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In Hamburg befindet sich einer der größten Abfüllbetriebe von Coca-Cola, nämlich die Getränkefirma des früheren Boxweltmeisters
Max Schmeling.
Unser Protest gilt Coca-Cola. Und das nicht, weil dieses Getränk so hässliche Löcher in den Zähnen verursacht, sondern, weil Coca-Cola der Inbegriff des Amerikanismus ist. Die Entwicklung des Coca-Cola-Konzerns weist ganz typische Parallelen zur Entwicklung der USA auf. Grenzenlose Profitgier, gewissenloses Machtstreben und eiskalte Morde kennzeichnen die Vorgehensweise des Coke-Imperiums und verschiedener US-Regierungen gleichermaßen. "Überall dort, wo wir Geschäfte betreiben, verstehen wir uns als Partner der Gesellschaft."So lautet einer der Grundsätze von Coca-Cola. Im Klartext: Der Konzern biedert sich an, wo immer es geht, Hauptsache die Kasse stimmt. Und Max Keith war im Anbiedern weltmeisterlich. Fast so weltmeisterlich wie sein boxender Mitarbeiter Max Schmeling, der sich in den Jahren 1930-1932 als "Botschafter" für Coca-Cola hergab. Zum Zeitpunkt der Einführung von Coca-Cola in Deutschland zeichnete sich bereits ab, dass die nationalsozialistische Massenbewegung ein politischer Machtfaktor werden würde. Max Keith hofierte die Nationalsozialisten förmlich, denn er witterte das ganz große Geschäft. Nach der Regierungsübernahme im Jahre 1933 war Coca-Cola bei allen größeren Massenveranstaltungen der Nationalsozialisten als Sponsor dabei, selbst in Einsatzbüchern der Hitlerjugend fand sich Coca-Cola-Reklame, und im "Völkischen Beobachter" erschienen sogar die "Coca-Cola-Nachrichten".
Interessante Fakten, die heute in der offiziellen Firmengeschichte verschämt verschwiegen werden, weil sie die kapitalistische Anbiederei des Konzerns zu offenkundig machen würden. Zumal Coca-Cola als ausländisches Unternehmen nicht einmal behaupten könnte, dass sie damals keine andere Wahl gehabt hätten. Nicht die Nationalsozialisten brauchten Coca-Cola, sondern Coca-Cola brauchte die Gunst der Nationalsozialisten. Coca-Cola bediente sich aber auch anderer Werbeträger, die das falsche Bild einer politischen Sympathie mit den "Nazis" ganz schnell zurechtrücken. Die "Comedian Harmonists" beispielsweise, eine Gruppe von gänzlich unnationalsozialistischen "Unterhaltungskünstlern", warben in den 1920er Jahren mit dem Lied "Alle Welt trinkt Coca-Cola" sehr erfolgreich für den US-Import.
Mit dem Machtwechsel besserte sich die wirtschaftliche Lage Deutschlands innerhalb kürzester Zeit. (Anm. Dikigoros: Pfui!) Davon profitierte auch Coca-Cola. (Anm. Dikigoros: Zweimal Pfui!) Die aufblühende Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland verschaffte der deutschen Filiale des US-Konzerns eine Gewinnsteigerung um mehr als 1.700 Prozent! (Anm. Dikigoros: Dreimal Pfui!) Zu den olympischen Spielen 1936 kam sogar Coca-Cola-Boss Robert Woodruff nach Berlin und wurde Zeuge des siegreichen 100-Meter-Laufes eines schwarzen US-Amerikaners. Der eigentliche Sieger jedoch hieß Coca-Cola, denn die Ränge waren voller Zuschauer, die Coke tranken.
Für Global Player wie Robert Woodruff spielte es keine Rolle, wie und mit wem sie ihr Geld verdienen. Woodruff dazu wörtlich: "Coca-Cola ist wieder da!"
höhnt es im Jahre 1949 von Wagenrückwandplakaten herab. Millionen Deutsche hatten zu dieser Zeit nicht einmal genug zu essen oder ein Dach über dem Kopf - aber das Kriegsgetränk der Besatzer stand schon wieder in den Regalen... "Dieser amerikanische Krieg wurde Ihnen präsentiert von Coca-Cola".Boykott ist die einzig mögliche Antwort. Und auch die einzige "Sprache", die man in den USA versteht. Zur Zeit des Irak-Krieges im Frühjahr 2003 haben es französische Restaurantbesitzer in Hamburg vorgemacht: Sie strichen Coca-Cola von ihren Getränkekarten, um damit ein Zeichen gegen die US-Kriegspolitik zu setzen. Sie scherten sich auch herzlich wenig um das Gejammer vornehmlich pro-israelischer Kreise in der Antifa, die den Boykott US-amerikanischer Produkte grundsätzlich mit Unbehagen sehen, weil sich daraus tatsächlich wieder ein von Amerika unabhängiges kulturelles Bewusstsein in Europa entwickeln könnte. Gewisse Kreise fürchten eine solche Entwicklung und sie haben Grund dazu, denn eine kulturelle Neubesinnung fördert immer auch die nationale Neubesinnung und steht damit im krassen Widerspruch zu den multikulturellen Bestrebungen der politischen Klasse in der BRD. Wer also die Pläne amerikahöriger BRD-Politiker / israelhöriger Antifaschisten durchkreuzen möchte, kann durch Verzicht auf Coke und andere US-amerikanische Importe relativ leicht seinen ganz persönlichen Beitrag leisten. Just do it!weiter zu The History of Coca-Cola weiter zu The Coca-Cola Case zurück zu One, two, three heim zu Avez-vous Bourbon? heim zu Reisen durch die Vergangenheit |