Origenes - Schluss
Kombination von Apologetik und Philosophie

Kurz nachdem er diese St�tte verlassen und seine eigene Akademie gegr�ndet hatte, fing er an, Vorlesungen �ber den christlichen Glauben zu halten, aber auch �ber Philosophie - damit ist allerdings gemeint, dass er die meisten griechischen Philosophen f�r das Christentum "retten" wollte, indem er sie als Vorreiter der Apostel kennzeichnete; wir m�ssen diesen wichtigen Punkt vor Augen haben und d�rfen nicht etwa meinen, es handele sich um etwas �hnliches wie heutige Philosophie). Dies hatte ja auch Clemens getan, und �hnlich wie jener war er f�hig und in der Lage, eine Kombination beider herzustellen.
Es kam aber dann bald zu Krawallen, die die Christen als Feinde im Zielfernrohr hatten, und so war er im Jahr 215 gezwungen, �gypten zu verlassen und Zuflucht im Gelobten Land bei Demetrius, dem Bischof von Alexandrien, zu suchen. Doch der Oberhirte gab ihm die Anordnung, wieder zur�ck zukehren, denn er sollte das Amt des Dekans der �Didaskalia� �bernehmen. Dies geschah auch zwei Jahre sp�ter!
Die �Didaskalia� ist ein unsch�tzbarer Teil der Geschichte des Christentums, hat sie doch auch der Gegenwart durchaus etwas zu sagen; ja sie ist noch heute sehr lebendig:
Das theologische Kolleg der katechetischen Akademie von Alexandrien ist im Jahre 1893 wieder-gegr�ndet worden und hat Universit�ten in Kairo, New Jersey und Los Angeles entstehen lassen!
Vielleicht hat Origenes so ausgesehen? Vieles an seinem Schrifttum ist problematisch; halten wir uns jedoch vor Augen, dass er schlie�lich als M�rtyrer f�r seinen Herrn starb.
Zur�ck ...
Verf.:
Name: Hartmut Geuder
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