(Ulangan:)
|: Sarina, Sarina, djangan dibikan main² gila :|
Sarina, een kind uit de desa,*
zij stampte haar padi tot b'ras**
en zong daarbij een heel aardig liedje
Haar krondjo*** die lag in het gras.
Zij strooide haar krondjo met bloemen,
geplukt in de vrije natuur
En 't maantje scheen zo helder als zilver
En 't krondjo geraakte vol duur.****
Instrumental
Ulangan
*Auf der Platte steht als Untertitel "... dessa", aber das ist falsch. "Dorf" schreibt sich auf Bahasa "desa" - mit nur einem "s" - und hat sich auch nie anders geschrieben. Kein Wunder, daß es allenthalten von falschen übersetzungen und verwunderten Anfragen wimmelt, denn auf "dessa" spucken die Übersetzungsmaschinen natürlich nichts Brauchbares aus.
**Das bedeutet nicht, daß sie durchs "padi" (Trockenreisfeld) stapft, sondern daß sie die Reiskörner mit dem Mörser aus den Ähren stampft, bis sie zu "b[e]ras" (geerntetem Reis) geworden sind.
***"Krondjo" - heute "Kronjo" geschrieben, so wie "djangan" heute "jangan" geschrieben wird - ist eine Verballhornung von "K[e]rontjong" (heute "K[e]roncong" geschrieben, aber damals wie heute "Krontschong" gesprochen) und bezeichnet eine kleine Gitarre - so ähnlich wie das Ding, das auf Hawaii "Ukulele" genannt wird -, das angeblich die Portugiesen mitbrachten, als sie im 16. Jahrhundert nach Südostasien kamen. Die Bezeichnung wurde und wird aber auch für ein Ensemble aus mehreren Musikinstrumenten verwendet und schließlich für eine ganze Musikrichtung. Die K.H. wußten das natürlich noch - nicht nur, weil die Eheleute Buysman aus Hawaii stammten (angeblich - geboren waren sie unstreitig in den Niederlanden; aber Hawaiianer können sehr hellhäutig sein, man sieht es also nicht unbedingt) -, sondern auch, weil eines ihrer Bandmitglieder - Coy Pereira - zwar einen portugiesischen Namen trug, aber aus Indonesien (Timor?) stammte. Sie spielten bei ihren Auftritten jedenfalls alle jenes Instrument, wenngleich nicht mehr in der ursprünglichen Form, sondern mit eingebautem Elektroverstärker - man hört es stellenweise sehr deutlich. In späteren Fassungen, gesungen von anderen Interpret[inn]en, die das nicht (mehr) wußten, sollte das Instrument dann zum Männernamen mutieren und so die Geschichte völlig auf den Kopf stellen.
****Auch wenn das in manchen Wörterbüchern nicht (mehr) steht: Damit ist natürlich das Gegenteil von "moll" gemeint!