Anmerkungen – säkularer Humanismus

(1) Entflieht nämlich der säkulare Humanist vor den unerbittlichen Problemen, die sich aus dem Zufalls-Universum ergeben, indem er einen festen, materialistischen, unpersönliche Gesetze anführt, so ist er in eien unpersönlichen, reinen, materialistischen Determinismus festgenagelt. Die ganze Möglichkeit, Freiheit zu genießen, Sinnhaftigkeit zu erleben und menschliche Würde an sich zu haben, werden von einem unpersönichen Fatum (»Schicksal«) quasi »verschlungen«, ja selbst der Mensch ist Produkt unpersönlicher Gesetze, die sich seiner Kontrolle entziehen. Solch eine Sicht der Wirklichkeit macht persönliche Verantwortlichkeit Unmöglichkeit. Wenn alles und jedermann das Ergebnis unpersönicher Gesetze ist, so ist alles, was Sie sind und tun nicht etwa das Resultat Ihrer freien Willensentscheidung, sondern einzig und allein das, was sich aus einer unpersönlichen Notwendigkeit ergibt. In christlicher Weltsicht ist’s Gott, der erschafft und in seiner Hand hält »alles, was sich ereignet«, doch er tut dies, während er dabei den Menschen als vollgültigen assistierenden Handelnden beibehält. Dass es wahren Sinn im mnschlichen Leben, Würde und persönliche Verantwortung gibt, hat seinen Grund darin, dass der Mensch von einem persönlichen Gott erschaffen und aufrecht erhalten wird (und daher auch in einem persönlichen Universum angesiedelt ist).

(2) Das logische Prinzip muss auf jeden Fall aufrecht erhalten werden, denn sonst ist die Argumentation hinfällig, es dreht sich um das Prinzip des Widerspruchs: X kann nicht gleichzeitig nicht-X sein. Ein Ding kann nicht gleichzeitig sein und auch nicht-sein. Und es kann nicht etwas, was stimmt, zutrifft und wahr ist, zu sich selbst in Widerspruch stehen oder nicht folgerichtig (oder »unstimmig«) im Hinblick auf eine andere Wahrheit sein.

Jegliche Art von Logik hängt stets von diesem Prinzip ab. Rationales Denken und sinnvolle Erörterung erfordern es eben. Dies Prinzip zu leugnen würde bedeuten alle Wahrheit in mit eiem Schlag vom Tisch fegen.

Dieses Gesetz vom Widerspruch ist bis vor wenig mehr als einem Jahrhundert übberall, von allen Philosophen als von sich selbst aus offenkundige Wahrheit akzeptiert worden. Francis Schaeffer hat den Niedergang des zwanzigsten Jahrhunderts dem Umstand zugeschrieben, dass man sich von diesem Prinzip verabschiedet hat. Er machte folgenden Vorschlag: Wenn Philosophie dieses Prizip über Bord wirft, so sinkt sie unter die Linien der Verzweiflung und macht letztlich damit dem Selbstmord die Bahn frei als letzten gangbaren Ausweg!

Die Bibel bestätigt sehr klar das Gesetz des Widerspruchs. Die Stelle 1. Johannesbrief 2,21 ist z.B. ausdrücklich: »Keine Lüge entstammt der Wahrheit«. Viele andere Stellen, wie 2. Timotheus 2,13, (»Gott kann sich selbst nicht verleugnen«) setzen entweder dieses Gesetz voraus oder wiederholen es. Dennoch gehen eine Vielzahl von Christen, die es gut meinen, mit der falschen Vorstellung um, dass biblische Offenbarung irgendwie aus dem Gesetz des Widerspruchs herausgenommen ist; sie nehmen an, dass Gottes Wahrheit der Logik zuwiderhandeln könne, wenn Gott doch so bitte gut sein möchte.

Wir, die wir die Wahrheit lieben, müssen deshalb eifersüchtig gegenüber jeglicher Behauptung wachen, die besagt, dass göttliche Offenbarung nicht folgerichtig sei. Mehr noch: Wir müssen das Gesetz des Widerspruchs selbst verteidigen, da dieses ein biblisches Prinzip ist und jedweder Wahrheit zugrundeliegt. Beunruhigend ist, wenn Christen mit ausdrücken wie paradox und Antinomie um sich werfen -- ohne hinreichende Erklärung. Was inkongruent scheint muss deswegen nicht gleich mit dem Etikett »paradox« versehen werden. Ein Wörterbuch besagt, Antinomie ist »ein Widerspruch zwischen zwei in gleicher Weise bindenden Gesetzen der Logik; ein Autoritätskonflikt und ein Widerspruch zwischen Folgerungen, welche in gleicher Weise logisch erscheinen«. Nun besteht aber in der Tat berhaupt kein echter Widerspruch zwischen göttlicher Souveränität und menschlicher Verantwortung. Wir müssen uns vorsehen, dass wir nicht Irrationalität »taufen« und sie dann christlich nennen. Mit christlicher Lehre hat dies nun jedoch nichts zu tun.

3.Dieser letzte Punkt ist ausführlich von Greg Bahnsen, einem christlichen Philosophen in seiner UCLA-Debatte (ein wohldokumentiertes Gespräch auf Grund einer Initiaive der University of California in Los Angeles, gegründet im Jahr 1919) mit dem Atheisten Dr. Stein dargelegt worden.

(4) R. J. Rushdoony: »By What Standard?«, Philipsburg, New Jersey: Presbyterien and Reformed, 1965, Seite 138-139.

(5) Der Vergleich stammt von Cornelius Van Til

(6) Wenn der Verf. hier das Argument einbringt, dass Gott absolut nötig ist, damit der Mensch überhaupt Erkenntnis Sinn, Würde, Ethik usw. haben kann, dann führt er den Beweis nicht für irgend einen Gott, sondern ausschließlich für den Gott der Bibel, den christlichen Gott, der unfehlbar in der Bibel offenbart wird.

(7) Gordon Clark: The Philosophy of Science and Belief in God, Jefferson: Trinity Foundation 1987, Seite 52

(8)Die Tatsache, dass die meisten Nationen und Kulturen Taten wie Mord, Diebstahl, Raub, Sexualität mit Tieren verurteilen und so etwas mit der biblischen Sicht der Dinge übereinstimmt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies nicht kongruiert mit einer evolutionistischen Weltanschauung. Die Bibel lehrt, dass der Mensch in das Bild Gottes geschaffen worden ist (1.Mose 1,26-27) Ein wichtiger Gesichtspunkt dieses Bildes war die urprüngliche Rechtbeschaffenheit des Menschen und das in sein Herz geschriebene Moralgesetz Gottes (vgl. Römer 2,15). Nachdem nun Adam und Eva gesündigt hatten, und die Menschheit in Sünde verfiel, wurde das Wesen des Menschen sittlich verderbt und verkommen; deshalb konnte das Gewissen des Menschen nicht als verlässliche Quelle für Ethik als Instanz eingesetzt werden – wegen der Sünde. Aber das Bild Gottes wurde durch den Sündenfall nicht mit Stumpf und Stil ausgemerzt. Der Mensch ist noch immer ein Mensch; er hat immer noch ein Gewissen, noch hat er moralische Beweggründe. Das Moralgesetz Gottes, das in das menschliche Herz bei der Schöpfung eingraviert worden ist, ist die Erklärung dafür, warum Menschen und Gesellschaften weltweit (sogar falsche Religionen) viele der oben beschriebenen Taten verurteilen. Auch lehrt die Bibel dass Gott das Böse in den Gesellschaften durch seine allgemeine Gnade in Schranken hält. Dies tut er, weil er freundlich und barmherzig ist, und um seiner Erwählten willen. Das evolutive Denken (der Mensch entstand aus einem Anfang wegen eines unpersönlichen Zufalls) kann nicht im Hinblick auf diese allgemeine Übereinstimmung auf der ganzen Welt im Sein und in der Ethik in Betracht gezogen werden. Wäre die Evolution wahr, so würden moralische Gesetze radikale Unterschiede aufweisen, nicht nur große Ähnlichkeit. Wäre die Evolution wahr, so existierten große Unterschiede zwischen Völkern, die sich unter unterschiedlichen Bedingungen entwickelt haben. Wenn die Evolution wirklich stattgefunden hätte, so wären einige Menschenrassen, was ihre Intelligenz anlangt, bei weitem anderen Rassen überlegen.

Jedoch wissen wir, dass dies nicht stimmt. Überall, wo man auf der Ede hinkommt, ist der Mensch ein Mensch, Menschen sind überall gleich. Evolutionistisches Denken des säkularen Humanismus bahnte der eugenischen Bewegung den Weg, dem Nazitum, dem Marxismus, der Abtreibung auf Verlangen und so weiter. Alle Menschen sind gleich, weil sie von Gott erschaffen wurden. Menschliches Leben hat Wert, weil jeder in das Bild Gottes geschaffen ist. Wenn das Volk umkehrt und sich die biblische Sicht vom Menschen aneignet, dann wird Rassismus, Hass und die »Balkanisation« Amerikas schwinden.

(9) Cornelius Van Til: »Christian Theistic Ethics«, Phillipsburg (New Jersey): Presbyterian & Reformed, 1980, Seite 250

(10) R.J. Rushdoony: »By what standard?«, Phillipsburg: Presbyterian & Reformed, 1965, Seite 13

(11) Thomas S. Kuhn: »The structure of scientific revolution«, University of Chicago, 1970 (1962)

(12) »Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen böse Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden nur sich selbst, ihr Geld und ihre Ehre lieben. Sie werden sich selbst groß machen und Gott lästern, ihren Eltern nicht gehorchen, undankbar sein und alles Heilige in den Schmutz ziehen. Sie werden sich anderen gegenüber lieblos und unversöhnlich, verleumderisch und unbeherrscht verhalten. Verräter sind sie, Frevler und eingebildete Narren. Sie lieben die Lüste mehr als Gott, täuschen Gottesfurcht vor und rechnen doch nicht mit seiner Macht . . . Sie sind mit Sünden beladen und von mancherlei Begierden getrieben; immer sind sie auf neue Lehren aus und kommen niemals zur Erkenntnis der Wahrheit« (2. Timotheus 3,1-7).

(13) R.J. Rushdoony: »Gesetz und Freiheit« Vallais Citau, California, Rosshouse Books, 1984, Seite 14

(14) Das ursprüngliche englische Büchlein war Dr. Gregory Bahnsen gewidmet www.straitgate.com/bahnsen und: www.reformationonline.com/bahnsen).


8 Die Tatsache, dass die meisten Nationen und Kulturen Taten wie Mord, Diebstahl, Raub, Sexualität mit Tieren verurteilen und so etwas mit der biblischen Sicht der Dinge übereinstimmt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies nicht kongruiert mit einer evolutionistischen Weltanschauung. Die Bibel lehrt, dass der Mensch in das Bild Gottes geschaffen worden ist (1.Mose 1,26f.)

Ein wichtiger Gesichtspunkt dieses Bildes war die ursprüngliche Rechtbeschaffenheit des Menschen und das in sein Herz geschriebene Moralgesetz Gottes (vgl. Römer 2,15). Nachdem nun Adam und Eva gesündigt hatten, und so die gesamte Menschheit in Sünde verfiel, wurde das Wesen des Menschen sittlich verderbt und verkommen; deshalb konnte das Gewissen des Menschen nicht als verlässliche Quelle für Ethik als Instanz eingesetzt werden - wegen der Sünde. Aber das Bild Gottes wurde durch den Sündenfall nicht mit Stumpf und Stil ausgemerzt.

Der Mensch ist noch immer ein Mensch; er hat immer noch ein Gewissen, noch hat er moralische Beweggründe. Das Moralgesetz Gottes, das in das menschliche Herz bei der Schöpfung eingraviert worden ist, ist die Erklärung dafür, warum Menschen und Gesellschaften weltweit (sogar falsche Religionen) viele der oben beschriebenen Taten verurteilen.

Auch lehrt die Bibel dass Gott das Böse in den Gesellschaften durch seine allgemeine Gnade in Schranken hält. Dies tut er, weil er freundlich und barmherzig ist, und um seiner Erwählten willen. Das evolutive Denken (der Mensch entstand aus einem Anfang wegen eines unpersönlichen Zufalls) kann nicht im Hinblick auf diese allgemeine Übereinstimmung auf der ganzen Welt im Sein und in der Ethik in Betracht gezogen werden. Wäre die Evolution wahr, so würden moralische Gesetze radikale Unterschiede aufweisen, nicht nur große Ähnlichkeit.

Wäre denn die Evolution wahr, so existierten große Unterschiede zwischen Völkern, die sich unter unterschiedlichen Bedingungen entwickelt haben. Wenn die Evolution wirklich stattgefunden hätte, so wären einige Menschenrassen, was ihre Intelligenz anlangt, bei weitem anderen Rassen überlegen.

Wir wissen jedoch, dass dies nicht stimmt. Überall, wo man auf der Ede hinkommt, ist der Mensch ein Mensch, Menschen sind überall gleich.

Evolutionistisches Denken des säkularen Humanismus bahnte der eugenischen Bewegung den Weg, dem Nationalsozialismus bzw. Faschismus, dem Marxismus, der Abtreibung auf Verlangen und so weiter. Alle Menschen sind gleich, weil sie von Gott erschaffen wurden. Menschliches Leben hat Wert, weil jeder in das Bild Gottes geschaffen ist. Wenn das Volk umkehrt und sich die biblische Sicht vom Menschen aneignet, dann wird Rassismus, Hass und die »Balkanisation« Amerikas - also der Zersplitterung Amerikas in verschiedene Staaten und die gelegentliche Anfeindungen dieser Staaten untereinander - schwinden. 

9 Cornelius Van Til: »Christian theistic ethics«, Phillipsburg (New Jersey): Presbyterian and Reformed, 1980, S. 250

10 R. J. Rushdoony: »By what standard?«, Phillipsburg (NJ): Presbyterian and Reformed, 1965, S. 13

11Thomas S. Kuhn: »The Structure of Scientific Revolution«, University of Chicago, 1970 (1962)

12 »Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen böse Zeiten kommen werden.

Denn die Menschen werden nur sich selbst, ihr Geld und ihre Ehre lieben. Sie werden sich selbst groß machen und Gott lästern, ihren Eltern nicht gehorchen, undankbar sein und alles Heilige in den Schmutz ziehen. Sie werden sich anderen gegenüber lieblos und unversöhnlich, verleumderisch und unbeherrscht verhalten.


Verräter sind sie, Frevler und eingebildete Narren. Sie lieben die Lüste mehr als Gott, täuschen Gottesfurcht vor und rechnen doch nicht mit seiner Macht ... Sie sind mit Sünden beladen und von mancherlei Begierden getrieben; immer sind sie auf neue Lehren aus und kommen niemals zur Erkenntnis der Wahrheit« (2. Timotheus 3, 1-7).

Wie kann man am besten die Wahrheit Gottes unterdrücken? Indem man sich Götzen macht; die Menschen erschaffen falsche Götzen und Mythen und setzen auf sie ihr Vertrauen, statt dass sie den wahren Gott anerkennen und ihm dienen; der Gott des säkularen Humanismus ist die Humanität.
Rushdoony sagt in oben genanntem Buch, auf Seite 12: »Die Sünde des Menschen besteht in seinem Verlangen, sein eigener Gott zu sein, über seine eigene Autorität bestimmen zu können, was gut und was böse ist.
Er unterdrückt die Wahrheit über Gott und im Hinblick auf die Welt, um sich in seiner Auflehnung gegen Gott selbst abstützen zu können.

13 R.J. Rushdoony: »Gesetz und Freiheit« Vallais Citau, California, Rosshouse Books, 1984, Seite 14


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