| S�DOSTEUROPA |
| Die Donau Verbindung und Grenze in S�dosteuropa |
| Das Seminar findet jede Woche des Somersemesters Montags 15:30-17:00 statt. |
| Die heutige Balkanl�nder: |
| Der Balkan - Name, Betrachtungen und Bez�ge auf S�dosteuropa Eine der neuesten und umfassenden Forschungen �ber den Begriff und die Region im Suche nach einer Balkan-Identit�t ist diese von Prof. Maria Todorova: "Imagining the Balkans" (Oxford, 1997), kurz auf Deutsch zusammengefasst >>> |
| Der Balkan - eine lange Zersplitterung zwischen Orient und Okzident Die Geschichte des Balkans f�hrt thausende Jahre vor Christus zur�ck. mehr �ber die langj�hrigen Entwicklungen in der Region >>> |
| Der Fluss Donau ist ein der Sch�tzen von der Exotik S�dosteuropas. Er entspringt in Deutschland, im Schwarzwald, und flie�t 2850 km lang, �ber �sterreich, Slowakei, Ungarn, hinein in den Balkan - �ber Kroatien, Serbien, Bulgarien und endet in Rum�nien, wo er in das Schwarze Meer m�ndet. |
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| Die Donau ist der zweitgr��te Fluss Europas und verbindet viele L�nder von verschiedenen Teilen des Kontinents - er flie�t vom Westen nach Osten und S�dosten. |
| Ca. 2600 km sind schiffbar - von Ulm bis der M�ndung. Kanale verbinden die Donau mit Main und Oder und so bietet die Donau Handelswege nach Nord-Westen und S�d-Osten - zwischen dem Schwarzen Meer und Nord- und Ostsee. |
| "Unter den ber�hmten und noch vom Meer schiffbaren Fl�ssen ist auch der Ister" - schrieb Herodot (484-425 v.Chr.) in seiner "Historiae" - die erste Beschreibung des Niederdonauraums. mehr �ber Herodot und seine "Geschichte" >>> |
| 5 Jahrhunderte sp�ter schreibt Ovid (43 v.Chr.-17 n.Chr.), der die letzten 10 Jahren seines Lenebs in Tomi (heute nicht weit s�dlich von Constanta in Rum�nien) verbracht hatte, dass "Danubius ist der gr��te Fluss, und keineswegs will er kleiner als Nil sein". mehr �ber Ovid >>> |
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| "Istros" ist auf der Sprache der Argonauten in der Mythologie der Alten Welt bedeutete "Gottesfluss", Sohn von Ozean. Die Phoenizier benutzten das Wort "Phisos". "Danare" - "Danaris" benannten die Thraker den Fluss, und die Griechen - "Istrus" - "Histr", die R�mer - "Danubius". Im Hof von Karl der Grosse nannte man den Fluss als "Rio Divino" (Gottesfluss) und bei Napoleon Bonaparte - als "Die K�nigin unter den Fl�sse Europas". Jetzt sind verschiedene Varianten des Wortes zu treffen: "Donau" auf Deutsch, "Dunaj" auf Slowakisch, "Duna" auf Ungarisch, "Dunav" (?????) auf Kroatisch, Serbisch und Bulgarisch, "Dun?rea" auf Rum�nisch, "Dunay" (?????) auf Russisch, "Tuna" auf T�rkisch. |
| Die Donau war immer ein wichtiges Link zwischen den europ�ischen West und Ost, galt aber auch als Grenze zwischen dem "zivilisierten" S�den und Westen und den "barbarischen" St�mmen im Norden und Osten. Sie war durch viele V�lker benutzt, zun�chst die Thraker (2000 v.Chr.), die ersten bekannten Bewohner dieses Raums, und grenzte die thrakischen L�nder in der heutigen �stlichen H�lfte Bulgariens von den dakischen in heutigen S�drum�nien. Die Nordgrenze des Reichs der Odrissen (480-340 v.Chr.) und der Makedonier (340-200 v.Chr.) war die Donau. Karte >>> Sp�ter, nach der Eroberung Thrakiens (46 v.Chr.) durch die R�mer war Danubius die Nordgrenze von Provinz Moesien des R�mischen Reichs. Karte >>> |