Stürmische Zeiten: Deutschland droht der wirtschaftliche Untergang

(Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 26. Februar 2022)

Anmerkungen und ergänzende Links: Nikolas Dikigoros

Der Ukraine-Krieg als zweite große Schockwelle nach der Pandemie wird nach Auffassung von Experten die deutsche Konjunktur bremsen, zunächst aber kaum Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit habe sich zuletzt kontinuierlich nach unten entwickelt. „Die Arbeitslosenquote bewegt sich momentan auf ein Allzeittief zu“, sagt Deutsche-Bank-Volkswirt Marc Schattenberg.

Es sei zu erwarten, dass der Fachkräftemangel etwaige Effekte der Krise aufsauge. Schattenberg erwartet aber auch wegen der Wirtschaftssanktionen eine leichte Wachstumsdelle. „Das Bruttoinlandsprodukt könnte um 0,5 Punkte geringer ausfallen, schlimmstenfalls um einen Prozentpunkt.“ Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe erwartet bei einem moderaten Szenario einen Negativeffekt von 0,3 Punkten für Deutschland.

Allerdings: Im schlimmsten Szenario, das eine vollständige Aufgabe der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland und damit auch ein Ende der Energielieferungen beinhaltet, würde Deutschland nach ihrer Ansicht in eine tiefe Rezession rutschen. „Die Russland-Krise wirft zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt einen Schatten auf Deutschland“, erklärt die Volkswirtin. Auch KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib sagt: „Noch ist die deutsche Wirtschaft belastet durch Arbeitsausfälle durch Omikron (Anm. Dikigoros: nicht durch die - völlig ungefährliche - Omikron-Grippe, sondern durch die Terrormaßnahmen des Berliner Verbrecherregimes), hohe Energie- und Rohstoffpreise und weiter andauernde Lieferkettenprobleme.“ (Anm. Dikigoros: Die letzteren sind selbstgemacht - durch das schwachsinnige "Lieferkettengesetz"!)

Das Statistische Bundesamt berichtet:

„Zwischen Russland und Deutschland werden primär Rohstoffe, Fahrzeuge und Maschinen gehandelt. Deutschland importierte 2021 vor allem Erdöl und Erdgas im Wert von 19,4 Milliarden Euro – das war ein Zuwachs um 49,5% und machte 59% aller Einfuhren aus Russland aus. Außerdem lieferte Russland vor allem Metalle (4,5 Milliarden Euro, +72,1% gegenüber 2020), Mineralöl- und Kokereierzeugnisse (2,8 Milliarden Euro, +23,0%) sowie Kohle (2,2 Milliarden Euro, +153,0%) nach Deutschland. Dagegen exportierte Deutschland im Jahr 2021 vor allem Maschinen (5,8 Milliarden Euro, +5,7%), Kraftwagen und Kraftwagenteile (4,4 Milliarden Euro, +31,8%) sowie chemische Erzeugnisse (3,0 Milliarden Euro, +19,7%) nach Russland. Russland zählt mit einem Anteil von 2,3% am deutschen Außenhandel insgesamt zu den 15 wichtigsten Handelspartnern Deutschlands im Jahr 2021. Außerhalb der Europäischen Union war Russland 2021 für Deutschland der viertwichtigste Importpartner sowie der fünftwichtigste Abnehmer deutscher Waren.“
(Anm. Dikigoros: Diese Zahlen des Bundesamtes für gefälschte Statistiken und Volksverdummung sind völlig unbeachtlich. Mag sein, daß andere Handelspartner für größere Summen in Geld verantwortlich zeichnen. Aber vieles davon sind überflüssige Luxusgüter verzichtbare Waren. Und gewiß hat die BRDDR jetzt mit anderen Staaten viel "größere" Handelsbeziehungen als vorher mit Rußland. Das liegt ganz einfach daran, daß Rußland viele Rohstoffe geradezu spottbillig geliefert hatte; Gas und Öl bezieht die BRDDR jetzt zum 4-8-achtfachen Preis aus den USA und sonstwoher, dto die Mieralölerzeugnisse - z.B. aus Indien, das Rohöl billig aus Rußland importiert, weiterverarbeitet und dann zu Mondpreisen an Dritte verkauft. Was den Export anbelangt, so waren brdische Maschinen und Kraftwagen aufgrund des ungünstigen Preis-Leistungsverhältnisses schon seit Jahren außer nach Rußland nirgendwohin mehr verkäuflich - es sei denn mit Bundesbürgschaften auf Kosten der deutschen Steuerzahler, denn wirklich bezahlt hat die außer Rußland niemand. Durch den Wegfall dieses einzigen noch nennenswerten Exportmarkts ist die deutsche Automobilindustrie binnen zwei Jahren nach Beginn des Handelskrieges praktisch zusammengebrochen; und die chemische Industrie ist wegen der überhöhten Energiepreise fast vollständig ins Ausland abgewandert.

Die New York Times berichtet, dass weitere EU-Sanktionen gegen Russland nur dann umsetzbar seien, wenn Europa große wirtschaftliche Schäden in Kauf nimmt. Deshalb seien einige EU-Staaten vehemente Gegner von weiteren scharfen Sanktionen.

Der englischsprachige Dienst von Reuters meldet, dass EU-Sanktionen gegen Russland dazu führen werden, dass Russland sich beim Handel in Richtung China orientiert.

„Wir können die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Invasion noch nicht absehen , aber sie dürften schwerwiegend sein“, sagte Peter Adrian, der Vorsitzende des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), dem englischsprachigen Dienst der "Deutschen Welle". (Anm. Dikigoros: Nicht die Auswirkungen der "Invasion" - welche die BRDDR gleich gar nichts angeht -, sondern die des vom "Wertewesten" unter diesem Vorwand entfachten entfachten Finanz- und Wirtschaftskrieges gegen Rußland!)

Deutschland ist mit Direktinvestitionen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro einer der bedeutendsten Auslandsinvestoren Russlands. Nach Angaben der Auslandshandelskammer Moskau sind derzeit 3.651 deutsche Unternehmen in Russland aktiv. Im Jahr 2019 beschäftigten diese Unternehmen mehr als 277.000 Mitarbeiter.

Anders sieht es in der Ukraine aus. Während dort schätzungsweise 2.000 deutsche Unternehmen aktiv sind und rund 50.000 Menschen beschäftigen, beliefen sich die deutschen Direktinvestitionen laut der Bundesbank im Jahr 2019 auf rund 3,6 Milliarden Euro.


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