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Jahreswechsel |
19.10.98 B�rgermeister Kaplitz nimmt Stellung zum MahnmalOTV-Interview mit dem stellvertretenden B�rgermeister der Stadt Schwandorf, Michael Kaplitz (CSU) zum Brandanschlag und der Forderung nach einem Mahnmal. Kaplitz: "Da� sich dieser Vorgang demn�chst zum 10. Mal j�hrt ist klar, das wei� man seit 10 Jahren weniger einigen Wochen. Warum dann am 7.10. die Angelegenheit dringlich werden soll, wei� wahrscheinlich nur die Frau Sturm. Jedenfalls 29 andere Mitglieder des Stadtrats haben in dem Antrag keine Dringlichkeit gesehen." (Anm.: FW-Stadtratsmitglied Dr. Zilch fehlte.) OTV: "Es gibt im Vorfeld schon Gr�nde gegen ein Mahnmal..." Kaplitz: "Wer also st�ndig herausstreicht, da� solche ordin�ren Verbrecher, wie �h am 17.12.88 in Schwandorf t�tig waren, politische Verbrecher sind, der l�uft Gefahr, diesen T�tern eine politische Gloriole umzuh�ngen, was also ganz gef�hrlich ist, weil man damit im Endeffekt deren Gesch�ft betreibt, sie n�mlich als Helden darszustellen und nicht als das was sie sind, n�mlich Verbrecher. OTV: "Weil andere Mordopfer auch keinen Gedenkstein haben..." Kaplitz: "Wenn man jetzt hier dem Antrag der Frau Sturm folgt, schafft man indirekt Mordopfer zweier Klassen, und - - und das setzt diesen armen Menschen, die auch einem Mordanschlag zum Opfer gefallen sind, sozusagen posthum noch einen Tritt; also so was Inhumanes sollte man auch im Schwandorfer Stadtrat nicht bef�rworten." OTV: "Wie kommt man dann doch noch zu einem Stein..." Kaplitz: "Da m�ssens halt an Antrag stelln und der zust�ndige Ausschu� mu� entscheiden, ob die Stadt ein Grundst�ck zur Verf�gung stellt, wohl am Schlesierplatz. Wenn also sonstige �ffentliche Gesichtspunkte nicht dagegen sprechen, kann ich mir vorstellen, da� der Ausschu� dem zustimmt." (OTV ist ein regionaler Fernsehsender) OTV, 19.10.1998 |