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Lkw-Unternehmer empfingen Kanzler
mit Trillerpfeifen
Protest bei Wahlkampfauftakt / Steuerangleichung gefordert
Hannover
Mit Trillerpfeifen begleiteten
Verkehrsunternehmen den Wahlkampfauftakt von Bundeskanzler Gerhard Schröder
am Montag in Hannover. Sie erinnerten die Bundesregierung an ihre Versäumnisse
in der Verkehrspolitik. Die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich
hohen Kfz- und Mineralölsteuern gefährdeten viele Unternehmen. "Das
Fass zum Überlaufen gebracht hat die geplante Einführung der Lkw-Maut
mit dem angebotenen lächerlichen Entlastungspaket von 300 Mio. EUR",
begründet Bernward Franzky, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes
Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN), die Aktion in einer Pressemitteilung.
Konsequent wäre die Angleichung der Kfz- und der Mineralölsteuer auf
europäisches Durchschnittsniveau und die Abschaffung der Ökosteuer
gewesen, führte er weiter aus. Dagegen hat Bundesverkehrsminister Kurt
Bodewig das Mautkonzept am Dienstag in einer Pressenotiz seines Hauses
verteidigt. Die Einnahmen aus der Maut kämen "allen Verkehrsträ
gern zugute", versicherte Bodewig. Die daraus resultierende
gerechtere Kostenverteilung im Güterverkehr steigere die Wettbewerbsfähigkeit
von Schiene und Wasserstraße.
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