| Max
Gertsch ermittelt jetzt als Kommissar (Berliner Kurier 09.08.1998) |
| Sie haben kriminalistisches Feingespür. Sie sind gerecht.
Sie handeln "Im Namen des Gesetzes": Kommissar Kehler (Wolfgang Bathke),
den Staatsanwälten Gerhard Lotze (Henry van Lück) und Charlotte
Glaser (Britta Schmeling) schlüpft so leicht kein Verbrecher durchs
Netz. Auch in den 16 neuen Folgen nicht, die derzeit in Berlin gedreht werden.
Noch herrscht Ruhe vorm Sturm: Langsam füllt sich der riesige Gerichtssaal - wunderbar echt nachgebaut in den CCC-Filmstudios in der Daumstraße, Berlin-Spandau. Nur einer ist schon lange da: Kameramann Stephan Motzek geht bedächtig im Raum hin und her."Hier lang müssen die Kameras fahren", erklärt er Regisseur Elmar Gehlen, der ihm kurz auf die Schulter klopft. Punkt 11 Uhr heißt es dann: "Wir fangen an!"Maskenbildnerin Susanne Bergner betupft schnell noch einmal Schauspielerin Britta Schmeling. Dann besteigt sie majestätisch den Anwalts-Stuhl. "Ruhe bitte! Probe! ruft Aufnahmeleiterin Cindy Homfeld. Und schon wird Axel Fischer (Renè Hofschneider) vorgeführt. Staatsanwalt Dr. Lotze (Wolf Dietrich Berg) eröffnet die Verhandlung. Fischer wird beschuldigt, seinen Freund umgebracht zu haben. Der wehrt sich, streitet alles ab."Halt!", ruft Regisseur Gehlen."Das Mikro bitte etwas höher"! Rund zwei Stunden wird die Szene geprobt - bis sie tatsächlich drehreif ist. Gegen 19 Uhr ist alles im Kasten. Am nächsten Morgen wird am nahegelegenen Kanal gedreht. Es ist windig,
mal regnet's, mal scheint die Sonne. Das reinste April-Wetter. Trotzdem
ist die Stimmung im Film-Team locker. Die TV-Gerichtsleute um Henry van
Lück haben Pause, diesmal müssen die Kriminalisten ran. Und
schon schreiten sie daher - Kommissar Kehler (Bathke) und sein neuer Mitstreiter,
Kommissar Ralf Bongartz alias Max Gertsch. Fest im Griff den Angeklagten
Axel Fischer. Auf dem stillgelegten alten Kahn wollen sie den Mord an
seinem Freund rekonstruieren. |