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Heiden
und Wicca’ s haben ihre eigenen Feiertage – die Sabbate. Das
sind 8 uralte große Feste, die wichtige Punkte im Jahreslauf
kennzeichnen und symbolisieren. Sie entstanden ursprünglich aus der
Verehrung der Natur. Die 4 „wichtigsten“ Feste orientieren sich
hauptsächlich am Stand der Sonne, das ist Ostara, Mabon, Jul und
Litha.
Schon
für die Kelten waren diese 8 Tage im Jahr wichtig, wobei das
keltische und wiccanische Jahr am 31. Oktober (Samhain/Halloween)
endet, und am 21. Dezember, dem Julfest an dem die Sonne
wiedergeboren wird, beginnt. Nach diesem Fest, das viele als
Weihnachten kennen, folgen 12 Raunächte, Tage ohne Zeit, in denen
Geister und Dämonen auf der Erde toben, und Träume oft als Orakel
aufzufassen sind. Danach folgt das Fest des Lichtes, Imbolc, was
soviel wie „im Bauch“ bedeutet. Das Licht wächst und wird immer
stärker. Das nächste Fest heißt Ostara, was mit dem christlichen
Ostern ein bisschen zu vergleichen ist. Es wird auch Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche
genannt, da nach diesem Tag die Tage länger und die Nächte kürzer
werden.
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Das
nächste Fest ist auch ein sehr wichtiges Fest für Heiden, es wird
„Beltane“ oder „Walpurgis“ genannt. Man feiert die
Vereinigung von Sonne und Mond, von Gott und Göttin, zwischen Licht
und Leben. Um die Ernte einzuleiten, und für Reiche Beute zu
bitten, feiern wir am 21. August das Fest des Lugh, auch Lammas
genannt. Ist die Ernte vorbei, so wird an Mabon (21.September,
Herbst-Tag-Nacht-Gleiche) für die Gaben gedankt. Das ist der Lauf
des Jahres, der sich immer wiederholt, Jahr für Jahr. Man glaubt,
das die Sonne, die zum Julfest geboren wird und über Imbolc und
Litha gewachsen ist, sich zu Walpurgis mit der Mondin (Symbol für
die Natur) vereinigt, und neues Leben erblüht, es wird wärmer und
„die Bäume schlagen aus“. Die Sonne wird jedoch immer schwächer,
so stirbt sie zu Samhain, die Mondin trägt jedoch das Kind in sich,
das das nächste Jahr zum Leben erwecken wird. Das Rad des Jahres
dreht sich wieder von neuem.... |