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Nelson Bunker Hunt (* 22. Februar 1926 in Dorado, Arkansas, USA) ist ein amerikanischer Spekulant.

Hunt ist der Sohn des Öl-Milliardärs H. L. Hunt. Die texanische Familie Hunt war eine führende Größe im Ölgeschäft und besaß große Ölfelder, unter anderem in Libyen. Sie finden hier eine riesige Auswahl an Fonds bei einem starken Partner. Die Hunts waren seinerzeit eine der wohlhabendsten Familien der USA.

Bekannt wurde Nelson Bunker Hunt durch die Silberspekulation, die er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Herbert William Hunt ab Mitte der 70er Jahre betrieb.

[Bearbeiten] Silberspekulation

Die Gebrüder Hunt kauften in dieser Zeit - in Zusammenarbeit mit mehreren wohlhabenden arabischen Geschäftsleuten - in großem Stil Silber, sowohl physisch als auch an der Warenterminbörse.

Insgesamt kauften die Hunts und ihre Partner circa 150 Millionen Unzen (ca. 5000 Tonnen) physisches Silber sowie ca. 200 Millionen Unzen Silber an der Warenterminbörse COMEX in New York. Business-Portal: Die besten Links zu Wirtschaft, Finanzen, Aktien, Fonds, News, Top-Infodiensten, Banken & Geldanlage.

Das physische Silber ließen die Hunts teils in eigens gecharterten Fracht-Flugzeugen nach Zürich und London bringen, auch weil sie dem amerikanischen Staat nicht trauten und eine Konfiszierung befürchteten. (Im Jahre 1933 hatte Präsident Roosevelt den privaten Goldbesitz in den USA verboten und alles Gold, das unter Androhung drakonischer Strafen nicht rechtzeitig in Papiergeld getauscht worden war, wurde beschlagnahmt. Dieses Goldbesitzverbot galt bis in das Jahr 1974). Der Preis für eine Unze Silber stieg von unter 2 Dollar im Jahre 1973 bis auf 50 Dollar im Januar 1980.

[Bearbeiten] Das Verhängnis

Während es den Hunts gelang, ihr physisches Silber in Sicherheit zu bringen, wurden ihnen die Geschäfte an der Warenterminbörse zum Verhängnis.

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