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Fernverkehr stark - Nahverkehr schwachIfo-Analyse: Grenzüberschreitender Verkehr nimmt zu
München (gm/dpa) Besonders
Transport- und Logistikunternehmen, die im grenzüberschreitenden Verkehr
operieren, werden davon profitieren, dass die gesamtwirtschaftlichen
Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte zunehmen. Davon gehen die
Wirtschaftsforscher des Münchener ifo-Instituts aus. Gebremst
wird die allgemeine Zunahme durch das schrumpfende Transportaufkommen im
Nahbereich, glauben die Wirtschaftsforscher. Hauptverantwortlich dafür
sind die zurückgegangenen Ladungsmengen der Bauindustrie. Steine und
Erden sind die mit Abstand bedeutendste Gütergruppe im Straßengüternahverkehr.
Nach
gebremstem Wachstum im vergangenen Jahr werden die deutschen Speditionen
nach Einschätzung des Instituts in diesem Jahr wieder an Fahrt gewinnen.
Seit Jahresbeginn begünstige der Konjunkturaufschwung das Verkehrsgewerbe,
schreibt das Institut in seinem aktuellen Schnelldienst. Insbesondere der
grenzüberschreitende Verkehr verzeichne hohe Zuwächse, da die
Globalisierung der Märkte zu einem steigenden Warenaustausch führe.
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