"Aufgrund des Ukraine-Konflikts und der Tatsache, dass wir einen Großteil der Kunstdünger- und Weizenlieferungen der Welt auslöschen, erwarten wir, dass ab Herbst etwa 150 Mio. Menschen intensiver Nahrungsmittelknappheit ausgesetzt sein werden," so Peterson
im Gespräch mit dem Journalisten Michael Yon.
"Das wird wiederum einen Migrationsdruck auslösen, der die letzte Migrationswelle völlig in den Schatten stellt.« Die drohende Krise werde vor allem die Ärmsten treffen, denn »es gibt viele Menschen auf der Welt, die nur so gerade über die Runden kommen. Wenn man die Preise unverzichtbarer Güter wie Energie, Dünger oder auch Nahrungsmittel verdoppelt, werden diese Menschen unter ungeheueren Druck gesetzt werden und in die Hungersnot getrieben.«
Ähnlich wie der Umweltexperte Michael Shellenberger weist Peterson in einem Aufsatz für den Daily Telegraph und dazugehörigem Video darauf hin, dass die aktuelle, apokalyptisch-utopische Klimahysterie hauptsächlich auf Kosten der Ärmsten der Welt geht. 2012 war Peterson Mitarbeiter bei einem UNO-Bericht zur »Nachhaltigen Entwicklung«, »wo wir es geschafft haben, einigen des größten Unsinns zu entfernen«, schrieb er im Telegraph.
In Sri Lanka stünden 21 Millionen Menschen vor der Hungerkatastrophe, nachdem die linke Regierung aufgrund von »ESG-Standards« den Kunstdünger verboten hat, so Peterson. »Es wird mittelfristig nicht möglich sein, diese Menschen alle zu ernähren. Das einzige, was diese Öko-Standards erreichen, ist sicherzugehen, dass diese armen hungernden Menschen jedes Tier auf dieser Insel essen werden, und alles verbrennen werden, um Feuer zu machen. Was bleibt ihnen auch sonst übrig?«
Die Vorstellung, man könne die Welt retten, in dem man die Energielieferungen zurückfährt, und die Menschen hungern und frieren lässt, »ist die rückständigste Vorstellung, die der größte Volltrottel je formulieren könnte«, so Peterson.
»Wenn die Menschen Hunger haben, werden sie innerhalb von 48 Stunden auf die Straße gehen und anfangen, die Geschäfte zu plündern, LKWs, Güterzüge und Schiffe auszurauben,« so der Journalist Michael Yon. »Unweigerlich wenden sich die Regierungen dann an die Bauern und nehmen ihnen die Nahrungsmittel weg, wie in Ägypten, wo die Regierung die Bauern zwingt, nur an zentrale Lagerhäuser zu liefern. Und die Menschen beginnen, die Bauern auszurauben. Dann hören die Bauern auf, Nahrungsmittel zu produzieren, denn sie werden ja nur ausgeraubt. So schafft die Hungersnot noch mehr Hungersnot.«
Die Hungersnot in Ländern wie Sri Lanka führe dann zu Epidemien, denn die natürlichen Abwehrkräfte der Bevölkerung schwinden, wenn sie nicht genug zu Essen haben, so Yon, vor allem Typhus und Cholera. Der Leidensdruck produziere Krieg und Konflikte.
»Es würde mich nicht wundern, wenn 2025 eine Milliarde Menschen gestorben sind. Wir stehen vor einer der größten Hungersnöte, die die Welt je gesehen hat«, sagte Yon.
Energie sei dasselbe wie Arbeit, und Arbeit bedeutet Nahrung und Unterkunft, so Peterson. »Wenn man Energie verteuert, lässt man die Armen verhungern. Und es geht ganz schnell, dass sie verzweifelt werden. Dann haben wir einen Teufelskreis, wie Michael ihn beschreibt.«
»Wenn wir also diese verdammten utopischen Globalisten über die Notwendigkeit von Energieverknappung reden hören, muss man daran denken, dass diese Teuerung direkt auf Kosten der Ärmsten der Welt geht.«
Politiker, die hohe Benzinpreise begrüßen, weil sie das Bewusstsein für den »Klimawandel« schärfen, sind nicht diejenigen, die von der Verknappung in ihrer Existenz bedroht sind, so Peterson. »Und das ist nur im reichen Westen. In Europa sind sie so verdammt dämlich, dass sie aufgrund ihrer idiotischen Umweltpläne den Kontinent auf krankhafte Weise von Russland abhängig gemacht haben. Wir werden ja sehen, wohin uns das führt. In Deutschland wird jetzt wieder Kohle verbrannt, weil die sündhaft teure und kontraproduktive Energiewende die reinste Katastrophe geworden ist.«
Keiner weiß, wie teuer die Energie noch werde, so Peterson. »Macht euch gefasst, denn das rollt jetzt auf uns zu.« In Deutschland werde Brennholz gesammelt, so Yon, denn die Menschen erwarten einen kalten, dunklen Winter. »Lasst die Armen im Dunkeln erfrieren, so retten wir die Welt«, bemerkte Peterson spitz. Wenn Deutschland kollabiere, sei es das Ende der EU, so Yon.
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