| S�DOSTEUROPA |
| Die Donau Verbindung und Grenze in S�dosteuropa |
| Das Seminar findet jede Woche des Somersemesters Montags 15:30-17:00 statt. |
| Die heutige Balkanl�nder: |
| Der Balkan - Name, Betrachtungen und Bez�ge auf S�dosteuropa Eine der neuesten und umfassenden Forschungen �ber den Begriff und die Region im Suche nach einer Balkan-Identit�t ist diese von Prof. Maria Todorova: "Imagining the Balkans" (Oxford, 1997), kurz auf Deutsch zusammengefasst >>> |
| Der Balkan - eine lange Zersplitterung zwischen Orient und Okzident Die Geschichte des Balkans f�hrt thausende Jahre vor Christus zur�ck. mehr �ber die langj�hrigen Entwicklungen in der Region >>> |
| Innerhalb von fast 400 Jahren (von 7. bis 11. Jh.) war der Fluss in der Mitte des Bulgarischen Reichs, aber auch dann benutzte man d�r den oberen Teil des Reichs den Ausdruck "Bulgarien �ber Donau". |
![]() |
Bulgarien im 9. und 10. Jh. bei Khan Krum (803-814) und Tsar Simeon I. (893-927) |
| Die Donau war das Ziel der nomadischen St�mme, weil sie dachten, hinter dem herunter die reichen Gebieten der Thraker, Griechen und R�mer zu erreichen waren. Neben dem Fluss oder �ber ihn passierten die Goten (4. Jh.), die Slawen (5. Jh.), die Hunnen (unter anderen auch die Protobulgaren im 7. Jh.), die Awaren, die Magyaren, die Petschenegen, Usen, Russen (10. Jh.), Kumanen (11. Jh.), Tataren (13. Jh.), die T�rken (14. Jh.). W�hrend der Kreuzz�ge diente der Fluss als Weg nach Konstantinopel und Heiligem Land. Sp�ter erleichterte das Vorr�cken der osmanischen T�rken zum Zentraleuropa. In dem Zeitraum von 1396 bis 1878 ist die Donau st�ndig die Nordgrenze des Osmanischen Reichs. Im 19. Jh. war die Donau eine wichtige Verbindung zwischen den fortschreitenden Industriezentren in Deutschland und �sterreich und den Agrargebieten auf dem Balkan, sowie auch ein wesentlicher Weg der Waren vpm Westen zum Nahost und umgekehrt. |