Ventje lief, zee mijne schat, zit ni te meuzze
Zo 'nen hoed veur duzend frang, da's 'n okkeuzze*
Van boven al da fruit, zeg zied' is wa nen hoop
Opzij staan pinkers, want dan zien ze waar da'k loop.
On de rand d'r hangd'n goot, da's veur de rege
On m'n vool d'r kunde goe d'oe voeten on vege
In 't midde sta d'r nog 'n televieze-anten'
Zeg, hoe kunde na tege zo'n hoei-ke zen?
Instrumental
da capo al fine
*Tausend belgische Franken? Das hört sich ja wirklich wie ein Gelegenheitskauf ("Occasion" - so nannte man früher die Sonderangebote) an; denn als der BFr auf dem Altar des Götzen Teuro geopfert abgeschafft wurde, stand er gerade noch bei knapp 5 Pf. Aber anno 1966, als dieses Lied herauskam, zirkulierten in Belgien noch schwere Silbermünzen à 50 BFr mit einem Feingehalt von 10,5 gr; 20 Stück davon enthielten also insgesamt 210 gr Silber. (Wieviel ist das gleich in heutigem Papier- und Blech-"Geld"? Tageskurs!)
Der Abstieg ging schrittweise vor sich: Anno 1980, als das Königshaus den 150-jährigen Bestand seines Machtbereichs feierte (die Untertanen schon nicht mehr, die hätten jenes künstliche Gebilde lieber heute als morgen aufgelöst - vor allem die Flamen, die in D.S. ihr musikalisches Sprachrohr gefunden hatten), gab es zwar auch noch Silbermünzen mit dem gleichen Feingehalt, aber da stand nicht mehr "50" drauf, sondern "500" drauf! Und selbst das war eine Mogelpackung, denn es handelte sich um eine "Gedenkmünze" für Sammler, die man nur gegen Aufpreis am Bankschalter bekam; im Umlauf gab es nur die Papierlappen - sowohl für 500 als auch für 1.000 BFr.
Und anno 1992, als ein neues Herrscherpaar den Thron bestieg, hatten sie sogar auf dem Papierlappen noch eine Null drangehängt - dafür hätte man freilich keine zehn Hüte mehr bekommen; und ein einzelner Hut zun Lockvogelpreis von 1.000 BFr wäre ein echtes Schnäppchen gewesen ;-)
