Die israelische Luftwaffe hat das Gebäude in der katarischen Hauptstadt Doha bombardiert, in dem die Verhandlungsdelegation der Hamas über die letzten Vorschläge der USA zur Lösung des Konfliktes in Gaza beraten hat.Aljazeera meldete in seinem Newsticker um 15.14 Uhr deutscher Zeit Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha. Schnell wurde klar, dass die Explosionen an dem Ort statt fanden, an dem Verhandlungsdelegation der Hamas gerade den neuesten amerikanischen Vorschlag zur Regelung des Gaza-Krieges besprach. (Anm. Dikigoros: und/oder den nächsten Terroranschlag auf Israel?!? T.R. folgt hier dem gleichen Muster, daß er stets - völlig zu Recht - dem Spiegel vorwirft: Er gaukelt durch seine Formulierung dem Leser vor, daß die Hamas-Führer sich in Doha aufhielten, um mit den US-Amerikanern oder sonstwem zu verhandeln. Tatsächlich "handelte" es sich lediglich um eine Gesprächsrunde unter den Hamas-Führern selber, für das Qatar ihnen einen vermeintlich sicheren Unterschlupf zur Verfügung gestellt hatte - was sich mit einer angeblich "neutralen" Politik schwerlich vereinbaren läßt. Zur Erinnerung: Die USA nahmen den Umstand, daß Afģānistān dem Terroristen Bin Lādin Unterschlupf gewährt hatte, zum Anlaß für einen Jahrzehnte langen Krieg!) Die israelische Armee veröffentlichte auf X einen Post, in dem sie sich zu dem Angriff bekannte. (Anm. Dikigoros: Die Armee? Oder die Luftwaffe?) Sie habe die oberste Führung der Hamas angegriffen und sie habe "vor dem Angriff Maßnahmen ergriffen, um den Schaden für die Zivilbevölkerung zu verringern, darunter der Einsatz von Präzisionsmunition und zusätzliche Aufklärung". Laut katarischen Informationen und auch den auf X bereits veröffentlichten Bildern des Angriffs hat Israel ein Wohnviertel in Doha bombardiert. (Anm. Dikigoros: Tja, die Terroristenführer trafen sich halt in eben jenem Wohnviertel!) Der Sprecher des katarischen Außenministeriums sagte in einer ersten Reaktion: Aljazeera fasst den aktuellen Kenntnisstand in seinem Newsticker so zusammen:
Ein Kommentar dazu meinerseits: Wetten, dass vom Wertewesten - allen voran der deutschen Bundesregierung - keine ernsthafte Kritik, sondern bestenfalls ein paar pflichtschuldige Worte kommen werden und dass es keinerlei Sanktionen oder andere Reaktionen des Westens gegen das israelische Terrorregime unter Netanjahu geben wird, das in Gaza vor den Augen der Welt einen Völkermord begeht und wahllos andere Länder bombardiert? (Anm. Dikigoros: Die Wette hätte T.R. glatt verloren: Die EU brach die Wirtschaftsbeziehungen zu Israel ab, stellte alle Zahlungen ein, und selbst die BRDDR beendete ihre Waffenlieferungen.) Nur zur Erinnerung: In den vergangenen Wochen hat Israel den Gazastreifen in Palästina bombardiert und regelmäßig Angriffe im Libanon, in Syrien und im Jemen durchgeführt. Gestern hat eine mutmaßlich israelische Drohne zudem die humanitäre Flotte angegriffen, die nach Gaza unterwegs war und in Tunesien vor Anker lag. (Anm. Dikigoros: Mit "humanitären" Waffen, Munition, Verpflegung und Medikamenten für die Hamas?) Unter dem Terrorregime von Netanjahu schert Israel sich nicht um das Völkerrecht und bombardiert nach Belieben andere Staaten. (Anm. Dikigoros: Das so genannte "Völkerrecht" ist immer das Recht des Stärkeren, und wer das in diesem Fall ist, wird sich noch zeigen. Hinterher ist man klüger...) Wann reagiert der Westen endlich und stoppt den Kriegsverbrecher Netanjahu? (Anm. Dikigoros: Hoffentlich nicht, bevor der die Hamas und deren Sympathisanten in Gaza platt gemacht hat!) Der Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 kann nicht als Vorwand genommen werden, um in Gaza inzwischen über 60.000 Zivilisten abzuschlachten, den gesamten Gazastreifen zu verwüsten, über die dortige Bevölkerung eine Hungerblockade zu verhängen, in deren Folge bereits hunderte Menschen, darunter viele Kinder, verhungert sind, und auch noch wahllos andere, souveräne Staaten anzugreifen. (Anm. Dikigoros: Als "Vorwand" nicht, aber als legitimer Grund, denn die - wenigen - überlebenden Geiseln des Überfalls vom 07.10.2023 werden ja immer noch in Gaza festgehalten!) zurück zu: Sand gegen Frieden... Ariel Scharon |