Knut's Spritual Group*

Die Schlacht um Jericho (Audio)

Dunkel war die Nacht in Jericho, Jericho, Jericho
Bitter war die Schlacht um Jericho und der Kampf um jeden Stein
Feuer brannte hell in Jericho, Jericho, Jericho
Posaunen klangen grell durch Jericho, alle Mauern stürzten ein (fine)

Es dreht die ganze Erde, ein jeder Kontinent,
sich ewig um das Gold'ne Kalb, das am Ende doch verbrennt
Doch wenn ich Dem vertraue, hoch über'm Sternenzelt,
dann schützt mich eine Mauer, die nie zusammenfällt.

Dunkel war die Nacht in Jericho, Jericho, Jericho
Posaunen klangen grell durch Jericho, alle Mauern stürzten ein.

Laut dröhnten die Posaunen, das jähe Ende naht'
Und wütend drang der Feind hinein in das Herz der großen Stadt
Doch ich bin alle Tage ganz fest in Deinem Bann,
daß keine Macht der Erde mein Herz erobern kann.

Dunkel war die Nacht in Jericho, Jericho, Jericho
Posaunen klangen grell durch Jericho, alle Mauern stürzten ein.

Noch manche Stadt wird fallen im großen Weltgescheh'n
Doch wer von ganzem Herze** glaubt, kann niemals untergeh'n.

da capo al fine


*Knut Kiesewetter mit seinem Chor. 60 Jahre später glaubte ein entfernter Verwandter von ihm - Oberst a.D., M.d.Q[uasselbude]. und designierter Kriegsminister Verteidigungsminister der Opposition -, man müsse dringend einen neuen Krieg gegen Rußland beginnen, wobei es genügen würde, besonders laut Posaune zu spielen Maulaffen feilzuhalten, um die Mauern des Moskauer Kreml zum Einsturz zu bringen und einen glorreichen Endsieg zu feiern. (Josuas Nachkommen, die Juden des durch einen blutigen Putsch gegen die gewählte Regierung der Ukraïne an die Macht gelangten Verbrecherregimes in Kijew, hatten ihn ja bereits zehn Jahre zuvor begonnen, allerdings trotz massiver Unterstützung der NATO nicht gewinnen können.) Von den furchtbaren - wohlgemerkt nicht-nuklearen - neuen Waffen, die der Gegenseite zur Verfügung standen, hatte er offenbar noch nichts gehört (hatte ich in seinem Alter auch noch nicht, sie waren gerade erst zur Einsatzreife gelangt) - alte Soldaten führen halt, wie ein zeitlos gültiger Spruch lautet, im Hinterkopf immer die vergangenen Kriege neu und können sich nicht mehr auf Neuentwicklungen ein- bzw. umstellen. Der Kerl gehört ohne viel Federlesen an die Wand gestellt, bevor er uns Alle ins Unglück stürzt, und sein designierter Kanzler und oberster Kriegsverbrecher in spe, der ebenso offen zum nächsten Rußlandfeldzug bläst, gleich dazu, denn das sind Verfassungsfeinde, das Grundgesetz verbietet nämlich Angriffskriege ausdrücklich! Ach, meint da jemand, das wäre kein Angriffs-, sondern ein Verteidigungskrieg, denn Rußland habe ja die Ukraïne angegriffen, und man müsse doch den Angegriffenen zu Hilfe eilen? Nun, erstens stimmt das nicht, vielmehr ist Rußland den vom Kijewer Regime angegriffenen Republiken im Donbass zu Hilfe geeilt, und zweitens - selbst wenn es anders wäre: Seit wann erlaubt es das Grundgesetz, jedem angegriffenen Staat auf der Welt militärisch "zu Hilfe" zu eilen? Ist BRDigen je einem Land "zu Hilfe" geeilt, das von den USA, Frankreich, Großbritannien und/oder Spanien überfallen wurde? Beispiele gibt es zuhauf, auch in Europa, von Irland über Serbien bis Katalonien, von Asien, Afrika und Lateinamerika ganz zu schweigen...
Hier schreibt übrigens kein Pazifist, sondern ein ehemaliger Zeitsoldat, der sehr wohl zu unterscheiden weiß zwischen Abschreckung, Verteidigungs- und Angriffskrieg. Kriegsverbrecher ist nicht der Soldat, der auf dem Schlachtfeld Feinde tötet - das liegt nun mal in der Natur der Sache -, sondern der Politiker, der am Schreibtisch einen sinnlosen Krieg anzettelt. Nicht jedes Kriegsverbrecher-Tribunal ist Unrechtsjustiz - auch wenn Ankläger und Richter bisweilen von der falschen Feldpostnummer kommen.
PS: Ich will hier keineswegs den Eindruck erwecken, als sei jener Oberst a.D. der einzige Schweinehund in der K.-Sippe. Auch K.K. war ein ganz widerwärtiger Typ, von abstoßender Selbstgerechtigkeit, früher "Gutmensch" oder das, was man heute in den USA "woke" nennt. Anno 1976 hetzte er, der mittelprächtig aussehende Klampfer, der schon seit Jahren keinen Hit mehr gelandet hatte, in einer Fernsehsendung gegen Leni Riefenstahls Olympiafilm von 1936. Begründung: Sie habe da nur schöne, gesunde Sportler gezeigt, und das sei doch faschistoid! L.R. antwortete ganz kühl (das Wort "cool" hätte sie sich bestimmt verbeten ;-), daß sie eben das Schöne dem Häßlichen vorziehe. Würde sie heute noch leben (aber mehr als 101 Lebensjahre waren ihr nun mal nicht vergönnt ;-), dann hätte sie ihn fragen können, ob er etwa die abstruse Monsterschau, welche die Anti-Olympischen Spiele von 2024 in "gay Paris" boten, besser gefunden habe. Den Film über die Veranstaltung von 1936 nannte L.R. mit Recht "Fest der Schönheit", und was daraus geworden ist, könnte und sollte man mit ebensolchem Recht als "Fest der Häßlichkeit" bezeichnen.

**Alter Dativ, anno 1964 noch korrekt; heute wäre ich mir nicht mehr so sicher - aber was die Vollpfosten in der DÖDEL-Redaktion unter dem Diversum Kunkel-Rapunzel im 21. Jahrhundert daherschmieren und -gendern, ist für mich eh nicht maßgeblich.

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