Kriegsgefahr: Sagt später nicht,
man hätte euch nicht gewarnt!

von THOMAS RÖPER (Anti-Spiegel, 15.12.2025)

Bilder, Anmerkungen und Links: Nikolas Dikigoros*

In einem Beitrag des russischen Fernsehens über die deutsch-amerikanischen Beziehungen wurde darauf hingewiesen, dass sowohl Russland als auch die USA die EU vor ihrem Kriegskurs warnen. Die Europäer sollten später nicht behaupten, niemand hätte sie vor den Folgen ihres Kriegskurses gewarnt.

Am Sonntagabend war ein Kommentar im wöchentlichen Nachrichtenrückblick eigentlich den deutsch-amerikanischen Beziehungen gewidmet, aber er ging auch auf die Politik der EU ein, die Europa anscheinend in einen Krieg mit Russland führen will. Ich habe den Kommentar übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind so schlecht, wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr

Seit dem Zweiten Weltkrieg waren die deutsch-amerikanischen Beziehungen noch nie so schlecht. Für das heutige Amerika ist Deutschland ein Symbol für Europa, und zwar für genau jenes Europa, das sich laut US-Präsident Donald Trump in die falsche Richtung entwickelt.

Das gilt für die Parameter der Demokratie, Trump spricht von „instabilen Minderheitsregierungen, und für die wirtschaftlichen Indikatoren mit überregulierter Stagnation und auch kulturell, weil Deutschland seine Wurzeln verrät, werde es in nur 20 bis 30 Jahren eine vollständige Neugeburt erleben und Kräfte mit völlig anderen Werten es werden an die Macht kommen, für die transatlantische Solidarität leere Worte sind.

Parallel dazu zeichnet sich in den russisch-amerikanischen Beziehungen ein Hoffnungsschimmer engerer Zusammenarbeit ab. Dafür sprechen sowohl das wirtschaftliche Interesse an der Bündelung unserer wirtschaftlichen Potenziale als auch die historische Erfahrung der Anti-Hitler-Koalition, im Grunde der Anti-Nazi-Koalition, während des Zweiten Weltkriegs. Noch heute zeigt sich Trump regelrecht angewidert vom urzeitlichen ukrainischen Nationalsozialismus.

Auf der anderen Seite sind die bedingungslose Unterstützung des Bandera-Regimes (Anm. Dikigoros: Was soll diese dumme, unsachliche Polemik gegen Bandera? Der würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte, wofür ihn das jüdische Verbrecherregime in Kijiw mißbraucht!) durch Deutschland und die europäische Bürokratie sowie die Solidarität mit dem militanten ukrainischen Nazismus für Trump inakzeptabel. Ebenso inakzeptabel ist es für ihn, dass die europäischen Kriegstreiber es so weit übertreiben könnten, dass sie einen Dritten Weltkrieg auslösen. Das sagt Trump. Und er hat es satt. (Anm. Dikigoros: Nein, er - bzw. der hinter ihm stehende jüdische Kushner-clan, dem ja auch Sarah Sauer, geb. Kasner, und Bernard Kouchner angehören - hat es nicht satt. Auch er will den Dritten Weltkrieg, den er allerdings nicht in Osteuropa, sondern im Westpazifik anzufangen gedenkt. Wenn er sich da mal nicht verrechnet... Am Ende könnte er Rußland und China - und noch viele andere Länder, die er momentan gegen einander auszuspielen versucht - zu Feinden haben!)

All dies erklärt Trump Europa sowohl persönlich als auch öffentlich. Auf Truth Social teilte er einen Link zu einem Artikel der New York Post mit dem Titel: „Die kraftlosen Europäer können nur vor Wut kochen, während Trump sie berechtigterweise aus dem Ukraine-Deal ausschließt“. Der Autor stimmt dem US-Präsidenten offenbar zu. Er schreibt mit ätzender Ironie:

„Die USA werden im Dialog zwischen Russland und der NATO-Dialog, um die Spannungen an der Ostflanke des Bündnisses abzubauen, und die Europäer können sich wieder wichtigen Dingen widmen – wie Vanillesoße zum Frühstücksgebäck hinzugeben und einer 35-Stunden-Woche. Aber die EU riskiert lieber die Fortsetzung von Kampfhandlungen zu Putins Bedingungen, als zu Trumps Bedingungen Frieden zu schließen.“ (Anm. Dikigoros: Das ist nun doch etwas blauäugig. Zu "Trumps Bedingungen" wird Putin keinen Frieden, ja nicht mal einen Waffenstillstand schließen. Seine Bedingungen sind doch ganz eindeutig:
  • Solange sich noch ein einziger ukraïnischer Soldat auf [neu]russischem Boden befindet, wird kein Waffenstillststand sein.
  • Solange sich noch ein einziger NATO-Söldner (gemeint sind Soldaten und "Berater" gleichermaßen) auf ukraïnischem Boden befindet, wird kein Friede sein.
  • Die EU darf den Wiederaufbau der von der Ukraïne seit 2014 zerstörten neurussischen Oblaste gerne bezahlen; aber wenn sie dafür auch nur eine einzige Kopeke der bei Euroclear oder sonstwo "eingefrorenen" russischen Gelder verwendet, wird kein Ende des Wirtschaftskriegs sein.

Mit diesen Worten des Autors der New York Post lacht Trump regelrecht über die EU:

„Wie Kinder erwarten die Europäer, den Folgen ihrer Unreife zu entgehen, indem sie mit den Füßen stampfen, weil die Erwachsenen ‚unfair‘ sind, und mit den Händen nach zusätzlichem Taschengeld greifen [...] Ihnen reicht es nicht, den den Kuchen aufzuteilen, man soll ihnen auch noch das Messer bringen und das Recht geben, die Sitzordnung der Gäste zu bestimmen. Aber das ist gar nicht ihre Party.“

Das ist genau das, was im Grunde passiert, egal wie sehr sie mit den Füßen stampfen und sich beleidigt fühlen.

Weiter schreibt die New York Post:

„Die Erwachsenen haben den Friedensplan ohne Rücksprache mit den Europäern besprochen. Natürlich fühlen sie sich gedemütigt: Die USA und Russland gestalten Europas Zukunft, ohne sie hinzuzuziehen. Aber wenn man sich wie ein Kind benimmt, wird man auch so behandelt.“

Unterdessen hat General Michael Flynn, Trumps ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, die EU scharf kritisiert. Ja, das ist die Meinung eines pensionierten Beamten, aber sie ist typisch. Er schreibt:

"Es ist an der Zeit, dass die USA die NATO verlassen und sich auf die Feinde an ihren Grenzen konzentrieren.
Die NATO-Staaten ohne die USA sind im Grunde die EU.
  • Sie wollen Globalismus.
  • Sie wollen Faschismus.
  • Sie wollen Islamismus.
  • Sie wollen offene Grenzen.
  • Sie wollen Zensur.
  • Sie wollen unser Geld.
  • Sie wollen unser Militär
  • Sie brauchen uns, wir brauchen sie nicht.
  • Trump, sie hassen dich. Hör auf, die etwas vorzumachen!"

Tatsächlich hat Trump überhaupt keinen Grund mehr für Illusionen, schließlich steuert Bundeskanzler Friedrich Merz Europa ganz offen von den USA weg, wie Merz sagte: „Wir in Europa, und damit auch in Deutschland, müssen in Sicherheitsfragen deutlich unabhängiger von den USA werden.“

Doch einerseits sagt der Kanzler „Wir in Europa“, andererseits ist er wie ein Streikbrecher bereit, wegzulaufen und sich den Amerikanern anzuschließen, denn er sagte auch: „Sie brauchen Partner. Und einer dieser Partner kann Europa sein. Und wenn Sie nicht wissen, was Sie mit Europa anfangen sollen, dann machen Sie wenigstens Deutschland zu Ihrem Partner.“

Braucht irgendjemand „Partner“, die jederzeit zum Verrat bereit sind? Doch genau das ist Europa heute. Der ehemalige Gärtner EU Josep Borrell hegt einen tiefen Groll gegen die USA und er bezeichnet Trump bereits offen als Feind, wie er auf X schrieb:

„Vance hat seine Verachtung für Europa bereits in München deutlich zum Ausdruck gebracht; Trump hat sie nun zur nationalen Sicherheitsstrategie erhoben. Sie ist eine politische Kriegserklärung an die EU. Er will ein weißes Europa, das in Nationen aufgeteilt ist, die seinen Forderungen und Wahlpräferenzen unterworfen sind.“

Der Idiotismus der EU ist dass sie - unbegreiflich, warum - die Beziehungen sowohl zu den USA als auch zu Russland eindeutig zu ihrem eigenen Nachteil beschädigt hat. Durch irgendein ein Wunder haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU selbst isoliert. Mit wem sollen sie denn nun befreundet sein? Als einziger Freund ist ihnen nur noch Selensky geblieben.

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko schickt "den Patienten" bereits zum "Psychiater". Er erklärte:

„Sie kappen die Stromleitungen, über die billige Energie fließt. Soweit ich weiß, versuchen einige Länder bereits, Eisenbahnstrecken abzubauen, um die Beziehungen zu uns und Russland abzubrechen. Das sprengt den Rahmen. Da stellt sich die Frage: Gehen die zum Psychiater oder nicht?“ (Anm. Dikigoros: Was sollen die denn noch beim Psychater? Wie sagte gleich der nette Stasi-OTL in dem Kultfilm Das Leben der anderen über den Unterschied zwischen einem falsch verbundenen Telefon und gewissen Politikern: "Es gibt keinen. Aufhängen, neu wählen!"

Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow zweifelt am Geisteszustand seiner europäischen Kollegen. Sollen sie Ärzte zu sich nach Hause rufen, aber Geisteskranke zu Verhandlungen einzuladen, macht keinen Sinn. Lawrow drückte es so aus:

„Der Geisteszustand der europäischen Staats- und Regierungschefs lässt Zweifel daran aufkommen, wie hilfreich sie bei Verhandlungen über eine dauerhafte, nachhaltige und gerechte Lösung auf der Grundlage der UN-Charta und des Völkerrechts sein können.“ (Anm. Dikigoros: Das ist aber - für Lawrows Verhältnisse - noch sehr höflich-zurückhaltend ausgedrückt :-)

Beispiele für den europäischen Idiotismus gibt es zuhauf. So sagte NATO-Generalsekretär Mark Rutte beispielsweise: „Der Konflikt steht vor unserer Haustür. Russland hat den Krieg nach Europa zurückgebracht. Und wir müssen auf einen Krieg von einem Ausmaß vorbereitet sein, wie ihn unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben. Stellen Sie sich das vor. Ein Konflikt, der jedes Haus und jeden Arbeitsplatz erreicht.“,

Rutte ist Niederländer. Er ist einer der europäischen Politikern, die sich mit dem Krieg selbst Angst machen und ihn gleichzeitig anzetteln. Indem sie die Friedensbotschaften des US-Präsidenten ablehnen, steuern Rutte, Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen auf den Untergang ihrer Länder zu.

Es scheint, als wären sie völlig von Sinnen und unfähig, die Konsequenzen ihres Handelns zu begreifen. Glauben die etwa, dass das ein Krieg wird, wie er jetzt in der Ukraine ist? Putin hat erst vor zehn Tagen unmissverständlich erklärt, dass es mit Europa, wenn es anfängt, völlig anders wird:

„Das ist ja nicht die Ukraine. Wir gehen gegenüber der Ukraine sehr behutsam vor. Verständlich, nicht wahr? Das ist kein Krieg im wörtlichen, modernen Sinne des Wortes. Sollte Europa plötzlich beschließen, einen Krieg gegen uns zu beginnen, und das tatsächlich tun, könnte sehr schnell eine Situation entstehen, in der wir dort niemanden mehr haben, mit dem man verhandeln kann.“

Geht es noch deutlicher? Und während der niederländische NATO-Generalsekretär Mark Rutte die Europäer auf einen Krieg nach Art des Zweiten Weltkriegs vorbereitet, war das am Beispiel der Niederlande recht harmlos, denn die Niederlande haben genau fünf Tage Widerstand geleistet.

Die Deutschen bombardierten das Zentrum von Rotterdam. Dann war alles vorbei: Die Königin und die Regierung sind aus dem Land geflohen, und die Armee kapitulierte. (Anm. Dikigoros: Die Reihenfolge ist nicht ganz richtig: Die Armee der Kaasköppe führte bereits Waffenstillstandsverhandlungen mit den Deutschen; ihre Regierung wies sie jedoch an, diese hinaus zu zögern, damit sie sich nach GB absetzen konnte; als das geschehen war, wurde so plötzlich kapituliert, daß die Wehrmacht den Luftangriff auf den Kriegshafen Rotterdam nicht mehr stoppen konnte; und bei dem fielen dann auch ein paar Bomben versehentlich auf die Innenstadt. Aber Dikigoros will doch hoffen, daß Rußland, wenn es so weit ist, keine halben Sachen macht, sondern einen "Poseidon" spendiert, um die gesamte Küste der Niederstlande auf einen Schlag unter Wasser zu setzen, d.h. - in alfabetischer Reihenfolge - Amsterdam, Den Haag - Sitz des neuen Tribunals der Kriegsverbrecher - und last but not least, sondern gleichzeitig, auch Verrotterdam! Und vielleicht noch einen Hyperschall-Dolch für Blumenkohlstadt, bevor der nach seiner blamablen Abwahl dort im Exil lebende residierende Kriegshetzer Rötte - so spricht man das aus, nicht mit "ü", wie die doofen Moffen sagen, die den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Silben nicht kennen - sich ins Uneinige Königreich zu Jud Starmer absetzen kann.) Das Land arbeitete für Hitler. Die Niederländer stellten einige SS-Divisionen auf (Anm. Dikigoros: Nur nicht übertreiben! Die 34. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division "Landstorm Nederland" erhielt zwar den Namenszusatz "niederländische Nr. 2", aber es war die einzige, denn die Nr. 1 stand bloß auf dem Papier, damit es nach mehr aussah :-) und beteiligten sich sogar an der Belagerung Leningrads, doch insgesamt kämpften sie kläglich. 10.000 Niederländer ließen ihr Leben für Hitlers Sache. (Anm. Dikigoros: Das ist ein wenig ungenau. Genauer gesagt fielen knapp 2.000 an der Front, und über 8.000 wurden nach Kriegsende vom Den Haager Marionettenregime ermordet hingerichtet - als "Collaborateure".)

Nach der Kapitulation Deutschlands sandte Königin Wilhelmina der Niederlande ein Telegramm an den Vorsitzenden des Obersten Sowjets der UdSSR Michail Kalinin, in dem stand:

„Dank der siegreichen Armeen der UdSSR und ihrer Verbündeten und dem Einsatz ihrer heldenhaften Soldaten ist die vollständige Niederlage des gemeinsamen Feindes nun gewiss, und ich übermittle Ihnen, Herr Vorsitzender, meine herzlichsten Glückwünsche. In dieser Stunde der vollständigen Befreiung meines Volkes möchte ich Ihnen auch meine tiefe Bewunderung und den vollen Dank meines Volkes für den wichtigen Beitrag aussprechen, den die bemerkenswerten russischen Armeen mit ihren großartigen Siegen zum Triumph der gerechten Sache und zur Befreiung der Niederlande geleistet haben. Königin Wilhelmina der Niederlande.“ (Anm. Dikigoros: Dieses Telegramm sollten wir - Moffen und Kaasköppe gleichermaßen - nie vergessen, wenn wir jener Koningin, die "ihr" Land feige im Stich gelassen heldenhaft verlassen hatte, als es brenzlig wurde, gedenken!)

Allerdings sind jetzt andere Zeiten, und der Krieg, in den die europäischen Bürokraten und die äußerst unbeliebten europäischen Politiker ihre Völker gegen den Willen der USA und gegen die Bemühungen Russlands führen, wird ein anderer sein. (Anm. Dikigoros: Moment mal - die europäischen Politiker im besten Deutschland und in der besten EU aller Zeiten waren doch bei ihren Untertanen noch nie so beliebt wie heute!)

Putin hat alles erklärt. Trump hat gewarnt. Sagt später nicht, man hätte euch nicht gewarnt!

Ende der Übersetzung


*Dikigoros hat auch die gröbsten Übersetzungfehler behutsam korrigiert, ohne das weiter kenntlich zu machen.


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