En mi alma yo sé con honda fe que pronto venceremos. |: Pronto venceremos :| Juntos lucharemos hasta el final.* Quiero que mi país sea feliz con amor y libertad.** |: Sólo con justicia :| nos haremos dueños de la paz.*** |: No tenemos miedo :| No tendremos miedo nunca más. Quiero que mi país sea feliz con amor y libertad.
*Bis zum Endsieg... Ich versuche mich zu erinnern, wie es anno 1973, als dieses Lied herauskam, in Argentinien aussah. Es war wohl ein ziemliches Kuddelmuddel: Der Peronismus hatte abgewirtschaftet, und 1971 hatte eine Militärregierung die Macht ergriffen. In Südamerika war das nichts Besonderes. Es gab gute - wie in Bolivien, Brasilien, Chile und Paraguay - und schlechte - wie in Kolumbien, Perú und Venezuela -; aber darum geht es hier ja nicht. Argentinien war insofern ein Sonderfall, als die Militärs das Land nicht besser oder schlechter regierten als die Zivilunken vor ihnen; aber die Zivilunken, die nach ihnen kamen (u.a. für kurze Zeit auch General a.D. Perón persönlich, diesmal als Zivilist und frei gewählt), waren noch um Vieles schlimmer; sie machten Argentinien vom reichten Land Lateinamerikas (es war der größte Kriegs- und Nachkriegsgewinnler gewesen und hatte scheinbar eine große Zukunft vor sich) zu einem der ärmsten. Wen oder was wollte M.E.W. da "besiegen"?!?
**Wer wünscht sich das nicht? Aber in Wahrheit interessierte die Argentinier doch nur Eines: ihre Liebe zum Fußball. Solange sie Weltmeister waren, waren sie glücklich und ertrugen alle Widrigkeiten mehr oder weniger klaglos: Hyperinflation, Staatsbankrott, Hungersnot... Und Freiheit? Die kann man nicht essen! Ich erinnere mich, wie wir Ende der 1970er Jahre auf einer Rundreise durch's Land morgens, mittags und abends jeweils vor dem Essenskauf ein paar US-$ eintauschten, denn der Peso verfiel stündlich. Wovon wir uns ernährtn? Hauptsächlich von Weißbrot, Weichkäse und vino tinto. Was waren wir froh, als wir endlich wieder jenseits der Kordilleren in Chile waren, wo es Dank General Pinochet für ein paar Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand gab! Übrigens erinnere ich mich nicht, dieses Lied dort jemals gehört zu haben - weder hüben noch drüben. (Wir sind danach nie wieder nach Südamerika gereist - es war keine Reise mehr wert. Eine Bekannte von uns ist nach Chile ausgewandert. Solange Pinochet dort regierte, war Alles wunderbar. Aber danach hat sie es schwer bereut und wäre gerne wieder zurückgekehrt; aber sie hatte inzwischen geheiratet und die chilenische Staatsbürgerschaft angenommen; sie und ihr Mann hätten keine Arbeitserlaubnis in der BRD erhalten; ja nicht einmal Asyl als politisch Verfolgten hätte man ihnen gewährt, da sie doch aus einem "sozialdemokratisch" regierten "sicheren Herkunftsland" kamen... Damals hieß es noch nicht "Refugees welcome"!)
***Ausgerechnet... wobei man erstmal fragen muß, was eigentlich gemeint ist - "justicia" hat ja mehrere Bedeutungen. Ob man von der Justiz Gerechtigkeit und Frieden erlangen kann, durfte in Argentinien schon damals bezweifelt werden - heute ja auch bei uns, da die höchsten Richter allesamt Parteibuchhalter und willfährige Schergen des Berliner Verbrecherregimes sind, sei es beim Gewährenlassen der zu Millionen ins Land geholten Rapefugees, sei es beim Massenmord durch die Todesspritzen während der "Corona"-Plandemie, sei es beim verfassungswidrigen Angriffskrieg gegen Rußland. Auch in Argentinien schwiegen die Gerichte, als die Militärjunta ihren idiotischen Angriffskrieg gegen die britischen "Malvinas" begann, und das Volk jubelte - bis die Limeys zurückschlugen und die "Falkland Islands" wieder in ihre Gewalt brachten. Den tierischen Schafen dort dürfte es egal gewesen sein; aber die menschlichen Schafe auf dem Festland mußten die Zeche zahlen...