Litschtajmer

Wsgljadom tigra (Audio)

Ja wosstal, wernuwschis' na put',
ispytal swoji schansi 
I s puti mne nikogda ne swernut'
s wolej k zhisni prostoj tschelowek.

Tak mnogo ras pronositsja, 
smenil swoju strast' na slawu
I ne terjaj ty o proschlom metschty,
i deris' schtoby*  zhili oni.

(Refren:)
Prosto äto wsgljad tigra, äto ßchwatki** asart,
nas podnjal, schtob'*** soperniky otwetit'****
I togda tot, kto wyzhil twerdo smotrit na nas,
prowozhaja skrywajas' w notschi wsgljadom tigra.

Lizom k lizu*****, w zharkom boju,
golodnymi ostawajas'
Kopjat sily, wyjdja na ulizy,
schtoby wyzhit' prischlos' ubiwat'.

Refren

Ja wosstal, sabrawschis' nawerch, 
Muzhestwom pozhal slawu
I w puti mhe ne nastanet konez,
s wolej k zhisni prostoj tschelowek.

Refren


*Wo das "tsch" wie "sch" ausgesprochen wird - z.B. vor "t" -, da transkribiere ich es ausnahmsweise auch so.

**Normalerweise transkribiere ich sowohl das stimmhafte als auch das stimmlose russische "s" gleichermaßen als "s"; aber wo das zu Mißverständnissen führen könnte - z.B. vor einem "ch" [immer stimmlos gesprochen, wie im Deutschen nach "a", "o" und "u"] -, transkribiere ich es ausnahmsweise als "ß".

***Normalerweise setze ich den Apostroph, um das Weichheitszeichen nicht umständlich als hochgestelltes kleines "j" schreiben zu müssen; aber hier bezeichnet er ausnahmsweise mal ein weggefallenes "y" ["schtob" ist verkürzt für "schtoby", vgl. 6 Zeilen weiter unten].

****Ja, ich weiß, das ist schwierig für Musikfreunde, die kein Russisch können; ich transkribiere da etwas, das sich "attwjätietch" spricht, als "otwetit'", weil es sich so schreibt. Aber ich habe das Alles in der Einleitung eingehend erläutert und kann und will mich hier nicht an jeder Stelle wiederholen.

*****Auf Russisch sagt man nicht "Auge in Auge", sondern "von Angesicht zu Angesicht" - wie ja auch im englischen Original ("face to face").

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