Selbstorganisiertes Lernen

Selbstorganisiertes Lernen ist die effektivste Art zu lernen, weil

Selbstorganisiertes Lernen hat aber auch Nachteile:

  1. Es kann nicht hervorgerufen werden, aber sehr wohl verhindert werden
  2. Das Wissen, das produziert wird, bleibt im Subjekt.

Eine neue angemessene Pädagogik müsste diese Probleme behandenl und also:

  1. Rahmenbedingungen schaffen, in denen selbstorganisertes Lernen möglich ist.
  2. Rahmenbedingungen schaffen, in denen das Wissen kommunizierbar gemacht wird.

Man kann diese beiden Teile aber nicht trennen, wie das bei vielen Wissensmangagement-Verfahren der Fall ist (nur die Verteilung aber nicht die 'Produktion' von Wissen bedenken).

Das, was die Hacker um Open Source machen, ist ein Rahmen in dem

  1. selbstorganisiertes Lernen ermöglicht wird
  2. das Wissen in einem dauerhaft fixierten Diskurs generiert wird und dadurch aufgezeichnet und kommuniziert wird.

Kleine Anmerkung: Hier fehlt noch völlig die ethische Dimension. Das ist auch gut so und wahrscheinlich unvermeidlich. Wir haben es hier mal wieder mit einem Widerstreit zu tun. OK, dann erklären wir Managern die Vorzüge von open source halt so, und Pädagogen anders.

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