Zusammenstöße an der Grenze zwi-
schen Kambodscha und Thailand

von Thomas Röper (Anti-Spiegel, 25. Juli 2025)

Nachbemerkung und Links: Nikolas Dikigoros

Am Morgen des 24. Juli kam es entlang der kambodschanisch-thailändischen Grenze zu bewaffneten Zusammenstößen.

Die Parteien berichteten vom Einsatz von Kampfflugzeugen. Thailand meldete 15 Tote und 46 Verletzte.
Die TASS hat die wichtigsten Informationen zur Lage zusammengetragen:

Die Gründe für die Eskalation

Kampfhandlungen

Die Lage der russischen Touristen

Reaktionen in der Welt


Nachbemerkung: Die Feindschaft zwischen Syāmesen und Kambodyānern besteht seit Menschengedenken; und das streitgegenständliche Grenzgebiet hat im Laufe der Jahrhunderte so oft den Besatzer gewechselt, daß selbst Dikigoros das Zählen aufgegeben hat.
Viel bemerkenswerter scheint ihm, daß Thailand - anders als zu seiner Zeit - nicht mehr hauptsächlich von westlichen Touristen lebt, sondern von östlichen: Chinesen, Vietnamesen, Russen - die sich an der Côte d'Azur und sonstwo im Westen, wo vor allem die besser Betuchten früher in Scharen auftraten, nicht mehr willkommen fühlen - und selbst Kirgisen! Und Kambodyā war eh bloß ein Geheimtip für schwule Päderasten, denn die archäologisch interessanten Regionen sind noch immer so schlecht erschlossen, daß man sie besser von Thailand aus erreicht. Aber auch damit scheint es ja fürs erste vorbei zu sein; und umgekehrt werden die Nachwuchsnutten aus dem Isaan schon Mittel und Wege finden, um an die Orte mit der - noch - bestehenden Nachfrage in Thailand zu gelangen.


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