(alles was
unterstrichen ist beinhaltet die jeweiligen Info`s, klickt einfach mal drauf! )
Praktische
Tipps bei leichten Schnitt- und Schürfwunden:
Zuckerverband
Zitronensaft
Praktische Tipps bei Blutergüssen / blauen
Flecken :
Lavendel-
oder Fencheltinktur
Rosmarin
Odermenningwurzel
Beinwellsalbe
Arnikasalbe
oder -tinktur
Zwiebelscheiben
Vitamin C wirkt
vorbeugend
Die Kräuter- und
Gewürzapotheke:
Kräuterinfo(
1.Teil )
Kräuterinfo
( 2. Teil )
Gewürz
helfen...
...bei
Appetitlosigkeit
...bei
verminderter Speichelproduktion
...bei
schwachem, nervösem Magen
...bei
Durchfall
...bei
Gallen- und Leberbeschwerden
...bei
Störungen des Darms
...bei
Blähungen
...bei
Wasseransammlungen im Körper
...bei
Mundgeruch
...bei
Herzschwäche
Weiterhin soll Chili eine antithrombotische
Wirkung haben, d. h. Blutgerinnseln entgegenwirken. Der Beweis: in Ländern, wo
viel Chili und Paprika gegessen wird, gibt es weit weniger Herzinfarkte als bei
uns.
Zum Schluss möchte ich noch die Aphrodisiaka nennen - nur für diejenigen natürlich,
die es interessiert! ;-) Sie werden auch "Liebesgewürze" genannt und
sind tatsächlich seit tausenden von Jahren bekannt. Die Durchblutung der
Sexualorgane steigern (nachweislich!?) Senf, Ingwer, Chili, Rosmarin, Kümmel,
und Vanille.
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Kräuter
(1. Teil)
Basilikum
Basilikum enthält reichlich ätherische Öle, z. B. Kampfer, Anethol
(antiseptisch-desinfizierende Wirkung), Gerbsäure und Saponin
("putzt" den Körper von innen). Es wird vor allem im Mittelmeerraum
auch heute noch sehr verbreitet bei Magenverstimmungen, Bauchkrämpfen,
Verstopfung, Darmstörungen sowie zur Nervenberuhigung, bei Angstzuständen und
Depression und Migräne in Form von Tee verabreicht. Außerdem wird dem
Basilikum nachgesagt, es steigere das Denkvermögen ! ;-)) Basilikumtee: Eine
Handvoll frische oder drei Finger voll getrocknete Blätter in 1 Liter Wasser
sehr schnell aufkochen und sofort filtern. Morgens, mittags und abends je eine
Tasse trinken. Wer es "schmackhafter" möchte, gibt etwas Zitronensaft
oder Honig dazu.
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Bohnenkraut
Bohnenkraut wirkt antibakteriell bei Darmkatarrh und Durchfall. Hildegard von
Bingen empfahl es "...gegen Fäulnis im Darm...". Die Wirkstoffe sind
unter anderem Gerb- und Bitterstoffe, wobei das Thymol an erster Stelle steht.
Auf Grund der fungiziden und bakteriziden Wirkung dieses Thymols wird ein
Aufguss von Bohnenkraut auch bei unreiner Haut, bzw. bei Hautpilz empfohlen.
Aufguss: Ein EL Bohnenkraut mit 1/4 L kochendem Wasser übergießen, 5 Min.
ziehen lassen und abseihen. Kompressen damit tränken und auf die befallenen
Hautstellen legen.
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Borretsch
Borretsch galt schon im Mittelalter als "...Wecker der Lebensgeister und Fröhlichmacher...".
Beim Borretsch ist es besonders die in den Borsten eingelagerte Kieselsäure,
deren Wirksamkeit geschätzt wird. Auch sind ätherische Öle, Mineralien,
Saponine, Schleim- und Gerbstoffe, Kalium und Kalzium enthalten. Kieselsäure
regt die Stoffwechsel- und Hormonproduktion an, ist gut für Haare und Nägel
und schärft über das zentrale Nervensystem und das Gehirn die Sinne und wirkt
auf die Stimmungen (Depressionen) ausgleichend. Weiterhin wirkt der Borretsch
entzündungshemmend und hilft bei der Wundheilung (Blätter werden in heißes
Wasser getaucht und dann aufgelegt).
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Brennnessel
Die Brennnessel gilt auch heute noch als der beste "Blutreiniger". Täglich
ein Gläschen Brenneselsaft im Frühjahr ist wie eine Verjüngungskur. Die Blätter
enthalten zweimal soviel Eisen, fünfmal soviel Kalzium und sechsmal soviel
Vitamin C wie Spinat. Die Brennnessel ist seit langem eine anerkannte
Heilpflanze bei Rheuma, Arthrose und Gicht sowie bei Blutarmut. Brenneseltee
wirkt harntreibend und hilft bei Prostataproblemen.
Tee:
1 gehäufter TL auf 1/4 L Wasser, nur brühen und kurz ziehen lassen, abseihen.
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Brunnenkresse
Bei der Brunnenkresse sind es die Senföle die den Darm reinigen und das
Immunsystem stärken. Die frischen Blättchen sind gut für den Magen,
Stoffwechsel, Galle, Leber, Niere und wirken harntreibend. Weiterhin verhelfen
sie zu einer klaren Haut, wirken lindernd bei chronischer Bronchitis, Rheuma und
Lungenverschleimungen. Frisch gepresster Saft direkt auf Pickel oder sogar
Altersflecken aufgetragen wirkt sozusagen Wunder. Dabei den Saft mit etwas Honig
mischen und eine Stunde einwirken lassen.
Bei Verstopfungen hilft ein Tee: eine Handvoll frische Blätter mit 1/4 L Wasser
überbrühen und morgens ein Glas auf nüchternen Magen trinken.
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Dill
Dill wurde schon im alten Ägypten als Mittel gegen Kopfschmerz und Schlafstörungen
eingesetzt. In den Samen befinden sich besonders die ätherischen Öle (Carvon,
Apiol und Myristicin), weiterhin in der ganzen Pflanze Carotinoide, Kalzium,
Phosphor, Kalium und Schwefel. Dilltee wurde früher von stillenden Frauen zur
Milchproduktion getrunken. Auch desinfiziert Dill innerlich bei
Magen-Darm-Infektionen, entkrampft den Darm. Dill wird auch
"Herzkraut" genannt. Sein ätherisches Öl Anethol wirkt beruhigend
und hilft bei "Herzbeklemmungen".
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Estragon
Seine Inhaltsstoffe wirken appetitanregend und magenstärkend. Dieses kräftig
und herzhaft-würzig schmeckende Gewürzkraut sollte man immer allein verwenden
und nur frisch. Getrocknet riecht und schmeckt es wie Heu! Estragontee wirkt
entstauend, entwässernd und regt die Galle an, hilft bei
Menstruationsbeschwerden - auch frisch!
Tee:
1 gehäufter EL frisch gehacktes Kraut mit 1/2 L kochendem Wasser übergießen,
10 Min. zugedeckt ziehen lassen, abseihen.
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Kerbel
Kerbel eignet sich bestens für eine Kur (mindestens 14 Tage) gegen die Frühjahrsmüdigkeit.
Außerdem enthält Kerbel einen Stoff, der das Blut verdünnt und sollte deshalb
von Menschen mit Neigung zu Thrombosen und Krampfadern als Gewürz- und
Heilkraut bevorzugt werden. Kerbel sollte frisch gegessen oder höchstens ganz
kurz mitgekocht werden. In der Naturkosmetik werden reinigende Gesichtswasser
aus Kerbel hergestellt.
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Majoran und Oregano
Von beiden wird von alters her behauptet, sie helfen gegen Liebeskummer und stärken
die Manneskraft.. Wahrscheinlich sind dafür die charakteristischen Öle, die
nervenstärkend wirken, verantwortlich. Majoran und Oregano (Dost) wirken darüber
hinaus gegen Schlafstörungen und als Tee bei Erkältungen, vor allem Schnupfen.
Der Tee, mit etwas Zitrone oder Honig, wirkt auch schleimlösend bei Bronchitis
und Asthma. Das Majoranöl aus der Apotheke hilft als Einreibung bei Gicht und
Rheuma. Ein altes Hausmittel ist dieses Majoranöl auch, wenn Babys unter
Bauchkoliken leiden. Etwas erwärmt, wird es sanft auf dem Bauch des Kindes
einmassiert. Das beide Kräuter nachweislich die Fettverdauung erleichtern, ist
ja allgemein bekannt!
Tee:
15 g des Krautes mit einem Liter Wasser überbrühen und zehn Min. zugedeckt
ziehen lassen, abseihen.
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Kräuter
(2. Teil)
Melisse
Melisse ist eine derjenigen Pflanzen, die sogar vom Bundesgesundheitsamt als
heilwirksam eingeschätzt wird. Sie enthält Bitter- und Gerbstoffe, aber vor
allem das ätherische Melissenöl, dann Rosmarinsäure und Phenol-Carbonsäure
(keimtötende Wirkung). Melisse wirkt krampflösend, ist nervenberuhigend und
wird bei Neurasthenie-Zuständen eingesetzt. Das sind Rastlosigkeit,
Herzjagen, nervöse Kopfschmerzen, Migräne. Tee aus Melissenblättern hilft
bei Hautunreinheiten. Gegen Herpes gibt es eine Melissensalbe!
Tee:
Eine kleine Handvoll frische oder 2 TL getrocknete Blätter mit 1/4 L Wasser
überbrühen und zugedeckt 10 Min. ziehen lassen, abseihen.
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Petersilie
Im alten Rom bevorzugten vor allem Männer die Petersilie als Energie- und
Vitalitätsquelle (sollte angeblich der Männlichkeit auf die Sprünge helfen
). Sie hat vor allem Vitamin C, Carotine, B-Vitamine und viele Mineralien ,
hier vor allem Kalium (in 100 g 10 g davon). Und dann sind da die Bioflavone,
die als gefäßabdichtend, entzündungshemmend, antiallergisch und
antikanzerogen (krebsvorbeugend) gelten und auch die östrogenartigen
Eigenschaften der Petersilie. Allerdings muss man wissen, dass sie alle
weitestgehend verschwinden, wenn die Petersilie mitgekocht wird! Petersilie
gilt als "Säubernd und Klärend" von außen und innen. Hilft bei
Blutarmut, Blasen- und Prostataschwächen, Nierenleiden und reinigt die Leber.
Die Wirkstoffe regen den Stoffwechsel an, wirken sekretionsfördernd und keimtötend
(vor allem bei Haut- und Schleimhautinfektionen und schlecht heilenden
Wunden).
"Herzwein" der heiligen Hildegard:
10 - 12 große Petersilienstängel werden in 1 Liter Rot- oder Weißwein und 2
EL Weinessig gut 10 Min. gekocht. Dann kommen 200 g Honig dazu und alles muss
5 Min. ziehen, abseihen. Davon sollte man 3 mal täglich je ein Schnapsgläschen
voll trinken!
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Pimpinelle/Bibernelle
Die Wurzel ist ganz besonders wohltuend bei Erkältungskrankheiten wie Asthma,
Bronchitis und Angina. Die ganz besonderen Wirkstoffe dieser Pflanze regen die
Gallen-, Leber- und Nierentätigkeit an sowie den Harnstoffwechsel und die
Verdauung. Auch werden Blasen- und Nierengrieß ausgetrieben!
Pimpinellenwurzel gibt es in jeder Apotheke schon fertig gereinigt und
zerkleinert zu kaufen. 2 gehäufte TL davon mit einem halben Liter Wasser oder
Wein ansetzen, bringt es zum Siedepunkt und lässt alles eine Minute köcheln,
abseihen. Davon 3 mal täglich eine Tasse mit Honig gesüßt trinken.
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Portulak
Ist reine Herzschutz-Medizin, denn er putzt die Arterien und wirkt der
Verkalkung entgegen. Portulak hat erstaunlich große Mengen an Omega-3-Säuren,
die man sonst nur im Fischöl findet. Außerdem findet man reichlich Vitamine
und Mineralstoffe im Portulak. Portulak kann man wie Spinat bereiten oder im
Rohkostsalat essen.
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Rosmarin
"Ros Maris" - Tau des Meeres wurde Rosmarin schon in längst
vergangenen alte Zeiten von den Pharaonen besungen. Hauptwirkstoff ist ein ätherisches
Öl (Rosmarin-Kampfer), ferner findet man Bitter- und Gerbstoffe, Saponine,
Flavonoide (wirken antioxidativ). Das ist auch der Grund, warum Rosmarin z. B.
die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln verbessert. Rosmarin hilft bei der
Rekonvaleszens nach Krankheiten, bei schwachem Kreislauf, ist appetitanregend,
verdauungsfördernd, wirkt gegen Blähungen und entwässert. Rosmarinnadeln im
Badewasser wirken kräftigend und aktivierend.
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Salbei
Salbei ist eine der ältesten Heilpflanzen. "Salvare" bedeutet
retten, aber auch heilen. Er hemmt übermäßige Schweißsekretion, hilft ganz
hervorragend bei nervösen Störungen wie Zittern, Atemlosigkeit und
Hitzewallungen. Auch bei Erschöpfungszuständen hilft ein Auszug aus Salbei.
Bei plötzlichen Zahnschmerzen kann ein zwischen Wange und Zahnfleisch
gestecktes Salbeiblatt Linderung bringen. Gegen Schweiß(geruch) hilft waschen
mit Salbeitee unter den Achseln. Auszug aus Salbei;
80 g getrockneten Salbei in einem Liter besten Rotweins eine Woche ziehen
lassen, abseihen. Davon nimmt man dreimal täglich einen Esslöffel voll.
Tee:
3 EL getrocknete Salbeiblätter mit einem Liter Wasser aufgießen und
aufkochen lassen, abseihen. Den Tee über den Tag verteilt trinken.
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Schnittlauch
Schnittlauch enthält sehr viel Senföle, Saponine, Mineralien und viel
Vitamin C. Er hat eine positive Wirkung auf die Schleimhäute der Atemwege. Früher,
im alten Rom, wurde Schnittlauch mit Olivenöl gegessen weil man glaubte,
dadurch eine wohlklingende Stimme zu bekommen ;-)
Schnittlauch wirkt harntreibend, innerlich desinfizierend und fördert die
Verdauung. Tipp: keinen tiefgekühlten Schnittlauch kaufen oder ihn selbst
einfrieren. Dadurch verflüchtigen sich schnell die Öle.
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Thymian
Thymian ist eine ganz besonders wertvolle Heilpflanze. Er wirkt
desinfizierend, antibakteriell, und wirkt Schimmelbildung und Fäulnis
entgegen. Die besonders wertvolle Substanz ist das Thymol als Vorbeugung gegen
Erkältung, Halsentzündungen u. ä. Thymian wirkt bei allen entzündlichen
Erkrankungen der Atemwege, einschließlich der Lunge, wohltuend - lösend und
krampfstillend. Vor allem wurde er früher bei Keuchhusten eingesetzt. Kneipp
nannte den Thymian "den Schutzgeist der Mütter". Auch verhilft
Thymian nach einem fetten Essen zu einer guten Verdauung und beruhigt die
Magennerven, wirkt Blähungen entgegen und stärkt den Darm. Thymian kann man
auch mit anderen Kräutern dem Kräuterkissen zugeben.
Tee:
Zwei gehäufte TL in einem halben Liter Wasser zum Kochen bringen und 5 Min.
zugedeckt ziehen lassen, abseihen und dreimal täglich warm trinken.
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Ysop
Ysop ist bei uns leider nicht mehr so bekannt. Dabei hat man festgestellt,
dass ein Pilz auf den Blättern des Ysop wächst, der Penicillin produziert.
Ysopblätter auf Wunden aufgelegt verhindert eine Infektion derselben. Das
wussten schon die Perser in früheren Zeiten und benutzten zur Heilung von großen
Wunden bei ihren Soldaten Ysop. Auch wirkt der Ysop magenstärkend und ist in
vielen Kräuterlikören enthalten. Ysoptee wurde früher zum Gurgeln bei
Halsschmerzen und bei Gicht oder Rheuma eingesetzt.
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Gewürze
Gewürze werden schon seit undenklichen Zeiten
in der Küche und der Volksheilkunde genutzt und doch steht ihre wahre
Erforschung noch ganz am Anfang. Aber das Interesse an Gewürzen, nicht nur
ihrem Geschmack, sondern auch ihren Wirkungen auf Organe und deren Funktionen,
nimmt immer mehr zu.
Viele Menschen erkennen, dass sie mit der richtigen Gewürzwahl ihre
Gesundheit und Leistungsfähigkeit fördern, leichte Erkrankungen bekämpfen können
und sogar ihre Stimmung gehoben wird. Gewürze sind nämlich auch Erinnerungen
an einen schönen Urlaub, an fröhliche Runden mit Freunden bei einem leckeren
Essen und ähnliches.
Aber wir sind ja hier in der Küchenapotheke:
 | Bei
Appetitlosigkeit:
Zwiebeln und Knoblauch senken den Blutzucker und wenn das geschieht, tritt
ein Hungergefühl ein. Also einfach mal öfter frische Zwiebeln unter den
Salat mischen, eine Zwiebelsuppe bereiten und Quark mit viel Knoblauch
essen.
Auch Zitronenmelisse, Wermut, Paprika, Pfeffer, Meerrettich und Muskat
wirken appetitanregend.
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 | Bei
verminderter Speichelproduktion:
Darunter leiden vor allem viele ältere Menschen. Hier können Cayenne,
Ingwer, Paprika, Pfeffer, Piment, Senf und auch Zucker helfen.
Öfter mal süß-sauer eingelegten Ingwer, eingelegte Paprikafrüchte oder
Senffrüchte essen.
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 | Bei
schwachem, nervösen Magen:
Artischocken sind günstig für die Magensäfte. Enzian (ein Gläschen täglich),
Kardamom, Piment, Nelken, Zimt und Anis - ihre Aromastoffe stimulieren und
kräftigen die Magenschleimhaut.
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 | Bei
Durchfall:
Besonders bei derartigen Problemen nach dem Verzehr fetter Speisen helfen
Knoblauch, Majoran, Salbei Thymian und auch Minze.
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 | Bei
Gallen- und Leberbeschwerden:
Anis, Kurkuma, Artischocken, Senf, Rosmarin, Wacholderbeeren.
Kurkumatee:
1 gestrichenen TL Kurkumapulver mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen
und 10 Min. ziehen lassen. Abseihen und einige Wochen lang täglich 2 - 3
Tassen davon trinken. Hilft vor allem bei Gallengrieß und schützt vor
Gallensteinen.
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 | Bei
Störungen des Darmes:
Vor allem bei entzündlichen Darmleiden hilft alles, was die so genannten
"Bitterstoffe" enthält. Diese stärken die Abwehrkräfte und
beeinflussen darüber hinaus das Immunsystem über den Darm günstig.
Bitterstoffe sind besonders enthalten in: Wermut, Artischocken, Enzian,
Chinarinde, Ingwer, und Isländischem Moos.
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 | Bei
Blähungen:
Hier helfen die "Karminnative", die die Darmwände entkrampfen
und entspannen. Diese finden wir vor allem in Anis, Kümmel, Fenchel,
Koriander, Nelken, Pfeffer und auch Salbei.
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 | Bei
Wasseransammlungen im Körper:
Hier wirken besonders Berberitze, Muskat, Sellerie, Wacholderbeeren und
auch Borretsch harntreibend und nierenanregend.
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 | Bei
Mundgeruch:
Helfen Anis, Koriander Gewürznelken und Piment.
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 | Bei
Herzschwäche (nicht bei organischen Erkrankungen!):
Hier können Chili, Paprika in allen Formen, Senf, Ingwer, Kurkuma stärkend
wirken.
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| | | | | | | | |
Lavendel-
oder Fencheltinktur
Kalte Umschläge (am besten mit Eisbeutel) mit
Lavendel- oder Fencheltinktur lassen Blutergüsse abschwellen und verhindern das
ausbreiten des Blutes.
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Rosmarin
Umschläge mit Rosmarin fördern den
Heilungsprozess.
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Odermenningwurzel
Die zerdrückten Wurzeln und Blätter des
Odermennings verschaffen als Breiumschlag schnelle Linderung.
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Beinwellsalbe
Aus der Apotheke oder selbsthergestellt hilft
gut bei frischen Blutergüssen.
Salbe
selbsthergestellt:
1
Teil Beinwelltinktur bei ständigem umrühren mit 3 Teilen
Basiscreme
(
z.B. Vaseline oder eine Emulsion aus der Apotheke ) vermischen.
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Arnikasalbe
oder -tinktur
Arnika wird bevorzugt bei Blutergüssen
angewendet, sie darf allerdings nicht auf offene Wunden gegeben werden.
Salbe
selbsthergestellt:
1
Teil Arnikatinktur bei ständigem umrühren mit 3 Teilen Basiscreme
(
z.B. Vaseline oder eine Emulsion aus der Apotheke ) vermischen.
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Zwiebelscheiben
Dicke Zwiebelscheiben auf den Bluterguss
legen, dies fördert den Heilungsprozess.
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Vitamin
C
Vorbeugend auf ausreichende Vitamin C
Versorgung achten, dann ist man nicht so anfällig für Blutergüsse.
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Zuckerverband
Zucker ist in der Lage die Vernarbung zu verhüten!
- Die Wunde gründlich reinigen ( z.B. mit
Ringelblumentinktur )
- Zucker über die Wunde streuen bis sie
vollständig bedeckt ist
- Einen sterilen Verband anlegen, beim
späteren Wechsel des Verbandes darauf achten,
das der Zucker
nicht von der Wunde entfernt wird und die Wunde nicht wieder aufbricht
- Der Verbandswechsel sollte bis zu 5 x pro
Tag vorgenommen werden
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Zitronensaft
Zitronensaft wirkt blutstillend!
- den Zitronensaft verdünnt oder unverdünnt
auf die zuvor gesäuberte Wunde träufeln
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