Zur Hochzeit wieder aufgeschnitten

von Barbara Schleicher

(Freitag: Die Ost-West-Wochenzeitung, 12.04.2002)

NICHT NUR IN AFRIKA * Kastration mit stumpfer Klinge und ohne Betäubung, Harnlassen aus einer Öffnung, die nur streichholzkopfgroß ist, endlose Infektionen, bestialische Schmerzen, tödliche Geburtsvorgänge - Genitalverstümmelung verkehrt ein Beschneidungsritual zum tödlichen Hass aufs weibliche Geschlecht. Auch in Europa wird sie praktiziert

"Obwohl ich nach meiner Beschneidung große Schmerzen litt, zählte ich noch zu den Glücklicheren. Es hätte weitaus schlimmer kommen können, wie unzählige andere Mädchen erfahren mussten. Bei unserer Wanderung durch Somalia stießen wir auf viele Familien und spielten mit ihren Töchtern. Aber wenn wir sie wiedertrafen, waren die Mädchen oft fort. Niemand sagte ehrlich, was mit ihnen geschehen war, manchmal sprach man einfach nicht mehr von ihnen. Sie waren an der willkürlichen Verstümmelung gestorben - gestorben am Schock, an Infektion, an Wundstarrkrampf oder sie waren verblutet. Wenn man betrachtet, unter welchen Bedingungen der Eingriff durchgeführt wird, wundert dies nicht weiter. Es wundert vielmehr, dass einige von uns überlebt haben." Diese Aufzeichnungen des somalischen Topmodels Waris Dirie, die heute als UN-Sonderbotschafterin im Kampf gegen die Folter der Genitalverstümmelung tätig ist, lassen aufhorchen. Nach Angaben der UNICEF sind weltweit mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelungen betroffen, davon allein 130 Millionen in Afrika.

Die Ursprünge ritueller Beschneidungen sind bis heute ungeklärt, wenngleich die Sozialpsychologin und Afrika-Kennerin Hanny Lightfoot-Klein plausible Erklärungsansätze gibt, wonach die "Beschneidungen zu einem gewissen Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte die Menschenopfer als Mittel zur Besänftigung feindlicher Mächte und Geister zu ersetzen begann". Ein erstes schriftliches Zeugnis über weibliche Beschneidungen legt 425 v. Chr. der Grieche Herodot ab, der das Niltal bereiste. Er glaubt die Ursprünge in der ägyptischen Hochkultur zu erkennen, wo die "milde" Klitorisbeschneidung ausschließlich an Töchtern höherer Kasten durchgeführt wurde. In anderen Quellen wird auf pharaonische Beschneidungen von sudanesischen und nubischen Sklavinnen zur Verhinderung unerwünschter Schwangerschaften hingewiesen. Ebenso findet die Vorhautbeschneidung zur Kennzeichnung männlicher Sklaven darin Erwähnung.

In den folgenden Jahrhunderten weitet sich das blutige Brauchtum auf die angrenzenden Regionen aus. Mohammed, als Befürworter der Vorhautbeschneidung bekannt, hinterfragte kritisch die weibliche Genitalverstümmelung und versuchte diese zu mildern. Der Koran schweigt sich über das brisante Thema aus. Mit Berufung auf die "Sunna"-Tradition wird die weibliche Beschneidung von etlichen muslimischen Glaubensrichtungen praktiziert, wobei 80% der islamisierten Welt der FGM (Female Genital Mutilation) keine Bedeutung beimessen. Geographisch liegen die traditionellen Beschneidungsländer nördlich des afrikanischen Äquators. In Äthiopien, Eritrea, Sudan, Somalia, Ägypten, Mali, Kenia, Sierra Leone, Burkina Faso werden 80 bis 99% aller Mädchen dieser jahrtausende alten Tortur unterworfen - unabhängig ob sie Muslime, koptische Christen oder äthiopische Juden sind.

In Ägypten sind es die vorherrschenden Schönheitsideale, die für eine Beschneidung sprechen. "Die Klitoris wird als unangenehm zu betrachten und zu berühren angesehen, und es ist ein Zeichen der Reife, wenn die hässlichen Genitalien einer ägyptischen Frau entfernt werden", berichtet Lightfoot-Klein. Im Zusammenhang damit ist das Bild der "schmutzigen" Frau zu sehen, die erst nach der Beschneidung "rein" wird. Über allen Rechtfertigungen scheinen abgrundtiefe männliche Ängste vor der zügellosen weiblichen Sexualität und Promiskuität zu schweben, welche die patriarchale Gesellschaft kontrollieren, bändigen und beschneiden will. Ihrer sexuellen Lust beraubt, wird die beschnittene Frau auf ihre Reproduktionsfunktion reduziert, wie die Afrikanerin Ogunmodede aus eigener Erfahrung weiß: "Um das kleine Mädchen rein und die verheiratete Frau treu zu halten, werden genitale Operationen als eine der in Afrika am meisten geschätzten Traditionen beibehalten."

Im Gegensatz zur männlichen stellt die weibliche Beschneidung eine lebensbedrohliche Verstümmelung im Genitalbereich dar. Je nach Kulturkreis wird der Eingriff kurz nach der Geburt, im Kindesalter oder als Initiationsritus durchgeführt. Die Beschneidungspraktiken verletzen und verstümmeln die Mädchen und Frauen in unterschiedlichem Ausmaß: Bei der "Sunna" wird die Klitorisvorhaut eingeritzt oder entfernt. Bei der "Infibulation", die auch als "pharaonische Beschneidung" bekannt ist, werden Klitoris, innere Schamlippen sowie die inneren Schichten der äußeren Schamlippen entfernt. Das Narbengewebe verdeckt die vaginale Öffnung.

Am häufigsten wird die Infibulation praktiziert, die mit unvorstellbaren Schmerzen, gesundheitlichen und seelischen Risiken einhergeht, wie Waris Dirie aus eigener Erfahrung schildert. Als Fünfjährige wurden ihr die Augen verbunden und ein Stück Holz zwischen die Zähne gesteckt, um die Schreie zu ersticken. Mit einer alten blutverschmierten Rasierklinge ging die "Beschneiderin" ans Werk. "Dann spürte ich wie mein Fleisch, meine Geschlechtsteile, fortgeschnitten wurden. Ich hörte den Klang der stumpfen Klinge, die durch meine Haut fuhr. Es gibt keine Worte, die den Schmerz beschreiben könnten. Es ist als ob dir jemand ein Stück Fleisch aus dem Oberschenkel reißt oder dir den Arm abschneidet, nur dass es sich dabei um die empfindsamsten Teile deines Körper handelt. Ich rührte mich keinen Zentimeter, denn ich wusste, dass es kein Entrinnen gab. ›Herr im Himmel lass es rasch vorüber sein,‹ betete ich, dann verlor ich das Bewusstsein. Als ich aufwachte, dachte ich, ich hätte es hinter mir, doch da begann erst der schlimmste Teil. Meine Augenbinde war weggerutscht, und ich sah, dass die Mörderin eine Sammlung Dornen des Akazienbaums neben sich aufgehäuft hatte. Mit den Dornen stach sie Löcher in die Haut, durch die sie einen festen, weißen Zwirn schob, um mich zuzunähen. Meine Beine waren mittlerweile völlig taub, doch der Schmerz in meiner Scheide war so furchtbar, dass ich nur noch sterben wollte. An diesem Punkt bricht meine Erinnerung ab."

Ähnlich wie Waris ergeht es den zwei Millionen Mädchen, die jährlich diese schmerzlichen Erfahrungen machen. Die Bedingungen unter denen solche Eingriffe stattfinden, nämlich ohne Anästhesie, sterile Umgebung und schmerzlindernde Mittel, sind immer gleich. Nach dem Eingriff folgen qualvolle Wochen, welche die Mädchen liegend und mit zusammengebundenen Beinen verbringen, damit die Wunde nicht wieder aufreißt. Unsagbare Schmerzen bereitet das Harnlassen durch das "winzige Loch in der Größe eines Streichholzkopfes" (Dirie). Meistens kommt es zu unmittelbaren Komplikationen wie Infektionen, Blutungen, Schock, Tetanus, Urinverhaltungen - häufig mit tödlichem Ausgang.

Fatal sind auch die Spätfolgen für die Frauen. Da nach der pharaonischen Beschneidung die vaginale Öffnung zu klein ist, benötigen infibulierte Frauen zum Harnlassen durchschnittlich 10 bis 15, manche bis zu 30 Minuten. Es kommt verstärkt zu Infektionen von Harnleiter und Nieren. Probleme bereitet auch die monatliche Regel, da sich hinter der Infibulationsnarbe vielfach geronnenes Menstruationsblut sammelt, das nur langsam abfließt, und von peinigenden Schmerzen begleitet wird. Als Beweis ihrer Jungfräulichkeit bleiben die Mädchen bis zur Eheschließung zugenäht. Dazu nochmals Waris Dirie: "Außer einer Narbe, die in der Mitte entlang lief wie ein Reißverschluss, war dort nur ein völlig glattes Stück Haut. Und der Reißverschluss war eindeutig zugezogen. Mein Geschlecht war versiegelt, unzugänglich wie hinter einer Steinmauer, und kein Mann konnte in mich eindringen, bis mich mein Ehemann in meiner Hochzeitsnacht mit einem Messer aufschnitt oder sich mit Gewalt Einlass verschaffte." Oftmals wird zur Öffnung der Vagina auch eine Beschneiderin, Hebamme oder ein Arzt herangezogen. Die Alternative dazu heißt, dass sich die allmähliche Penetration bis zu drei Monate hinziehen kann, wobei die Begleiterscheinungen aus ständigen Blutungen und Schmerzen und psychischen Traumata bestehen. Ausschlaggebend für das gemeinsame Sexualleben ist, dass für Frauen, deren Klitoris Narbengewebe ersetzt, ein Orgasmus schwer zu erreichen ist. Da in der patriarchalen Gesellschaft das Sexualleben ohnedies von männlichen Wünschen und Vorlieben bestimmt ist, fällt das reduzierte Lustempfinden von Frauen erst gar nicht ins Gewicht. Bei beschnittenen Frauen ist die Gefahr von HIV-Übertragung besonders hoch, da die enge Vaginalöffnung beim Geschlechtsverkehr schnell verletzt werden kann beziehungsweise häufig Analverkehr mit hohem Infektionsrisiko praktiziert wird.

Was bleibt, ist eine auf Reproduktion ausgerichtete Sexualität von Frauen. Da sich bei pharaonisch beschnittenen Frauen das vaginale Gewebe höchstens vier Zentimeter dehnen lässt, ist eine normale Entbindung unmöglich. Folglich muss das unelastische Narbengewebe "defibuliert" werden, was mit hohen Blutverlusten, verlängerten Wehen, Gewebeschäden im Harnwegssystem und Dickdarm einhergeht. Die hohe Müttersterblichkeit in Afrika ist direkt auf die vorherrschenden Verstümmelungspraktiken zurückzuführen. Die langwierige Geburt kann bei den Babies zu Gehirnschäden und zum Erstickungstod führen. Nach der Niederkunft wird die Vaginalöffnung sofort wieder zugenäht und muss - nach Einhaltung einer vierzigtägigen Ruhezeit - erneut wieder penetriert werden. Während in den Städten die Entbindung im Krankenhaus oder in der Arztpraxis erfolgen kann, müssen die Frauen der ländlichen Regionen ohne fremde Hilfe mit dieser Prozedur zurechtkommen. Dort ist es gang und gäbe, dass die Gebärende ihre Infibulationsnarbe selber aufschneidet und sich nach der Niederkunft selbst zunäht.

Die Gründe, weshalb seit mehr als 4000 Jahren Mütter der quälenden Beschneidung ihrer Töchter zustimmen, sind nur vor dem soziokulturellen Hintergrund erklärbar. In der afrikanischen Gesellschaft wird die Genitalverstümmelung als fester Bestandteil eines Frauenlebens vergleichbar mit Schwangerschaft, Geburt et cetera begriffen. Über die Tradition ihres Heimatlandes schreibt Waris Dirie: "Mein ganzes Leben lang habe ich nach einem Grund für meine Beschneidung gesucht. Trotz meines Zorns darüber, was man mir angetan hat, gebe ich nicht meinen Eltern die Schuld daran. Ich liebe meine Mutter und meinen Vater. Meine Mutter hat meiner Beschneidung nicht zugestimmt, denn als Frau verfügte sie über keinerlei Mitspracherecht. Sie machte einfach das Gleiche, was man mit ihr gemacht hatte und was vorher schon ihrer Mutter und wiederum deren Mutter widerfahren war. Und mein Vater hatte keinerlei Vorstellung von dem Leid, das er mir damit zufügte. Er wusste nur, dass in unserer somalischen Gesellschaft seine Tochter beschnitten sein musste, wenn sie heiraten wollte, andernfalls hätte kein Mann sie haben wollen. Meine Eltern waren beide Opfer ihrer Erziehung, eingebunden in eine Kultur, die diese Praktiken seit Tausenden von Jahren unverändert fortführen. Es ist an der Zeit, mit der Tradition des Leidens zu brechen." Um den Töchtern das Leben nicht zu ruinieren, werden die Mütter zu Täterinnen. Afrikanische Gesellschaften billigen unverheirateten Frauen kein soziales und wirtschaftliches Leben außerhalb des Familienverbandes und somit keine Erwerbsmöglichkeit zu. Lediglich Töchter aus privilegierten Familien haben Chancen auf eine gesellschaftlich anerkannte Ausbildung.

Um die FGM massenwirksam zu bekämpfen, muss auf verschiedenen Ebenen angesetzt werden. Zweifellos hat die internationale Diskussion über die Verletzung weiblicher Menschenrechte bei den afrikanischen Regierungen den politischen Willen zum Handeln gestärkt. Gesetzliche Verbote gegen die Genitalverstümmelung sind in Guinea, Ghana, Burkina Faso, Djibouti, Côte d'Ivoire, Ägypten, Tansania, Togo, Nigeria, Sudan, Kenia, Mali, Zentralafrikanische Republik erlassen worden. Allerdings ist ein gesellschaftliches Umdenken nur durch langfristig angelegte Überzeugung zu erreichen, die mit entsprechenden Informationskampagnen und Aufklärungsarbeit verbunden ist. Vielerorts laufen bereits Gesundheits-, Ernährungs- und Bildungsprojekte, in denen weibliche Genitalverstümmelungen ein zentrales Thema darstellen. Erfreulich ist, dass einige dieser Projekte konzeptionell, personell und finanziell von der europäischen Entwicklungspolitik getragen werden.

Das Problem "Genitalverstümmelung" hat aber nicht vor den Grenzen der westlichen Welt halt gemacht. Vermehrt kommen Menschen aus traditionellen Beschneidungsländern, die von Diktaturen, Krieg und Armut vertrieben und von den demokratischen, reichen Industrieländern angelockt werden. Obwohl die meisten Verstümmelungen in den Heimatländern stattfinden, werden rund 11,5% er afrikanischen Mädchen in Deutschland und Holland dieser blutigen Tortur ausgesetzt. Konfrontiert mit den grausamen Praktiken haben die europäischen Staaten spezielle Gesetze erlassen, die den Tatbestand der schweren Körperverletzung oder Kindesmisshandlung erfüllen. Auf Grund der Gesetzeslage haben in Frankreich und Großbritannien bereits spektakuläre Prozesse stattgefunden, die zu mehrjährigen Haftstrafen für die "Beschneiderin" beziehungsweise die Eltern der Opfer geführt haben. Der gesetzliche Schutz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, allerdings liegt die wirksamste Lösung in einer Änderung der Werte, Einstellungen und sozialer Normen der hier lebenden Afrikaner. Für die ehemalige österreichische Frauenministerin Barbara Prammer, die aufgrund ihres Engagements zur europäischen Patron of IAC (Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Woman and Children) ernannt wurde, heißt das Zauberwort Integration. "Es geht nicht darum, einen Bogen um dunkelhäutige Menschen zu machen oder nur Mitleid für die betroffenen Frauen zu empfinden, vielmehr müssen wir uns kennen und verstehen lernen. Eine sensible, behutsame Aufklärungsarbeit über die Genitalverstümmelung und ihre gesundheitlichen Schäden in den entsprechenden Anlaufstellen kann beitragen, dass Migranten an diesem Ritual nicht länger festhalten müssen und zu einem neuen Rollenverständnis kommen." Unter folgender Internet-Adresse sind Organisationen zu finden, die in Deutschland Beratung zum Thema Genitalverstümmelung durchführen: www.arte-tv.com/science/excision/dtext/08.htm


Anm. Dikigoros: Der Beitrag geht im Ergebnis am Problem vorbei, weil weder die Autorin noch die von ihr zitierten Politikerinnen erkannt haben, daß es nicht die Männer sind, die Wert auf eine Beschneidung der Frauen legen - von "männlichem Haß auf das weibliche Geschlecht" kann also nicht die Rede sein -, sondern vielmehr die Frauen selber, nämlich die älteren Frauen, die auf die Beschneidung der jüngeren bestehen. Eine "Integration" im Sinne der in Europa üblichen Promiskuität ist seitens der Migranten überhaupt nicht erwünscht; die Beschneidung soll gerade den Geschlechtstrieb der Frauen hemmen und ihn - wie der Artikel richtig bemerkt - auf die Reproduktion innerhalb der Familie beschränken; zugleich führt die mit diesen Riten verbundene gesundheitliche Belastung zu einer hochgradigen Auslese innerhalb der Migrant[inn]en, da nur die Stärksten und Gesündesten diese Prozedur überleben. Angesichts der bis an den Rand des Aussterbens sinkenden Geburtszahlen der Europäer[innen] und der gleichzeitig erfolgenden explosionsartigen Vermehrung sowohl der in Afrika zurück bleibenden als auch der nach Europa einwandernden Schwarzen, darf man ganz emotionslos einmal die Frage stellen, welches "Rollenverständnis" wohl im Endeffekt das erfolgreichere ist und wie man das Problem der weniger Erfolgreichen am besten lösen soll. Cyniker könnten sie dahin gehend beantworten, daß man die Moral der nach Europa immigrierten Schwarzen erst mit der Lebensweise der weißen Frauen untergräbt und sie dann nach Afrika zurück schickt, damit sie dort ein gleiches tun. So könnte gewährleistet werden, daß sich die Schwarzen nicht mehr so stark fortpflanzen und folglich auch nicht mehr nach Europa kommen müssen - und alle wären zufrieden.


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