Mein geliebter Mond
Michael Johne

Mein Mond, ich hab' dich so lieb.
Wenn ich jedesmal am Fenster hockte,
standst du oben am Himmel, als ich dich sah.
Mein geliebter Mond; welcher Wille mich auch trieb,
aber immer, wenn dein strahlendes Mondlicht mich entlockte,
wußte ich, du warst da.

Mein Mond, ich hab' dich so lieb.
Jedesmal, zum Beispiel heute,
träume ich von dir.
Mein geliebter Mond; in den Briefen, die ich schrieb,
erzählte ich von meiner Freunde
und wünschte, du wärst bei mir.

Mein Mond, ich hab dich so lieb;
Aber nicht die bösen Monster unter meinen Bett
und die Geister mit ihrem bösen Grins'.
Mein geliebter Mond; dann hatt' ich Angst und den Schweiß von der Stirne rieb.
Doch du bist mein Prinz
und ich flüchtete immer zu dir, denn du bist nett.

Mein Mond, ich hab' dich so lieb.
Du, mein Prinz, bist sehr sonderbar,
denn du wechselst jede Nacht dein Gestalt.
Mein geliebter Mond; leider das ich nicht lange am Fenster blieb,
weiß ich trotzdem, daß du dich immer am Himmel bewegst, nicht wahr!
Doch nun kehrst du wieder fort und ich warte, bis wir uns sehen wieder bald.


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