Reisebericht S�dafrika
Teil VI: 20.12. - 23.12.2006
23.12.2006
Drei Uhr fuenfundvierzig unsere Nachbarn kommen mit einem riesen Radau nach Hause und nachdem wir wach sind, verschwinden sie dann auch gleich wieder. Um fuenf Uhr kommen sie dann endgueltig nach Hause und wir bekommen das mit ohne dass wir am Fenster sitzen und auf sie warten. Um sechs Uhr sind's dann die Nachbarn ueber uns die uns den Schlaf rauben und so stehen wir dann eben auf und geniessen unser Fruehstueck im Garten ganz alleine und in Ruhe. Wobei geniessen vielleicht etwas uebertrieben ist, denn das am Vorabend zubereitete Mueesli ist nicht wirklich geniessbar. Kurz vor neun fahren wir dann bereits im Addo Elephant National Park ein. Nachdem uns so einiges lebendes mitten auf der Strasse begegnet ist, lassen auch die Dickhaeuter nicht lange auf sich warten. An den verschiedenen Wasserloechern treffen wir sie in grossen Scharen an. Bis zum Mittag haben wir den Park abgefahren und geniessen unseren Lunch irgendwo dirket an der N2. Weiter geht's nach Grahamstown wo wir um halb drei unsere Zelle im alten Gefaengnis beziehen. In der Stadt ist nicht wirklich viel los. Die Studenten haben Urlaub und sind verreist, aber unser Gefaengnis ist auch ganz gemuetlich und die Kueche gehoert uns fast alleine. So gibt's endlich mal wieder Pasta mit Tomatensauce und Bacon und leckere Avocados dazu. Nun werden fast alle weiteren Backpacker gebucht, damit wir uns die naechsten Tage nicht mehr damit beschaeftigen muessen. Erstmal wird auch ein Kassensturz gemacht. Budget ueberschritten -> egal, Hauptsache Spass dabei!

22.12.2006
Heute verlassen wir die Unterkunft bereits vor dem Breakfast. Das mit der Schluesselrueckgabe ist dann nicht ganz so einfach. Zwar finden wir unser Depot im Buechergestell sofort, aber bis der Schluessel nach dem Tuere oeffnen wieder zurueck nach oben gebracht ist, ist die Tuere unten durch den Wind wieder geschlossen. grrrrr...so ein Aerger aber auch...also nochmals hoch, Schluesselholen, runter, Tuere auf, hoch Schluessel zurueck. Geschafft es kann losgehen. Das Strandfruehstueck wartet. Hier buchen wir dann auch den naechsten Backpacker, welchen wir auch schon um 10 in Port Elizabeth beziehen. Nach einer Einkaufstour machen wir unsere eigene Stadtrundfahrt mit dem Auto, dann geht's ins grosse Einkaufscenter. Am Nachmittag machen wir uns auf die Suche zum Strand. Zuerst gelangen wir aber zum Cape Reclife. Als wir dann den Strand endlich gefunden haben, muessen wir feststellen, dass uns dieses Sandpealing durch den starken Wind nicht wirklich Spass macht und das Wasser sowieso eiskalt ist und so ziehen wir weiter auf den Pier und in den Boardwalk wo gerade eine Guggenmusik den Einmarsch spielt. Nach einem kleinen Imbiss geht's dann auch schon bald wieder zurueck in den Backpacker.

21.12.2006
Plettenberg Bay verlassen wir schon um halb acht, denn um halb neun gibt's ein zwei stuendiges Reitvergnuegen auf den Pferderuecken. Mitten durch die Waelder reiten und galopieren wir am Vormittag und es ruft bereits jetzt nach mehr. Um halb zwoelf geht's dann weiter in Richtung Tsitsikama wo uns der hoechste Bungie Sprung der Welt erwartet (216m von der Bruecke). Leider muessen wir aber vorher unerwartet erst mal drei Stunden anstehen und auf bzw. unter der Bruecke warten. Der Sprung ist allerdings genial. Weiter geht's nach Jeffrey's Bay. Anstelle vom Cristal Cove Backpacker uebernachten wir im Hause des Chefs persoenlich und koennen in seinem Jungelhaus ein und aus gehen wie wir wollen und das Auto darf auf keinen Fall vor dem Tor stehen, Toechterchen hat da gar keine Freude. Da's hier dafuer leider nix zu essen gibt, suchen wir einen chinesischen Take Away auf den wir dann am Strand verspeisen. Und die Wahl war perfekt und mega koestlich. Nach einem weiteren kurzen Beachwalk geht's dann zum Haus zurueck ins Routenstudium.

20.12.2006
Bilder
Der heutige Morgen beginnt mit einem Strandwalk am Buffalos Bay von Knysna. Noch vor dem Mittag treffen wir in Plettenberg Bay ein und beziehen unser riesen Zimmer mit vier betten. Gleich lassen wir uns von der Herrin so einiges buchen. Als erstes geht's zum Elefantenpark. Nach einer Einfuehrung, Fuetterung  und einem Ruesselwalk darf natuerlich auch das Reiten auf diesen liebevollen Wesen auch nicht fehlen. Beim Monkeyland schauen wir nur kurz auf dem Parkplatz vorbei und schon sind wir uns einig dass auch dieser Park wieder mehr Voegel als Affen zu bieten hat und vom Gefieder haben wir noch  von Cape Town genug. Also rechtsumkehrt und an den Strand. Leider ist uns die Sonne nicht gefolgt und warm ist es mal wieder auch nicht wirklich so geniessen wir unseren Restabend bei einem feinen Mueesli Z'nacht und anschliessend im eigenen Zimmervorgarten.
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