+++  Die Spanische S.L.  ...  niedriger Steuersatz  35 % , ...  niedrige Personalkosten - 30 %,  ...  kleines Stammkapital  3.006,- €,  ...  auch als Niederlassung in Deutschland möglich !!!  +++
      Startseite   News
      News
      Kontakt
      Firmenauskünfte
      Inkasso
      Beratung
      Existenzgründung
      S.L. Gründung
      Marketing
      Software
      Über Uns
      Jobs
      Links
 
Mittelständler entsetzt über Wahlausgang
 

Köln (ots) - Das Ergebnis der Bundestagswahl quittieren die mittelständischen Unternehmer mit herber Enttäuschung. 33 Prozent beurteilen die Wiederwahl der Regierung Schröder/Fischer als negativ, 56 Prozent sogar als sehr negativ. Lediglich fünf Prozent sehen den Wahlausgang positiv oder sehr positiv. Vier Prozent nehmen eine neutrale Haltung ein. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschaftsmagazin 'impulse' in einer Blitzumfrage bei 768 mittelständischen Unternehmern.

Die Verärgerung der Firmeninhaber schlägt sich unmittelbar auf die wirtschaftlichen Erwartungen nieder. Nur noch sieben Prozent rechnen für die nächsten sechs Monate mit steigenden Umsätzen, während 63 Prozent sich auf sinkende Umsätze einstellen. Bei einer gleichen Befragung kurz vor der Wahl hatte 'impulse' noch weit optimistischere Einschätzungen ermittelt: Ende August/ Anfang September erwarteten 26 Prozent der Unternehmer steigende Umsätze und lediglich 28 Prozent einen negativen Geschäftsgang. Dieser Umschwung in der Stimmungslage wird nachhaltige negative Auswirkungen auf das Investitionsverhalten und damit auch auf die Beschäftigungsentwicklung haben, befürchtet 'impulse' in seiner Analyse.

Der von Konjunkturforschern und Verbänden erwartete Aufschwung muss nach Einschätzung der Unternehmer tatsächlich erneut vertagt werden. Eine qualifizierte Minderheit von 21 Prozent der Befragten terminiert den voraussichtlichen Beginn einer durchgreifenden Konjunkturbelebung jetzt auf das zweite Quartal 2003, 15 Prozent sehen den Aufschwung erst für das dritte Quartal voraus. Die Mehrheit der Unternehmer aber, 54 Prozent, glaubt nicht an einen Konjunkturfrühling vor 2004. Bei der Umfrage im August/September hatten die Unternehmer den Aufschwungsbeginn noch mehrheitlich vor der Jahresmitte 2003 gesehen, für "frühestens 2004" votierten damals lediglich 22 Prozent.

Bei der Analyse nach Wirtschaftsbereichen zeigen sich erhebliche Unterschiede. Während sich die Dienstleistungsbranchen mit zwölf Prozent Zustimmung überdurchschnittlich positiv zur neuen/alten Regierung stellen, ist besonders das Handwerk mit 96 Prozent Ablehnung auf Anti-Schröder-Kurs. Bei der Beurteilung der Geschäftsaussichten geben sich wiederum die Dienstleister mit zwölf Prozent Optimisten-Anteil (gegenüber sieben Prozent im Durchschnitt) vergleichsweise zuversichtlich. Die meisten Skeptiker gibt es im Handel: 78 Prozent erwarten hier einen anhaltenden Umsatzrückgang.

 

Top
1