Startseite   News
      News
      Kontakt
      Firmenauskünfte
      Inkasso
      Beratung
      Finanz & Kredit
      Existenzgründung
      S.L. Gründung
      Marketing
      Software
      Über Uns
      Jobs
      Nutzfahrzeuge
      Hilfe in Spanien
      Links
      Forum
      Umfragen/Votes
      Gesetze & Recht
 

Insolvenzzahl in Deutschland auf Höchststand

Unternehmensinsolvenzen um 16,4 Prozent gestiegen
Bis zum Ende des Jahres werden 82.400 Gesamtinsolvenzen die Insolvenzgerichte beschäftigen – ein Anstieg von 66,4 Prozent. Die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche beläuft sich für das Jahr 2002 auf 37.700 Fälle, was einer Zunahme von 16,4 Prozent entspricht (Vorjahr: 32.390). Privatpersonen nutzen in 44.700 Fällen die Möglichkeit, sich mit der Restschuldbefreiung aller Verbindlichkeiten zu entledigen (das entspricht einer Zunahme von 161,1 Prozent). Im Vorjahr lag die Zahl bei 17.120.

590.000 Arbeitsplätze sind durch Unternehmensinsolvenzen betroffen – eine Zunahme von 17,3 Prozent (Vorjahr: 503.000). Der Anstieg der Unternehmensinsolvenzen macht sich aber nicht nur auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Summe der Insolvenzschäden beläuft sich auf 38,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr (32,3 Milliarden Euro) liegt der Schaden damit um fast 20 Prozent höher. Die Schäden, die die öffentliche Hand hinzunehmen hat belaufen sich auf 11,8 Milliarden Euro. Private Gläubiger wie Lieferanten oder Kreditinstitute müssen tiefer in die Tasche greifen: 26,6 Milliarden Euro kostet sie die Flut der Unternehmensinsolvenzen in diesem Jahr.

Den größten Anteil am Insolvenzaufkommen hat die Dienstleistungsbranche: 46,3 Prozent aller insolventen Betriebe in West- und 35,8 Prozent aller insolventen Betriebe in Ostdeutschland kommen aus diesem Wirtschaftsbereich. Auf Platz zwei liegt die Baubranche mit einem prozentualen Anteil von 19,1 im Westen und 32,8 im Osten.

Top
1