Origenes - ein Gelehrter mit eidetischem Gedächtnis
Origenes' Hass auf die Staatsreligion entwickelte sich, als sein geliebter Vater im Jahr 203 während einer der vielen Christenverfolgungen sterben musste. Das Besondere bei ihm war, dass er eine erstaunliche Kombination von philosophischer Diskussion und einem gründlichen Wissen der Theologie, die er selbst entfaltete. Gewiss hatte er eine intellektuelle Kraft, die von seinen Vorgängern nicht erreicht wurde. Man sagt auch, er habe ein eidetisches Gedächtnis gehabt und sei in der Lage gewesen auch längere Schriftabschnitte und Philosophenworte verbatim zu zitieren. Auch behandelte er die Klassiker, sogar Dichter, indem er Argumente aus ihnen für sich und seine Form von Christentum, für das er eintrat, beanspruchte (eine Form, die wir als konstruiert belächeln mögen, die aber für ihn völlig legitim war!). Nach dem Tod seines Vaters, wurde er von einer wohlhabenden Christin aufgenommen. diese Form der Gastfreundschaft gefiel ihm zwar nicht im Mindesten (die Furcht, dass das Weib in dieser Frau sein Fleisch erregen und ihn vom rechten Glauben abbringen könnte, war es vielleicht weniger; doch sie war Anhängerin des Gnostizismus). Gegen die Form der Gnosis, die in das Christentum einzudringe suchte (wie zu jeder Zeit ind er Kirchengeschichte) war er nicht im Mindesten zugetan, vielmehr lehnte er sie unerbittlich ab.

Bewahrung der Wahrheit und Wandel auf deren Grundlage
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Eröffnungs-Passage aus "De principiis" (Über die Grundlagen), auf Spanisch
Verf.:
Name: Hartmut
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