Nelly rief Dirk etwas zu. Dieser sagte, ich sollte mir das Girl anschauen, und als ich das tat, wollte ich mich sofort aufrichten. Wow!!! Nur war da leider die Pumpe im Weg...
Natürlich haben sich die Cubaner köstlich amüsiert, daß ich mir wegen einer Chica den Kopf an der Pumpe angeschlagen hatte... Als mir dann doch noch ein "Mamma mia" über die Lippen kam, lächelte Ada, und Dirk meinte nur: "Na endlich, hättest Du sie nicht genommen, hätte ich Nelly gesagt, Du wärst begeistert und hätte die Frau selber behalten."
Da diese Frau kein Profi war (später mehr dazu) musste ich mich wohl oder übel in Smaltalk üben, damit diese Frau auch am Abend wirklich mit mir, Dirk und Hacke nach Camaguey kommen würde. Und da war es wieder: das Sprachproblem!!!
Aber mit Hilfe von Dirk (DANKE ALTER!!!) und dem Wörterbuch, sowie Milton konnten wir uns doch etwas unterhalten. Natürlich haben sich alle anwesenden Cubaner köstlich über meine Baggerversuche amüsiert, aber ich hatte Erfolg. Sie würde am Abend mit uns nach Camaguey kommen.
Kurz bevor die Sau endlich fertig war, nahm mich Anjeri mit Hilfe ihres Mannes auf die Seite und erklärte mir, das es durchaus sein kann, das Ada nach am Abend wieder nach Vertientes zurückkehren wollte. Ich sagte daraufhin, das wäre für mich kein Problem, und ich würde in diesem Falle Ada sogar das Geld für ein Taxi Particular geben. Wie gut, daß wohl mehr ober weniger jeder Cubaner, der studiert hat, auch Englisch kann...
Kurz bevor die Sau dann endlich da war, trudelte noch die Chefin von Nelly samt aktuellem Lover ein. SZ hätte an dem Weib wohl seine helle Freunde gehabt. Obwohl schon etwas älter (bestimmt 40, aber wer kann das bei Cubanerinnen schon wirklich sagen, ohne einen Blick in deren Ausweis zu werfen?) und IMHO einem doch etwas verlebten Gesicht eine rattengeile Figur.
Ich fand es erstaunlich, das Dirk, Hacke und ich (sowie Ada..) die ersten waren, die essen
durften. Ich hatte vielmehr erwartet das alle Anwesenden (wie
in Deutschland) sich mehr oder weniger gleichzeitig auf das
Essen stürzen würden.
Natürlich gab es zu der Sau noch
einige Beilagen, Reis, Avocado, Bananen und mehr. Was mich bei
der Zubereitung schon gewundert hat, war die Tatsache das ADA
dabei sehr geholfen hat... aber auch das ist in Cuba (wie ich
in den folgenden Tagen noch lernen sollte) vollkommen normal.
Hilfsbereitschaft und Freundschaft haben in Cuba halt einen
unendlich grösseren Stellenwert als in
Deutschland.
Erst als wir 4 mit dem Essen
definitiv fertig waren, haben sich nach und nach die anderen
bedient... Irgendwann kam dann der schwerste Moment an
diesem Abend. Dirk versuchte Hackes Frau (noch nicht
verheiratet, aber von Hacke geschwängert, und er wohnte bei
ihr und ihren Eltern im Haus) davon zu überzeugen das Hacke
mit uns nach Camaguey kommen durfte.
Sie meinte jedoch, das sie zwar
nichts dagegen hätte wenn Hacke am Tag über mit anderen Frauen
vöglen würde, aber Nachts hätte er gefälligst bei ihr zu sein
(zumindest war das die Version, die Dirk mir übersetzte,
damals glaubte ich das nicht so ganz, inzwischen aber
schon...).
Zu guter letzt sind dann Dirk und ich
vor der Frau auf Knien rumgerutscht und haben sie gebeten
Hacke doch "freizustellen". Als dann alle Cubaner Tränen vor
lachen in den Augen hatten, konnte sie ja eigentlich gar nicht
mehr anders als Zustimmen...
Es war klar warum Hacke mitkommen
sollte: er sollte in Camaguey Ausschau nach Chicas für Dirk
und sich selber halten. Ich war ja schon
versorgt.
Irgendwann sind wir dann mit Orlando
(unseren Taxista) aufgebrochen und haben ihm auf dem Weg nach
Camaguey erklärt das wir ein Casa particular suchen. Ich war
auf dem Weg so sehr mit Ada beschäftigt (NICHT mit knutschen
und fummeln, aber Aufgrund der Tatsache das ja noch Milton und
Anjeri mit Tochter im Auto waren, waren nun inkl. Fahrer 8
Personen im Auto, und Ada saß auf meinen Schoss und wackelte
dauernd mit ihrem Hinterteil... welcher Mann kann da ruhig
bleiben ??????).
Dass ich gar nicht an meine Liste mit
all den Casa particular dachte... aber Orlando kannte
selbstverständlich auch so genug Casa. Er brachte uns dann zum
Casa Blanca, welches von 3 schon etwas älteren Damen geleitet
wurde.
Für mich und Ada, sowie Hacke, war es
KEIN Problem ein Zimmer zu bekommen, nur Dirk hatte leider
keinen Reisepass dabei und fuhr deswegen mit Orlando doch nach
St. Lucia zurück...
Klar, ich hatte damit kein Problem,
denn ich hatte ja schon für die Nacht Ada. Und für Ada war es
auch kein Problem das wir das Hotelzimmer nicht mehr verlassen
haben. Nur Hacke musste zusehen was er die ganze Nacht alleine
machte... denn am nächsten Morgen habe ich erfahren, das Hacke
nicht erlaubt wurde die Casa nochmals zu verlassen, um sich
einen Zeitvertreib für die Nacht zu suchen... Warum
?
Angeblich hatten die Casa Leiterinnen
Angst vor einer Kontrolle, und im Falle einer solchen
Kontrolle hätte Ada in das Zimmer von Hacke flüchten müssen.
Ein cubanisches Paar in einer Casa hätte keine Probleme
gehabt, wäre Ada aber bei mir erwischt worden... wäre sie wie
ich später erfahren habe, für mind. 2 Jahre in den Knast
gewandert...
Aber egal, ich hatte eine aufregende
Nacht mit einer tollen Frau, ich mich zu Leistungen getrieben
hat, die ich niemals für möglich gehalten hätte... und ich
habe noch niemals eine deutsche Frau erlebt, die sich auch nur
annähernd so viel Mühe gegeben hat , mich zu
befriedigen...
Was Ada in dieser Nacht mit mir
veranstaltet hatte, davon konnte ich bei deutschen Frauen nur
träumen. Volles Programm. Absolut ALLES was ICH mag ! Und das
noch mit einer Ausdauer.... traumhaft
Ich behaupte mal, das jeder Mann an
meiner Stelle (das Äussere der Frau hatte es mir ja schon
gestern angetan, Triguena halt) verliebt gewesen
wäre.
Am Morgen beim Frühstück sah ich
dann, das Adas Schuhe kaputt waren. Wann war das passiert ?
Egal. Ich sagte ihr in meinem holprigen Spanisch (dank
Wörterbuch) das wir solange wir auf Dirk warten müssten (ich
nahm an er würde wohl so gegen 10 Uhr aus St. Lucia
zurückkehren), ein paar neue Schuhe für sie suchen würden. Sie
war überglücklich.
Aus Angst vor der Polizei (noch
dachte ich das wäre normal, später erfuhr ich dann allerdings
nach und nach die Wahrheit) ging Ada mit Hacke als cubanisches
Paar vorraus. Ich folge mit meiner Kamera in einigem
Abstand.
Nach der Besichtigung von zahlreichen
"Tiendas Panamericanas" die alle Waren nur für Dollar
verkauften (meiner Meinung nach alles nur Schrott...) hatten
wir endlich einen Laden gefunden. Sie wollte allerdings keine
Schuhe für sich kaufen, sondern fragte ob es statt dessen (so
verstand ich es, war aber leider ein Fehler wie ich später
merkte...) etwas für ihr Baby kaufen könnte. War mir doch egal
wofür sie das Geld ausgeben wollte...
Dass ich Ada falsch verstanden hatte,
merkte ich als diese Damenschuhe abprobierte... Naja, zu
diesem Zeitpunkt (5-10 Doller pro paar Schuhe... und meiner
Absicht den Rest des Urlaubes mit der Frau zu verbringen...)
war mir das noch relativ egal. Da ich auch merkte das Hacke
manche Kleidungsstücke (vor allem Schuhe) recht sehnsuchtsvoll
betrachtet hatte, sagte ich ihm er solle sich doch auch ein
paar aussuchen. Gefühlsduseliger Idiot halt... aber man ist ja
lernwillig. :-) Danach sollte für mich der Einkauf eigentlich
beendet sein, denn es war so langsam aber sicher auch wieder
Zeit in das Casa zu gehen, da Dirk wohl bald mit dem Taxi
ankommen würde und ich keine Lust hatte Orlando für 1-2 h
Wartezeit zu bezahlen, aber obwohl ich und Hacke das Ada
sagten, war diese wohl im "Kaufrausch"... und wollte immer
mehr.
Als ich dann in einem Shop sah, wie
Ada mit einem Verkäufer wegen einer STEROANLAGE sprach, bin
ich zu ihr gegangen und habe gesagt das ich ihr solch eine
Anlage nicht bezahlen kann.
Danach bin ich noch kurz
zur Bank, um mir die Peinlichkeit zu ersparen dort zu stehen
und nachher nicht genug Geld zu haben... ausserdem ging ich
noch davon aus, das ich heute per Taxi wieder nach St. Lucia
zurückgekehren würde... Beides war falsch.
Während ich in der Bank war, ist wohl
Dirk per Taxi eingetroffen, denn als ich die Bank wieder
verliess (schade, denn dort war endlich mal ne Klimaanlage ,
die diesen Namen auch verdiente, ohne das sie ZU kalt
eingestellt war) wartet schon Hacke auf mich um mir zu sagen
das Dirk da sei. Aber wir gingen nicht zu dem Casa, sondern zu
Isabell (der Schwiegermutter von Anjeri und Adislaine). Dort
wartet schon Dirk auf mich, und erklärte mir das Anjeri ihm
gestern erklärt hätte, das Adislaine heute dort anrufen
wollte. Er wollte das natürlich nutzten um mit seiner Flamme
zu reden.
Aber der Anruf kam nicht. Während
Dirk noch wartete, bin ich dann mit Hacke in das Casa, habe
die Rechnung bezahlt und meine wenigen Sachen geholt. Danach
haben wir Orlando (der wie ich es mir dachte... schön auf uns
gewartet hatte...) erklärt das wir uns für ein paar Tage ein
Taxi mieten wollten, um die immensen Taxikosten zu umgehen. Im
nachhinein denke ich, es war ein Fehler einen Taxifahrer zu
fragen, und nicht auf eigene Faust zu suchen, aber damals
dachte ich noch das Dirk als alter Cubatouri so etwas wohl
besser wissen wird als ich...
Wir (d.h. ICH, da ich Kreditkarten
dabei hatte... Dirk wollte mir den Betrag ich Deutschland dann
überweisen, aber das steht leider immer noch aus...) mieteten
dann den günstigsten Wagen, irgendein koreanisches Ding für 51
US$ am TAG ! Wie ich später erfuhr, VIEL zu TEUER ! Mit diesem
Auto fuhren wir dann sofort wieder ins Centro von Camaguey,
denn Dirk wollte wohl noch einige Dinge für Hacke und dessen
Frau, bzw. das Baby kaufen. In dem Shop angekommen, zerrte Ada
mich gleich auf die Seite, und eröffnete mir, das ich doch für
den Rest meines Urlaubes bei ihr in Vertientes wohnen könne.
Argl. Wie sollte ich ihr begreiflich machen, das das für mich
schon alleine Aufgrund der fehlenden Klimaanlage UNMÖGLICH war
? Von den sanitären Einrichtungen mal ganz abgesehen. Ich
brauche halt fliessend WARMES und KALTES Wasser, sowie eine
anständige Toilette...
Als ich nicht nein sagte, zerrte sie
mich in eine Abteilung des Shops, der Haushaltswaren führt und
kaufte dort Tassen, Teller, Messer usw. für ca. 30 US$ ein.
DAS wurde mir langsam aber sicher dann doch etwas zu viel des
guten. Denn Summa Summarum hatte ich dann an diesen Tag
bereits 70 US$ für Ada und das eine paar Schuhe für Hacke
ausgegeben.
Aber noch immer suchte ich
verzweifelt nach einer Erklärung, warum ich NICHT bei ihr in
Vertientes wohnen kann... schließlich wollte ich ja zu diesem
Zeitpunkt immer noch den Rest meines Urlaubs mit Ada
verbringen...
Als Ada dann noch Babyklamotten im
Wert von weiteren 50 US$ zusammenstellte, zeigte sich meine
typisch deutsche BLÖDHEIT !
Ich hätte einfach sagen sollen, das
das nicht drin ist, aber stattdessen sagte ich ihr, das ich
diese Sachen noch bezahlen würde, danach aber GAR NICHTS MEHR
! Also hatte ich an diesem Tag für die Frau ca. 150 US$ an
Geschenken ausgegeben... nur weil ich zu blöde war rechtzeitig
STOP zu sagen... Ich schwor mir aber, das das bei keiner
anderen Frau mehr vorkommen würde.
Als Dirk von der ganzen Sache
erfahren hat, meinte er nur er an meiner Stelle die Frau
sofort auf den Mond schiessen würde und sich ne andere suchen
würde.
Aber warum eigentlich ? ICH war ja
schließlich derjenige, der NICHT Stop gesagt hatte. Auf dem
Weg nach Vertientens (Hacke und Ada mussten schließlich die
Einkäufe nachhause bringen) kam ich auch immer mehr zu der
Überzeugung das Dirk recht hat, und Ada wohl nach dieser
exzessiven Einkaufsorgie auch in Zukunft mehr Geschenke von
mir erwarten würde, als eine andere Chica.
Um einer langwierigen Diskussion zu
entgehen, beschlossen wir Ada bei ihrer Familie abzusetzen,
und ihr zu versprechen wir würden sie später dort abholen, was
aber niemals geschehen sollte... feige, ja. Aber warum sollte
man sich mehr Probleme bereiten als man unbedingt muss?
Danach sind wird wieder zu Nelly
gefahren (Anjeris Mutter), die zu diesem Zeitpunkt noch
arbeitete. Sie verkauft 10-12 h am Tag Batita, oder wie immer
dieser Milch/Eis Shake heisst, den man überall in Cuba
bekommt.
Leider waren wir dort wohl etwas zu
lange, denn auf dem Weg zu Nellys Haus begegneten wir Ada
inkl. deren Baby, die ebenfalls auf dem Weg zu Nellys Haus
war.... Nun war es also unmöglich einer Konfrontation aus dem
Weg zu gehen.. auch das noch... :-)
Dirk hatte Adas
Einkaufsstory schon Anjeri erzählt (die wir auf dem Weg nach
Vertientes mitgenommen hatten) , diese hatte das ihrer Mutter
erzählt und diese wiederrum anderen Freunden und Bekannten...
scheinbar typisch Cuba !
Nun, sobald wir in Nellys Haus
angekommen waren, bleute mir Dirk die spanischen Worte (will
mich hier nicht blamieren, da ich ja nicht weiss wie man das
schreibt...) für "es ist aus mit uns beiden" ein. Als ich das
Ada sagte, nahm sie das überraschend gelassen auf (ich dachte:
"klar, für eine einzige Nacht 150 US$ kassieren, das dürfte
wohl nicht mehr zu toppen sein"). Aber überraschenderweise gab
sie sich nicht ohne weitere Erklärung zufrieden. Wie sollte
ich ihr aber das ganze erklären ?
Ich hätte da ja schon Probleme
bekommen, hätten wir beide die gleiche Sprache gesprochen...
und Dirk (der einzige in Frage kommende Dolmetscher vor
Ort...) hatte wenig Lust mir zu helfen, da er wohl schon
befürchtete ich könnte umfallen...
Und genau so kam es dann
auch.
Nach einem Gespräch mit Hilfe des Wörterbuchs,
französischen und englischen Satzteilen, unter Einsatz von
Händen, Füssen und Zungen... kam es dann soweit das Ada doch
wieder mit uns nach Camagüey fuhr... typisch verliebtes
Weichei eben.
Ich dachte mir nur, dass ich der Frau
für den Rest des Urlaubes nichts mehr kaufen und schenken
würde. Und Geld direkt kam auch nicht mehr in Frage. Also
dachte ich würde mich Ada nach der Einkauforgie wohl doch
nicht ganz so teuer kommen, wie wechselnde
Chicas.
Naja, ich war halt zum erstenmal in
Cuba, deswegen kann ich mir schon vorstellen wie erfahrene
Cubahasen über diesen Teil der Story lächeln.... :-)
In
Camaguey angekommen, fuhren wir zu Anjeri, die diesen Abend
wieder für uns kochen würde. Kaum dort angekommen, machen
Hacke, Dirk und meine Wenigkeit uns auf, die Getränke zu dem
Abendessen zu besorgen. Bei dieser Gelegenheit nutze Hacke
allerdings auch seine alten Kontakte in Camaguey, um für sich
und Dirk eine Chica für die Nacht zu organisieren. Bei der
ersten Station (Hackes Chica) haben Dirk und ich uns wohl
gehörig blamiert...
Zuerst ist Hacke rein, um die
Situation und die Bereitschaft des Girls zu checken. Kurze
Zeit später hat er uns dann in das Haus gewunken. Ausser
"Hola" hatte ich natürlich nix zu sagen, schließlich konnte
ich 1. nicht mehr sagen, und 2. hatte ich mit Ada ja schon für
die Nacht ausgesorgt.
Aber Dirk und ich haben uns in
dem Casa auf DEUTSCH über das aussehen der beiden anwesenden
Mädels unterhalten. Wer hätte auch gedacht, das ausgerechnet
HIER eine Schülerin der Escular de Idiomas aus Camaguey hausen
würde, die dazu noch deutsch kann.... :-)
Aber das habe ich erst am nächsten
Tag durch Dirk erfahren, denn Hacke´s Chica hat sich wohl am
Abend in der Disko mit Dirk auf deutsch
unterhalten...
Danach ging es noch darum, eine Chica
für Dirk zu organisieren.
Also ab, zur nächsten "Bekannten" von
Hacke.
Hacke sprang wieder aus dem Auto, und
kam nach ein paar Minuten mit einer anderen Chica im
Schlepptau zum Auto. Da Dirk als Fahrer fungierte, war ich der
erste, den das Girl sah, und sie dachte wohl ich wäre ihr
"Date für die Nacht", denn sie warf mich auf dem Weg zum Auto
ein paar heisse Blicke und einen Luftkuss zu...
:-)
Dirk war recht angetan von der kleinen, und somit
war die Nacht für uns alle Drei gerettet.
Nun noch schnell die Getränke
organisiert, damit nichts auffällt.
Bei Anjeri angekommen, wunderte man
sich dort natürlich darüber, wie lange wir weg waren, aber
Dirk sagte etwas auf spanisch (was ich bis heute nicht
verstanden habe, ist wohl auch besser so) und alle schauten in
meine Richtung und lachten.
Damit war das Thema
erledigt.
Nach dem Abendessen bei Anjeri und Milton
ging es nicht gleich ins Casa, sondern zuerst nochmals die
Mädels besuchen und eine Uhrzeit und einen genauen Treffpunkt
für die Nacht ausmachen, schließlich wollten Dirk und Hacke
mit den Mädels in die Disco.
Ada hat sich zu Anfang
wohl etwas gewundert, wurde dann aber von Hacke in einem recht
scharfen Ton darüber aufgeklärt das sie Hackes Frau von dieser
Nacht besser nichts erzählen würde...
Im Casa
angekommen gab es ein kurzes Gespräch mit dem Besitzer, und
Ada erklärte mir das sie nicht mit in die Disko kommen würde.
Naja, sparte mir den Eintritt und die Nacht würde nur länger
werden...
Aus "polizeitechnischen" Gründen
wollte der Casabesitzer allerdings, dass wird bis 24 Uhr
warteten... solange sassen wir also auf der Terrasse und ich
versuchte auf spanisch/englisch mit Ada zu
reden...
Jaja, wer spanisch spricht, ist in
Cuba eindeutig im Vorteil...
Die Nacht war sogar noch besser,
wenngleich auch nicht so intensiv, wie die erste Nacht mit
Ada... Die Ankunft von Dirk und Hacke habe ich nur
mitbekommen, da ich sah wie das Licht im Bad anging... Was
schon recht früh war, aber natürlich wollten die beiden soviel
wie nur möglich von der Nacht nutzen... denn für die beiden
galt, das die Chica das Casa gegen 5 Uhr morgen verlassen
musste.
Am nächsten morgen fuhren wir wieder
nach Vertientes, ums Hackes Frau dort abzuholen und mit ihr
nach Camaguey zu fahren, da sie schwanger war und zur einer
Untersuchung musste, war es natürlich wesentlich bequemer und
angenehmer für sie von uns abgeholt zu werden, als mit den
"öffentlichen" Verkehrsmitteln zu fahren.
Dirk hatte in dieser Nacht eine Chica
aus Vertientes (wozu fuhren wir den dauernd dorthin, wenn
nicht um absolute Amateure zu finden ???), und ich vergnügte
mich wieder mit Ada.
Obwohl ich am Anfang von dieser Frau
so unglaublich begeistert war, ließ das schon nach... Was
allerdings nicht an Ada gelegen hätte, sondern einfach daran,
das ich in den Strassen von Camaguey und Vertientes andere,
ebenfalls attraktive Frauen sah ! Wie leicht es als Europäer
ist, in Cuba Frauen kennenzulernen , erfuhr ich an diesem
Abend. Hacke und Dirk waren mit dem Auto unterwegs, während
ich mit Ada und Dirks Chica durch Camaguey stolperte...
:-)
Da Ada sich einfach nicht traute mit mir Seite an
Seite durch die Stadt zu marschieren (den Grund erfuhr ich
einige Tage später, in diesem Moment dachte ich nach das wäre
die "Angst einer Landpommeranze" vor der Polizei...), folgte
ich den beiden Mädels mit ein paar Metern abstand. Obwohl ich
also eigentlich mit 2 Mädels unterwegs war, sprachen mich auf
dem Weg kurz hintereinander 2 Chicas an. Die erste fragte nach
der Zeit, sagte dann etwas auf spanisch... und als ich ihr
schließlich erklären konnte das ICH kein spanisch spreche,
macht sie mit der Hand ein eindeutiges Zeichen: sie Griff mir
zwischen die Beine !
Tja, das hat dann natürlich sofort
ADA auf die Palme gebracht und diese hat der kleinen (die
übrigens zuckersüss und niedlich war, leider habe ich diese
Chica NIE wiedergesehen) etwas auf spanisch zugerufen, worauf
diese unverrichteter Dinge verschwunden ist. Keine 3 Minuten
später quatschte mich ein Bicitaxifahrer an (auf englisch) ob
ich keine Chica bräuchte... und Ada antwortete auch diesem auf
spanisch. Bis dato wusste ich gar nicht, das Ada soooo gut
englisch kann... wie ich später bemerkte, konnte Ada sogar
etwas deutsch... von wegen Amateur !
Wiederrum kurze Zeit später quatsche
mich erneut eine Chica an, diesmal auf englisch. Als ich mich
einige Zeit mit dieser Frau unterhielt, kam auch schon Ada
wieder angeschossen und unterhielt sich auf spanisch mit der
Chica, die mir daraufhin die Frage auf englisch stellte, ob
Ada wirklich meine Freundin sei ! Als Ada das hörte,
antwortete sie ebenfalls in englisch... endlich verstand ich
auch etwas von dem Gespräch und musste feststellen, dass sich
dort 2 Jineteras um mich streiteten... Aber endlich war ich
sicher, das Ada nicht der Amateur war, den sie mir glauben
machen wollte...
Der Test (zur Entgültigen Klarheit)
erfolgte dann in unsrem Leihwagen. Ich sagte (natürlich auf
deutsch) zu Dirk, das ich gerne eine Cubanerin nach
Deutschland einladen würde, und wollte wissen wie ich das
anstellen müsste. Die Reaktion von Ada war recht eindeutig,
sie strahlte über das ganze Gesicht....
Am nächsten
Morgen (Dirk hatte seine Chica, wie vom Casabesitzer verlangt,
gegen 5 Uhr morgens aus der Casa geworfen) frage mich dann Ada
auch noch, ob ihr ihr 2 Paar Kontaktlinsen kaufen würde... sie
hätte gerne ein blaues, und ein grünes Paar... als ich
daraufhin sagte, das ich das bei meinem nächsten Urlaub in
Cuba extra für sie mitbringen würde, meinte sie "warum gibst
Du mir die Sachen nicht in Deutschland ?"...
Als Ada
duschte, sprach ich mit Dirk. Es wurde langsam aber sicher
Zeit das Ada sich verabschiedete, und zwar für immer. Nach der
Untersuchung bekam Hackes Frau 5 US$ von Dirk um mit einem
Taxi particular und Ada nach Vertientes zu fahren. Hackes Frau
wollte wieder nachhause, und Ada sollte (sie bekam ebenfalls 5
US$ von mir) Medikamente für den plötzlich und unerwartet
erkrankten Sohn kaufen... Als Ada mir nachdem sie geduscht
hatte, von ihrem Sohn erzählte, wusste ich das meine
Entscheidung die Frau loszuwerden, richtig war.
Als typisch deutsches Weichei wollte
ich ihr das aber nicht ins Gesicht sagen, sondern ich schickte
sie nach Vertientes mit der Abmachung das wir sie mit dem
Leihwagen am Abend dort abholen würden.
Wir aber fuhren schon Mittags zu
dritt nach Holguin, schließlich ging Dirks Flieger bald und
ich wollte mir unbedingt mal das "Cabaret Nocturno" ansehen.
Angeblich sollte dieses Enseblem so gut sein, das sie die
meiste Zeit über ausserhalb von Cuba auftreten...
In
Holguin angekommen, suchten wir zuerst eine der Adressen auf,
die ich im Internet gefunden hatte. Als wir nach dem Weg
fragten, wurde uns aber eine andere Casa angeboten, die ganz
in der nähe war. Da es uns für nur 1 Nach relativ egal war,
wie teuer diese Casa war... fuhren wir dorthin.
Dort angekommen, stellen wir schnell
fest das diese Casa ein Traum war. Es wahren momentan zwar nur
2 Zimmer frei, aber eine "Schwarzcasa" in der Nähe (für Hacke)
war schnell gefunden. Dort wurde uns auch Clara vorgestellt.
Eine Chica auf die Hacke sofort abfuhr. Wie sich später
erfahren habe, war diese Frau allerdings gar nicht an Hacke,
sondern vielmehr an MIR interessiert. Das schmeichelte mir
natürlich etwas, aber ich sagte mir das der einzige Grund für
ihr Interesse an mir, mein Geld sei. Wie ich später erfuhr war
das natürlich richtig, aber aus andern Gründen als ich zuerst
dachte...
Unser Casa war supergross, die Räume
mit einer "anständigen" Klimaanlage versehen, die so kalt
machte, das ich erstmals in Kuba nach einiger Zeit die Anlage
ausschaltete, um mich nicht zu Erkälten... Wir bestellen
Abendessen und bereiteten uns für die Nacht vor, indem wir mit
dem Auto in den Stadtkern fuhren um einige Mädels für den
Abend klar zu machen.
Schon nach kurzer Zeit hatte ich eine
Frau erspäht die mich SEHR interessierte und Hacke macht sich
auf den Weg um mit ihr zu reden. 10 Minuten später kam er
wieder und meinte das ER nun versorgt sei.
Nach kurzer Erklärung erfuhr ich nun,
das Clara für mich, und die 2. Chica für Hacke sei, da Hacke
zwar "unheimlich scharf" auf Clara sei, diese aber nichts von
ihm wissen wollte.
Ich fragte mich zu diesem Zeitpunkt
ob die 2. Chica wusste, das sie die Nacht mit Hacke verbringen
sollte... :-)
Es wurde langsam wieder Zeit zur Casa
zurückzukehren, da das Abendessen bald fertig sein würde...
Wir hatten zwar einige Probleme damit, den Weg zu finden, aber
schafften es doch noch rechtzeitig.
Nach dem Essen gingen wir in Hackes
Casa, da uns dort Clara erwarten sollte.
Sie war auch dort, und sah wesentlich
attraktiver als beim 1. Treffen aus.
Da sie deutsch sprach, überlegte ich
mir ob ich nicht doch etwas länger in Holguin bleiben würde...
Eine attraktive Chica, und dazu noch keinerlei Sprachprobleme?
Das klang doch verlockend.
Außer Clara war noch eine
weitere Chica anwesend, die für Dirk gedacht war. Also war
auch dieser Abend gerettet. Also stiegen wir ins Auto und
holten die Chica für Hacke ab. Nach kurzem Palaver entschieden
die Mädels, das sie mit uns in eben dieses Cabaret Nocturno
wollte, das hätte ich nämlich beinahe vergessen... so
fasziniert war ich von Clara mit der ich mit mittels eines
Gemischs von deutsch, englisch und ganz, ganz wenig spanisch
unterhielt.
Dazu musste ich aber noch eine lange Hose
anziehen... also zurück ins Casa und schnell
umgezogen.
Im Cabaret angekommen, musste ich
feststellen, dass ich auch mit kurzer Hose dort reingekommen
wäre... egal.
Die Show war recht angenehm, und
richtig interessant wurde es, als die Mädels zu tanzen
anfingen... Dirk und ich hatten allerdings nicht genug Alk
intus um ebenfalls zu tanzen... wir hätten uns ja doch nur
blamiert... :-)
Als die Show zuende war, fuhren wir zu
einer Art Freiluft Disko.
Ich habe noch nie erlebt, das
so wenige Leute eine solche Stimmung verbreitet haben wir
dort. Wir waren natürlich nicht die einzigen, aber
insgesamt waren wohl nicht mehr als 20 Leute anwesend. Eine
Gruppen (ca 11 Leute kamen in einem Wagen an, der nicht
grösser war als ein Nissan Micra, Dirk und ich konnten gar
nicht glauben wie dort immer und immer mehr Leute
rausgekrabbelt kamen...) hatte einen geistig Behinderten
mitgebracht, den die Mädels beim tanzen doch recht
aufgeilten... Eines dieser Mädels schaute immer wieder in
meine Richtung und zwinkerte mir zu... aber ich wollte die
Nacht ja mit Clara verbringen, oder (so wollte sie von mir
genannt werden) "Clarita"...
Auf dem Weg zur Casa wurde
dann wieder heftigst auf spanisch palavert, von dem ich
natürlich gar nichts verstand... aber Dirk übersetzte mir, das
Clara wohl ein Problem damit hätte, mit mir die Nacht zu
verbringen, das sie mal bei der Armee gewesen sei, und im
Falle das die Polizei das mitbekommen würde (das sie mit einem
Touri zusammen ist), hätte nicht nur sie, sondern auch ich als
Touri mit ernsthaften Problemen zu rechnen...
Also
verbrachte ich diese Nacht alleine, während Dirk und Hacke
sich mit ihren Chicas amüsierten. Ich hatte damit eigentlich
kein Problem. 1. hatte Ada mir in den letzten Nächten doch
einiges abverlangt, 2. hatte ich wohl doch mehr Alk getrunken
als gut für mich war, und 3. hatte ich beschlossen zumindest
einige Tage in Holguin zu bleiben.
Bei einer "Nachbesprechung" am
nächsten morgen kamen Dirk und mir allerdings erhebliche
Zweifel an "Claritas" Story. Sie wusste doch von Anfang an,
wie diese Nacht enden sollte. Wieso also konnte sie in der 1.
Nacht kein Zimmer organisieren und wieso sollte es in der 2.
Nacht plötzlich kein Problem mehr sein ????? Also schnell
Hacke zum Casabesitzer geschickt und diesen ausgefragt. Das
brachte plötzlich Licht in die Sache. Clara hatte einen
Europäer geheiratet und hatte von daher wohl kein Interesse
Sex mit einem andere Touri zu haben, vor allem dass dies im
Falle es die Polizei das bemerkt hätte, wohl deutlich
schlimmer Konsequenzen gehabt hätte, als bei einer Cubanerin
die eben NICHT mit einem Ausländer verheiratet
ist...
Also strich ich meine Pläne einige
Tage in Holguin zu verbringen und beschloss mit Hacke am
gleichen Tag (22.09.00) wieder nach Camaguey zu fahren, in die
alte Casa.
Vom Flughafen aus rief Hacke in der Casa an,
und reservierte mein altes Zimmer, und bestellte eine Chica
für mich.
Da die Taxifahrer aus Holgin für den Trip
nach Camaguey mind. 95 UDS wollten, riefen wir auch noch
unseren Taxifahrer Orlando in St. Lucia an. Dieser kam dann
und fuhr uns für 75 US$ nach Camaguey. Dirk gab Hacke Geld
(was ich nicht mitbekam...) damit wir uns die Fahrtkosten
teilen sollten. Als wir aber dann endlich in Camaguey waren,
überliess es Hacke mir alleine die Rechnung zu bezahlen...
erst einige Tage später erfuhr ich telefonisch von Dirk das
Hacke sich eigentlich an dieser Rechnung hätte beteiligen
sollen...
Nach einer kurzen Dusche war dann
auch schon Sirley in der Casa und ich war begeistert. Nach dem
Reinfall mit Clara wurde es langsam wieder Zeit, das ich die
Nacht nicht schon wieder alleine verbringen
musste...
Leider sprach Sirley kein deutsch,
und auch kaum englisch... denn der Casabesitzer war für einige
Tage nach St. Clara gefahren und sein Sohn schmiss in dieser
Zeit die Casa. Und der Sohnemann verfügte natürlich nicht über
die gleichen Connections wie sein Vater. Aber das war mir
egal. Sirley war zwar eine "Blanca", dafür aber umwerfend
süss.
Nachdem Sirlhey mich mit ihrem süssen Lächeln
verzaubert hatte, verliebte ich mich zum 2. mal...
:-)
Sie war zwar von der Kleidung auf "ausgehen"
getrimmt, aber von der Einstellung wohl auf "Sexorgie", denn
als ich sie fragte, wohin wir den heute Abend gehen würden,
war sie zuerst verdutzt, dann strahlte sie, und meinte sie
hätte da etwas, das mir bestimmt gefallen
würde.
Das "Casa de la Trova", typisch
Cubanische Musik.
Nach einem etwas längeren Fussmarsch
durch Camaguey (15 Minuten…, sie wollte einfach kein
Bici-Taxi), kamen wird dort an. Es stand dort schon eine
stattliche Schlange hübscher Frauen... alle OHNE Begleitung
und auf der suche nach einem einsamen Touristen der sie mit
rein nimmt....
Der Eintritt kostete für mich 1 US$
und für Sirlhey 5 Peso . Sie wollte aber nicht das ich ihren
Eintritt übernehme. Auch als wir drinnen waren hatte ich meine
liebe Mühe, das ich ihr wenigstens ein Getränk kaufen durfte.
Die Musik war wohl wirklich typisch Cuba, aber sehr
interessant. Auch für mich, obwohl ich normalerweise ACDC,
Aerosmith oder wenigstens Hipp-Hopp oder Techno bevorzuge...
:-)
Einige Kubaner am Nebentisch machten (nach 3
Falschen "El Ron de Cuba"...) ordentlich Stimmung und tanzen
an ihrem Platz. Viele Touris waren auch anwesend, und ein
etwas älteres Paar tuschelte wohl über uns, denn "sie" schaute
immer wieder in unsere Richtung. Als Sirlhey das merkte,
dachte sie wohl, das sei mir unangenehm und rückte ein Stück
weg. Als sie dann mein Stirnrunzeln sah kam sie wieder näher,
schob mir die Zunge in den Hals und lächelte die "Dame"
an.
Wie Sirlhey mir nachher sagte, waren
die beiden wohl Italiener... denn Sirlhey sprach neben
spanisch (klar...) eben noch italienisch...
Als Sirlhey nach einiger Zeit dann
mal auf die Toilette musste, wurde sie von einem Touri
ziemlich derb angebaggert, denn sie scheuerte ihm einfach
eine... Das Gejohle seiner Freunde war dann wohl zuviel für
den guten, und als er Anstalten machte handgreiflich zu
werden, standen plötzlich 2 der Musiker zwischen ihm und der
kleinen Blancita... Das wiederrum war ihm dann wohl sooooo
peinlich, das er daraufhin (ohne Freunde) die Casa verlassen
hat. Ich war leider zu weit weg um das ganze rechtzeitig
mitzubekommen und selber einzuschreiten, aber als wir dann die
Casa verlassen haben stand er in der Nähe rum... er dachte
wohl er könne Sirlhey alleine "abfangen"...
Was so
manche Touris sich einbilden... auch hier sagte mir Sirlhey,
dass es ein Italiener war, der wohl etwas zuviel Ron getrunken
hatte... Und ich dachte immer das sich nur die Deutschen im
Urlaub wie Schweine aufführen... gut zu wissen das das nicht
so ist.
Die anschließende Nacht war natürlich
vom feinsten. Aber das ist wohl kein Wunder, so lange wie ich
keinen Sex mehr hatte.... :-)
Da die kleine vom
aktuellen Casa Verwalter (dem Sohn des Besitzers) vermittelt
worden war, musste sie nicht schon gegen 5 Uhr morgens die
Casa verlassen, sondern konnte so lange bleiben wie sie, bzw.
ich, es wollte. Als ich sie dann fragte ob sie mir Camaguey
zeigen wollte, sah ich wieder dieses wunderbare Lächeln das
mich schon am vorigen Abend verzaubert
hatte....
Wir gingen dann erstmal zum "Plaza
San Juan de Dios", denn Sirlhey wohnte wohl in der Nähe dieses
Platzes und wollte sich umziehen. Sie wollte das ich dort
warte, und kam auch schon nach einigen Minuten umgezogen
wieder.
Danach waren wir auf "Sightseeing
Tour".
Ich sagte ihr auch, dass ich einige
Souvenire kaufen wollte, und fragte ob sie wüsste wo es solche
Sachen geben würde, aber da musste sie passen. Für mich ein
Anzeichen das sie wohl KEIN Profi ist. Wir haben dann den Tag
über einige der weniger Sehenswürdigkeiten von Camaguey
aufgesucht, und sind am Schluss doch wieder auf dem "Plaza San
Juan de Dios" angelangt. Da ich immer noch keine Souvenire
hatte, wollte ich nun welche bei den "fliegenden" Händlern
dort kaufen. Obwohl Sirlhey mir davon abriet... wie ich später
erfahren habe, hätte ich auf die Kleine hören sollen... denn
man hat mir dort anstatt der versprochenen "schwarzen Koralle"
schlicht und ergreifend PLASTIK verkauft... bei einem Preis
von 5 US$ pro Kette , und 3 Ketten insgesamt, aber noch ein zu
verkraftender Betrag.
Später hatte ich dann das Glück doch
noch jemanden zu finden der mir diese Schwarze Koralle besorgt
hat, aber dazu später mehr.
Wieder im Casa angekommen war ich
doch ziemlich am Ende. Eine Nacht (es war ja "unsere" erste
Nacht) heissen Sex, danach einen ganzen Tag bei dieser
Affenhitze durch Camaguey traben... und nun wollte die kleine
noch Sex von mir .. so was wäre mit einer EUROPÄERIN
undenkbar.
Also erst mal eine kleine Nr. vor und in der
Dusche geschoben, dann im Casa Abendessen, und dann wieder ab
in den Stadtkern. Da Sirlhey wiedermal KEIN Bici-Taxi wollte
wurde mir immer mehr bewusst, wie gut es doch war, dass mein
Casa wirklich direkt im Stadtzentrum war....
Wir setzten uns dann in die Cafeteria
"Las Ruinas" und ich beobachtet einfach die Cubaner (innen).
Das wurde langsam aber sicher zu meiner
Lieblingsbeschäftigung... :-)
Das ich jedes Mal sobald
Sirlhey auf der Toilette verschwand von anderen Frauen
angebaggert wurde, macht mir inzwischen sogar Spass. Denn bei
meinen Kenntnissen der Spanischen Sprache (es wurde zwar
besser, reichte aber noch bei weitem nicht für eine
Konversation in spanisch...) war es immer lustig, das Gesicht
der Chica zu sehen sobald ich meinen Spruch "yo no hablo
espanol" an die Frau gebracht hatte. "Yo no comprende", oder
"ich verstehe gar nix" hat dann jedes Mal dazugeführt, das die
Kleine die mich anbaggern wollte "schweres Geschütz"
aufgefahren hat. Entweder ich bekam dann eine Zunge in den
Hals geschoben (sofern sie hübsch genug aussah), oder man
legte den EKG an (sobald ich absolut kein Interesse an der
Chica hatte... und mich auf KEINEN FALL küssen lassen
wollte...).
Ja, ich muss gestehen das ich diese Zeit in
Cuba unglaublich genossen habe. Denn ehrlich gesagt: in Europa
wäre so etwas niemals passiert, auch wenn ich wie "Richard
Gere" aussehen würde, oder wie heisst dieser Typ auf der
komischen Arztserie ? Irgendwas mit Cloney ?
Egal, ihr wisst was ich
meine.
Die anschließende Nacht war dann
glücklicherweise etwas weniger temperamentvoll... Sirlhey war
wohl selber etwas erschöpft.
Am nächsten Morgen weckte sie mich
(wohl zur Feier meines Geburtstages wie sie mir später
erklärte) mit einem Superblowjob. Leider wollte sie nicht
schlucken...
Als Sirlhey ihre Sachen (im Wert von US$
9) einpackte, die ich ihr am Tage zuvor gekauft hatte, merkte
ich das die Tasche (die ich ihr gestern gekauft hatte...)
wesentlich schwerer war als im Leerzustand.
Das gab mir
doch SEHR zu denken.
Als Sirlhey unter der Dusche war,
entdeckte ich meine Addidas Shorts in dieser Tasche. In der
alten Tasche fand ich ein Päckchen Kaugummi.
Und am Tag zuvor war meine Oakley
verschwunden. Also nahm ich den Ausweis aus ihrer Tasche an
mich, man weiss ja nie...
Was also lag näher als zu vermuten
das Sirlhey auch schon diese Brille geklaut hatte
?
Als ich sie zur Rede stellte stritt
sie natürlich alles ab. Die Brille hätte sie nie gesehen, und
das mit den Shorts wäre nur ein dummer Streich gewesen. Sie
wollte mir diese angeblich wieder geben und behaupten sie
hätte mir diese Shorts gekauft...
Schwache Story. Wer glaubt denn so
einen Stuß??? Da mir aber die Brille recht wichtig war, rief
ich den Taxifahrer an, der mich am Vortag aus Holguin nach
Camaguey gebracht hatte. Zum Glück versteht Orlando etwas
deutsch und englisch... sodas ich das Gespräch selber führen
konnte.
Aber dieser versicherte mir es wäre
KEINE Brille in seinem Auto gewesen.
Egal. An diesem
Tag kam auch Hacke aus Vertientes um mich zu meinem
Geburtstagessen abzuholen. Diesem schilderte ich natürlich das
Problem.
Er sprach mit Sirlhey während diese immer
wieder traurig zu mir rübersah. Hatte sie evtl. doch nicht
gelogen ?
Ach was, die Story war so SAUBLÖDE,
das musste gelogen sein . Ausserdem war mir meine Oakley
wesentlich wichtiger als diese Chica.
Als Sirlhey dann
kurzerhand das Weite suchte, wand Hacke sich an den Sohn des
Casa Besitzers, und dieser meinte das er die Adresse von
Sirlhey nicht hätte... daraufhin zog ich ihren Ausweis aus der
Tasche und versuchte ihm und Hacke verständlich zu machen, das
ich jetzt mit Hacke nach Vertientes fahren würde und das ich
darauf bestehe, das am Abend die Sonnenbrille wieder hier
sei.
Ansonsten würde ich mit diesem
Ausweis zur Polizei marschieren und Sirlhey
anzeigen.
Dann steigen wir in das immer noch
wartende Taxi Particular, das Hacke aus Vertientes zu mir
gebracht hatte, und das uns beide wieder dorthin bringen
sollte. Der Preis erschien mir etwas hoch (15 US$ EINFACH),
aber damals vertraute ich Hacke noch...
In Vertientes angekommen, erwartet
uns schon die gesamte Sippschaft.
Hacke´s Frau samt Eltern, und die
süsse Nachbarin die Dirk einige Tage zuvor schon aufgefallen
war. Auf seine Frage (an Hacke) ob es möglich wäre, dass sie
mit uns nach Camaguey kommt, antwortete dieser damals das die
Frau frisch verheiratet sei... natürlich mit einem Cubaner...
und es deshalb verständlicherweise NICHT möglich sei... Also
machte ich mir gar keine Hoffnungen... aber im laufe des Tage
kamen wir uns doch recht nahe (nicht nur bei der cubanischen
Version von "Mensch ärgere Dich nicht").
Zuerst spielten wir gegeneinander,
aber irgendwann kam sie auf die Idee wir sollten das mal zu 4.
spielen. Komischerweise bestand sie darauf auf meinem Schoß zu
sitzen... obwohl eigentlich mehr als genug (eben GENAU 4)
Stühle zur Verfügung standen...
Aber wer lehnt so was schon ab ?
:-)
Sie hatte dann wohl Absichtlich mehrmals "den Arsch
kreisen" lassen.
Denn dass sie meine Reaktion darauf
spürte, das merkte ich doch recht deutlich... nicht nur daran
das sie etwas auf spanische sagte (was ich bis heute nicht
verstanden habe...) und alle lachten.
WER WAR
EIGENTLICH DER TYP, MIT DEM DIESE TUSSI VERHEIRATET WAR ? UND
WO WAR ER ???
Egal.
Als ich nach einiger Zeit dann doch
mal die Biere wegbringen musste (habe also nicht alles
ausgeschwitzt....), folgte sie mir auf den "Donnerbalken"...
Eigentlich habe ich diese "cubanische Toilette" immer wieder
sehr schnell verlassen, aber sie hatte dann so unverrichteter
Dinge "IHN" wieder ausgepackt und nuckelte daran rum... wer
hätte da schon "nein" gesagt ????
Also folgte eine
weitere Nr. auf der Toilette... DAS hätte ich mir wohl niemals
erträumt...
Schade, dass ich keine Chance haben
sollte, die Frau in einer besseren Umgebung zu geniessen. Es
lag zwar mit Sicherheit an den doch auch für Cuba
ungewöhlichen Umständen, aber als wir fertig waren, war mir
fast SCHWARZ vor Augen und der Schweiss lief mir in Strömen
den kompl. Körper runter...
Wieder "drinnen", wusste
wohl jeder was wir getan hatte... aber WER WAR IHR MANN ? Nun,
wie ich später erfuhr hatte Hacke ihren Mann, just in dem
Augenblick als ich mich zur Toilette verabschiedete,
weggeschickt, Bier zu kaufen... Wenn das mal kein
Freundschaftsdienst war???
Als auch dieser Tag sich
dem Ende zuneigte, fuhr ich mit dem Taxi Particular wieder
nach Vertientes. Auf der Fahrt dorthin stellte ich mir
natürlich die Frage ob meine Brille wieder dort sein würde...
oder doch nicht ? Nun, sie war nicht dort.
Und in dem anschließenden Telefonat
mit den Casa Besitzern (sie waren für ein paar Tage in Santa
Clara auf Urlaub) drohte Hacke wohl nochmals mit der Polizei.
Nach dem Telefonat sagte er mir das er den Casa Besitzern
nochmals das gleiche erläutert hätte, wie am Morgen schon
deren Sohn.... Brille, oder ich gehe zur Polizei.
Er
wollte am nächsten Morgen wieder kommen und verabschiedete
sich.
Vorher fragte er noch nach 5 US$ für
ein Taxi nach Vertientes.
Komischerweise hatte ich jedoch 15
US$ zahlen müssen... wie viel davon wohl in Hackes Taschen
gewandert waren ??? Egal, ich wollte meine Oakley
zurück.
An diesem Abend hatte ich absolut
keine Lust auszugehen und ging sogar früh ins Bett. Vorher
sah ich mir noch etwas von der Olympiade zusammen mit dem Sohn
der Casa Besitzer an... Man sah nur die Wettbewerbe in denen
Cubaner vertreten waren...
Wegen der abhanden gekommenen Oakley
schob ich noch am nächten Morgen mächtig Frust. Weniger wegen
der Brille, als vielmehr wegen der Tatsache das ich mit meinen
leider sehr empfindlichen Augen in Cuba OHNE Brille am Tag
kaum dran denken konnte weg zu gehen... Und alle Sonnenbrillen
die ich in Cuba angeboten bekommen habe... nunja, wer schon
mal die Erfahrung machen musste, das er Probleme mit den Augen
bekommen hat, da er einer billig Sonnenbrille vertraut hat,
wird VERDAMMT misstrauisch und rennt lieber mit verkniffenen
Augen durch die Gegend...
Am nächsten Morgen wollte eigentlich
Hacke wieder vorbeischauen, aber mir war es ganz Recht das er
nicht erschien. Allerdings tauchten auch die Casa Besitzer
nicht auf... egal. Wer sitzt schon einen ganzen Tag in seiner
Casa ? Egal wie sehr die cubanische Sonne blendet, die Chicas
lockten...
Also kämpfe ich mich von Schatten zu
schatten, mit verkniffenen Auge... manch Cubaner hat sich über
mich wohl ziemlich gewundert... aber ich erreichte dennoch
irgendwann die Cafeteria las Ruinas... allerdings folgte mir
seit ein paar Meter ein junger Cubaner der mich auf dem Weg
schon angequatscht hatte... wie ich später erfahren sollte war
das Jorge...
Natürlich blieb es nicht aus, das er sich
neben mich quetschte und anfing auszufragen. Zuerst antwortete
ich gar nicht, dann widerwilig, aber bei der Gedult die dieser
Kerl an den Tag legte... Nun, ausserdem war ich doch etwas
erleichtert das ich endlich jemanden gefunden hatte, mit dem
ich mich in einer MIR verständlichen Sprache unterhalten
konnte... Klar, Jorge wollte mir Zigarren besorgen (hatte ich
dank Sirlhey) und natürlich Girls. Da ich mir das aber nicht
von einem anderen aufdrängen lassen wollte, liess ich in
wissen das ich heute Nacht ein Black Girl suchte. Denn davon
hatte ich in Camaguey noch nicht sonderlich viele gesehen, und
alles was ich gesehen hatte, hatte mir nicht sonderlich
gefallen.
Da es noch recht früh am Tag war (17 Uhr),
waren alle Chicas die er herbei orderte (zum Teil über andere
Cubaner.. war schon interessant mitzubekommen wie die
Connections unter den Jungs so laufen...) noch nicht auf
Kundenfang getrimmt und nicht geschminkt oder besonders
herrausgeputzt, also allerbeste Vorraussetzungen. Das 5. oder
6. Black Girl entsprach überhaupt nicht meinem Geschmack, und
von daher ignorierte ich die Braut so gut es ging. Die dachte
aber gar nicht daran einen Korb zu kassieren, und pflanzte
sich links neben mich. Höflich wie ich nun mal bin, wechselte
ich ein paar Worte mit ihr, bis sie plötzlich und unerwartet
zum Nahkampf überging... ich hatte einen Kaugummi im Mund, und
das sie ebenfalls einen wollte machte sie mir auf eine Art und
Weise klar, wie ich es noch nie erlebt hatte... Als ich wieder
etwas zu ihr sagen wollte, mich also deswegen zu ihr rum
drehte, packte SIE mich am Nacken, zog mich zu sich rüber,
schob mir die Zunge in den Hals, holte den Kaugummi raus, und
präsentierte diesen stolz Jorge und den beiden anderen
Cubanern die zum Teil die Frauen angeschleppt hatten die man
mir präsentierte...
Noch bevor ich selber etwas dazu
sagen konnte, packte sie mich wieder am Nacken, und schob mir
den Kaugummi wieder in den Mund... Als ich wieder dazu kam
Luft zu holen, kniete sie schon vor mir, und nestelte an
meiner Hose rum... Allerdings wohl nicht um IHN rauszuholen,
sondern um an der Gürteltasche nach einem Kaugummi zu
suchen... dabei wanderte ihre Hand allerdings kurz in meine
Hose...
So einfach ist es einen Mann rumzubekommen...
obwohl sie mir immer noch nicht sonderlich gefiel, dachte ich
bei dieser Aktion und dem riesigen Mund was die Frau wohl
alles damit anstellen könnte... also war klar, mit welcher
Frau ich die Nacht verbringen würde...
Es dauerte ewig
bis es endlich an der Zeit war die Casa aufzusuchen,
schließlich hatte ich die Auflage nicht vor 23 Uhr (besser
erst ab 24 Uhr) mit einer Chica dort
aufzutauchen...
Dort angekommen, ging es sofort in den
Nahkampf.
Leider hat sie meine Hoffnungen bzgl.
eines Blow-Jobs in keinster Weise bestätigen können... und
auch ansonsten war sie im Bett (verglichen mit allen anderen
Chicas die ich bis Dato in Cuba hatte) eine herbe
Enttäuschung. Als sie dann auch noch 20 US$ verlangte,
versuchte ich ihr klarzumachen, das ihre Leistung diesen Preis
niemals wert gewesen wäre. Die 5 US$ die ich ihr geben wollte,
waren wohl nicht genug, und nach einem längeren Monolog
ihrerseits (ich verstand rein gar nix...) gab ich ihr nochmals
5 US$ (also insgesamt 10 US$) und schob sie aus dem Zimmer...
sie fluchte dann wohl noch etwas, aber das war mir egal.
Am nächsten Vormittag wartet Jorge natürlich
schon in der Cafeteria las Ruinas auf mich, und wollte
unbedingt wissen wie die Nacht war.
Meinem Gesicht und meiner Schilderung
(in englisch) konnte er wohl dann entnehmen das ich absolut
unzufrieden war. Resultat: er wollte mir seine jüngere
SCHWESTER andrehen. Da er gerade mal 18 Jahre alt war, liess
ich das natürlich sein... ausserdem schwor ich mir das ich in
diesem Urlaub keine schwarze mehr anrühren
würde...
Eine der Chicas die ich am Tag zuvor hatte
abblitzen lasse, hatte wohl etwas mitbekommen und meinte
hämisch, dass ich die Nacht besser mit ihr verbracht hätte.
Daraufhin rief Jorge ihr etwas zu, und danach zeigte sie immer
ein ziemlich angefressenes Gesicht sobald sie mich sah... was
er ihr sagte weiss ich allerdings bis heute
nicht...
An diesem Abend wollte Jorge
unbedingt das ich mit ihm in die Disko gehe.. natürlich musste
ich seinen Eintritt übernehmen, aber bei 1 US$ (EINEM) ist das
kein Problem.
In der Disko musste ich erstmal
feststellen, das dort 90 % typen waren, fast alles Cubaner.
Das hatte ich mir dann doch etwas anders
vorgestellt...
Nach und nach füllte sich die Disko
dann aber doch mit Chicas, die vorzugsweise im 2er Pack und
jeweils einem Mann auftauchten... bei den Cubanern ,denke ich,
hat es sich wohl um die Zuhälter/Freunde der Mädels gehandelt,
aber viele Touristen waren nicht anwesen. Zwei verdammt süsse
Mädels sassen mit einem recht alten Knacker am Tisch.. zu
schade !
Nachdem ich ein paar Mal in deren Richtung
gesehen hatte, stand die ältere (und hübschere) einfach auf,
und kam zu mir an den Tisch (Jorge war auf Toilette)... Als
die Frau mich in (fast) perfektem deutsch ansprach, bin ich
fast vom Stuhl gefallen...:-)
Sie wollte wissen ob ich ein Problem
mit ihrem Begleiter hätte... ich verneinte und meinte ich wäre
nur neidisch gewesen, wegen der beiden tollen Frauen an seinem
Tisch... Daraufhin holte sie noch ihre Schwester an meinen
Tisch (wie ich später erfuhr) und wir unterhielten uns in der
Disko in Camaguey Cuba, auf deutsch...
Als Jorge wieder
auftauchte, war er wohl geschockt das ich ohne seine Hilfe
eine Frau kennengelernt hatte... zumindest nach seinem
Gesichtsausdruck zu urteilen.
Wie konnte ich es schaffen die Nacht
mit dieser Frau zu verbringen ??? Sie erzählte mir im Laufe
des Abends, dass sie mit einem Deutschen verheiratet sei der
44 Jahre alt ist, sie ist 20 Jahre und hat ein Kind von ihm
das nun 6 Monate alt ist... durch die Story mit Clara (Clarita
aus Holguin...) wusste ich ja, das sie dann wohl nicht mit mir
mitgehen würde.....zu schade.
Dieser Verdacht erhärtete sich noch,
als sie mich fragte ob sie mir eine Frau hier in der Disco
"besorgen" sollte, sie würde die Frau die mir am besten
gefallen würde für mich ansprechen. Da ich erstmal gefrustet
war, das ich SIE nicht haben könnte, sagte ich dass mir die
hübscheste Frau in der Disko verwehrt bleiben
würde...daraufhin machte sie ein erstauntes Gesicht und bot
mir ihre Schwester an... Als ich ihr sagte, dass ihre
Schwester zwar hübsch sei, ich aber die grosse Schwester ihrer
Schwester nicht vergessen könne, lachte sie nur, gab mir einen
Kuss, und meinte, dass ein Cubaner so etwas niemals hätte
sagen können... dazu wären alle Cubaner zu sehr MACHO . Nach
diesen Worten warf sie Jorge einen verächtlichen Blick zu, den
ich erst einige Tage später verstehen sollte... :-)
Leider verabschiedete sie sich dann doch recht
schnell, sie müsste nachhause zu ihrem Kind. Gleichzeitig
machten wir aber ein Date für den nächsten Morgen aus, wir
wollten zu dritt in einem Hotel Frühstücken, um 9 Uhr. Ich
versprach selbstverständlich dort zu sein.
Jorge war
sichtlich erleichtert das ich nicht mit einer dieser beiden
Frauen verschwunden war... Und machte mich sofort mit 2
Freundinnen bekannt die er mir vorstellte, ich kann mich
leider nur noch an den Namen der Triguena erinnern, da mir
diese viel besser gefiel als ihre Freundin:
Kirenia.
Ihre Freundin war eine Jaba, also
eine Cubanerin mit asiatischem Einschlag, die sich sofort auf
meinen Schoss setzte und mir die Zunge in den Hals schob. Da
ich als "anständiger Deutscher" dann schlecht Kirenia
mitnehmen konnte, entschied ich mich bei der Jaba zu bleiben,
ohne jemals ihren Namen zu erfahren... leider.
Auf dem
Nachhauseweg bemerkte ich erst, wie supersüss diese Frau war.
Kein Wunder das ihre Figur nahezu PERFEKT war, bei gerademal
19 Jahren... leider hatte sie allerdings schon ein Kind...
In der Casa angekommen machte sie mir gleich
klar, dass sie für eine Nacht mit mir 15 US$ haben wollte...
hätte die Kleine nicht so verdammt SÜSS ausgesehen, wäre das
schon mehr als Grund genug gewesen, sie wieder rauszuwerfen...
aber ich denke mal, dass sie ihre Wirkung auf europäische Männer
nur zu gut kennt...
Die Nacht die nun folgte, übertraf
die Nacht mit Ada noch bei weitem !!!!! Nicht was die
Erschöpfung am nächsten Morgen angeht, aber die Jaba bot nicht
nur die wilde, ungezügelte Leidenschaft der Latinas, sondern
auch die Sanftheit der Asiatinnen... wenn auch das zweite wohl
nur in einer stark abgeschwächten Form... aber es kam auf
jeden Fall verdammt gut, vor allem da sie das Wechselspiel
PERFEKT beherrschte.
Bevor sie am Morgen das Casa
verliess, machten wir aus das wir uns bei der Disko
wiedertreffen sollten, um 23 Uhr wollte sie dort erscheinen,
und ich sollte ihr den Eintritt bezahlen. Natürlich freute ich
mich schon tierisch auf die nächste Nacht... aber wiedermal
kam alles anders als es sollte... typisch Cuba
halt...
Wie vereinbart traf ich am Mittag
nach der Nacht mit der Jaba wieder in der Cafeteria auf Jorge.
Und auch diesmal wollte er wissen wie die Nacht verlaufen
war... aber an meinen Augenringen sah er wohl
genug...
Als ich aufstehen und in die Casa gehen wollte
(schließlich wollte ich noch etwas Kraft für die nächste Nacht
tanken) tauchte ganz plötzlich und unerwartet ADA wieder auf
!!!!! Sie sprach mit Jorge, und dieser holte mich an den
Tisch...
Dirk hatte mir ja in Holguin
versichert, das die Frau von Hacke Ada aufklären würde, aber
was machte die dann hier in Camaguey ? Und warum schielte sie
dauernd in meine Richtung ? Und warum wollte sie noch mit
Jorge sprechen ???
Nun, ich blieb erst mal ganz ruhig,
und wartete auf das, was auf jeden Fall kommen würde... Und
wie ich es mir gedacht hatte, kam Jorge bald darauf zu mir,
und machte mir klar das Ada mit mir sprechen
wollte...
Also ging ich an den Tisch, und
stellte fest das Ada noch Verstärkung mitgebracht hatte...
eine Freundin. Wie ich in den nächsten Minuten nun erfuhr,
hatte Hackes Frau Ada wohl gar nix gesagt... denn Ada
behauptete sie hätte auf mich gewartet, und mich dann Tagelang
in Camaguey gesucht. Auch in der Casa, in der ich war... aber
dort hätte man gesagt ich wäre nicht dort... Und sie würde
mich doch soooooo sehr lieben. Und ich wäre doch soooooo toll
im Bett gewesen... und weitere Lügenmärchen die wohl jeder
Sextouri schon gehört hat... :-)
Naja, ich machte ihr
mit Hilfe von Jorge klar, das es mir aber unmöglich sei ihr
nochmals so viele Geschenke zu kaufen, wie vor einigen
Tagen... und das ich wegen dieser "Kauforgie" überhaupt
wesentlich kürzer treten müsse... sie meinte das sie das
verstehen würde, und das sie das akzeptieren
würde...
Nun, die Verlockung einer recht
"günstigen" Bettgefährtin war leider recht gross... zu gross,
vor allem da Ada ja im Bett verdammt gut, und verdammt aktiv
war. Nun, ich entschied mich dafür die Jaba diesen Abend zu
versetzen, und mir die Nacht mit Ada zu versüssen. Mal sehen
ob sie sich noch genauso viel Mühe geben würde, jetzt wo sie
doch wusste das ich nicht mehr bereit war so viel Geld in sie
zu investieren... Also verabredeten wir, das Ada am Abend in
mein Casa kommen würde. Sie hätte zuhause in Vertientes noch
eines zu klären...
Nun, Jorge war sichtlich nicht
sonderlich angetan von dieser Vorgehensweise, schließlich
würde er (sollte ich für den Rest meines Urlaubs bei Ada
bleiben) keine Provision mehr kassieren... aber das war mit
natürlich total egal.
Also ab ins Casa (nachdem ich
wieder einige Angebote via Jorge bekommen hatte, sobald Ada
auf dem Weg nach Vertientes war), und noch etwas KRAFT TANKTEN
(schlafen und essen...). Ada wollte gegen 20 Uhr im Casa sein,
war aber schon gegen 19:30 Uhr dort...
Sie wollte
wiedermal nicht mit mir zusammen in der Stadt gesehen
werden... und deshalb aßen wir im Casa... mein erstes
Abendessen dort... und gleichzeitig das letzte...
Die Nacht, die folgte, war quantitativ nicht so wie die erste
Nacht, aber dafür blies Ada nun wesentlich länger, und
SCHLUCKTE sogar!!! Sie hatte sich rasiert... und diesmal
FLEHTE sie mich geradezu an, sie ANAL zu nehmen... Was war mit
der Frau nur los ? Ich sollte es noch erfahren...
Am nächsten morgen gab ich Ada 5 US$, damit sie mit dem Taxi nach
Vertientes fahren konnte (sie musste arbeiten) und am gleichen
Tag wieder zu mir nach Camaguey fahren konnte... Eigentlich
wollte sie wieder gegen 20 Uhr in Camaguey sein, als sie aber
auch gegen 21 Uhr noch nicht da war, sagte ich dem Besitzer
des Casa wohin ich gehen würde, und das Ada dorthin folgen
sollte.
Da ich eigentlich fest damit
rechnete, dass Ada kommen würde, wimmelte ich alle anderen
Chicas ab. Hatte ich doch schließlich mit Ada zwar eine
merkwürdige, aber attraktive und im Bett so AKTIVE Frau
gefunden, wie ich sie mir nur wünschen konnte... Nun, Ada kam
nicht. Ich war frustriert und erleichtert gleichzeitig.
Erleichtert, da ich wusste, dass ich noch eine solche Nacht nur
mit Mühe überlebt hätte... :-)
Am nächsten Morgen
ärgerte ich mich etwas, das ich das Angebot von Kirenia
ausgeschlagen hatte, der Freundin der Jaba, die ich einige
Tage zuvor in der Disko kennengelernt hatte. Kirenia hatte mir
noch besser gefallen als die Jaba, aber ich hatte gestern
Abend ja noch die Hoffnung, dass Ada auftauchen würde... sollte
Ada diese Nacht wieder NICHT auftauchen, würde ich Kirenia
mitnehmen, das stand für mich fest.
Nachdem ich alleine
etwas bummeln war, und einige Souvenire gekauft hatte, war ich
recht zeitig wieder "downtown"... diesmal aber (es war noch
früher Nachmittag, und für mich als Mitteleuropäer war eine
Cafeteria mit Klimaanlage zu dieser Zeit eine UNGLAUBLICHE
Versuchung...) in der Cafeteria Cubanita. Dort wollte ich
etwas essen und mir einen Teil der Olympiade
ansehen.
Gleich am Eingang allerdings begegneten mir 4
junge Chicas, die mich gleich recht heftig anmachten... was
ich aber ignorierte, ich hatte keine Lust, Hunger, und dachte
noch immer das ADA kommen würde...
Drinnen bestelle ich mir ein Hatuey
und ein Sandwich. Kaum war das Zeugs auf meinem Tisch, saßen
die 4 Chicas wieder um mich rum... und fingen an mich
auszufragen...
Welcher Mann kann da auf Dauer HART
bleiben, und 4 junge, schlanke und knackige Mädels ignorieren?
Also machte ich den Fehler diesen Mädels jeweils ein Getränk
nach Wahl zu spendieren, obwohl ich eigentlich von den Girls
niemals eine mit ins Casa nehmen würde... aber so kam eine
lustige Konversation zustande:
Eines der Mädels konnte etwas
englisch, die anderen nur spanisch... ich konnte kein
spanisch, dafür aber englisch... also unterhielt ich mich mit
der Chica, die Englisch konnte, die anderen missbrauchten sie
als Dolmetscher...
Als ich schließlich erklärt bekam,
wie in Cuba eine Anmache funktionierte, wurden plötzlich alle
4 wieder sehr aufmerksam und haben sie wirklich rührend um
mich bemüht... Nur war ausgerechnet die Chica, die Englisch
konnte, die unattraktivste (vom Gesicht) und die
nervigste...
Schließlich machte ich den Mädels klar,
das ich noch in mein Casa gehen würde, um mich für den Abend
umzuziehen... da erklärten sich gleich 2 der Girls bereit,
mich zu duschen... es dauerte noch eine Weile, bis ich es doch
geschaffte hatte ihnen klar zu machen, da sich vor 24 Uhr
keine Chica mit in mein Casa nehmen könnte, und das mir ein
Zimmer OHNE Klimaanlage zu heiß wäre, schließlich bin ich ja
nur ein Kältegewohnter Deutscher...
Irgendwie hatte
mich das ganze Geflirte der Mädels aber wieder in eine
wesentlich bessere Laune versetzt... und das war ja nur
gut.
Für mich war nun klar: sollte Ada
wieder nicht gegen 20 Uhr in meiner Casa sein, würde ich
weggehen. Sollte sie dann nicht irgendwo auf mich stossen,
würde ich mir einfach eine andere Chica schnappen. Am liebsten
Kirenia...oder die Jaba... noch besser die "Deutsche"... also,
es waren genug Alternativen vorhanden. Warum also trübsal
blasen ??? :-)
Ich ging zuerst zur Cafeteria las
Ruinas, aber da dieser Abend recht schwül war, zog es mich
bald in die Cafeteria Cubanita... Es dauerte nicht lange, und
meine 4 Mädels vom Nachmittag waren wieder bei mir... das
passte mir eigentlich gar nicht, denn ich befürchtete das die
3 anderen Girls sich davon würden abschrecken lassen... aber
1. würde sich wohl KEINE Cubanerin einen Touri wegen ein paar
anderer Girls entgehen lassen, und 2. fand ich trotz
intensiver Suche (immer meinen Harem im Schlepptau...) keines
meiner 3 "Dream Girls"...
Gegen 22 Uhr entschied ich
mich dann für Suleika. Die ruhigste der 4 Hühner... warum
weiss ich bis heute noch nicht... :-)
Kaum waren wir
aus der Cafeteria Cubanita getreten (ich mit meinem Harem...
die wollten uns wohl bis zur Casa begleiten...), sah ich ADA
auf einer Bank sitzen. Mir war sofort klar, das DAS unangenehm
werden würde... vor allem da JORGE neben Ada saß, und mich
dümmlich angrinste. Ada schoss auf mich zu, und wollte mit mir
reden. Ich sagte ihr (via Jorge) das ich ihr nichts zu sagen
hätte, sie hätte ihr Chance nun 2 mal gehabt. Sie ließ aber
nicht locker und sprach sogar Suleika an... was, sollte ich
erst später erfahren...
Ich versuchte vergeblich Ada
klar zu machen, das sich das Thema ADA für mich erledigt hat.
Schließlich sehe ich es nicht ein von einer Cubanerin versetzt
zu werden, nicht wenn das ganze Land von attraktiven und
willigen Frauen nur so wimmelt. Nach einigen Minuten hatte Ada
es wohl kapiert, und versuchte mir eine zu scheuern. Aber sie
holte viel zu weit aus, sodaß ich mehr als genug Gelegenheit
hatte dem Schlag auszuweichen... dachte ich... sie erwischte
mich noch am Hals, aber sie streifte mich nur. Kaum hatte Ada
mich berührt, stürzten sich die 3 Freundinnen von Suleika auf
Ada, und Jorge auf mich... was sollte denn DAS werden ? Aber
alle beruhigten sich relativ schnell.
Ada setzte sich
hin, und brach in Tränen aus... ich schnappte Suleika bei der
Hand und ging einfach. Jorge kümmerte sich noch eine Weile um
Ada, und kam uns dann nachgerannt. Er hätte Ada noch einen US$
gegeben, damit diese nachhause fahren kann... natürlich wollte
er dieses Geld von mir haben, aber da 1 US$ nicht genug Geld
ist um deswegen zu diskutieren, gab ich ihm den
Dollar.
Die Nacht mit Suleika war ...
interessant...
Möglicherweise war ich sogar ihr
erster Touri... denn ich hatte meine liebe Mühe damit ihr zu
erklären was ein Kondom ist... nachdem ich das erste
übergezogen hatte, blickte sie mich nämlich recht skeptisch
an, setzte sich dann auf mich und nach ein paar Mal "auf und
nieder", stieg sie wieder ab, und riß den Gummi runter... Das
tat natürlich höllisch weh, und so konnte ich es nicht
verhindern, das sie sich auf den ungeschützen Schwanz
setzte...
Als ich das irgendwann merkte (sie hatte mir
sofort danach die Zunge in den Hals geschoben), zog ich ihn
wieder raus, und wollte erneut einen Gummi benutzen. Sie
meinte aber, das sei nicht nötig... und um die Diskussion zu
beenden, setzte ich mich auf ihre Brust, und schob ihr meinen
Schwanz in den Mund. Da sie partout kein Kondom nehmen wollte,
ich aber doch nicht ganz Lebensmüde war, einigten wir uns
darauf, das wir zwar ohne Kondom fickten, aber abspritzen war
nur in ihrem Mund. Nun, ich weiß zwar nicht ob sich so das
AIDS oder Schwangerschaftsrisiko wirklich reduzieren lässt,
aber damals schien mir das der einzige Weg zu sein, meiner
Geilheit und meiner Aids Angst Herr zu werden.
Am
nächsten Morgen (Suleika musste leider auch gegen 5 Uhr die
Casa verlassen), erfuhr ich, das ADA Suleika ein Angebot
gemacht hatte... Ada hatte Suleika 20 (ZWANZIG) US$ geboten,
wenn Suleika einfach gehen würde. Natürlich glaubte ich das
nicht so recht, denn woher wollte Ada das Geld nehmen ? Und
wieso hatte Suleika dann nicht einfach ja gesagt ? Schließlich
hatte ich Suleika am morgen lediglich 10 US$ gegeben... Oder
war das ein Versuch mir klar zu machen, das ihr 10 US$ zu
wenig waren ? Egal.
Am nächsten Morgen frühstückte ich
ausnahmsweise mal wieder in der Casa... und erfuhr dabei, das
Ada nach unserer "Diskussion" vor der Cafeteria Cubanita wohl
an meiner Casa geklingelt hatte... Was ich da so alles zu
hören bekam: Ada hätte gefragt ob sie in meinem Zimmer auf
mich warten könnte... und das NACH dem Streit vor dem
Cubanita... und am Morgen als ich noch schlief wäre Ada
nochmals da gewesen, um mich zu sprechen... aber der Besitzer
der Casa hatte von Jorge (ebenfalls noch an dem Abend nach dem
Streit) die ganze Story schon erfahren...
Im laufe des
Tages (den ich mit Jorge im Freibad verbrachte, ich brauchte
nach der Nacht mit Suleika doch etwas ruhe, und wollte nicht
Gefahr laufen, Ada nochmals zu begegnen...) hat Ada dann wohl
nochmals angerufen und bei der Frau des Besitzers (wie ich am
Abend erfuhr, gehörte IHR die Casa... und ihr Mann war
lediglich ihr "Angesteller") sogar nachgefragt ob noch ein
anderer Tourist dort wohnen würde, und ob dieser nicht die
Nächte mir ADA verbringen wollte... Ausserdem erfuhr ich nun
(aber erst als ich ihr mehrfach versichert hatte, das ich mit
ADA niemals mehr etwas zu tun haben wollte), warum Ada solch
PANISCHE Angst hatte mit mir in der Stadt gesehen zu werden:
Ada wurde bereits einmal in Havanna und einmal in St. Lucia
von der Polizei aufgegriffen und verbrachte mehrere Tage im
Knast. Wäre sie nochmals im Knast gelandet, wäre sie wohl für
die nächsten 2 Jahre dort nicht mehr raus gekommen...
Verständlich das sie das vermeiden wollte... und mir wurde
klar, das ich die richtige Entscheidung getroffen
hatte.
Den nächsten Vormittag verbrachte ich wieder beim "Chica-Watching" in der Cafeteria las Ruinas... zuerst in
Gesellschaft meines Harem (inkl. Suleika), und als diese
merkten das ich wohl zu diesem Zeitpunkt noch keine
Entscheidung für die Nacht treffen würde, mit
Jorge.
Als ich mit Jorge dort eine Weile saß, kam zuerst einen nette und sympathische Cubanierin auf
mich zu, und frage ob ich für sie einen Brief mit nach
Deutschland nehmen könnte. Klar, kein Problem sagte ich. Als
Treffpunkt machten wir den nächsten Tag, 11 Uhr, wiederrum in
der Cafeteria Cubanita aus.
Komischerweise hatte ich bis dato noch nie eine Cubanerin getroffen, die einen Terminvorschlag von mir verneint hätte... und das, obwohl alle bisherigen Chicas (mit Ausnahme der "deutschen") angaben, entweder zur Schule zu gehen oder zu arbeiten... egal.
Juan wollte mir ebenfalls einen Brief für seinen Freund in Deutschland mitgeben, aber er sagte mir nur, daß er mich schon finden würde... Als er meinen erstaunten Blick sah, erklärte er mir, daß ich nach der Aktion von Ada wohl "bekannt wie ein Bunter Hund" sei, zumindest in der "Szene"...
Juan erklärte mir auch, wieso sich an dem
besagten Abend die Freundinnen von Suleika auf Ada, und Jorge
auf mich gestürzt hatten... alle befürchteten das ich (wie es
wohl ein Cubaner getan hätte), mich auf Ada stürzen würde, und
Ada windelweich prügeln würde... da ich das NICHT tat,
beruhigten sich alle ja auch recht schnell wieder...
:-)
Jorge wollte mir dann noch "typisch Cubanisches" Essen zeigen. Mir war klar das es ihm mehr darum
ging, selber etwas zu essen zu bekommen, aber die Preise für
cubanisches Essen bewegen sich im PFENNIG Bereich... warum
also nicht ? Mein Fehler war nur, selber mal ein cubanisches
Softeis zu probieren... Ich hatte gedacht das würde mir nicht
schaden, aber am Nachmittag war die Toilette mein bevorzugter
Aufenthaltsort... und das trotz der Einnahme von Imodium
Akut... Also war das nun die 2. Nacht am Stück die ich ohne
Chica verbrachte...
Am nächsten Morgen wartete ich ab 10:30 Uhr auf Yamilet (wie die Cubanerin hiess, deren Brief ich mitnehmen sollte, erfuhr ich natürlich erst, als ich den Brief inkl. Absender in der Hand hatte), die auch überpünktlich kam. Sie gab mir den Brief, bedankte sich nochmals, und unsere Wege trennten sich wieder. Ich wollte schließlich zum Strand nach St. Lucia...
Am Abend traff ich Yamilet inkl. einer Freundin wieder in der Cafeteria las Ruinas... Und Jorge nahm diese Gelegenheit den Dolmetscher zu spielen wieder dankbar an... :-)
Da ich mich den Tag über schon am Strand recht verausgabt hatte, wollte ich diese Nacht eigentlich KEINE Chica... auch wenn das nun schon die 3. Nacht am Stück gewesen wäre... Aber im Laufe des Gespräches mit Yamilet erfuhr ich, daß diese noch nichts gegessen hatte... ebenso wenig wie ihre Freundin. Also lud ich die beiden ins Cafeteria Cubanita ein... und musste natürlich auch wieder Jorge einladen...
Als Yamilets Freundin sich bei mir bedankte, und meinte sie müsse nun nach Hause, dachte ich nicht daran, daß Yamilet mit in mein Casa gehen würde, aber als sie sagte, sie würde nur ihr Fahrrad holen (in Cuba gibt es ja scheinbar überall diese "Fahrrad-Parkplätze")... Hätte ich in diesem Moment gesagt, daß ich die Nacht NICHT mit Yamilet verbringen würde, hätte ich die Frau wohl ziemlich "dumm dastehen" lassen. DAS wollte ich ja nun wirklich nicht...
Nach Ada und Suleika konnte eigentlich nix besseres mehr kommen... dachte ich. Und wieder mal ein typischer Fehler für einen Cuba-Neuling.
Yamilet war sehr attraktiv und sehr hübsch, aber deutlich älter als alle anderen Chicas die ich bisher hatte. WIE alt, sollte ich erst am Morgen erfahren... aber daß sie genauso alt war wie ich, hätte ich niemals gedacht. Egal, man merkte in dieser Nacht, dass Erfahrung durch nichts, aber auch rein GAR NICHTS zu ersetzten ist. Suleika hatte mich nach unserer gemeinsamen Nacht zwar auch gefragt, ob ich wünsche, daß wir die nächste Nacht wieder gemeinsam verbringen, aber während ich bei Suleika gleich "NEIN" sagte, sagte ich bei Yamilet gleich zu.
Ich bereute es niemals, aber solch eine Antwort bedeutet dann wohl, das man den Rest des Urlaubs gemeinsam verbringt... Und obwohl ich die Zeit mit Yamilet sehr genoss, entging mir dadurch leider die Möglichkeit, Kirenia oder "die Deutsche" in mein Bett zu holen... und diese beiden verpassten Gelegenheiten schmerzen mindestens ebenso sehr, wie ich die Zeit mir Yamilet genossen habe.
Sorry erstmal, dass es so lange gedauert hat, bis ich weitergeschrieben habe. Aber ich habe mir wirklich lange überlegt ob ich überhaupt weiterschreiben soll, und wenn (was ich ja hiermit nun tue), was ich dann schreiben werde. Warum? Nun, ich habe mir wirklich und wahrhaftig in
Yamilet verliebt. Dennoch werde ich sie mit grosser
Wahrscheinlichkeit nicht nach Deutschland
einladen.
Wie das zusammen passt? Ich denke, daß ich mit Yamilet eine Frau kennenlernen durfte, die wirklich KEINE Jinetera ist, denn ich durfte ihre Familie und ihr Haus kennenlernen, und dort fehlt es an so ziemlich allem, was eine Jinetera wohl haben wird. Kein Kühlschrank, kein TV, kein Radio. Einziger „Luxus“ ist ein Ventilator...
Daß ich sie dennoch NICHT einladen werde, hat als erstes den Grund ihres „hohen“ Alters mit 30 Jahren. Da ich selber 30 Jahre bin, erscheint sie mir einfach zu alt für mich, ist eine sehr subjektive Entscheidung, die ich mir reiflich überlegt habe. Außerdem hat sie mir am Tage unseres Abschieds versprochen (ohne daß ich in dieser Richtung etwas gefragt hätte), daß sie keinen Sex mit keinem Mann (weder Touri noch Cubaner) haben wird, bis ich wieder bei ihr sein sollte (was ich damals für Oktober 2001 zugesagt hatte). Dieses Versprechen macht mich dann doch nachdenklich, da ich nicht denke, daß sie es einhalten wird/kann.
Gleichzeitig hat Yamilet mir aber gezeigt, wie toll und aufregend der Urlaub mit nur einer Frau sein kann. Als ich in Cuba war, wollte ich sie am liebsten „einpacken und mit nach Deutschland schmuggeln“. Was natürlich nmöglich ist. Aber als ich hier war, machte ich mir weiterhin sehr intensiv Gedanken über mich, Yamilet, meine Gefühle für sie und eine möglicherweise gemeinsame Zukunft in Deutschland. Ich weiß zwar nicht was ich tun werde, sollte mir Yamilet
irgendwann mal in Cuba wieder begegnen, aber ich werde wohl
alles tun, um ein Zusammentreffen zu vermeiden. Klar, ich
könnte einfach nach SdC oder Havanna fahren, aber ich bin
sicher, das mein nächster Urlaub in Cuba wieder in der Region
Holguin, St. Lucia, Camaguey sein wird.
Zusammenfassend kann ich über meinen Urlaub nur sagen, das ich eine Menge gelernt habe. Weniger über Cuba oder die Cubanerinnen, aber ich habe dort eine Menge über mich selbst erfahren dürfen, was mein Leben wohl recht nachhaltig geändert hat. Jetzt (nach etwas mehr als 2 Monaten „Back in Germany“) kann ich wohl sagen, daß diese Erfahrungen nicht nur vorrübergehend sind, sondern wohl recht nachhaltig mein ganzes Leben beeinflussen werden.
So, aber nun weiter im Text: Leider musste Yamilet die Casa schon um 5 Uhr morgens verlassen, aber wir machten aus, daß wir uns am Abend wieder treffen würden. Natürlich auf dem Plaza vor der Cafeteria las Ruinas. Den ganzen Tag über konnte ich an nichts anderes denken als an Yamilet. Es hatte mich diesmal noch viel schwerer erwischt als mit Ada, denn ich hatte bei Ada ja schon in der 1. Nacht ein komisches Gefühl. Bei Yamilet dagegen war da nix. Sie war auch ganz anders im Bett als Ada. Während ich bei Ada immer das Gefühl hatte, daß nur MEINE Befriedigung wichtig ist, war Yamilet dagegen SEHR darauf bedacht, das auch sie geniessen konnte. Was mir natürlich nur recht war.
Am Morgen, kurz bevor sie aufbrach, hatte ich erfahren das Yamilet ca. 3
Wochen jünger war als ich... ich wurde Ende September 30...
Alle anderen Chicas die ich bisher in Kuba hatte, waren max.
Mitte Zwanzig, Kirenia und ihre „Jaba-Freundin“ dagegen
gerademal 19 Jahre alt.
Als wir uns wieder sahen, war
natürlich auch Jorge gleich wieder da... er fragte mich auf
englisch ob ich Yamilet Geld gegeben hätte, und wie viel... da
ich mir dachte das er diese Infos nur benötigt um Yamilet
wegen seiner Provision anzusprechen, sagte ich ihm das Yamilet
gar kein Geld wollte... er schien es nicht so recht zu
glauben, aber Yamilet schien diese Aussage zu bestätigen...
:-)
Zwar war ich Jorge nach wie vor dankbar für alles
wobei er mir geholfen hatte (klar, hauptsächlich bei den
Chicas... ohne Spanischkenntnisse werde ich wohl nie mehr in
ein Lateinamerikanisches Land fliegen...), aber er fing
langsam aber sicher doch an zu nerven. Seine neueste Macke: er
wollte das ich IHM einen Motorroller für einen ganzen Tag
miete. Was ich natürlich von Anfang an verneinte. Aber er
wollte einfach keine Ruhe geben. Also versuchte ich ihm klipp
und klar zu sagen, das er von mir nichtmal mehr ein Bier
spendiert bekommen würde, würde er nicht sofort aufhören zu
nerven. Für den Abend war es dann ok, aber als er am nächsten
Tag wieder davon anfing, sagte ich ihm direkt (zuerst in
englisch, aber als er nicht zu verstehen schien mit Hilfe von
Yamilet und dem Wörterbuch in spanisch...), das ich ihm ab
sofort nichts mehr bezahlen würde. Er schien das wohl nicht so
ernst zu nehmen und lud Yamilet und mich zu einem Eis ein...
als ich ihm aber einige Minuten später sagte (in englisch) das
ich diesen Tag lieber mit Yamilet alleine verbringen würde,
merkte er wohl das ich es ernst meinte und verdrückte sich,
endlich.
In den nächsten Tagen verbrachte ich (nicht nur des Nachts...) soviel Zeit wie nur irgendmöglich mit
Yamilet. Sie zeigte mir ihre Wohnung, stellte mich ihrer
Familie vor (ich organisierte noch schnell Blumen für ihre
Mutter da ich nicht wusste was ich sonst hätte mitnehmen
sollen... und Yamilet musste dann erst ihrer Mutter erklären
das das wohl in Deutschland so üblich sei...) wir gingen
zusammen schwimmen und vieles mehr. Ausserdem erfuhr ich noch
so einige interessante Dinge, als ich nur noch mit Yamilet
unterwegs war...
Jorge war wohl BI-Sexuell... sowie einige der Chicas, die Jorge mir vorgestellt hatte, die ich aber abgelehnt hatte. Mit einer solchen Bi-Chica und einer ihrer Freundinnen wäre wohl ein dreier möglich gewesen, aber auch bei einer solchen Aktion lege ich sehr viel Wert darauf, daß mir beide Chicas sehr gut gefallen. Da ich ja nun nur noch mit Yamilet zusammen war, war das natürlich auch nicht mehr möglich, aber daran hatte ich kein Interesse mehr.
Einen Tag hatte ich mir von Yamilet „frei“ genommen. Ich wollte in dieser Nacht endlich die Bekanntschaft mit Kirenia vertiefen. Aber obwohl abgesprochen, hatte die Frau mich versetzt... Tja, wie war das doch noch? In Cuba kommt alles anders als man es geplant hatte...
Da ich so etwas schon befürchtet hatte, hatte ich an dem gleichen Tag ein Treffen mit Juan verabredet, der mir einige schwarze Korallen beschaffen sollte. Nun, auch wen Kirenia mich leider versetzte, das Treffen mit Juan war dennoch recht ergiebig.
Auf dem Weg (solo) in meine Casa sprach mich dann eine Chica an, die ich zuvor noch nie gesehen hatte, und danach auch nie mehr sehen sollte. Es war eine Blanca, supersüss und verdammt niedlich. Sie sprach auch ein sehr gutes Englisch, aber dennoch kehrte ich ohne sie in mein Casa zurück. Warum? Nun, sie wollte 30 US$ die Nacht, was mir eindeutig zu teuer war. Ausserdem waren ihre Arme stärker behaart als meine eigenen... und das ist etwas, das ich gar nicht mag.
Eigentlich wollte ich am Tage meines Heimfluges mit einem offiziellen Taxi von Camaguey nach
Holguin fahren, aber Yamilet machte mir schnell klar, das sie
unter allen Umständen mitkommen würde. Also frage ich Jorge ob
er mir ein Taxi Particular organisieren könnte. Kein Problem.
Für 70 US$ für mich der Taxifahrer mir Yamilet nach Holguin
bringen, dort warten und Yamilet wieder mit nach Camaguey
nehmen. Als ich das Yamilet sagte, schlug diese die Hände über
dem Kopf zusammen, und meinte ich sollte ein Taxi nehmen das
zwar uns beide nach Holguin bringt, aber sie würde mit dem Zug
heimfahren... Als ich ihr dann sagte, das das für mich nicht
in Frage kommen würde, versprach sie mir ein günstigeres Taxi
zu organisieren...
Nach langem hin und her (Yamilet Taxi konnte ausgerechnet an meinem Abflugtag leider nicht), nahm ich dann doch ein Taxi das Jorge organisiert hatte, aber es kostete nur noch 50 US$. Da Yamilet den Fahrer nicht kannte, wollte sie, daß eine ihrer Freundinnen mitkommmt. Für mich kein Problem, vor allem da ich am letzten Abend noch schnell alle Freundinnen von Yamilet vorgestellt bekam.
Der letzte Abend war besonders lustig und traurig zugleich. Traurig deswegen, da es natürlich nicht gerade förderlich für meine Stimmung war, das der nächste Tag mein letzter in Cuba sein würde, Lustig, da ich aufgrund mehrerer Stromausfälle mehr oder weniger die ganze Zeit im Dunkeln mit 3 Chicas in der Cafeteria Cubanita saß. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich welche Zunge im Hals hatte... manchmal waren es wohl sogar 2 gleichzeitig... wobei die Mädels sich natürlich intensiv auf spanisch unterhielten und das ganze überhaupt nicht heimlich geschah. Sobald das Licht allerdings (meist nur kurz) an war, machte mir Yamilet mit gespielter Entrüstung nur Vorwürfe, das ich die Dunkelheit ausnutzen würde und mich an ihre jüngeren Freundinnen ranzumachen...
Tja, und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, außer das ich schon fast die Stunden zähle, bis ich wieder in der Lage bin nach Cuba zu fliegen.
zurück zu Kubaner küssen besser
heim zu Avez-vous Bourbon?
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