Compréndelo - fué una noche mágica,
y él me besaba como besas tú*
Quise luchar, pero era ridículo
Me desnudó, y** yo me dejé.
Compréndelo - siempre he sido tìmida,
pero esa noche no lo quise ser
Me sentía como un pajaro,
como un ave en libertad.
(Estribillo:)
Dices que he sido infiel por pretender vivir,
buscar en otra piel lo que no encuentro en ti
Y ahora perdóname, si sabes perdonar
Dios no castiga a quién intenta sólo amar.***
Compréndelo - me sentí la única,
joven y bella como nunca fui
Fui mujer por una noche, y
tú no lo quieres entender.
Estribillo
*So eine faule Ausrede: Wenn der Andere auch nicht besser küßt oder fickt ("besar" kann beides bedeuten ;-) als ihr Mann, dann hätte sie ihn ja nicht zu betrügen brauchen, schon garnicht mehrmals - sie singt das ja nicht im Perfekt, sondern im [Widerholungs-]Imperfekt! Und überhaupt singt sie ja ein paar Zeilen später, daß sie sich bei dem Ehebrecher das geholt hat, was sie bei ihrem Ehemann nicht [mehr?] findet.
**Das ist schlechtes Spanisch. Ich habe mal gelernt, daß "und" vor "y" und/oder "[h]i" nicht "y", sondern "e" heißt. Aber das Lied ist aus 1978, also schon ein paar Jährchen jünger; trotzdem würde ich mich immer noch an die gute alte Regel halten.
***Na, da wäre ich mir nicht so sicher. Nicht nur Allah bestraft Ehebruch mit Tod durch Steinigung; auch Jahwe gab Moses auf den 10 Tafeln das "Gebot" mit: "Du sollst nicht ehebrechen!"
Wie dem auch sei, da hätte sich Luis Gómez Escolar doch einen besseren Text ausdenken müssen, wenn diese Coverversion ein ähnlicher Erfolg hätte werden sollen wie das italienische Original oder die französische Fassung von Gérard Lenorman. Dieses Opus ist nicht nur inhaltlich schwach, sondern auch sprachlich gekünstelt und schlecht zu singen. (Musterbeispiel: das "y", das musikalisch am Ende der vorletzten Zeile steht, obwohl es inhaltlich an den Anfang der letzten Zeile gehörte.) A. entledigt sich dieser zumal für eine Nicht-Muttersprachlerin schwierigen Aufgabe zwar mit Bravour, aber das rettet das Ganze auch nicht mehr.