Nicht verzagen...Nitro fragen!
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| Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG erworbene) Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Aufforderung zum unerlaubten Anbau von Betäubungsmitteln missverstanden werden! Diese Informationen sind zum Gebrauch in Ländern bestimmt in denen der Anbau und Besitz von Cannabis legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle. |
> Ich habe mir mit begeisterung deine HP angeschaut > und war überrascht, daß auch der Anbau mit Neonleuchten > eine durchaus sinvolle Alternative zu Natriumdampflame > darstellen können.Ich wuerde es mal so sagen: Billiger und (entsprechendes Saatgut vorausgesetzt) besser als mit gekauftem Rauchmaterial faehrt man mit Neonroehren allemal. Wenn jemand im Haus anbauen will dann wuerde ich aber nur dann zu Leuchtstoff raten wenn:
Meine qualitaetsmaessig besten Ergebnisse hatte ich mit einer Natriumdampflampe.
> Meine Frage zu den runden Neonleuchten. > > Wo hast du diese Lampen her? Giebt es die in einen > der großen Baumärkte (Obi, Hornbach etc.) ?Ich habe sie damals bei einem Elektrogrossmarkt im Sonderangebot gekauft. Allerdings in keinem deutschsprachigen Land und ich weiss nicht ob's diese Sorte in .de / .at / .ch ueberhaupt gibt. Mir ist gesagt worden, die preiswertesten Leuchtstofflampen in .de und .at seien die von der Euroserie von Korte (Lampi):
http://www.lampi.com/korte/lampi/euroserie.htm
Wenn du dir allerdings ansiehst dass es bei http://www.hanfburg.de schon fuer 145,-DM eine 400W Natriumdampflampe gibt dann muss man sich schon gut ueberlegen ob sich der Einstieg mit Leuchtstoff ueberhaupt lohnt.
> Haben die auch die richtige Farbe, da ja ein > roter Farbton gut für die Blüte sein soll.
Dass ein roter Farbton wirklich fuer die Bluete besser ist ist meines Wissens experimentell nicht eindeutig bewiesen. Das Spektrum von Leuchtstoff ist auf jeden Fall ausreichend. Empfohlen wird im Allgemeinen eine Kombination aus "warm white" und "cool white" aber das ist kein Muss.
Hanf benötigt zum Wachstum wesentlich mehr Licht als sonst in Wohnräumen üblich ist. Die Erntemenge einer bestimmten Sorte richtet sich in erster Linie nach der verfuegbaren Lichtmenge im Garten. Die Anschaffungskosten sind langfristig weniger von Bedeutung als die anfallenden Stromkosten. Daher ist eine Lampe mit einem moeglichst hohen Wirkungsgrad langfristig am kostenguenstigsten. Glühbirnen und Halogenstrahler sind zwar billig in der Anschaffung, setzen den Strom aber fast nur in Infrarotstrahlung (Wärme) um.
Natriumdampflampen sind etwa 6-mal so effizient wie Glühbirnen. Leuchtstofflampen sind immer noch 3-4 mal so effizient. Selbst die in der Anscahffung teuerste Lampe macht sich schon mit der ersten Ernte bezahlt. Eine Natriumdampflampe mit 400 Watt ist die ideale Lampe für einen 1 qm grossen Garten. Zur Not kann man aber auch mit Leuchtstoffröhren arbeiten von denen man möglichst viele unterbringt (ca. 200-300 Watt pro qm Garten).
Rechenbeispiel: Ein Schrank ist 60 cm breit und 50 cm tief. Das sind 0,6m x 0,5m = 0,30 m2. Der Lichtbedarf erfordert Leuchtstoff- oder Energiesparlampen mit 0,3 x 200 W bis 0,3 x 300 W = 60-90 Watt. Das wären z.B. 3-5 Leuchtstoffroehren zu je 18 Watt oder 3-4 Energiesparlampen zu je 25 Watt.
Lampentyp Lampen / qm Energiesparlampen
25 Watt8-12 60 cm Leuchtstoffroehren
18 Watt10-15 120 cm Leuchtstoffroehren
36 Watt6-8
Diese Arten von Lampen sind normalerweise aber nur bis etwa ½ m2 Gartenfläche ratsam. Ein Beispiel für einen solchen Garten gibt's hier zu sehen. Es gibt auch sehr preiswerte Natriumdampflampen, z.B. bei http://www.hanfburg.de
Subject: Wirkungsgrad d. versch. Lampentypen > >> Lampenlebensdauer 7.500h 7.500h 1.000h > > Worauf bezieht sich die Lebensdauer ? Einmal anschalten und anlassen bis > sie kaputt gehen ? Gerade bei Natriumdampflampen haengt die Lebensdauer > stark davon ab wie oft und wie regelmaessig sie an und ausgeschaltet > werden.Die Lebensdauer von HID-Lampen (HPS und MH) ist die Zeit, nach der statistisch die Haelfte der Geraete nicht mehr arbeitet, d.h. nicht mehr anspringt oder sich staendig ein- und ausschaltet. Die nutzbare Lebensdauer ist kuerzer da bereits vorher die Lichtausbeute abnimmt und das Spektrum sich veraendert. Ein Austausch kann daher, wenn man die Birnenkosten mit der Stromrechnung vergleicht, bei 50 bis 70% der statistischen Lebensdauer sinnvoll sein.
Bei Natriumdampf- und anderen HID-Lampen geht man bei der Angabe der Lebensdauer von einmaligen Ein- und Ausschalten pro Tag aus, mit etwa 12 Stunden pro Zyklus. Bei Gluehbirnen wird das moeglicherweise anders gehandhabt, aber deren Lebensdauer haengt nicht so direkt vom Einschalten ab (auch wenn sie gerade dabei oft kaputt gehen).
Leuchtstoffroehren sind heutzutage viel weniger anfaelliger fuer's E/A-Schalten als vor etwa 20 Jahren. Die Faustformel soll angeblich lauten, dass eine Leuchtstoffroehre in etwa 7 Minuten Brennenlassen soviel an Stromverbrauch und verminderter Lebensdauer kostet wie beim einmaligen Ein- und Ausschalten. Das gilt aber nicht fuer Kompaktleuchtstoffroehren die in Schraubfassungen passen. Hier verkuerzt sich die Lebensdauer drastisch wenn sie immer nur fuer ein paar Minuten angeschaltet werden. Fuer normale Leuchtstoffroehren im Innenanbau wird in der Literatur eine empfohlene Nutzdauer von einem Jahr genannt.
Eine gute Uebersicht ueber gaengige Lampentypen, ihre Lichtausbeute und Lebensdauer findet sich hier:
http://www.geocities.com/NapaValley/5010/lighting.htm
Die Zahl von 7 500 Stunden fuer Natriumdampflampen (HPS) ist uebrigens unzutreffend. Diese Zahl gilt lediglich fuer einige wenige Halidlampen (MH) niedriger Leistung. Die meisten HPS-Lampen sind vom Hersteller mit 24 000 Stunden Betriebsdauer angegeben, nur die Son Agro und ein anderer 430 W Typ haben 16 000 bzw. 18 000 Stunden. MH-Lampen liegen zwischen 7500 und 20 000 Stunden. Damit kann man in der Regel 1,5 - 3 Jahre mit einer HID-Lampe arbeiten, was je nach System fuer 3-12 Ernten reichen duerfte. Erst dann ist eine neue Birne faellig (etwa DM 100-150). Nach mehreren Jahren wird irgendwann dann auch eine neue Drossel faellig, aber bis dahin sind schon ein paar Kilo geerntet :->
Dass Gluehbirnen und Halogenstrahler fuer den Innenanbau voellig ungeeignet sind kann man nur unterstreichen. Es ist schade um jede Kilowattstunde die man damit vergeudet. Wer glaubt, sich keine Leuchtstoffroehren oder HID-Lampen leisten zu konenen dem fehlt auf jeden Fall auch das Geld fuer die Stromrechnung eines mit Halogenstrahlern beleuchteten Gaertchens (4-10 so hoch wie bei Leuchtstoff oder HID). Ein einfaches System mit Leuchtstofflampen das ganzjaehrig 20-30 Gramm Blueten pro Monat bringt kann man fuer unter DM 200 selbst zusammenstellen.
MfG
Nitrophoska
Subject: Lampe von Fusion > Hast recht, auf einer der Seiten war ein Effektivitaetsdiagramm > dargestellt, die Solar ist mit an der Spitze, aber kurz hinter > Natriumdampf.
Wobei man noch bedenken muss dass Natriumdampf die Lumen (zumindest fuer Hanf) in der Farbe bringt in der die Pflanze sie am besten verwerten kann waehrend die Schwefellampe z.B. auch im recht nutzlosen Gruenbereich vertreten ist.
Ich weiss jetzt nicht wie das bei Salvia waere, brauchst du da eher blaues Licht?
Lampen mit viel Blauanteil haben deshalb so oft einen niedrigeren Wirkungsgrad weil sie Spektrallinien im UV-Bereich verwenden die erst durch eine Phosphorbeschichtung der Roehre / Birne in Blaulicht umgewandelt werden, z.B. bei Neonroehren, Metallhalogen, Quecksilberdampf, Kompaktleuchtstoff. Natriumdampf dagegen kommt ohne die Phosphorschicht aus, deshalb weniger Umwandlungsverluste.
> Super faszinierend! Leider gibt es sie nur mit 1400 Watt > Verlustleistung, aber auf 20% dimmbar. Waere mir trotzdem > etwas zu viel fuer's Zimmer...
Ist wahrscheinlich eher fuer Messehallen usw. gedacht. Nicht dass ich prinzipiell was gegen einen Garten im Messehallenformat haette.
MfG
Nitro
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