Ideen, die das Leben veränderten

Säkularer Humanismus

‘Secular Humanism © Brian Schwertley; übersetzt: 11/2003(*)

»Das säkular-evolutionistisch-humanistische Welt- und Menschenbild als nicht-christlicher Determinator«

Motto:

Man gründet besser die eigene Existenz auf die Existenz Gottes als auf dessen Nicht-Existenz. Pascal sagte: »Elend des Menschen ohne Gott! – Glückseligkeit des Menschen mit Gott!«

Inhalt:

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1. Der Grund für den moralischen Niedergang: Übergang in ein anderes Weltbild

2. Sinn oder Nihilismus?

3. Säkularer Humanismus ist ein Widerspruch in sich selbst

4. Ethische Absoluta oder Chaos?

5. Ist menschliches Leben überhaupt wertvoll?

6. Die Anziehungskraft des säkularen Humanismus

7. Der einzige Weg zur Errettung

8. Schlussfolgerung

Fußnoten

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1. Der Grund für den moralischen Niedergang: Übergang in ein anderes Weltbild

Es besteht überhaupt kein Zweifel darüber, dass es einen sehr umfassenden moralischen Niedergang in der amerikanischen Gesellschaft seit jenen frühen sechziger Jahren gibt, dies ist nun schon eine erwähnenswerte Tatsache. Dieser Niedergang kann nicht mit Begriffen wie Armut, Rassismus oder Sexismus erklärt werden, denn diese Elemente in der Gesellschaft waren in der Vergangenheit viel schlimmer. Verglichen mit fast allen vorherigen in der Geschichte leben wir in einer Periode großen materiellen Wohlergehens. Die Quoten des afro-amerikanischen Bildungsstatus und der Solidarität in den Familien waren in den siebziger Jahren ds 19. Jahrhunderts – unter entsetzlichen sozialen Bedingungen – immerhin höher als heute, wo die Menschen in Ghettos (im Vergleich zu damals) wie Prinzen leben. Ein Grund für den Niedergang der amerikanischen Gesellschaft ist, dass wir die Früchte des Weltanschauungswechsels ernten müssen, der im ersten Teil des 20. Jahrhunderts statt gefunden hat. Der Übergang nahm zwischen ca. 1870 und 1930 seinen Lauf.

Wohlgemerkt war die alte Weltanschauung grundsätzlich christlich und beherrschte die amerikanische Kultur, und seit dem Zusammenbruch des römischen Reiches mehr oder weniger auch die westliche Kultur. Sie wurde abgelöst von einem materialistischen Naturalismus (man kann ihn eben auch »säkularen Humanismus« nennen. Dieser säkulare Humanismus glaubt, dass der Mensch in einem abgeschlossenen Universum lebe, es existiere kein transzendenter Gott, der die Wirklichkeit erschaffen hat. Der säkulare Humanist setzt voraus, dass Gott nicht existiert und es auch nicht kann, und alles Existierende letztlich die Summe von (das Produkt aus) Materie + Zeit + Zufall sei.

Der säkulare Humanist unterstellt, dass das Einzige Existierende und für die Menschheit Bedeutungsvolle das sei, was sich empirische nachprüfen und beobachten lasse. Daher hätten christlicher Gott und biblisches Christsein, da nicht beobachtbar, für den Menschen von vorneherein wegen der so genannten »objektiven (materialistischen) Naturwissenschaft« ausgespielt. Dies postuliert man, noch ehe man überhaupt die Realität in dieser Richtung beforscht. Das Wesentliche am säkularen Humanismus ist der Satz: »Der Mensch ist das Maß aller Dinge«. Der Mensch, und nicht Gott ist derjenige, der sagt, was Realität, Sinn und Ethik ausmacht. Der säkulare Humanismus wurde die beherrschende Weltanschauung der amerikanischen Intellektuellen während der 30er Jahre des 20. Jahrhundetrs. In dieser Zeit waren die große Mehrheit der amerkanischen Universitäten, der Hauptstrom der protestantischen Denominationen und ihre Fakultäten, die das Absatzgebiet der Massenmedien (z.B. der New York Times) bilden, und viele Politiker gefangen in den Theorien des Naturalismus, des Darwinismus und der historisch-kritischen Bibelauslegung (gemeint ist jene Position, die darzustellen versucht, dass die Bibel voller Fehler, Irrtümer, Mythen und Legenden sei).

Die Elite des säkular-humanistischen Humaismus glaubte, dass nunmehr, da ja die meisten Pädagogen und Wissenschaftler die Bibel nicht mehr als Richtschnur für Wahrheit und für göttliche Führung betrachteten, die Menscheit es sei, die alle Probleme der Welt lösen kann. Die Kirchen, die die meisten Amerikaner besuchten, glaubten nicht mehr und unterstellten sich nicht mehr der Bibel. Es gab zwar noch eine bestimmte Art von Gottesfurcht, man ging auch noch die Liturgie durch, leugnete jedoch Gottes Kraft und Autorität.

(Die Menschen der letzten Tage und der schlimmen Zeiten...) haben den Schein der Frömmigkeit, aber ihre Kraft verleugen sie; solche Menschen meide! [2.Timotheus 3,5]

Die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung sahen die zivile Regierung, Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle als die Retter an, die die Menschheit in eine Art tausendjähriges Paradies bringen würden. Wäre die säkular-humanistische Weltanschauung wahr und die christliche verkehrt, so könnte man mit Fug und Recht vermuten, dass die Erwartungen der Sozialprognostiker eintreffen würden – nur wie wäre es, wenn das christliche Weltbild wahr wäre und das säkular-humanistische falsch? Brächte dann nicht Amerikas Gesellschaft und Kultur die völlige Verwerfung Gottes, der in der Tat existiert (und seiner Offenbarung an die Menschheit, der Bibel) zugunsten eines inkohärenten, irrationalen Unsinns ins Unheil?
Ist nicht genau das auch geschehen?

2. Sinn oder Nihilismus?

Intellektuelle des säkularen Humanismus haben im 19. und 20 Jahrhundert das bibelgläubige Christentum scharf kritisiert. Sie lehren, die Bibel sei antike Mythologie eines vergangenen Zeitalters, die Gesellschaft müsse zugunsten von »Wissenschaft und Rationalität« biblisch Lehre abstreifen. Ja diese Elite stellte verhieß sogar: Wenn erst einmal biblische Lehre von Schulen und Universitäten in unserem Land entfernt wird, dann wird erst echter Fortschritt beim Lösen der Probleme der Menschheit stattfinden. Tatsächlich aber ist der Ersatz der Bibel durch Wissenschaft und Vernunft eine Lüge. Vielmehr sind christliche Weltanschauung und der christliche Gott die Begründung von Wissenschaft und Vernunft.

Es stimmt, dass Christen sich absurden Theorien entgegen stellen, die von vielen wissenschaftlichen Gemeinschaften unredlicher Weise als Fakten vorgetragen werden (z. B. die Makroevolution), doch es ist genauso richtig, dass eben die Bibel (nicht der säkulare Humanismus!) die wahre Meisterin von Wissenschaft und Vernunft darstellt. Ein zu Ende gedachter säkularer Humanismus bedeutet tatsächlich den Tod von Vernunft und Wissenschaft. So behauptet die säkulare materialistische Weltanschauung, dass das Universum ein Zufallsprodukt oder reiner Zufall sei. Alles, was besteht, ist ein »Unfall«, alles das Ergebnis von Chaos. In einem unpersönlichen Zufalls-Universum(1), wo Chaos, beständiger Wechsel und zufällige Anordnung regieren, haben Persönlichkeit, Sinn und universelle Gesetze (wie das Zweite thermodynamische Grundgesetz) und Logik natürlich keinen Platz. Wenn die säkular-evolutionistische Weltanschauung wahr ist, dann haben Leben und Existieren keine irgendwie geartete Bedeutung. Dann sind Sie nichts weiter als eine Akkumulation von Atomen, welche wirr durch das entseelte All schweben. Ihre Gedanken, Wünsche und Beziehungen, Liebe und das, was Sie im Tiefsten betrifft, sind lediglich Vortäuschungen von chemisch-elektronischen Impulsen. Sie sind eine Maschine ohne Persönlichkeit, haben weder Seele noch Zukunft noch Hoffnung.

Sie und der Zufallskosmos um Sie herum steuern auf das Ausgelöscht-Werden zu. Ihr Leben ist keinen Pfifferling mehr wert. Diese Feststellungen gehen logischerweise aus der säkular- humanistischen Weltanschauung hervor. Alle Rede über Liebe, Gerechtigkeit, Sinn des Lebens und Hilfe am Nächsten sind Anleihen aus der christlichen Weltanschauung. Der atheistische Universitätsprofessor und der sozialistische Politiker können viel über Gerechtigkeit, Liebe und Brüderlichkeit reden, aber sie stehlen solche Ideen doch vom Christentum, da so etwas nur von einem persönlichen Gott geschaffenen und von ihm gelenkten Universum möglich ist. Der Appell an die Vernunft des säkularen Humanisten als Bollwerk gegen den christlichen Glauben ist am amüsantesten: Was braucht die menschliche Logik denn, um nützlich zu sein und sogar, um in Gang zu kommen? – Sie muss unveränderlich sein! Was setzen unveränderliche Gesetze der Logik voraus? Sie setzen ein geordnetes Universum voraus, inen allmächtigen, einen absoluten Gott, der alle geschaffene Wirklichkeit lenkt. Sie setzen einen absoluten, unveränderlichen Gott voraus, der dahinter steht und die geschaffene Realität aufrechterhält. Sie setzen voraus, dass Gott den Menschen zu seinem Bilde geschaffen hat mit einem bestimmten Wesen, das sich nicht evolutiv entwickelte und beständig ist. Der Mensch ist nicht ein Plastikwesen, ds sich evolutiv herausbildet, sondern ein geschaffenes, vernunftbegabtes Wesen. Die säkular-humanistische Weltanschauung macht unveränderliche Gesetze der Logik zu einem Ding der Unmöglichkeit, da ja alles sich im beständigen Wechsel befindet, einschließlich der Mensch. Das einzige unveränderliche Gesetz in solchem System ist – dass alles im Wechsel und in der Veränderung ist. Wenn der säkulare Humanist sich Logik oder Vernunft zunutze macht, um gegen den christlichen Gott Beweise zu erbringen und gegen ihn zu Felde zu ziehen, so muss er sie doch von der christlichen Perspekive erst stehlen, um dies tun zu können. Er muss die christliche Sicht der Wirklichkeit und das chrisliche Nenschenbild voraussetzen, um Logik zu benutzen. Wenn daher der säkulare Humanist gegen den unendlichen, persönlichen Gott der Bibel argumentiert, so ist er wie das kleine Kind, das auf dem Schoß seines Vaters sitzen muss, um spaßeshalber in sein Gesicht zu klatschen. Nachdem ja nun weiterhin die »Gesetze« der Logik selbst sich der empirischen Observation entziehen, nur nicht Gott, der ja reiner Geist ist, haben säkulare Humanisten keinen Grund mehr zu Glauben, dass Logik eher denn Gott existiert (was ihren eigenen Denkvoraussetzungen entspricht). Deshalb sind ihre Argumente gegen Gott (der sich in der Bibel offenbart hat) willkürlich und unstimmig.(2)

Das Hauptargument, das von Atheisten, Agnostikern und säkularen Humanisten gebraucht wird, ist, dass Gott nicht vom Menschen beobachtet werden kann, da er ja per definitionem reiner Geist ist; durch empirische Mittel kann man ihn nicht kennenlernen. Es stimmt nun, dass der Gott der Bibel ein geistliches Wesen ist und keinen physischen Körper hat (Johannes 4,24). Aber das säkular-humanistische Argument gegen die Existenz Gottes ist trügerisch. Man kann die Existenz des Gottes der Bibel nicht beweisen so wie er etwa die Existenz einen körperlichen Gegenstandes beweisen kann. Wenn ein Mann seiner Frau ein neues Auto kauft, und sie glaubt ihm nicht, so kann er die Garagentür öffnen und seiner Frau den Wagen zeigen. Die Existenz Gottes wird in einer indirekteren Art und Weise bewiesen.

Säkulare Wissenschaftler und Philosophen, die Glauben an Gott zurückweisen, weil man ihn angeblich nicht kennen könne durch empirische Mittel sind Heuchler, weil sie an hunderte, ja tausende Dinge, die nicht direkt beobachtet oder studiert werden können, glauben:

  • Kein Philosoph jat jemals ein logisches Gesetz beobachtet,
  • kein moderner Historiker hat die Schlacht von Waterloo selbst gesehen,
  • kein Astronom hat je das sog. »Schwarze Loch« gesehen,
  • kein Biologe hat je beobachtet, wie die »Evolution« vonstatten geht,
  • kein Physiker hat je den »Urknall« gehört! –

und dennoch werden diese Theorien alle in der Forschergemeinschaft geglaubt. Wahr ist nur, dass dann, wenn man von Gott nichts wissen kann, Erkenntnis selbst unmöglich ist.(3)

Der säkulare Humanist verwirft den Glauben an den christlichen Gott, weil er eigennützige Zwecke verfolgt!

Er steht in Rebellion gegen den Bund Gottes und möchte daher alles Mögliche tun, um die Vorstellung des Gottes, wie ihn die Bibel bezeugt, aus seinem Gewissen zu eliminieren. Säkulare Humanisten ignorieren – wohlüberlegt – die Tatsache, dass der unendliche, persönliche Gott sich untrüglich [unfehlbar] dem Menschen in der Bibel offenbart hat. »Ohne die unfehlbare und vollmächtige Stimme Gottes, kann der Mensch doch nichts anders denn nur seine eigene Stimme hören; er hat keine Navigationshilfe [Orientierung], außer den Relativismus und den Nihilismus. Weder das Gesetz des Widerspruchs noch das universelle Gesetz können in einer Welt überleben, in der nicht zuallererst Gott mit Autorität spricht. Geschichte wird ja nur wirklich, weil die Heilige Schrift wahr ist und der Gott, der in ihr bezeugt wird, in absoluter Weise an der Regierung sitzt und die Vorsehung von allem hat. Der Mensch lebt in einer geschaffenen Welt mit geschöpflichen Dingen und geschöpflichem Wirken. Sein Leben wird daher in einem persönlichen Universum gelebt, wo er allüberall auf Gott trifft, denn jede Tatsache ist ein von Gott gegebener, von Gott bestimmter und auch von Gott gedeuteter Umstand (vgl. Römer 8, 28). Des Menschen Leben und seine Geschichte sind deshalb durchaus von Bedeutung und er ist aus dem Nihilismus heraus genommen, weil Gott selbstgenugsam und souverän ist, vollmächtig spricht und dem Menschen Bedeutung und Ausdeutung seines Lebens zuweist.(4)

Während der säkulare Humanist sich selbst als der »Champion« der Objektivität ausgibt, ist er in Wirklichkeit Sklave seiner eigenen anti-christlichen, anti-göttlichen Denkvorausstzungen. Was er »Daten« und »Fakten« nenntdas liest er entsprechend seinen naturalistischen, atheistischen Vorbehalten aus. Der unendliche, persönliche Gott der Bibel ist a priori (d.h. ehe denn die Fakten waren) aus den Grenzen ausgeschlossen. Das Christentum ist nicht Feind der Wisenschaft, vielmehr seine nährende Mutter. Durch die christliche Sicht vom Kosmos als von Gott geschaffen und unter seiner Kontrolle stehend – wird Wissenschaft ja erst möglich! Gibt es nun keinen transzendenten Gott über und jenseits des geschaffenen Universums und ist alles lediglich aus Materie + Zeit + Zufall besteht, könnte dann nicht der Kosmos schon morgen einfach explodieren, implodieren, sich in alle Rcihtungen zerstreuen oder das Innere zuäußerst kehren? Verdankt er sein Entstehen dem Zufall, nun, warum nicht auch? Der Umstand, dass Gott den Kosmos geordnet und strukturiert schuf und die Tatsache, dass Gott umfassend alle Gebiete der geschaffenen Wirklichkeit beherrscht, sind der Urgrund, der Wissenschaft möglich macht; deshalb hat moderne Wissenschaft im christlichen Westen, und nicht etwa im paganen Osten seine Wiege. Der atheistische Wissenschaftler muss christliche Sicht der Realität voraussetzen, um Experimente unternehmen und logische Schlussfolgerungen ziehen zu können. In einem Zufalls-Universum existiert kein Grund, warum universelle Gesetze (s.o.) allumfassen sein sollten. Es gibt weder einen vernünftigen Grund noch eine Garantie dafür, dass nicht schon morgen oder nächste Woche oder im nächsten Jahr all die verschiedenen Grundgesetze sich irgendwie verändern oder wandeln. Nur deshalb, weil etwas auf bestimmte Art und Weise funktioniert hat in der Vergangenheit, ist noch keine Garantier gegeben, dass es ebenso in Zukunft auch funktioniert, denn die Zukunft ist ja nicht die Vergangenheit. Wissenschaftliche Gesetze sind von dem in der Bibel bezeugten Gott abhängig, der in absoluter Weise jeglichen Aspekt der geschaffenen Wirklichkeit unter seiner Kontrolle hält. Es ist nur eine Ironie, dass der säkulare Humanist die christliche Philosophie des Lebens voraussetzen muss, um überhaupt die christliche Philosophie des Lebens kritisieren zu können. Wenn der säkulare-humanistische Weltbild folgerichtig wäre, so würde es erklären, dass Wissen und Sinn unerreichbar sind. In solch einem System ist es ungefähr so, als ob der Mensch, gemacht aus Wasser in einem Ozean von Wasser auf einer Brücke von Wasser einen Himmel von Wasser ersteigt.(5) Ohne festen Bezugspunkt für Sinn und Erkenntnis ist der Mensch mit säkular-humanistischer Anschauung im Vakuum des Nihilismus verloren!(6)

3. Säkularer Humanismus ist ein Widerspruch in sich selbst

Säkular-humanistisches Denken verficht Rationalismus und Irrationalismus zu gleicher Zeit – andererseits soll der Kosmos vom Zufall gelenkt werden, einem chaotischen Wechselspiel von unverbundenen Teilchen. Solch eine Sicht setzt jegliche Möglichkeit von Erkenntnis oder Sinnhaftigkeit außer Kraft; denn wenn alles im Fluss ist, so kann die wissenschaftliche Definition von Dingen nur auf Dinge in einem bestimmten Augenblick in der Teit angewendet werden. Im Verlauf der Zeit können sich diese Dinge sehr wohl in ihr Gegenteil verwandeln. In einem Zufalls-Universum freilich, denn in solch einem Schema ist der Mensch ja nur ein Fleck in einem Universum von sich beständig wandelnden Flecken. Die einzige Konstante ist der beständige Wandel selbst. Dies ist die Weltanschauung von Nihilimus, Absurdität und Irrationalität.

Während nun der säkulare Humanist an solch einem absurden, irrationalen Wirklichkeitsverständnis festhält, ruft er sich selbst nichtsdestoweniger als Meister im Begreifen von Rationalität und Wissenschaft aus! Ohne einen absoluten, unveränderlichen, letztgültigen Anfangspunkt sind echtes wissen, rechte Erkenntnis und Wissenschaft unmöglich. Was tut nun eigentlich der säkulare Humanist da? Nun, er macht eben den Menschen zur Quelle von Sinnerfüllung. Der Mensch wird zum Absolutum, zum Vereiniger von Erkenntnis. Wie kann aber denn nun der Mensch, welcher sowohl Ergebnis des beständigen Wechsels ist als auch endlich (d.h. mit einer begrenzten Lebenszeit; meine Hinzufügung), die Quelle von Sinn sein? Nun, dies kann er eben nicht. Nach dem säkular-humanistischen Denken hat der Mensch weder Seele noch Geist, sondern ist lediglich ein stofflicher Organismus. Alles, was der Mensch unternimmt und fühlt, entspringt schlicht und ergreifend elektrochemischen Prozessen in seinem Gehirn.
»Bertrand Russel hat einen oft zitierten Abschnitt geschrieben über die Auswirkung,

  • dass der Mensch das Produkt von Ursachen, die keine Voraussicht über ihre Entstehung haben;
  • dass seine Hoffnungen und Befürchtungen die zufällige Zusammenwürfelung von Atomen sind;
  • dass kein Heroismus oder Eifer des Gedankens das Leben eines Individuums über das Grab hinaus erhalten kann;
  • dass alle menschliche Mühe, Inspiration und Einfallsreichtum zum Verlöschen bestimmt sind und unter den Trümmern eines zusammengestürzten Universums wird begraben werden.«(7)

Das Credo des säkularen Humanismus ist: Aus dem Chaos des reinen Zufalls kommt Sinn und Ordnung; aus zufällig im All umher schwirrenden Atomen kommt der Mensch als der, der ihm dann Sinn verleiht.

Säkularer Humanismus ist eine Religion, die lediglich auf Glauben beruht.

 

4. Ethische Absoluta oder Chaos?

Denken Sie, dass Mord unrecht ist? Glauben sie, dass Kindesmissbrauch und Sodomie Unrecht ist? Die meisten glauben das. Hier muss man fragen: »Warum?« Säkular-humanistisches Denken setzt voraus, dass nichts oberhalb und jenseits des Kosmos existieren kann. Die Vorstellung eines unendlichen, persönlichen Gottes, der transzendent ist, der dem Menschen ethische Absoluta offenbart, wie: »Du sollst nicht töten!«, »Du sollst nicht stehlen!« usw., ist einem atheistischen Naturalismus unerträglich, er muss ein ethisches System ausschließlich aus dieser Welt ableiten.(8)

Welches ist aber die moderne Sicht des Universums, der Realität? Dass das Universum sich evolutiv entwickelt, Produkt des Zufalls und unpersönlich ist, sich in einem Zustand des beständigen Flusses befindet. Der Mensch selbst ist Produkt des Zufalls und befindet sich in ständigem Wechsel. Deswegen lehrt der säkulare Humanist, dass Ethik sich gemäß der Evolutions-Hypothese entwickelt, willkürlich, subjektiv, relativ und im Wechsel begriffen. Es gibt keine übergeordnete Instanz jenseits der Ethik; es gibt kein absolutes Richtig oder Falsch. Denn der säkulare Humanist lehrt, dass der Mensch selbst die Quelle von Ethik, Moral und Gesetz ist, nicht etwa Gott. Der säkulare Humanist meint, dass Ethik das sei, was der Mensch eben gerade erklärt, dass sie zu einem gegebenen Zeitpunkt »X« zu sein hat. In solch einem System ist das Moralgesetz reine Meinung, Gewohnheit, »allgemeiner Standard«, was der Staat angibt (oder der Oberste Gerichtshof oder eine intellektuelle Elite wie die ‘Hospital Ethics Board in den Vereinigten Staaten).

Der Mensch definiert also, was recht und falsch für ihn ist, und wenn der Mensch seinen Sinn ändert, so steht sogleich, was richtig und falsch ist, zur Disposition, ja sogar in »tugendhafter« Weise. Im Bestreben, ethische Normen ohne den dreieinigen Gott der Bibel aufzustellen, pervertiert und zerstört der säkulare Humanist tatsächlich moralische Imperative. Ethik kann nicht in einem Vakuum existieren und wirksam sein. Wenn das Universum ein Zufallsprodukt und unpersönlich ist, und wenn außerdem die einschränkende Gewalt, Polizei, Gefängnisse, etc. nicht einen Riegel vorschiebt, so hat man ja keinen eigentlichen Grund, nicht zu lügen, zu betrügen, zu morden, zu stehlen.

Junge Leute sind nicht dumm. Glauben Sie wirklich, junge Leute werden ehrenhaft, geschlechtlich enthaltsam und moralisch integer sein, nur weil ihre Eltern oder eine Berühmtheit oder der Staat meinen, dass dies eine gute Idee ist? Jede Rede von ‘Tugend’ ist purer Unfug.

  • Für die Nazis bedeutete es eine Tugend, Juden zu liquidieren; sie waren Meister darin;
  • Stalin und die Kommunisten ermordeten 20 Millionen Bauern im Zeichen der »Humanität«.
  • Für radikale Feministinnen (»mein Bauch gehört mir«) ist es eine »Tugend«, Ungeborene umzubringen.
  • Für das Bandenmitglied ist Folterung und Ermordung des Rivalen tugendhaft.

Wenn nun Moral beständig einem Wechsel unterworfen ist oder der Evolution, und wenn es nur das ist, was der Mensch gerade einmal zu einem Zeitpunkt »X« glaubt, dann ist die modernen ethische Maxime: »Tu nur, was du willst, lass dich nur nicht dabei ertappen!« – »Wenn du tatsächlich erwischt werden solltest, so schieb ruhig die Schuld einem anderen in die Schuhe!«

Es gab einmal eine Zeit, in der man Kindern sagte, sie sollten nicht lügen, nicht betrügen, nicht schwören, nicht Unzucht treiben und nicht stehlen, weil dies gegen Gottes Moralgesetz (die zehn Gebote) verstößt. Man sagte den Leuten, dass solche Handlungen einen heiligen, gerechten Gott beleidigten. Man sagte ihnen, dass gut deshalb gut ist, weil es Gott so in seinem Worte gesagt hat und ebenso sei schlecht deswegen schlecht, weil es Gott gesagt hat. Man warnte die Menschen davor, dass es einen Tag des Gerichts geben wird, an welchem Gott alle nach ihren Taten richten wird. Ethische Absoluta sind transzendent; sie kommen von außerhalb des Universums und sind dem Menschen offenbar gemacht von einem allmächtigen Gott, der sich nicht ändert.

Diese ethischen Gebote sind objektiv und unveränderlich, sie werden unterstützt von einem moralisch perfekten Gott, der jede böse Tat, die von einem Menschen begangen worden ist, bestrafen wird. In einem personalen Universum, in dem ein absoluter, unendlicher, vollkommener, moralischer Gott regiert (welcher der Schöpfer von Sinn ist, der Offenbarer und Förderer von ethischen Absoluta und der Richter des Bösen ist) und hinter aller erschaffenen Realität steht, sahen die Leute einen sehr realen Grund für Selbstkontrolle und persönliche Verantwortung. Im Bereich der Ethik (wie auch im Bereich der Sinnfragen) ist die christliche Weltanschauung klar verständlich, rational und in sich selbst konsequent und zutreffend, wohingegen das angeblich »wissenschaftliche« säkular-humanistische Denken irrational, willkürlich und absurd ist. Wenn der säkulare Humanist von Mitleid, Demut, Tugend, Hilfe für die Armen oder davon, dass Mord etwas Schlimmes ist, usw., spricht, so stiehlt er ethische Konzepte vom christlichen Weltbild. Zu behaupten, dass Mord Unrecht ist und zu erklären, warum Mord Unrecht ist, sind zwei recht verschiedene Dinge. Jedermann kann behaupten, dass etwas gut oder böse ist, jedoch nur der Christ kann in zutreffender Weise erklären, wieso es sich so verhält.

Im säkular-humanistischen Denken ist der Zufall, nicht Gott, letztgültig; daher ist es

»... bedeutungslos, davon zu sprechen, dass die gestaltende Betätigung des allumfassenden menschlichen Geistes – der selbst ein Zufallsprodukt ist -, auf den grund- und uferlosen Ozean des Zufalls gelegt wird. Die einzig mögliche Begründung für Wissenschaft und Philosophie, ebenso wie für Theologie ist die Denkvoraussetzung, dass Gott, der über alles regiert, und Christus, der wirklich und wahrhaftig erlöst, tatsächlich existieren, und von Menschen sehr wohl erkannt werden. Um an dieser Haltung festzuhalten, sind wir gefordert, jene Idee aufzugeben, dass der Mensch selbst Quelle der Einheit in der menschlichen Erfahrung ist. Bei der Suche nach solcher Einheit, über die nur Gott verfügt, begibt sich der abgefallene Mensch der Möglichkeit, überhaupt irgendeine Einheit in der Erfahrung zu haben.«(9)

Der säkulare Humanist würde, wäre er nur ehrlich und konsequent, einfach behaupten: »Zum Schluss sind wir alle tot«; Ungerechtigkeit und Unrecht des Lebens werden niemals gelöst. Ob Hitler, ob Stalin, ob Mutter Teresa – sie werden alle zu Staub. Der Kosmos dehnt sich bis zu einem eisigen Tod aus. In solch einem System haben dein Leben und deine angeblich guten Taten überhaupt keinen eigentlichen Sinn oder eine überdauernde Bedeutung. »Wenn die Toten nicht auferstehen, so lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!« (1. Korinther 15,32)

5. Ist menschliches Leben überhaupt wertvoll?

Nach dem evolutionistischen, naturalistischen Denkmodell ist der Mensch nicht mehr als nur eine raffinierte Maschine, die durch Zufall entstanden ist. Hat denn der Mensch entsprechend diesem Weltbild einen Wert?
Nein, auf jeden Fall nicht in der gewöhnlichen Bedeutung, dass man einen Sinn in dem menschlichen Leben sieht. Das rührt von dem Konzept des Maschinenmenschen her, egal, wie kompliziert und eizigartig er auch sein mag, er ist eben unpersönich, ist eben eine Maschine. Und sogar dann, wenn jemand vom Menschen als von einem großen Tier denkt als dem Gipfel der Evolution, ist der Mensch doch nur ein Tier. Sehr wenige säkulare Humanisten sind radikale Anhänger des Vegetarismus, nur wenige von ihnen erlauben in ihren Häusern, auf ihrem Obst frei umher zu schwirren. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, menschlichem Leben ein besondere, wrliche, einzigartige, dauerhaftn Wert zuzuschreiben, wenn der Mensch vom Zufall ‘abstammt’, eine unpersöniche Maschine ist, daz bestimmt, in ewigkeit im kosmischen Vakuum zu verlöschen. Der Wert des menschlichen Lebens setzt eine unsterbliche menschiche Seele voraus und einen persönlichen Ursprung, d. h. die Erschaffung durch einen unendlichen, persönlichen Gott. Der säkulare Humanist kann es nicht rechtfertigen, den Wert menschichen Lebens einer unpersönichen, vom Zufallsprinzip herrührenden Maschine zuzuschreiben. Im naturalistzischen System ist der Mensch nicht nur eine hochkomplizierte Maschine, er ist auch dazu bestimmt, früher oder später auszusterben, wenn das Universum unvermeidlich in einen eisigen Tod hinein ausdehnt oder sich in einen Feuerball zusammen zieht. Säkulare Humanisten könen diese Eschatoogie (E. ist die letztendliche Zukunft des Menschen) des Todes durch schließliches Aussterben nicht umgehen. Deswegen kan der säkulare Humanismus auch auf dem Gebiet des ursprünglichen Lebens, des Seins und der Eschatologie tatschlich nichts anderes anbieten als das Aussterben, das Verlöscen im kosmischen Vakuum. Säkulare Humanisten gestehen so etwas nur selten zu, wenn man in einer Diskussion schließlich darauf zu sprechen kommt (mit einer Ausnahme: Bertrand Russel).

Das Zweite Humanistische Manifest, das 1972 erschien, unternimmt tatsächich den Versuch einer Bedeutung des Menschen in der Zukunft zu beschreiben, indem es von einem Menschen spricht, der in seinen Kindern und seine Kultur weiter lebt. Dieses Weiterleben kann nciht weiter als eine Supernova hinaus dauern. Jenseits des Todes kann es nicht fortdauern, aber auch nicht jenseits des Universums. Säkulare humanisten ignorieren das unvermeidliche, indem sie die unmitelbare Zukunft in den Blick fassen statt der entfernten, ewigen Zukunft.

Wenn letztendlich jeder, der je auf Erden gelebt hat, für immer zu existieren aufhört, so ist das Leben bedeutungslos. Wer sich seiner ewigen Zukunft nicht bewusst ist, der stellt alles, was auf Erden geschicht, vollkommen der Bedeutungslosigkleit anheim, denn wenn die Seele des Menschen nicht weiterlebt, so wird es so sein, als hätte niemals auch nur irgendein menschliches Wesen überhaupt existiert. Das kosmische Vakuum des Nichts-Seins (d.h. sich nicht Bewusst-Seins) in der Zukunft ist analog dem kosmischen Vakuum der Vergangenheit. Dieses ist die logische Implikation des säkularen Humanismus.

  • Verstehen sie jetzt, warum Kinder aufgezogen werden nach diesem Denkmuster und wegen ein Paar Tennisschuhen oder einem Goldkettchen bereitwillig einen Mord begehen?
  • Begreifen sie nun, wiso Stalin 20 Millionen Menschen umbringen konnte – mit weniger Mitgefühl als wenn man mit der Klatsche eine Fliege erschlägt?
  • Fangen sie nun an zu verstehen, wie der säkulare Humanismus zu genetischer Züchtung, Klonen und Eugenik, zu Abtreibung und Euthanasie, zu Laborzüchtungen und Genozid führt?

6. Die Anziehungskraft des säkularen Humanismus

Er hat als menschenzentrierte Philosophie den Intellektualismus des 20. Jahrhunderts dominiert. Lehrer öffentlicher Schulen, Lehrer staatlicher Schulen, Hochschuldozenten, die säkularen Medien und die intellektuellen Schichten engagieren sich fast ausschließlich in dem naturalistischen Weltbild. Warum ist das säkular-humanistische Weltbild so populär? Ist es doch irrational, inkonsequent, willkürlich und absurd ist!

  • Einmal, weil das säkular-humanistische Konzept vollkommen zum Geist des Modernismus passt: Es verwendet eine wissenschaftliche Sprache, es ruft kühn aus, dass es objektiv sei, auf Tatsachen beruhe;
  • Fernsehen und Printmedien stellen die Wissenschaft dar, wenn Männer in weißen Labormänteln da draußen ein Faktum nach dem andernen entdecken;
  • Universitäten legen Lehrbücher vor, in denen die moderne Wissenschaft als Wahrheit, die auf dem Vormarsch ist, dargestellt wird.

Den technologischen Fortschritt missverstehen die Leute als theoretische Wissenschaft; aber Automobile, CD-Spieler oder Flugzeuge herzustellen, ist etwas ganz anderes als die theoretische Wissenschaft. Ein Automobil-Hersteller muss das Design eines Wagens so gestalten, dass es in Gottes Universum funktioniert. Er ist eher gezwungen, gemäß Gottes geschaffener Realität zu arbeiten. Der theoretische Physiker oder Makro-Evulotionist kann sagen, was ihm beliebt, solange es auf dem Papier gut aussieht und in die wissenschaftliche Gemeinschaft gut hineinpasst. Die Leute sind von den Fortschritten der Medizin beeindruckt, vom Ingenieurwesen, von der Weltraumforschung usw. und ziehen nun die falsche Schlussfolgerung, dass man das der säkular-humanistischen Sicht der Realität zu verdanken habe. doch die Wahrheit sieht so aus, das das Wissen nur dann Fortschritte macht, wenn sich der Mensch Gottes Wort unterordnet oder mit deren materialistischen Voraussetzungen inkonsequent umgeht. »Der Mensch kann weder objektiv sein noch unparteiisch unterliegt ganz vom Beginn an apriorischen Denkvoraussetzungen, und ist deswegen reiner Glaube oder aber nur einer Glaube. Von Millionen von augenblicklichen Ereignissen wählt der Mensch bestimmte Daten als bedeutsame Informationen aus oder wirklich, weil sein Standpunkt ihn dazu veranlasst, dass dies so sein soll.«10

Thomas Kuhn, ein bemerkenswerter Erforscher der Wissenschaftsgeschichte stellte deswegen klar, dass die moderne Wissenschaft eigentlich nicht eine Wahrheit ist, die sich nach oben oder nach unten bewegt, wie uns die gymnasialen Lehrbücher weismachen wollen, sondern eher wie eine Religion ist, in welcher eine Konversion oder ein Paradigmenwechsel stattfindet; hierbei überlagert eine neue Sicht eine alte, die der früheren vollkommen widerspricht.11

Freie wissenschaftliche Annäherung an die Wirklichkeit ist also ein Mythos, der moderne, weltliche Wissenschaftler ist ein moderner Mythendichter – genau wie die antiken Priester einer Isis, eines Baal oder eines Marduk. Der zweite und grundlegende Beweggründe für die Volkstümlichkeit des säkularen Humanismus im 20. Jahrhundert ist: Die Menschen sind Sünder, die aktiv die Wahrheit Gottes, des Schöpfers, in ihrem Gewissen unterdrücken.12

Wie kann man am besten die Wahrheit Gottes unterdrücken? Indem man sich Götzen macht; die Menschen erschaffen falsche Götzen und Mythen und setzen auf sie ihr Vertrauen, statt dass sie den wahren gott anerkennen und ihm dienen; der Gott des säkularen Humanismus ist die Humanität. Rushdoony sagt in o.g. Buch auf S. 12: »Die Sünde des Menschen besteht in seiem Verlangen, sein eigener gott zu sein, über seien eigene Autorität bestimmmen zu köen, was gut und was böse ist. Er unterdrückt die Wahrheit über Gott und im Hinblick auf die Welt, um sich in seiner Auflehnung gegen Gott selbst abstützen zu können.

7. Der einzige Weg zur Errettung

Unsere Ausführungen haben sich bisher v.a. mit Ideen beschäftigt. Nur die christliche sihct vom Menschen und vom Ksmos kann, so haben wir gesehn, für die Wirklichkeit zählen. Der säkulare Humanismius oder atheisische Naturalismus fürht, so haben wir ebenso gesehen, zum Nihilismus, also zur totalen Bedeutungslosigkeit; die säkular-humanistischen intllektuellen stehlen beständig Ideen und Konzepte vom biblischen Denken. aber wa ist die Wurzel der Probleme der Menschheit und was ist die Lösung für diese Probleme? Hier kommt es nun zur eigentlichen Konfrontation, denn diese Anstöße sind nicht nur akademischer Natur. Ideen haben ja Konsequenzen, und da ist eben das Versagen des säkular-atheistischen Humanismus am offensichtlichsten. Denn dieses Weltbild verwirft jegliche Vorstellung von eiem transzendenten Gott, der mit absoluter Autorität im Hinblick auf Ethik und Erlösung spricht. Deswgen hält der säkulare Humanist Ausschau nach einer Selbst-Erlösung für die Menschheit. Sie haben – historisch gesehen – auf die Wissenschaftler geblickt, auf die Intellektuellen und auf die Sozialreformer als Leute, die diese Probnleme lösen würden. Weil der weltlöiche Staat im Brennpunkt der Macht in der Gesellschaft steht, kann er als Gott des säkularen Humanismus gelten. Die säkularen Humanisten licken auf den Staat als den Erlöser des Menschen, dies geschicht aus vorwiegend zwei Gründen:
1.
säkulare Humanisten möchten eine Elite züchten; sie glauben, die Massen seien dumm und müssten daher um ihr eigenes Wohlergene willen vom Staat gebändigt und in Schranken gehalten und kontrolliert werden.
2.
habe die säkularen Huamisten keine Vorstellung von der Erbsünde oder von dem verderbten Wesen des Menschen; sie glauben, der Mensch sei grundsätzlich gut.
Das Problem des Menschen ist nach ihnen jedenfalls nicht ethischer Natur, also Sünde im Leben, sondern metahysischer Natur. Wie sie das Problem sehen, dreht es sich nicht darum, dass man das sündige Herz des Menschen und die persönliche sündige Vergangenheit ausrotten müsse, sondern es geht ihnen darum, die Umwelt des Menschen zu verändern.
Sie haben im Sinn, dass der Mensch sich evolutiv aus seiner begrenzten, unerträglichen Endlichkeit zu einer utopischen Perfektion hinan-entwickelt, in eine Göttlichkeit, das ist der Traum des säkularen Humanismus in allen Formen gewesen, der Marxismus-Kommunismus, der Faschismus, der Sozialismus und der Wohlfahrtsstaat, de modene säkulare Staat, der ein willkürliches Gesetz bestimmt und den Massen Rettung durch verschiedene Erziehungsmaßnahmen, durch Programme des Gesundheits- und Sozialwesens verspricht, hat niemals den Menschen gerettet und kann ihn auch nicht retten.
Wenn der Staat als Gott auftritt, so sucht er völlige Rechtsprechung über alle Gebiete des Lebens. Er wird der Zähmer des Menschen und zwar in unterdrückender und in zunehmendem Maß irrationaler Weise, indem er das Bedürfnis nach einer Veränderung des menschlichen Herzens in ethischer Hinsicht verwirft, ebenso wie das Bedürfnis nach einem transzendenten Gott, welcher der Urheber des absoluten, unveränderlichen Gesetzes ist, leistet der moderne säkulare Staat in der Tat dem sozialethischen Chaos und der Anarchie Vorschub. Der säkulare Humanismus verursacht sozialethische Anarchie, d.h. Gesetzlosigkeit, und politische Anarchie wiederum führt zu einer Krisenregierung, eine Regierung in der Krise wiederum führt zu mehr und mehr unterdrückenden Gesetzen, Regeln und Beschränkungen.
Die bürgerliche Regierung war nie von Gott dazu bestimmt, Heiland des Menschen zu sein, z.B. alle Kranken zu heilen, von der Wiege bis zum Grabe umfassend zu versichern (etc.) und der weltliche Staat, auf irrationalen und nihilistischen Voraussetzungen des säkularen Humanismus grünmdet, kann den Menschen ja nicht erlösen. Er kann nur der menschlichen Zerstörung Vorschub leisten. In jedem Land, wo das christiche Weltbild durch den säkularen Humanismus ersetzt wurde, ist eine ständige Erosion von Freiheit und ein rapider Niedergang der grundlegenden Einrichtungen der Gesellschaft spürbar.
Der säkulare Humanismus wurde in der amerikanischen Kultur während der 30er Jahre dominierend, aber es war erst in den 60er Jahren, dass der Rest-christliche Einfluss auf die Kultur völlig beiseite geworfen wurde. Das Niveau des sozialen Niedergangs, Gesetzlosigkit und Perversion, die seit 1965 begegnet, ist bestürzend. Ideen haben Konsequenzen, nicht nur der säkulare Humanismus hat völlig versagt in seinen fieberhaften Versuchen, die Wirklichkeit zu erklären; doch wenn seine Lebensphilosophie von der wirklichen Regierung angenommen wird und von der Gesellschaft selbst, so verfällt die Sozialordnung in einen rapiden Niedergang und in eine Krise. Der säkulare Humanismus entbehrt jeglicher Sozialordnung, weil er jegliche Basis, Begründung und jeglichen Vernunftgrund für Moral unter Politikern, Lehrern zerstört.
Moralische Anarchie ist immer das Vorspiel für Tyrannei. 13

Wenn die soziale Ordnung moralisch einen Niedergang erlebt, wenn Familien auseinander fallen und die Gesellschaft eine massiv ansteigende Kriminalität erlebt, so fordern die Massen, dass der Staat handelt. Nun, der Staat bietet Leuten »Rettung« durch die Legislative an (das Gesetz), aber weil die neuen Gesetze nicht auf den göttlichen Gesetzen fußen, so können sie nur das Problem vergrößern, als es zu lösen. Die neuen humanistischen Gesetze münden nur in mehr Anarchie, die schließlich zu einer Tyrannis führen. Auf diese Art und Weise beginnt ein Teufelskreis von Sünde, die schließlich in immer größere Sünde sinken lässt. Ein sozialer Verfall, der zu mehr zu sozialem Niedergang führt. Wenn die Bevölkerung und die Politiker Gott vergessen und sich an den säkularen Humanismus klammern, so begeben sie sich auf eien Pfad zur Zerstörung. Amerika befindet sich zur Zeit auf diesem Pfad und ist auf dem Weg zum göttlichen Gericht. Wenn Menschen und Gesellschaften auf der Welt sich erdreistet, Gottes Gesetz zu unterschlagen, ist sie dem Niedergang, dem Verfall und dem Tod geweiht, statt Befreiung bedeutet dies Hinrichtung. Die Bestimmung des Menschen ist die Erfüllung von Gottes Gesetz, und Gottes Gesetz ist lebensspendender Sauerstoff für Mensch und Gesellschaft, die grundlegende Bedingung für die Existenz. Die einzige Hoffnung für die Menschen und die Gesellschaft ist, sich an den Herrn Jesus Christus mit ganzem Herzuen zu klammern. Er allein ist die Begrüdung für alle Wahheit, für den Sinn des Lebens und Moral. er allein ist es, der durch sein Blut den Menschen rettet, durch sein Lebenund durch seine Macht, der Christ blickt um seiner Rettung willen nicht auf die Experten, die Bürokratie oder den Staat, sondern auf Jesus Christus, wie er in der Schrift offenbart ist; die Christenheit erkennt, dass das Problem des Menschen nicht physischer Natur ist (seine Begrenztheit, sein Existenz) oder in der Umwelt ihren Grund hat (schlechte Gene, Missbrauh durch Eltern oder Armut), sondern dass es ethischer Natur ist, der Mensch ist ein Sünder, weil die ethische Rebellion Adams gegen Gott in der Zeit stattfand, sind alle, die von Adam abstammen, mit sündlicher Natur geboren, weshalb alle menschlichen Wesen von Natur aus schlecht und Sünder sind; jeder, ausgenommen Jesus Christus, begeht in Gedanken, Worten und Taten Sünde. Dieses Faktum ist so offensichtlich, das es nur ein blinder Narr leugnen dürfte. Wenn Sie diesen Umstand leugnen wollen, dann wandeln Sie doch nur einmal einen ganzen Tag lang ohne einen einzigen sündigen Gedanken!

8. Schlussfolgerung

Wie ist denn nun dem sündigen Menschen die Wiederherstellung der Gemeinschaft mit einem in ethischer Hinsicht vollkommenen Gott, welcher jegliche Art des Bösen hasst, möglich? Gott ist absolut gerecht, er kann daher über Sünde nicht hinwegsehen.

»Deine Augen sind zu rein, als dass du Sünde ansehen könntest, und dem Jammer kannst du nicht zusehen!« (Habakuk 1,13; Luther-Übersetzung)

Wie ist es Gott möglich, Sündern zu vergeben, Gott, der doch vollkommen gerecht ist, und immer noch volllkommene Gerechtigkeit aufrecht zuerhalten? Es gab für Gott nur eine mögliche Art und Weise, um den sündigen, unbotmäßigen Menschen zu erlösen: Gott sandte seinen Sohn als »zweiten Adam« auf die Erde, um ein sündloses Leben zu führen und den Sühnetod für jeden, der an ihn glaubt, zu sterben.

»Denn Jesus ist ‘der Stein, den ihr Bauleute verworfen habt, der nun zum Eckstein geworden ist.’ In ihm allein gibt es Erlösung! (oder: In keinem anderen ist die Rettung.) Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.« (Apg. 4,12; Neues-Leben-Übersetzung).

Der bedeutungsvollste und liebevollste Akt in der Menschheitsgeschichte ist Leben, Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des verheißenen Messias. Wenn Sie an Christus glauben und an das, was er in seinem Leben erfüllt hat, seinen Sühnetod und seine glorreiche Auferstehung, so werden Sie ewiges Leben haben. Christus lebte ein sündloses Leben, um dem sündigen Menschen vollkommene Rechtschaffenheit zu schenken, so dass es dem Menschen erlaubt ist, in den Himmel zu gelangen. Christus schmeckte am Kreuz die ganze Glut von Gottes Fluch und Zorn der Sünde gegenüber am seinem eigenen Leibe, so dass diejenigen, die an ihn glauben, dies nicht mehr zu tun brauchen. Allein Christi Blut hat die Macht, die Sünde hinwegzuwaschen. Die Mission von Jesus Christus auf der Erde war zweifacher Art: Er musste ein vollkommenes, sündloses Leben führen. Alle Menschen sind Sünder, die kläglich darin versagt haben, Gottes Gesetz zu erfüllen. Aber Jesus Christus wurde – in seiner menschlichen Natur – ohne Sünde geboren; er führte sein gesamtes Leben in völligem Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz. Wenn Sie an Jesus Christus glauben, so wird Christi vollkommener Gehorsam auf Sie gelegt oder Ihnen zugute gerechnet. Obwohl Sie ein Sünder sind und die Höllenstrafe verdienen, so werden Sie doch mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit überkleidet, wenn Sie an Christus glauben. Es geschieht einzig und allein um Christi Verdienste willen – seine objektive Rechtbeschaffenheit – dass Christen Eingang in den Himmel finden. Ihre vermeintlichen guten Taten tragen nichts zu Ihrer Rettung bei. Jesus Christus musste einen blutigen Opfertod sterben für sein Volk (die Auswählten). Wegen Ihrer Sünde sind Sie schuldig vor Gott, und der Zorn Gottes bleibt über Ihnen. Sie sind ein Feind Gottes, vollkommen von ihm entfremdet. Sie sind an den Satan versklavt, an Sünde und Tod. Wenn Sie aber an Christus glauben, so ist Gottes berechtigter Zorn und seine Entrüstung Ihrer Sünde gegenüber gestillt und auf die Seite gelegt, denn Christus hat die Strafe für Sünde an Ihrer Statt in vollem Umfang getragen. Die Feindschaft gegenüber Gott und die Entfremdung von ihm, verursacht aufgrund Ihrer Rebellion gegen ihn, sind durch den Tod von Christus vollständig gelöst. Wenn Sie an Jesus glauben, sind Sie und Gott nicht mehr Feinde, sondern Freunde. Christus stellt unsere Freundschaft und Gemeinschaft mit Gott wieder her; er versöhnt uns mit Gott.

»Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.« (Römer 5,7-10)

Nur der in das Fleisch gekommene Sohn Gottes konnte uns das sündlose Opfer erwirken, das nötig ist, um die Sünde hinweg zu schaffen. Nur das vollkommene, sündlose Leben Christi kann uns die angerechnete Gerechtigkeit verschaffen, deren es bedurfte, so dass Gott sowohl gerecht als auch Rechtfertiger derjenigen, die an Jesus Christus glauben, sein kann,

»... indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.« (Römer 3,26)

Jesus Christus stand von den Toten auf, siegreich über den Satan, über Sünde und Tod. Wenn Sie an ihn glauben, wird sein Sieg zu Ihrem Sieg.

»Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): ‘Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.’« (Röm. 10,9. 11)

Allein der christliche Gott, der absolut heilig und gercht ist, verleiht ethische Absoluta; nur Jesus Christus, der Gott-Mensch, kann die gerechten Forderungen eines heiligen Gottes befriedigen. Wenn Jesus Christus auf die Erde zurück kommt, um das gesamte Menschengeschlecht zu richten, dürfen nur jene, deren Schuld in vollem Umfang durch Christus beglichen ist, in Gottes Gegenwart erscheinen und im Paradies leben. All jene, die Christus verwerfen und sein Opfer der Vergebung zurück weisen, müssen die Strafe ihrer eigenen Schuld in der Hölle bezahlen.

»Euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht, wenn er kommen wird, dass er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt.« (2. Thessalonicher 1,7-9)

Die wichtigste Entscheidung, die Sie jemals treffen, ist daher, ob Sie an Jesus Christus glauben oder nicht. Werden Sie um Ihrer Errettung willen auf Jesus vertrauen? Wollen Sie Christus zum Herrn über jeden Bereich Ihres Lebens machen und ihm für immer dienen? Alle anderen Religionen und Philosophien sind falsch. Jesus Christus ist unsere einzige Hoffnung.

»Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden; wer jedoch nicht glaubt, ist schon gerichtet, denn er hat nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt« (Johannes 3,18).14


9. Anhang

Analogien für den deutsch sprachigen Raum: Statements einer bundesdeutschen und schweizerischen Zusammenschlusses, des »Aufbruch« (in Auswahl)

Der amerikanischen Situation steht, was den moralischen Niedergang in der Gesellschaft angeht, die bundesdeutsche und schweizerische in nichts nach: Im Folgenden einige Punkte, die verschiedene ev. Organisationen in einem Aufruf zur Umkehr (hsg. von Evangelischer Aufbruch Mittelrhein, Bonn/Neuwied; Schweizerischer Bund Aktiver Protestanten, Bern; Christen für die Wahrheit, Deutschland und Schweiz und unterzeichnet von vielen anderen) eingangs aufzählen.


1

Sünden hat es zu allen Zeiten gegeben. Der Einzelne gefällt sich heute aber in vielerlei Sünden wie z.B. Gottlosigkeit, Hochmut, Lieblosigkeit, Okkultismus Ungehorsam, Abtreibung, Unzucht, Ehebruch, homosexuellen Praktiken, Drogenmißbrauch, Lüge, Geiz und Diebstahl (vgl. 2. Mose 20,2-17; Römer 1,18-31; 1. Korinther 6,9; Galater 5,19-21).


6

Freilich wurden solche Sünden zu allen Zeiten begangen, aber heute werden viele von ihnen öffentlich geduldet und auf das Podest gestellt. »Sie tun es nicht nur, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun« (Römer 1,32).

7

In vielen Staaten sind die Gesetze aufgeweicht oder abgeschafft worden, die Gotteslästerung, Pornographie, Abtreibung, Euthanasie, homosexuelle Praktiken, Drogenmißbrauch und ähnliches verboten haben.


8.

Eine Gesellschaft, die Handlungen duldet oder sogar öffentlich fördert, welche die Heilige Schrift als »Sünde« und »Greuel« in den Augen Gottes bezeichnet, gräbt sich ihr eigenes Grab. Sie wird gerichtsreif. »Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Sünde ist der Leute Verderben« (Sprüche 14,34).


9.

Viele Staaten gleichen heute dem Römischen Reich vor seinem Untergang: Die innere Ursache seines Zerfalls war die sittliche Dekadenz.


10.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch heutige Staats- und Gesellschaftssysteme, die sich gegen Gottes Gebote stellen, zerfallen.

 

Für die Fußnoten: bitte h i e r klicken!

(*) Quelle: http://www.reformationonline.com/secular.htm

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