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Eine "arrogante und ignorante" Bundesregierung beklagen
der Pr�sident und der Bundesgesch�ftsf�hrer des Bundesverbands
Spedition und Logistik im Interview mit der Verkehrsrundschau. Der
Grund: Schlechte Rahmenbedingungen f�r die Branche w�rden trotz
mehrfacher Aufforderung nicht beseitigt. Die VERKEHRSRUNDSCHAU
erscheint im Verlag Heinrich Vogel, einem Unternehmen der
Fachverlagsgruppe BertelsmannSpringer.
Schlechte Rahmenbedingungen machen der Pr�sident des
Bundesverbandes Spedition und Logistik (BSL) Manfred F. Boes und
sein Hauptgesch�ftsf�hrer Heiner Rogge f�r die Pleitewelle auch
im Speditionsgewerbe verantwortlich. Im Interview mit der
Verkehrsrundschau weist BSL-Pr�sident Boes die Schuld der Regierung
zu: "Wir haben es mit einer Bundesregierung zu tun, die mit
Arroganz und Ignoranz �ber unsere berechtigten Forderungen
hinwegsieht."
F�r Angst beim Verband sorgt die Einf�hrung der Lkw-Maut - weil
es gelingen muss, die gezahlte Maut zu 100 Prozent weiter zu reichen.
Andernfalls drohen Insolvenzen. Zur Entlastung f�r die deutschen
Spediteure fordert der Verband statt der von der Regierung
avisierten 300 Millionen Euro eine Milliarde Euro, um das deutsche
Speditionsgewerbe steuerlich auf das gleiche Niveau mit den
westeurop�ischen Kollegen zu stellen. Noch ein weiterer Effekt k�nnte
die Situation belasten: Im Vorfeld der EU-Osterweiterung flaggen
nach Ansicht des Verbandes wom�glich vermehrt Unternehmen aus, um
die Standortvorteile in den Beitrittsstaaten zu nutzen.
In schwierigen Zeiten macht Gemeinsamkeit stark: Die lange in der
Luft h�ngende Fusion des Verbandes BSL und der Vereinigung der
Kraftwagenspediteure scheint sich zu konkretisieren. Nach Ansicht
des BSL-Pr�sidenten Boes stehen die Chancen f�r einen gemeinsamen
Verband derzeit sehr gut.
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