S�DOSTEUROPA
Die lange Geschichte der Balkan-Halbinsel
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Das Seminar findet jede Woche des Somersemesters Montags 15:30-17:00 statt.
Die heutige Balkanl�nder:
Albanien
Bosnien und Herzegowina
Bulgarien
Griechenland
Kroatien
Rum�nien
Yugoslawien
Slowenien
Die T�rkei
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Die Geschichte des Balkans f�hrt thausende Jahre vor Christus zur�ck. Im Zeitraum von 4000-2000 J.v.Chr. besiedelten die Thraken und die Illyren diese Gebiete. Karte >>>


Wahrscheinlich so sahen die Traker aus...
Balkan - der Name
Die blaue Donau
Tausende Jahre zwischen Orient und Okzident
Die besondere Stelle der Halbinsel an dem Kreuzweg zwischen Europa und Asien bestimmt ihre dauerhafte Geschichte als wichtiger Knotenpunkt verschiedener Interessen und war Jahrtausende lang Arena f�r Unifikations- und Trennungsinitiativen.

Durch S�dosteuropa passieren wichtige Wege, die die westlichen Teilen des Kontinents mit den fruchtvollen Gebieten auf dem Balkan verbinden und weiter zu den vielen Hafen an der Meerk�ste entlang f�hren, wor�ber die Waren nach Nahosten, Indien und Afrika weitervertrieben werden.

Die wesentlichsten Wegen k�nnen noch im fr�heren Altertum gefunden werden. Ein davon ist "via diagonale". Er lief von Singidunum (heute Belgrad) �ber Serdika (heute Sofia) nach Byzantion (Istambul). Ein anderer war "via Egnatia" von Durres nach Istambul. Andere Wege verbanden die Donau, wo sich auch auf der beiden Seiten des Flu�es entlang wichtige Stra�en erstreckten, mit dem �g�ischen Meer, sowie liefen der Meerk�ste entlang.
Mehr �ber die Geschichte des Balkanraums >>>
In diesem tausendj�hrigen Zeitlauf erlebte der Balkanraum wenige  Vereinigungen und zahlreiche Zersplitterungen. Erstens war die Halbinsel unter die Herrschaft der thrakischen Odrissen (480 v.Chr.) und der Makedonier (4 Jh.v.Chr.) vereinigt, aber nur f�r kurze Zeit, weil das Reich Alexander des Gro�en zerfiehl nach seinem Tod.
Langlebig war auf dem Balkan die R�mische Herrschaft, nachfolgend von der Byzanz. In der Zeit von Konstantin dem Gro�en wurde im 330 die Hauptstadt des sp�teren Ostr�mischen Reichs auf der ehemaligen griechischen Kolonie Byzantion gebaut. Es ist nur eine Ironie der Geschichte und des Schicksals des Balkanraums, dass auf dem von den Christen zerst�rten heidnischen Tempel ein grosser Dom gebaut wurde - als Symbol des Christentums und seines Triumphes gegen das Heidentum - "Heilige Sophia" - und 1000 Jahre sp�ter bei dem Fall Konstantinoppels der t�rkische Sultan Mohamed II. auf seinem Pferde hineintrat. Und sp�ter wurde als Moschee umgebaut...
Alexander
Konstantin I.
Mohamed II.
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Hagia Sophia (Istambul)
Die Christianisierungdes Balkans ist ein langer Prozess, der im 4 Jh. began, mit der Anerkennung (313) dieser Religion innerhalb des gesammten R�mischen Reichs. Die Region blieb aber �berwiegend unter der orthoxellen Einflu�, w�hrend nur die westlichen Teilen - Kroatien und Slowenien - r�misch-katholisch sind.
Die sp�ter angekommenen Slawen und Proto-Bulgaren waren erst im laufe des 8. und 9. Jhs getauft. Bulgarien wurde im 855 christianisiert, wobei fast alle Slawen in diesem Staat  schon zum Christentum geh�rten. Da die proto-bulgarische Opposition stark gegen die neue Religion sich �u�erte, kamen 52 Adelsfamilien ums Leben - nach dem Befehl des F�rstes Boris I.
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