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Die LIEBEN Politiker!

Da niemand mehr einen Politiker wegen seiner zu erwartenden Leistungen wählen würde, verfällt man (schon seit 1998) auf einen alten Trick: Man erzählt dem Volk, er sei besonders menschlich oder nett. Der Politiker wird verkauft wie ein Produkt...

 

Von Gerhard Schröder wissen wir inzwischen, dass er einen arbeitslosen Bruder hat (den er NIE IM LEBEN als Faulenzer bezeichnen würde) und zwei Cousinen in Ostdeutschland.

Das soll ihn so beliebt machen, dass er garantiert auch von allen anderen Minderheiten gewählt wird. So kann das nicht weitergehen! Bevor Gerhard Schröder noch einen unehelichen Sohn, der sein Geld als Automatenknacker verdient, aus dem Ärmel zieht, wollen die anderen Politiker auch was fürs Herz bieten. Was das sein könnte, lesen Sie mal wieder im DDM...

 

Eine Chronik der hoffentlich nie kommenden Ereignisse

 

 

3.3.2002: Laurenz Mayer gibt bekannt: "Nicht jeder mit wenig Haaren auf dem Kopf ist rechtsradikal. Viele Menschen leiden unter Haarausfall, und sie werden als politisch unkorrekt ausgegrenzt. Deswegen solidarisiere ich mich mit diesen zu Unrecht... BLABLABLA..." Dazu ein idiotisches Foto mit angeblichen Familienangehörigen, die alle schon ziemlich gerupft aussehen. Oh weh.

Wenige Tage später stiegen die Verkaufszahlen für künstlichen Haarersatz sprunghaft an. Auch Haartransplantationskliniken melden einen kaum noch zu bewältigenden Zustrom von Patienten. Menschen, die noch Haare haben, lassen sich diese so lang wie möglich wachsen und gehen nicht mehr zum Friseur. Das hat Folgen: Das haarschneidende Gewerbe fordert Laurenz Mayer zum Rücktritt auf.

8.3.2002: Joschka Fischer trifft sich mit seinen Ex-Ehefrauen und Freundinnen nebst Kindern in der Frankfurter Festhalle. Ausgiebig plaudern sie über das Familienleben in politisch wilden Zeiten. Am nächsten Morgen lesen wir in der NA SIE WISSEN SCHON- Zeitung: Die Fischer Family besetzt die Festhalle!

11.3.2002: Jürgen Trittin sucht verzweifelt nach einem werbewirksamen Aussenseiter, den er medienwirksam präsentieren könnte. Niemand aus seiner Familie will sich in der Öffentlichkeit mit ihm zeigen, und nach einer monatelangen Suchaktion findet Jürgen endlich einen Drogendealer, der mal mit ihm zusammen in der Schule war. Nachdem die Fotos einige Male in größeren Zeitungen zu sehen waren, rechtfertigt sich der Ex-Klassenkamerad in einer Talkshow: "Ich habī das Geld gebraucht, aber heute schäme ich mich dafür, dass ich mich mit DEM auf einem Bild gezeigt habe!"

Da muss Jürgen wohl auf Getränkedosen umsteigen, oder?

12.3.2002: Angela Merkel hat leider nur anständige und wohlhabende Verwandte, die alle ein solides, bürgerliches und absolut durchschnittliches Leben führen. Alle würden sich gerne mit ihr fotografieren lassen, aber, so Angelas PR-Agent, das ist so langweilig, da würde kein Mensch hinsehen.

15.3.2002: Edmund Stoiber hat natürlich jede Menge Freunde, oder sollten wir sagen AMIGOS, aber die wollen auf gar keinen Fall, dass man sie mit ihm zusammen sieht. Ausserdem sind das alles hochanständige Unternehmer, also wirklich mal eine echte Minderheit in unserem Land.

20.3.2002: Gerhard Schröder zeigt mal wieder, was alles in ihm steckt und schreibt einen angeblich persönlichen Brief an alle Deutschen, die Schröder mit Nachnamen heißen. Darin fragt er ganz offen: "Wollen Sie mit mir verwandt sein?" Na ja. Bis auf Herrn Mayer von der CDU kann das kaum ein anderer Politiker überbieten, und DER ist mal wieder wütend, dass ihm das nicht eingefallen ist. Aber das ist noch nicht alles!

Einige Tage später verteilt Gerhard Schröder an alle Deutschen namens Schröder ein umfangreiches Werbepaket, bestehend aus verschiedenen Aufklebern (Ich bin stolz darauf, ein Schröder zu sein, Schröder sind bessere Menschen, nicht jeder kann ein Schröder sein ...) - das macht ihm so schnell keiner nach. Selbst Ex-Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (das war der, der VOR Helmut Kohl Kanzler war) muss schmunzelnd bekennen: "DAS hätte mir mal 1982 einfallen sollen!"

Natürlich erzeugt eine solche Kampagne unglaublichen Neid bei den Kollegen mit weniger geläufigen Namen...

1.4.2002: Guido Westerwelle lässt sich von seinen Wahlkampfmanagern einen kinderreichen Großvater erfinden. Unter dem Motto: "Ich bin verwandt mit Guido" startet die FDP in den Vor-Wahlkampf. Man kann Guido auf verschiedenen Fotos mit allen möglichen kuriosen Typen sehen, die aber alle nicht an Guidos ureigene Kuriosität herankommen.

2.4.2002: Verschiedene prominente (?) PDS-Politiker sind auf Plakaten zu sehen, zusammen mit irgendwelchen Idioten, die sich für ein paar Mark (entschuldigung, jetzt natürlich Euro...) fotografieren lassen. "Wählen sie mich, und ich adoptiere Sie! Wahl-Verwandtschaften sind leichter zu bekommen als Sie denken!" Kann man als klugen (?) Spruch darunter lesen. Auweia.

8.4.2002: Laurenz Mayer und Angela Merkel starten eine Plakat-Aktion. Man sieht Gerhard Schröder vor einer angeblich blühenden Landschaft im Osten...

Darunter kann man lesen: "Es gibt für alles eine Steigerung. Groß und größer - lang und länger - Schrott und Schröder!" Pfui, wie kann man nur so neidisch sein! Aber wir wissen ja, dass die CDU auch großen Schrott produzieren kann... Jedenfalls honoriert die Bevölkerung diese intellektuelle Glanzleistung mit einem kollektiven Gähnen.

 

ABER DANN WIRD ES ERNST...

1.6.2002: Im DDM erscheint kurz vor der heißen Phase des Wahlkampfs ein Artikel mit der Überschrift: "Stell Dir vor, es ist Wahl, und keiner geht hin!"

Das versetzt der politischen Klasse einen herben Schlag. Plötzlich fangen viele Bürger an, darüber nachzudenken, wozu man Politiker eigentlich braucht.

22.9.2002: Am Abend nach der Bundestagswahl macht sich große Ratlosigkeit breit: Die Wahlbeteiligung lag nur bei 17%. Die Politiker, bitter enttäuscht durch das mangelnde Vertrauen der Wähler, beschließen zu streiken.

9.11.2002: Seit über einem Monat streiken die Politiker. Die Müllabfuhr kommt immer noch, wir bekommen alle noch unsere Post, können einkaufen gehen und auch sonst alles machen, was wir sonst immer tun. Also, so sagen sich die meisten Bürger, Politiker sind vollkommen entbehrlich. Das wollen sich die Politiker natürlich nicht bieten lassen und streiken von nun an doppelt so viel.

1.12.2002: Um überhaupt noch ernstgenommen zu werden, fangen die Politiker wieder mit ihrer Arbeit an. Die Frage ist natürlich, ob das überhaupt noch möglich ist. Wie auch immer - niemand interessiert sich dafür.

15.1.2003: Das DDM veröffentlicht erschreckende Zahlen: In Deutschland treiben immer noch mehrere tausend regierungsbereite Politiker ihr Unwesen. Aus diesem Grund beschließt die DDM-Redaktion ein Aussteigerprogramm zu finanzieren, mit dessen Hilfe ehrliche Politiker wieder lernen sollen, ein anständiges Leben zu führen. DDM-Chefredakteur Th. Doll meint in einem Interview mit dem DDM dazu nur: "Wir sollten diesem Menschen eine Chance geben, auch wenn er bei der Bevölkerung nicht sehr beliebt ist."

 

Wird leider immer wieder fortgesetzt...

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