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Spaniens Unternehmer sind
optimistisch
EU-Umfrage: Beste Aussichten bestehen in Spanien
In Spaniens Wirtschaft herrscht Optimismus. St�rker als in jedem anderen
Land der EU. Das geht aus einer Konjunkturumfrage der Handelskammern unter
100.000 Betrieben hervor.
Demnach erwarten Zweidrittel aller spanischen Unternehmen, dass sie in
diesem Jahr den Umsatz steigern k�nnen. Knapp die H�lfte rechnet mit h�heren
Exporten. Fast ein Drittel will die Belegschaft erweitern und rund ein
Viertel die Investitionen verst�rken.
Diese Werte �bertreffen den EU-Schnitt um mehr als das Doppelte, bei
Investitionen um das F�nffache und bei den Stellen sogar um das
Sechsfache. Damit liegt Spanien mit Abstand auf dem ersten Rang, w�hrend
Deutschland in fast allen Bereichen erneut den letzten Platz belegt.
�Spanien erwartet den st�rksten Aufschwung Europas, w�hrend
Deutschland bereits zum dritten Mal hintereinander der Bremser der EU
bleibt�, sagte Handelskammer-Pr�sident Jos� Manuel Fern�ndez
Norniella bei der Vorstellung der Umfrage. Wie er unterstrich, seien die
guten Aussichten f�r das ganze Land g�ltig. Einzige Aunahme: die
Balearen. Sie w�rden unter EU-Schnitt bleiben. Die besten Perspektiven
aller 120 untersuchten EU-Regionen hat der Umfrage zufolge zum ersten Mal
eine autonome Region: Madrid. Dar�ber hinaus geh�ren mit Katalonien,
Murcia, Asturien, Andalusien und Arag�n f�nf weitere Autonomien zu den
zehn Regionen mit den besten Erwartungen innerhalb der EU. Zehn deutsche
Bundesl�nder hingegen rechnen mit starken Einbr�chen, der Rest bleibt
deutlich unter EU-Schnitt.
F�r die spanische Wirtschaft ist der krasse Unterschied ein Grund stolz
zu sein, aber nicht zum Frohlocken. Denn er hat Schattenseiten: Da Spanien
70 Prozent seiner Waren in die EU und den Gro�teil davon nach Deutschland
exportiert, k�nnte eine weitere Versch�rfung der deutschen Krise die
guten Aussichten empfindlich beeintr�chtigen.
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