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immobilie zins vergleich
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Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in der Ostzone bzw. später in der DDR Parteien und Massenorganisationen, die zusammengenommen fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdrangen. Zunehmend wurden sie in das staatliche Herrschaftssystem integriert und zu Stützen der bestehenden Ordnung. Dabei häuften sie ein großes Betriebsvermögen in Form von liquiden Mitteln, Immobilien, Eigenbetrieben, Kunst, Auslandskonten und Firmen im Ausland an. Zum Vermögen zählten unter anderem 6. 129 Immobilien (1. 677 bei der SED/PDS, 1. Partner und Kunden erhalten diesen Report kostenfrei als Heft oder PDF-Dokument. 682 beim FDGB einschließlich Feriendienst), die zum Teil im Eigentum, Gebäudeeigentum, in Rechtsträgerschaft oder in Nutzung der Organisationen standen.
Nach heutigem Verständnis wird ein Großteil dieser Aneignungen als nicht rechtens betrachtet. Mit der Wende in der DDR begann der Streit um den weiteren Bestand dieser Vermögen und Organisationen. Noch vor der Wiedervereinigung wurde daher von der Volkskammer ein Gesetz verabschiedet, das die Vermögen der Parteien und Massenorganisationen unter die Verwaltung einer Behörde stellte, bis zur endgültigen Entscheidung über die Verwendung.
[Bearbeiten] Aus dem Beschluss der Volkskammer
Der Ministerpräsident setzt eine unabhängige Kommission ein, die einen Bericht über die Vermögenswerte aller Parteien und mit ihnen verbundenen Organisationen, juristischen Personen und Massenorganisationen der DDR im In- und Ausland erstellt. Die Parteien und die ihnen verbundenen Organisationen, juristischen Personen und Massenorganisationen haben unbeschadet der Pflichten gemäß Absatz 1 eingesetzten Kommission vollständig Rechenschaft zu legen,a) welche Vermögenswerte seit dem 8.
