| Ern�hrung In den ersten Lebensmonaten: Stillen ist die Beste und preiswerteste Ern�hrungsform f�r das Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Das verfr�hte F�ttern von Breien kann eine �berm��ige Kalorien-, Kochsalz- und Kochzuckeraufnahme bedingen. Au�erdem ist zur Breif�tterung ein bestimmter Reifegrad der Verdauungsorgane und des Bewegungsapparates erforderlich, den das Baby fr�hestens im Verlauf des 4. Monats erreicht. Die Produkte der Babynahrungshersteller, wie Gem�se- und Obstzubereitungen, Babymen�s, Fleischzugaben, Kompotte und Milchbreie werden bereits f�r den 4. Monat empfohlen. Das ist im Durchschnitt einen Monat zu fr�h. Mit der ersten Breimahlzeit beginnt man am besten zwischen dem f�nften und dem siebten Lebensmonat. Die Milch reicht jetzt allm�hlich nicht mehr aus, um den steigenden Energie- und N�hrstoffbedarf des Kindes zu decken. Sein Verdauungs- und Immunsystem ist nun ausreichend entwickelt und der Breikost gewachsen. Au�erdem l��t der Saugreflex langsam nach. Gew�hnen Sie Ihr Kind langsam an den ersten Brei. Beginnen Sie am Besten mit einigen L�ffeln Karottenmus aus dem Gl�schen, die Sie Ihrem Kind vor dem Stillen oder der Flasche geben. Bis zum sechsten Lebensmonat sollte nur Karottenp�ree aus dem Gl�schen gef�ttert werden. Frische Karotten k�nnen stark mit Nitrat belastet sein. Die Karotten, die ins Gl�schen kommen, werden st�ndig auf ihren Nitratgehalt �berpr�ft. Langsam wird dann die Menge der Breimahlzeit gesteigert. Kartoffeln und Karotte erg�nzen sich in ihren N�hrstoffen ideal mit der Milch oder S�uglingsmilchnahrung und werden meistens gerne gegessen. �l oder Butter geh�ren immer dazu, damit der K�rper das fettl�sliche Provitamin A der Karotte besser aufnehmen kann. Bevorzugen Sie Soja-, Sonnenblumen- oder Maiskeim�l! (Rezepte) Ab dem sechsten Monat k�nnen Sie Ihrem Kind abends oder mittags einen Brei aus Vollmilch (keine fettarme Milch), Getreideflocken oder -grie� (aus vollem Korn und ohne Zus�tze) und Obstsaft (mindestens 40 Milligramm Vitamin C pro 100 Milliliter) geben. Anfangs kann anstelle von Vollmilch auch S�uglingsmilchnahrung verwendet werden. M�glich ist auch eine Mischung aus Vollmilch und Wasser zu gleichen Teilen. Ab dem siebten Monat kann Ihr Kind nachmittags einen milchfreien Getreide-Obstbrei bekommen. Mit Beginn der Breif�tterung soll das Baby unges��ten Tee oder stilles Mineralwasser bekommen. Limonade oder gar Colagetr�nke enthalten zuviel Zucker und sind zu kalorienreich - und das Coffein in Cola ist f�r Babys v�llig ungeeignet. Such s��stoffhaltige Getr�nke sollten nicht f�rs Baby oder Kleinkind verwendet werden. Wer Babybrei probiert, denkt vielleicht: Da fehlt doch was? Aber lassen Sie sich nicht verleiten. Weder Salz und Gew�rze noch Zucker oder andere S��ungsmittel sind n�tig. Ganz im Gegenteil: Im ersten Lebensjahr ist Salz f�r das Kind tabu. Es belastet den Organismus der Kleinen zu stark. Zuviel Zucker kann Karies und �bergewicht verursachen. Auch Honig ist f�r Kinder im ersten Lebensjahr ungeeignet. Montags Karotten mit Kartoffeln, dienstrags Kartoffeln mit Karotten - was Ihnen eint�nig erscheinen mag, ist f�r das Baby im ersten Lebensjahr genau das richtige. Es mu� ganz langsam an die Abwechslung und den Geschmack der Erwachsenenkost herangef�hrt werden. Wird das Kind zu fr�h mit zu vielen unterschiedlichen Lebensmitteln konfrontiert, erh�ht sich die Gefahr einer Allergie oder von Unvertr�glichkeiten. Der K�rper kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln besser verwerten als aus pflanzlichen. Schon eine kleine Menge Fleisch sichert die Versorgung mit Eisen. Wenn Sie oder Ihr Kind Fleisch ablehnen, ist ein ausget�ftelter Speiseplan erforderlich. Der mu� eisenreiche Getreidevollkornprodukte, z.B. aus Hafer, Gr�nkern und Hirse, und eisenreiches Gem�se, wie Fenchel und gr�ne Erbsen enthalten. Das Eisen wird besser verwertet, wenn es dazu Vitamin C in Form von frischem Obst, Obstmus oder Obstsaft gibt. Neben Karotten und Kartoffeln sollten andere Gem�searten langsam und einzeln auf den Speiseplan kommen. Empfehlenswert sind beispielsweise Kohlrabi, Blumenkohl, Broccoli, gr�ne Erbsen und Zucchini. Nitrathaltige Sorten wie Fenchel, Spinat, Wirsing oder Rote Beete sollten Sie Ihrem Kind hingegen nicht zu h�ufig geben. Kr�uter- und Fr�chtetees, wie z.B. Anis, Fenchel, Melisse, Hagebutte, Malve, Apfel, Zitrus oder Fruchmischungen, nach den Vorlieben des Kindes aussuchen. Heilkr�utertees, z.B. Kamille, Pfefferminze oder Salbei sollte nur bei Krankheit gegeben werden. Als Dauergetr�nk sind diese Teesorten ungesund. Sie sparen kaum Zeit, wenn Sie Obstmus kaufen, statt es selbst zu machen. Gl�schenkost kann allerdings eine Alternative sein, wenn frisches Obst in guter Qualit�t nicht zur Verf�gung steht und Sie in puncto Schadstoffe auf Nummer sicher gehen wollen. Unges��tes Tiefk�hlobst kann ebenfalls verwendet werden. Obstkonserven hingengen sind nicht geeignet, da sie meistens relativ viel Zucker und wenig Vitamine enthalten. Einzelportionen p�riertes Fleisch oder Gem�se k�nnen z.B. in Eisw�rfelbeh�ltern tiefgefroren werden. Erst direkt vor dem F�ttern auftauen und dazu entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle gleichm��ig erhitzen. Bevor das Baby den ersten L�ffel i�t, mu� der Brei gut durchger�hrt und die Temperatur getestet werden - vor allem wenn das Essen aus der Mikrowelle kommt. Ab dem zehnten Lebensmonat k�nnen Sie Ihr Baby schrittweise auf Kleinkindkost umstellen. Das Kind kann langsam von Brei auf Brot umsteigen. Bieten Sie ihm z.B. feines Weizenvollkornbrot an. Etwa ab dem zehnten Monat k�nnen Sie das Essen mit der Gabel zerdr�cken statt es zu p�rieren. Vielleicht kommt das Kind auch schon mit Kartoffel- oder Brotst�cken zurecht. Dann kann es schlie�lich versuchen, selbst zu essen. Das ist zwar anfans mit viel Kleckerei verbunden, aber schlie�lich soll und will das Kind ja selbstst�ndig werden. Nun kann dem Kind auch rohes, feingeraspeltes Gem�se in kleinen Mengen gegeben werden. Lassen Sie Ihr Kind nicht zu fr�h an der Erwachsenenkost teilhaben. Kr�ftig gew�rzte, ger�stete oder gebratene Speisen �berlasten seinen Verdauungsapparat. Deshalb sollten Sie Ihrem Kind bis zum Ende des ersten Lebensjahres noch seine babygerechte Kost lassen oder passende, milde Speisen vom Elternteller anbieten. Ern�hrungsgewohnheiten werden schon in fr�hester Kindheit gepr�gt. Deshalb sind feste Rituale bei den Mahlzeiten wichtig. Geben Sie dem Baby also seinen Stammplatz am Familientisch. Selbst, wenn Sie es mittags alleine f�ttern oder nur zu zweit essen: Decken Sie seinen Platz mit seinem eigenen Geschirr und Besteck. Und nehmen Sie sich immer Zeit f�r die Mahlzeiten. Bei allergiegef�hrdeten Kindern die Beikostf�tterung m�glichst lange hinausz�gern. Mit Beginn der Zuf�tterung auf klassische Nahrungsmittelallergene wie Eier, Tomaten, Zitrusfr�chte, N�sse, Honig, Schokolade und im besonderen Fall auf Kuhmilch verzichten. Eine Vollmilch-Brot-Mahlzeit kann nach dem zehnten Monat die morgentliche Flasche und den Abendbrei ersetzen. Ein allm�hlicher �bergang zu drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten erm�glicht die Eingliederung des Kindes in den famili�ren Tagesablauf. Der Fettbedarf ist im ersten Lebensjahr h�her als zu jedem anderen Zeitpunkt im Leben. Babys d�rfen und m�ssen fettreicher ern�hrt werden als ihre Eltern und �ltere Geschwister. Deshalb der Babyportion einen Extra-L�ffel �l oder Butter zugeben! Salz und scharfe Gew�rze sind weiterhin nicht geeignet. Erst gegen Ende des ersten Lebensjahres vertr�gt Ihr Kind auch Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Quark. Naturjoghurt oder Speisequark mit frischem Obst sind besser geeignet als fertiger Fruchtjoghurt oder -quark. F�r die Zwischenmahlzeiten des Kindes sind frisches Obst und Getreideprodukte zu empfehlen, z.B. Erdbeeren, Pfirsich, S��kirschen, Apfel, Birne oder Mandarine, Saftschorlen ohne Zuckerzusatz und Kn�ckebrot, Reiswaffeln, Vollkornzwieb�cke, -kekse, -brot und -br�tchen. Fertige Fruchtjoghurts, -quarks, Fertigpuddings oder spezielle Schnitten f�r Kinder sind meistens zu s�� und nicht empfehlenswert. Offensichtliche Abneigungen Ihres Kindes gegen gewisse Nahrungsmittel sollten Sie nicht ignorieren: Versuchen Sie zum Beispiel, das ungeliebte Gem�se mit einem zu mischen, das Ihr Kind gerne i�t, oder verzichten Sie eine Weile auf diese Sorte. Das ist besser, als Ihr Kind zum Essen zu zwingen und dabei zu erreichen, da� es nerv�s wird und h�ufiger Mahlzeiten verweigert. |
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