Erstaunliche Begegnung im Gem�segarten . . . 

Pl�tzlich fragte er sich, was denn das f�r ein Geruch war, der da in seine Nase stieg.
Es war ja das erste Mal, dass er auf dem Lande war und wusste gar nicht dar�ber Bescheid, was es da alles gibt.

Eine freundliche Stimme sagte:
��s ist Kohl! Ich meine, dieser Geruch kommt vom Kohl. Es gibt viel in diesem Garten.�

Die Stimme geh�rte einem kleinen, dicklichen Weiblein mit einem gebl�melten Rock und einer Krone von Artischocken-Bl�ttern auf ihrem dunklen Haar. In der Hand trug sie eine riesige Mohrr�be.
Ruperto fragte: �Wer bist denn du?� � �Die Fee Verdurina.� � Ruperto lie� daraufhin ein sp�ttisches Gel�chter vernehmen. �Ich dachte, dass Feen blond seien und schlank und feingliedrig.� � �Das sind solche, die in Schl�ssern wohnen und mit K�nigen und Prinzessinnen zu tun haben�, antwortete sie bescheiden. �Ich bin eine Land-Fee.� � �Und wo ist denn dein Zauberstab?� Verdurina hisste die Mohrr�be: �Hier!�

Da entz�ndete sich in Rupertos Kopf eine Idee wie ein bengalisches Feuer. �Ja, und hast du denn auch Macht, meine Beine sich bewegen zu lassen? Ich m�chte fort marschieren!� � Verdurina machte eine Geste, die andeutete, dass sie dies als merkw�rdig empfand: �Und warum?� � �Weil mir dieser Ort hier nicht gef�llt!� - �Nun, wenn du dich umblickst . . .� sagte die Fee sanft. Ruperto zog sich den Hut bis zur Nase herunter: �F�r das, was es hier zu sehen gibt? Da seh� ich lieber gar nichts!�

In eben diesem Moment h�rte man ein R�uspern und eine zornige Stimme rief: �Ach, lasst mich doch in Ruhe schlafen!� Leise erkl�rte die Fee: �Das ist die Schnecke. Wir haben sie mit unserem Geplauder aufgeweckt.� - �So tu doch, worum ich dich bitte - und wir reden auch nicht l�nger!� Verdurina schob sich ihre Krone aus Artischocken-Bl�ttern nach hinten und nahm einige Stirnl�ckchen aus dem Gesicht. Sie dachte nach: �Wenn du mir einmal zuh�ren w�rdest, dann ...� - �Nun mach schon, beeile dich, sonst wird die Schnecke wieder �rgerlich!�

Da ber�hrte die Fee mit der Mohrr�be leicht die Schultern von Ruperto und murmelte dabei ein paar Worte, die nach einer fremdl�ndischen Sprache klangen. Ruperto tat einen Satz, um seine neue Fertigkeit auszuprobieren, schob den Hut zurecht und entfernte sich, ohne sich noch aufzuhalten, vor Gl�ck tanzend.

Er schlug eie Landstra�e ein, die sich wie eine schnurgerade Linie vor ihm hinstreckte. So sehr war er in Gedanken, was f�r eine Welt es wohl sei, die da vor ihm lag, dass er einen Lastwagen �bersah, der in der anderen Richtung ihm entgegen fuhr. Zum Gl�ck sprang er gerade noch rechtzeitig weg, um zu verhinden, dass er zu Puppenbrei wird. �Oh weh!� rief er aus, �von nun an muss ich aber besser aufpassen!�

Es war schon Tag, als er in einer gro�en Stadt ankam. Die kannte er, hatte er doch mit Meister Bepo zusammen dort schon Vorstellungen gegeben.
�Sie werden mich wiedererkennen und mir einen gro�artigen Vertrag anbieten - und ich werde wieder ber�hmt werden!� machte sich Ruperto Illusionen.

 Hier kommst Du zum n�chsten Abenteuer . . .!

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